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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

Through the obedience of the One the many will be made righteous" (Rom 5:19) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten"(Lk. 24,5) - Von P. Augustine Vallooran VC

Die Reise Jesu auf dieser Erde führte vom Tod am Kreuz auf Kalvaria zur Herrlichkeit des Ewigen Lebens bei der Auferstehung. Das Evangelium berichtet uns, dass Jesus während seines irdischen Lebens dreimal über sein Leiden, die Passion und seinen Tod prophezeit hatte und es ist auch zu bemerken, dass er jedes Mal damit abschloss, über seine allumfassende Auferstehung zum Leben zu sprechen. Jesus übergab sich nicht dem Tod und der Tod war nicht das Ende seines Lebens. Das große Ziel seines irdischen Lebens war die Herrlichkeit seiner Auferstehung, an der ein Jeder von uns teilhaben sollte. Tatsächlich gibt die endgültige Vollendung seinem ganzen Dasein die Bedeutung.

„Darum hat ihn Gott über alle erhöht“ (Phil. 2,9)

Die Frage der Engel am Morgen der Auferstehung hallt durch die Geschichte und die Generationen wider: „ Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ Die zentrale Verkündigung der Urkirche war die Auferstehung des Herrn. Als die Apostel über Jesus predigten, stellten sie ihn nicht als eine rein historische Figur dar, sondern als eine reale und lebendige Gegenwart, die von einem Jeden persönlich entdeckt werden muss, der an ihn glaubt. Darum ist der Glaube nicht die Zustimmung des Intellekts einer historischen Figur gegenüber, die Werte und Ideale gelehrt hat und ein edles und inspirierendes Leben gelebt hat. Glaube ist vielmehr eine vollkommene Überantwortung und die Hingabe des Lebens an eine Person, die real und für uns gegenwärtig ist. Stattdessen sind es die geistlichen Übungen, der lebendigen Stimme des Herrn zuzuhören, die uns führt und stärkt. Demnach sind wir nicht in einer Studie oder einer Beurteilung der Persönlichkeit Jesu involviert, doch wir wachsen in eine tiefe Beziehung mit ihm, der immer mit uns ist. Das war die revolutionäre Verkündigung der Urkirche, die tausende zum christlichen Glauben angezogen hat, obschon sie in dieser Welt  durch diese „kostspielige“ Wahl einen großen Verlust  hatten. Gott war nun keine distanzierte Kraft mehr oder eine vage Möglichkeit, sondern eine lebendige Gegenwart der Liebe.

Mit der Auferstehung wollte Jesus seine Jünger in dem  Glauben bestärken, dass er eine reale Gegenwart war und kein flüchtiges Phänomen. Als Gott Fleisch annahm und als ein Mensch geboren wurde, war er eine Gegenwart, welche für die Sinne und das Verständnis der Jünger echt war. Die Tatsache, dass Gott menschliche Natur annahm, machte Gott nicht weniger göttlich. Eher erschien das Gegenteil als wahr. Wie schon der Hl. Paulus beschreibt: „ Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich“ (Phil. 2,6+7). Die menschliche Form, die der Sohn Gottes angenommen hatte war begrenzt und auf Raum und Zeit beschränkt. Er wurde Mensch, um die Sünde des Ungehorsams des Menschen wieder gut zu machen. Darum war er gehorsam bis zum Tod. Er gab sich selbst als Opfer am Kreuz, um das Heil für die Menschheit zu gewinnen und sie vom Fluch der Sünde freizusetzen.

„ Ich habe die Welt besiegt“ (Joh. 16,33)

