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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

Through the obedience of the One the many will be made righteous" (Rom 5:19) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

Euch aber muss es zuerst um sein Reich gehen"(Mt. 6,33) - Von P. Augustine Vallooran VC

Die Fastenzeit ist die Zeit, in der der Herr sich nach uns ausstreckt. Er lädt uns ein, uns ihm zuzuwenden, damit wir die Tiefe seiner Liebe neu entdecken. Da wir in der Eintönigkeit des Alltags oft die Gegenwart Gottes vergessen, wollen wir diese mit neuer Frische und neuem Eifer suchen. Wir sehnen uns danach, die Stimme Gottes zu hören und in seine Gegenwart einzutreten. Gott wird realer als alles Andere. Die Menschen strecken sich in dieser Gnadenzeit nach dem Herz des christlichen Glaubens aus. Die Erkenntnis von Fehlern führen zu Reue und es werden neue Entscheidungen getroffen, um ein authentischeres christliches Leben zu führen.

„ Am Anfang habt ihr auf den Geist vertraut und jetzt erwartet ihr vom Fleisch die Vollendung?“ (Gal. 3,3)

Im Matthäus- Evangelium beschreibt Jesus uns die grundlegenden Orientierungen einer Erneuerung. Es ist entscheidend, darauf zu achten, wenn wir die besonderen Praktiken der Fastenzeit auf uns nehmen wollen (Mt. 6,1-18). Jesus stellt seine Lehre vor, welche vor dem Hintergrund der jüdischen Spiritualität kontrovers ist. Im jüdischen Asketismus gibt es drei Kardinaltugenden – Almosen geben, Gebet und Fasten. Die frommen Juden haben dieses als den Weg Gottes angenommen. Allerdings wurden die göttlichen Werte den traditionellen Handlungen unterworfen. Die Regeln des religiösen Lebens, die als sicherer Weg zum Heil erkannt worden sind, wurden durch diese gottlosen Motive vernichtet. Das Ergebnis ist, dass der spirituelle Wert der Praktiken verloren ist.

Denn wenn Almosen nicht als Hilfe für die Notdürftigen gegeben werden, sondern zur eigenen Ehre des Spenders, dann wird dem Geben der spirituelle Inhalt entzogen. Wenn das Gebet nicht mehr dafür da ist, um das Herz Gottes zu erreichen, sondern das eigene Ego zu befriedigen, damit jemand als eine Person des Gebets dasteht, dann ist es unehrenhaft. Auf dieselbe Art und Weise kann auch ein Fasten, was nur mit der Grundintention absolviert wird, der Welt zu zeigen, wie hochbegnadet die Person ist, nicht zu Gott führen. Jesus kritisierte die Art und Weise, wie die Leute zu seiner Zeit diese asketischen Übungen für ihre unwürdigen Motive missbrauchten.

Jesus wandte sich an die frommen Männer , welche die Frohe Botschaft der Rettung nicht annehmen konnten: „ Wie könnt ihr zum Glauben kommen, wenn ihr eure Ehre voneinander empfangt, nicht aber die Ehre sucht, die von dem einen Gott kommt“ (Joh. 5,44). Indem Jesus solche religiösen Praktiken beurteilt, hebt er drei Mal hervor: „ Wahrlich ich sage euch, sie haben ihren Lon bereits erhalten“. Diese Worte Jesu sind sehr scharf, denn die wahre Übersetzung des Satzes lautet so: „ Sie haben die volle Bezahlung bereits erhalten; sie verdienen nicht mehr.“ Das zeigt, dass ihre religiösen Aktivitäten von Weltlichkeit durchfärbt sind und zu alltäglich sind, um vor den Augen Gottes irgendeinen Wert zu haben. Sie suchen nur ihre eigene Ehre und in wollen Gott in keiner Weise gefallen. Was Jesus ihnen und auch uns ans Herz legen wollte, ist, dass wenn wir anderen Gutes tun, Almosen geben, um zu zeigen, wie großherzig wir sind, dann bekommen wir die Anerkennung von den Menschen um uns herum. Doch es wird keinen geistigen Wert haben. Was gesät wurde, wird in voller Bezahlung zurückkommen. In gleicher Weise ist es, wenn unsere Gebete dazu da sind, um anderen zu zeigen, wie fromm wir sind, werden wir das Ansehen derer erlangen, die uns zuschauen, doch das wird der einzige Wert sein, den es ausmacht. Wenn wir nur Fasten, um das Prestige zu haben, Gottesfürchtig zu sein, dann werden die Menschen gut über uns sprechen. An diesem Punkt ist der Lohn des Fastens beendet. Solche Aktivitäten werden für die wahre Bedeutung der Religion keine Relevanz haben, welche uns letztlich zu Gott und seinen Gnaden bringen soll.

