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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

I have come to set the earth on fire" (Lk 12:49) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist"(Röm. 5,5) - Von P. Augustine Vallooran VC

Gott ist ein Geheimnis, das sich auf den Seiten der Bibel zunehmend enthüllt. „ Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn“ (Hebr. 1,1+2). Jesus, der Sohn Gottes kam in die Welt, um uns mitzuteilen, dass Gott eine Beziehung der Liebe ist. Er sprach vom Vater, der uns so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn in die Welt sandte, um sicher zu stellen, dass wir nicht verloren sein würden. Er sprach auch vom Heiligen Geist, den der Vater senden würde, damit er immer bei uns ist. Deshalb ist Gott kein einsamer Satellit, der sich in der Ewigkeit verliert, sondern eine lebendige Beziehung von drei Personen, die durch diesen Bund der Liebe in ewiger Einheit miteinander verbunden sind. Jesus offenbart sein eigenes Gewissen, wenn er sagt: „ Ich komme vom Vater“. Er führte weiter: „ Ich gehe zum Vater“. Dieser Fluß der Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn ist das Band des Heiligen Geistes.

Jesus kam auf die Erde, um uns in diesen Strom der ewigen Liebe hineinzuziehen. Der Hl. Paulus erklärt uns dieses Geheimnis durch seine Beschreibung dessen, was im Moment unserer Taufe geschieht. Das Wasser der Taufe wäscht uns von aller Sünde rein und pfropft uns in einer solch lebendigen Weise in die Person Jesu ein, dass die getaufte Person mit dem Auferstandenen Herrn eins wird. Jesus, der Sohn Gottes nimmt jede getaufte Person mit in den Strom der Liebe zum Vater. Als Ergebnis dessen haben wir Anteil am göttlichen Leben und der Liebe. Unsere Natur wird eine geist- erfüllte, die uns dazu befähigt, die dreieinige Liebe in unseren Herzen und unseren Beziehungen zu erfahren.

„ Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt“ (Phil. 4,13)

Während seines öffentlichen Lebens ging Jesus umher und tat allen Gutes, er heilte die Kranken, vergab den Sündern, er rettete Familien und tröstete die Betrübten. Er machte die Zusicherung, dass seine Mission der Rettung weitergehen und durch den Heiligen Geist vollendet wird. Der Heilige Geist ist die eine Verheißung, die Jeden einlädt zu warten. Als der Jude und Ratsherr Nikodemus Jesus bei Nacht aufsuchte, erklärte dieser ihm, dass er im Heiligen Geist neu geboren werden müsse. „ Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen“ (Joh. 3,5). Er wartete beim Brunnen von Sychar, um der samaritischen Sünderin zu sagen, dass er ihr das lebendige Wasser des Heiligen Geistes geben würde: „ Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben“ (Joh. 4,14). Als er zu den Massen im Tempel von Jerusalem sprach, erneuerte er sein Versprechen des Heiligen Geistes wiederum: „ Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt..... Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen“ (Joh. 7, 37+38). Beim letzten Abendmahl versicherte er den Jüngern, dass er den Heiligen Geist zu ihnen senden würde und erklärte ihnen, was der Heilige Geist in ihrem Leben tun würde. Nach seinem Tod und seiner Auferstehung, bevor er in den Himmel auffuhr, sagte Jesus den Jüngern noch einmal, dass sie warten und beten sollten, bis der Heilige Geist auf sie herabkommt. Egal, ob es nun ein gelehrter Jude oder die einfache sündige Frau, die fromme Menge am Tempel oder seine engsten Vertrauten waren, die eine Anweisung, die der Herr ihnen gab, war dass das Ziel die Salbung mit dem Heiligen Geist ist. Am Pfingsttag erfüllte sich diese große Verheißung an den Jüngern.

Das christliche Leben ist ein fortwährendes Warten und Beten um den Heiligen Geist. Oftmals hören wir eine Klage von wohlmeinenden Menschen, dass sie nicht in der Lage sind, zu der Hingabe zu gelangen, die sie bei der Taufe versprachen. Sie fühlen sich schuldig, dass sie bezüglich ihrer christlichen Verpflichtung in ihrem täglichen Leben Kompromisse eingehen müssen. Ein Ehepaar kam zu mir und erklärten mir, dass sie weder in der Lage waren, einander zu verstehen, noch einander zu lieben. Wie sehr sie sich auch bemühten, es klappte nicht und sie waren frustriert. Ich erinnerte sie an die Zeit, als Gott sie zusammen gebracht hatte als Ehemann und Ehefrau. Es war nicht, weil Gott in ihnen die Fähigkeit zu lieben und einander zu verstehen gesehen hatte. Die eine Verheißung, die Gott ihnen gegeben hatte, war, sie durch den Heiligen Geist zu befähigen, in Liebe vereint zu sein. Jesus erwähnte dieses auch bei seiner Abhandlung über die Ehe. Die Jünger stellten die Realität in Frage, wie es für den Ehemann und die Ehefrau möglich sein sollte, immer in der Liebe vereint zu sein. Jesus antwortete in negativer Weise und sagte, dass es natürlich durch die menschliche Natur nicht möglich wäre. Und er fügte hinzu, dass es durch die Gnade des Heiligen Geistes möglich gemacht werde (Mt. 19, 10+11).