Bevor Jesus sich selbst am Kreuz hingab, also während er auf der Erde wandelte, tat er allen Gutes, und ließ sogar aus seinem Körper die göttliche Allmacht fließen. So waren Fleisch und Blut des Sohnes Gottes auf dieser Erde gegenwärtig, es war eine Emmanuel- Erfahrung, wobei er sich Jedem als „ Gott mit uns“ anbot. Bei der Auferstehung wurde der Leib Christi verherrlicht und nahm eine geistige Existenz an. So überwand er die irdischen Begrenzungen und konnte überall, seinem Willen gemäß, anwesend sein. Am Morgen der Auferstehung, im Garten am Grab des Auferstandenen Christus war die untröstliche Maria Magdalena, die aus ihrer Trauer und Verzweiflung zu einer Erfahrung der Hoffnung gelangte; den Jüngern, die aus Furcht hinter verschlossenen Türen saßen, erschien er und führte sie zu einer Morgenröte des Mutes und der Freude. Durch den Sturm drang seine Stimme und brachte Beruhigung: „ Fürchtet euch nicht, ich bin es“. Auf dem Weg nach Emmaus ging er und sprach mit den beiden bestürzten Jüngern, deren Augen durch das Scheitern und die Niederlage blind waren. Er öffnete sie für die siegreiche Wahrheit. Er erlaubte Thomas seine Wunden zu berühren und er wurde von seinen Zweifeln befreit. Am Seeufer lud er die entmutigten Jünger zum Frühstück ein. Simon Petrus vertraute er die Mission an, die Kirche zu führen. Nichts von diesem war eine Halluzination oder eine Täuschung, sondern eine Weiterführung seiner spürbaren körperlichen Anwesenheit. Während der vierzig Tage, in denen der Auferstandene Herr seinen Jüngern erschien und Zwiesprache mit ihnen hielt, sie lehrte und für die neue Mission und Existenz formte, blieb die Herrlichkeit seines geistigen Körpers in der Erscheinung der Menschheit verhüllt. Als er jedoch zum himmlischen Vater in den Himmel auffuhr, wurde er vollkommen in die göttliche Herrlichkeit aufgenommen. Dieses symbolisierte die Wolke, von der gesagt wurde, sie habe ihn bei der Himmelfahrt eingehüllt.

Die Jünger haben genügend Beweise über die Realität seiner Auferstehung bekommen. Und durch die Erfahrung des Heiligen Geistes an Pfingsten wurde der Glaube der Apostel an die lebendige Gegenwart Jesu mit ihnen bestärkt. Bis hin zum Buch der Offenbarung finden wir, dass das große Mysterium Gottes in dieser Verkündigung liegt: „ Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt“ (Offb. 1,17+18). Der Hl. Johannes benutzt das eingängige Bild des Lammes, das geschlachtet wurde und doch lebt. Die Erfahrung des Auferstandenen Herrn und die Kraft der Auferstehung war das Ziel der Verkündigung in der Urkirche. Der Hl. Paulus schreibt: „ Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, dann ist euer Glaube nutzlos“ (1 Kor. 15,17).

„ Leben wir, so leben wir dem Herrn“ (Röm. 14,8)

Es ist beachtenswert, dass die Betonung bei der Lehre der Urkirche darauf beruht, dass die Auferstehung Jesu das Leben der Christen verwandelt. Die Erklärung dafür liefert uns der Hl. Paulus: „ Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Denn wie in Adam alle sterben, so werden wir in Christus alle lebendig gemacht werden“ (1 Kor. 15, 20+ 22). Das Thema der ersten Früchte ist in der religiösen Kultur der Juden sehr prominent. Sie glauben, dass die Erstlingsfrüchte auf geheimnisvolle Weise die ganze Ernte beinhalten. Deshalb ist die ganze Ernte geheiligt, wenn die Erstlingsfrüchte auf dem Altar dargebracht werden. Aufgrund dieses Verständnisses sagt der Hl. Paulus, dass wir alle an der Auferstehung Jesu teilhaben.

Der Tod und die Auferstehung Jesu war also eine tiefe Erfahrung im persönlichen Leben eines jeden Christen, welches das beachtliche Zeugnis der frühen Kirche auszeichnete. Der Hl. Paulus schreibt: „ Wisst ihr denn nicht, dass wir alle, die wir auf Jesus Christus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben“ (Röm. 6, 3-5). Die Christen der Urkirche erfuhren ihre Taufe als ein Sterben mit Christus und ein Auferstehen mit ihm. Die Taufe im Wasser war ein Symbol seines Todes und seiner Auferstehung. Wenn sie im Wasser untertauchen, war es als würden sie mit Jesus begraben und beim Wieder- Auftauchen auferstanden sie mit ihm. Dieses war keine einmalige Erfahrung des Lebens, sondern die Grundlage ihres Lebens, das vor ihnen lag. Sie waren dazu berufen, das Leben Christi in ihrem täglichen Leben widerzuspiegeln.