„ Die Frucht des Geistes ist die Liebe“ (Gal. 5,22)

Deshalb ist christliche Ehe nicht nur eine natürliche Verbindung eines Mannes und einer Frau, die einander lieben; es ist vielmehr das Heiligtum, wo der Heilige Geist seine  Wohnstatt hat und Hilfe leistet, damit die Beziehung  eine göttliche wird. Jesus gibt eine spezifische Erklärung für die Ehe: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (Mt. 19,6). Doch meistens geht die Aufmerksamkeit zum zweiten Teil des Satzes. Doch das, was Jesus als erstes erwähnt, soll uns tiefer beeinflussen. Ehe ist von der Natur her eine Beziehung, die von Gott selbst geschaffen worden ist. Es ist eine Beziehung, in der Gott gegenwärtig ist, damit es sich vollziehen kann.

Das lehrt die Kirche auch, indem sie sagt, dass die Ehe ein Sakrament ist. Das Sakrament ist eine menschliche Übung, in dem der Heilige Geist gegenwärtig und aktiv ist. Die Taufe ist zum Beispiel ein Sakrament. Obwohl es der Priester ist, der das Wasser ausgießt und die Gebete spricht, ist es der Heilige Geist, der durch diese ausdeutenden Riten handelt, um in dem Empfänger die geistige Verwandlung zu bewirken. Er oder sie wird ein Kind Gottes, das von aller Sünde rein gewaschen wird, insbesondere der Erbsünde. Diese übernatürliche Wirkung geschieht durch den Heiligen Geist. In gleicher Weise ist es der Heilige Geist, der die unfehlbare Quelle der Liebe in ihrer Mitte wird, wenn Mann und Frau als Ehemann und Ehefrau leben. Der Erfolg der Ehe hängt davon ab, ob der Ehemann und die Ehefrau ihre Hingabe in der Ehe als ein Sakrament leben.

Einmal berichtete mir ein Ehepaar von ihrer Erfahrung mit dem Gebet. Sie hatten viele Verschiedenheiten, doch sie erkannten, dass sie all diese Unterschiede durch das Gebet überwinden und sich miteinander versöhnen konnten. Immer wenn eine Meinungsverschiedenheit oder ein emotionaler Konflikt auftauchte, gingen die beiden in ihr Schlafzimmer und beteten miteinander. Dort beteten sie am Abend und am Morgen. In einer betenden Atmosphäre teilten sie miteinander ihre Schmerzen und ihre Standpunkte. Sie warteten, dass der Heilige Geist auf sie herabkam und sie in Frieden und Liebe wieder vereinigen würde. Diese geistliche Übung hatte viel Freude in ihre Ehe gebracht. Sie gingen am Abend niemals ins Bett, ohne ihre Meinungsverschiedenheiten auszuräumen. Und sie erzählten mir stolz, dass ihre Kinder gesegnet seien, da sie niemals bezeugt haben, dass ihre Eltern streiten oder Meinungsverschiedenheiten hatten.

„ Dies ist ein tiefes Geheimnis“ (Eph. 5,32)

Die eheliche Beziehung als ein Sakrament zu leben, bedeutet dazu fähig zu sein, einander in der Gnade der Liebe zu dienen. Jedes Sakrament hat einen Diener, durch den die Gnade des Sakramentes in den Empfänger fließt. Die Taufe wird durch den Priester verliehen. Und doch ist er der Diener des Sakramentes. Wiederum ist der Priester auch bei dem Sakrament der Beichte der Diener. Beim Sakrament der Firmung ist der Bischof der Diener. Der Katechismus der Katholischen Kirche erklärt dieses deutlich: „ In der lateinischen Kirche ist man allgemein der Auffassung, dass die Brautleute selbst als Übermittler der Gnade Christi einander das Ehesakrament spenden, indem sie vor der Kirche ihren Ehewillen erklären. So ist der assistierende Priester lediglich der offizielle Zeuge der Kirche“ (KKK 1623). Das bedeutet, dass der Ehemann der heilige Kanal ist, durch den die Gnade der Ehe in die Ehefrau fließt. In gleicher Weise ist die Ehefrau der heilige Kanal der Gnade für den Ehemann. Wenn nun der Ehemann und die Ehefrau vor dem Altar stehen, ist es ihr Dienst aneinander, der ihre Ehe zu einem Sakrament macht. Ihre Ehe bleibt ein Dienst bis zum Ende.