Das Leben der Taufgnade in der Hingabe an Christus bedeutete, dass sie immer wieder „Nein“ zu den Wegen der Welt sagten, um für Jesus Christus zu leben. Der Hl. Paulus schreibt an die Kolosser: „ Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt. Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische! Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott. Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit“ (Kol. 3, 1-3). Das Leben eines Christen ist von der intimen Beziehung mit dem Auferstandenen Herrn charakterisiert. Indem sie ihren Sinn auf die himmlischen Dinge ausrichten, meint der Hl. Paulus nicht, dass sie das normale irdische Leben verlassen sollen, um über die Ewigkeit nachzusinnen. Er weist darauf hin, wie der Lebensstil durch seine Taufe vollkommen verändert wird. Jesus wird das Zentrum seines Lebens, seines Denkens und Lebensstils, welcher sich durch eine Intimität mit seinem Gott auszeichnet. Die Dinge dieser Welt, die nichts mit Jesus zu tun haben, sind nunmehr trivial und spielen keine große Rolle mehr. Eine neue Werteordnung, die auf Christus ausgerichtet ist, tritt ins Leben ein und beherrscht nun das ganze Leben. Eine Ausrichtung nach Wohlstand, Ansehen und Macht werden in diesem neuen Stil , der sich auf die Gegenwart des Auferstandenen Herrn ausrichtet, keinen Platz mehr haben. Denn der Auferstandene ist immer anwesend. Jesus zu gefallen wird wichtiger, als irgendjemandem in dieser Welt zu gefallen. Es wird sein großer Wunsch sein, sich den Anderen zu schenken, anstatt auf sein eigenes Wohlergehen zu achten. Nicht beherrschen, sondern Anderen zu dienen, wird eine große Bedeutung in seinem Wertesystem spielen. Vergebung und Versöhnung wird einer der meist bedeutenden Werte in ihrer Hingabe an den Herrn sein.

Die Hauptsorge eines jeden Christen ist es, die Frage Jesu an Simon Petrus zu beantworten: „ Liebst du mich mehr als alles andere?“ (Joh. 21) Dieses war eine Angelegenheit von höchstem Wert und Wichtigkeit, die das Leben eines Jeden betraf. Die Christen waren entschlossen, dass sie nichts und niemandem in ihrem Leben über Jesus stellten. Die Wellen der Antwort des Simon Petrus auf die Anfrage fand ein Echo in den Herzen der Christen: „ Herr, du weißt, dass ich dich liebe“. Der Hl. Paulus schreibt an die Philipper: „ Denn für mich ist Christus das Leben“( Phil. 1,21). Er schrieb an die Galater: „ Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ (Gal. 2,20). Diese Art der ungeteilten Hingabe zeichnete das Leben der Christen aus.

„ Wir werden auch mit ihm herrschen“ (2 Tim. 2,12)

Christus lädt uns zu einer solchen Überantwortung und einer vollkommenen Hingabe an den Herrn ein, wir sind nicht die Armen. Wir sind nicht betrogen oder benachteiligt, sondern unser Lohn wird unendlich bleibend sein. „ Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden“ (Röm. 6,8). Indem wir für Christus in unseren natürlichen Neigungen sterben, empfangen wir eine göttliche Dimension, die den Tod besiegt.

Ich erinnere mich an ein Treffen mit einem frisch verheirateten Paar. Ihre Geschichte war außergewöhnlich, da der Mann an Krebs litt und die junge Frau ihn heiraten wollte, obschon sie sich dem Ausmaß seiner Krankheit bewusst war. Jeder riet ihr von diesem Schritt ab und wies sie an, ihr Leben doch nicht an einen sterbenden Mann zu verschwenden. Doch sie ging ihrem Plan zu heiraten entschlossen nach und wünschte sich ein großes Fest mit dem Dienst der Kirche und eine Feier mit ihrer Familie und den Freunden. Alle, die sie anschauten, fühlten eine gewisse Sympathie für ihre scheinbar dumme Entscheidung. Doch sie feierte dieses Fest mit großer Freude. Als ich mit ihr sprach, konnte ich spüren, dass ihre Liebe mehr göttlich als menschlich war. Ich fragte sie nach dem Grund dieser Entscheidung. Was sie mir sagte, inspirierte und erstaunte mich zutiefst. Sie wusste um alle Konsequenzen ihrer Entscheidung. Sie erzählte mir, als sie sich zum ersten Mal mit ihm getroffen hatte, wie er das Treffen mit einem Gebet beendete und darum bat, dass der Auferstandene immer in ihrer Mitte sein möge. All ihre Treffen waren von diesem Gebet begleitet. Eine tiefe geistige Bedeutung überschattete ihre Beziehung. Sie spürte, wie der Auferstandene Herr in ihrer Mitte gegenwärtig war. Sie konnte ohne Gott nicht an ihn denken und sie konnte ohne an ihn zu denken nicht beten. Zwei Jahre später kam ich wieder an diesen Ort, sie war bereits eine Witwe. Während sie erwähnte, dass er am Krebs gestorben sei, erzählte sie mir, dass ihr jetziges Leben eine weiterführende Existenz mit ihm war. Für sie hatte er nicht aufgehört zu existieren. Seine Gegenwart war unbegreiflicherweise für sie mit der realen Gegenwart des Auferstandenen Herrn verbunden. Sie erinnerte sich, wie sie in den letzten Tagen seines irdischen Lebens sehen konnte, wie sich das Gesicht Jesu in seinem reflektierte, wenn sie sich ihm zuwandte. Immer wenn Traurigkeit sie überkommen wollte, suchte sie Zuflucht bei Gott und nach einer Weile konnte sie die Gegenwart des Herrn spüren, der ihr die Sicherheit der Realität und der unaufhörlichen Nähe ihres Ehemannes zurückbrachte. Sie bereute auch Jahre nach seinem Tod niemals, ihn geheiratet zu haben, denn seine Gegenwart und Nähe war für sie genauso real wie vor seinem Tod. Sie sehnte sich danach in der Nähe des Altares zu sein. Sie diente in der Sakristei und verbrachte ihre freie Zeit damit, sich um die Kranken und Alten zu kümmern.

Diejenigen, die sich selber gestorben sind und für Christus leben, werden von keinem widerspenstigen Geschehnis besiegt werden. Ihre Einheit mit dem Herrn zu ihrer Lebzeit wird eine Teilhabe an der Herrlichkeit des Auferstandenen Herrn sein. Erinnern wir uns an die Worte Christi an eine trauernde Schwester: „ Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben“ (Joh. 11,25+26). Als Christus sein irdisches Leben durchlief, um den Tod zu durchqueren und den Glanz der Herrlichkeit der Auferstehung zu erreichen, hat er uns mitgerissen, damit wir immer in seiner liebenden Gegenwart leben. Die Strahlen der Herrlichkeit der Auferstehung werden Licht und Trost in die Wechselfälle unserer irdischen Existenz ausstrahlen. Wir sollen immer und ewig für den Herrn und füreinander leben.

Lasset uns beten:

Herr Jesus Christus, wir preisen dich und danken dir für deine große Liebe für uns, die den Tod besiegt hat. Wenn wir in dir leben, dann wissen wir, dass wir für immer leben werden. Du hast uns die Gabe des Lebens geschenkt und uns versichert, dass sie niemals von uns genommen wird. Herr, an diesem Tag legen wir unser Leben in deine Hände und beten, dass du unsere Herzen festhältst, damit wir jeden Moment aus Liebe zu dir leben. Wir bringen dir unsere Furcht und unseren Gram wegen dem Tod. Salbe uns mit deinem Heiligen Geist, so dass der Heilige Geist, der dich vom Tod zum Leben erweckt hat, auch uns dazu führt, für immer in der Gegenwart unseres liebenden Vaters zu leben. Möge unsere Liebe immer eine Quelle des Trostes und der Stärke für diejenigen sein, die du uns auf dieser Erde anvertraut hast. Amen.

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Bangalore

Celebrate an evening with our Lord in Bangalore at the 'Magnificat' on December 16, 2017. Services to be led by Fr Augustine Vallooran VC. All are welcome.

Venue: St. Joseph's Boys' School Chapel, Museum Road, Bangalore

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Emmanuel Conference at DRC

Welcome to the season of blessings - mark this Advent with special retreats for discipleship, couples and children at the Divine Retreat Centre. A time to strengthen yourself in the Lord, before the end of the year. Led by Fr Augustine Vallooran and the Divine team.

Date: December 24 - 29, 2017

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

Hindi Convention Ojas 2018

The Divine Retreat Centre will conduct our eighth Hindi convention, in 2018. Two retreats will be held simultaneously on the campus; one for adults and another for couples and youth. All are welcome.

Date: May 27 - June 1, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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