Dieser Dienst ist eine Mission, an dem jeden Tag für die Ehefrau und den Ehemann gearbeitet werden muss. Ein Ehemann teilte mir mit, wie er seine Mission erfüllt. Er erinnerte sich, wie er eines Tages am Beginn seiner Ehe, als er vom Büro zurückkam, seine Frau deprimiert vorfand. Er hatte einen harten Tag im Büro hinter sich und freute sich auf Entspannung mit seiner Frau, wollte seine Probleme mit ihr teilen und in ihrer Fürsorge Trost finden. Doch dann war er frustriert und hilflos, als er merkte, dass sein Wunsch nicht so leicht in Erfüllung gehen würde. Er betete einen Moment und spürte die Kraft des Heiligen Geistes auf ihn herab kommen. Er erinnerte sich an seine Mission, ein heiliger Kanal für die Gnade der Freude für seine Frau in ihrem Stress zu sein. Er saß geduldig mit ihr und tröstete sie. Er las ihr das Wort Gottes vor und betete für sie. Obwohl es Zeit nahm, fühlten sie sich einander wieder nahe und beide fanden Trost beieinander.

„ Um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen“ (Eph. 5,32)

Jeder Dienst hat eine prophetische, umsorgende und priesterliche Aufgabe. Zum Beispiel wenn ein Sünder zur Beichte kommt, muss der Priester ein Prophet sein, um ihm Gottes Wort zu offenbaren. Es ist zu erwähnen, dass der Priester für Gott zu dieser bereuenden Person sprechen muss. „Pro-phet“ bedeutet, für Jemanden zu sprechen. Im Gebet findet der Priester heraus, welche Botschaft Gott ihm sagen will, und es wird immer eine Botschaft der Barmherzigkeit sein, welche die Person zur Umkehr aufruft und sie ermutigt, an das Erbarmen Gottes zu glauben. Vielmehr hört der Priester dem Sünder zu und antwortet ihm, indem er als wahrer Hirte seine Wunden verbindet. Er wird es vermeiden, seinem natürlichen Instinkt, zu richten oder zu urteilen, zu folgen, denn sein Herz muss das Echo des Erbarmens des Herzens Jesu sein. Als Priester wird er mit dem Sünder beten und ihn dadurch heiligen, dass er ihn von der Kette der Sünde befreit durch die Vollmacht, die ihm vom Herrn übertragen worden ist.

Jeder Dienst in der Kirche hat eine drei-fache Funktion. Wenn die Ehefrau traurig und deprimiert ist, dann kann der Ehemann nicht mit natürlichen emotionalen Reaktionen antworten. Die schmerzvollen Erinnerungen einer Ehefrau sind nicht so sehr Verluste oder gar Niederlagen, sondern der Mangel an Mitleid im Ehemann, an den sie sich in ihrer Not gewandt hat. Indem er einer natürlichen Reaktion nachgibt, könnte die Braut entweder verzweifelt oder ärgerlich oder auch irritiert sein. Es ist das Gebot des Herrn, über die natürlichen Regungen und instinktive Zornausbrüch hinaus zu gehen. Jesus sagt: „ Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin. Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm“ (Mt. 5,39+40). Es ist unser natürlicher menschlicher Instinkt, zurück zu schlagen. Doch Jesus wünscht, dass seine Jünger anders sind. Christentum beinhaltet die Extra- Meile. Hier erinnern wir uns an das letzte Gebot Jesu, bevor er in den Himmel aufgefahren ist: „ Warten auf die Verheißung des Vaters“ (Apg. 1,4). Nur durch die Kraft des Heiligen Geistes werden wir fähig sein, diese Extra- Meile zu gehen. Wenn die Ehe- Partner fähig sind, zu warten und zu beten, dann werden sie von ihrer selbstsüchtigen und emotionalen Tyrannei befreit werden.

„ Er, der bei euch das gute Werk begonnen hat, wird es auch vollenden“ (Phil. 1,6)

Der Erfolg einer Ehe hängt von der Fähigkeit der Partner ab, die Gegenwart und Macht des Heiligen Geistes in ihrer Mitte zu erfahren. Wenn einer den anderen besitzen will, besteht die Gefahr, dass man die Gegenwart Gottes in der Beziehung blockiert. Wenn eine Braut  versucht, den anderen zu besitzen, ist die Idee der göttlichen Liebe verloren. Dann sind die beiden nur aufeinander zentriert. Das birgt eine zweifache Gefahr. Denn keine menschliche Liebe kann eine menschliche Person befriedigen. Wie viel der eine auch immer versucht, die Liebe des Anderen fest zu halten, es wird immer einen Grund zu Klage geben, da eine bleibende Unzufriedenheit herrscht. Kein Mann ist in der Lage das Herz einer Frau zu erfüllen, sowie keine Frau das Herz eines Mannes vollständig füllen kann. Der Hl. Augustinus hat es wunderbar ausgedrückt: das menschliche Herz ist nur zufrieden, wenn es mit Gott angefüllt ist. Wenn nicht immerwährende Konflikte an dem Bund zehren. Die andere Gefahr besteht in der hartnäckigen Forderung, dass der Andere das wieder gut macht, wo eine Verletzung entstanden ist. Die Tatsache ist, dass keine menschliche Person in der Lage ist, eine bereits entstandene Verletzung zu entschädigen, auch wenn er sie selbst hervorgerufen hat. Die Notwendigkeit, sich zu entschuldigen und zu versöhnen, darf nicht verringert werden. Es ist nämlich entscheidend für den Prozess der Heilung. Doch ist es allein der Heilige Geist, der die Innere Heilung bewirken kann, denn er ist der Tröster, den Jesus uns anbietet. Deshalb ist Ehe eine Beziehung, die sowohl vom Heiligen Geist Gottes hervorgerufen als auch gestärkt wird. Menschliche Erfahrungen, ob nun traurig oder freudig, irritierend oder angenehm, alle sollen den Heiligen Geist suchen, damit er mit seinem Bund der Liebe zwischen das Ehepaar fließen kann, um es zu reinigen, zu stärken und aufzubauen. Das ist die rettende Gnade der Beziehung in der Familie.

Die Katastrophe unserer modernen Zeit ist, dass wir den Sinn für die geistige Dimension der Ehe verloren haben. Was auf dem Spiel steht, ist nicht nur das Wohlergehen dieser Generation, sondern das Schicksal der gesamten Menschheit. Die Kirche als die Braut Jesu Christi hat die dringende Mission, die Wahrheit zu verkünden. Keine Mühe wird zu viel sein, um die Ehe zu ihrer ursprünglichen geistigen Schönheit wieder herzustellen.

Gebet:

Himmlischer Vater, du hast den Menschen nach deinem Abbild in Liebe geschaffen; Mann und Frau sind die Menschheit, die du geschaffen hast. Das Fundament für die Familie hast du im Paradies gelegt. Das Wunder, das zwei Eins werden, begründet die große Schönheit deiner Schöpfung, eine Schönheit gemäß deiner eigenen Natur, wo drei eins werden. Jesus, du hast die Ehe vollendet, indem du sie zu einem Sakrament mit der Salbung des Heiligen Geistes, erhoben hast. Familie ist nicht lediglich eine Frucht aus einem menschlichen Straucheln sondern das Leben der übergroßen Gnade deines Heiligen Geistes, der ausgegossen ist. Geist Gottes, lass jede Familie eine Ikone deiner Gegenwart und Macht sein. Gib uns allen die Gnade, auf dich zu warten, damit wir mit deiner Kraft erfüllt und geführt werden können. Amen.

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Chennai

Divine comes to Chennai with the 'Magnificat on October 21,2017. Fr. Jacob Arimpur VC will lead the services. Music by Worship Culture. With special sessions for children.

Venue: Stella Maris College, Cathedral Road

MAGNIFICAT in Bangalore

Celebrate an evening with our Lord in Bangalore at the 'Magnificat' on October 14, 2017. Services to be led by Fr Jacob Arimpur VC. All are welcome.

Venue: St. Joseph's Boys' School Chapel, Museum Road, Bangalore

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2017 - December, 2017

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2017

Divine Mercy Mega Convention

Answer God's call and experience His burning love for you. A three-day convention to be led by Fr. Augustine Vallooran VC and team at Our Lady of Lourdes Church, Bangalore. Please spread the word.

Dates: October 27, 28 & 29, 2017

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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