„ Erforsche mich, Gott, erkenne mein Herz“ (Ps. 139, 23)

Der Herr warnt uns ob der korrupten menschlichen Natur. Auch wenn wir einen rechtschaffenen Auftrag mit einem geistlichen Ziel annehmen, so schleichen sich doch selbstsüchtige Kalkulationen ein, welche die Motivation beeinflussen. Wenn wir nicht aufrichtig und wachsam sind, werden diese selbstsüchtigen und weltlichen Motive bald überhand nehmen und unsere Übung wird ihren himmlischen Wert verlieren.

Jesus macht uns deutlich, dass Religion als erstes etwas ist, was im Herzen ist und nicht so sehr äußerlichen Ausdruck findet. Tatsächlich können die Äußerlichkeiten nur einen Wert haben, wenn sie ehrlich gemeint sind und einen authentischen Ausdruck der Großzügigkeit haben. Er kritisiert die religiösen Führer seiner Zeit und nennt sie „Heuchler“ wegen ihrer Zwiespältigkeit zwischen der Verkündigung und den Taten. Er nannte sie auch „ blinde Führer“ wegen ihrer Kurzsichtigkeit, die sie dazu führte, nach menschlichem Erfolg zu suchen. Dabei  verloren sie den Blick für das himmlische Ziel vollkommen. „ Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz außer Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen. Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln von außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammen geraubt habt“ (Mt. 23, 25-28).

Jesus beharrt darauf, dass wir regelmäßig eine aufrichtige Gewissenserforschung brauchen, um ein wahrhaft aufrichtiges christliches Leben zu führen. Wir müssen uns von den Verunreinigungen unseres Herzens befreien. Und er erklärt uns auch, dass es nicht die Dinge sind, die uns umgeben, die uns beschmutzen, sondern das, was wir in unserem Herzen halten, was schließlich aus ihm herauskommt. Der Herr bestätigt, das böse Kräfte in uns am Werk sind. „ Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein“ (Mk. 7, 21-23).

„ Der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf“ (Lk. 22, 31)

Der Hl. Paulus erklärt uns, wie diese unheiligen Kräfte in das menschliche Herz eindringen. „ Lasst euch durch den Zorn nicht zur Sünde hinreißen! Die Sonne soll über eurem Zorn nicht untergehen. Gebt dem Teufel keinen Raum!“ (Eph. 4,26-27)

Indem er auf den Ärger und den Hass, den wir in unserem Herzen verborgen halten hinweist, sagt uns der Hl. Paulus, dass solche bösen Kräfte in uns wohnen, weil wir ihnen durch unser vorsätzliches Festhalten an den negativen Gefühlen in unserem Herzen, Eintritt gewährt haben. Ärgerlich werden kann am Temperament liegen, doch nach dem ersten Wutanfall, hat Jeder die Wahl. Diese Wahl kann Jeder treffen: Entweder versöhnt er sich mit der Person, mit der er nicht im Einklang steht oder er rechtfertigt seinen Ärger und nährt ihn in seinem Herzen. Jede „gerechtfertigte“ Sünde wird im menschlichen Herzen eine Wohnung für einen starken Hang zum Bösen hervorbringen und der Mensch kann nicht länger widerstehen, weil er bereits in ihr versklavt ist. Die Sünde des Ärgers, des Hasses und der Rache häuft sich in den Tiefen des Herzens an. Dies geschieht auch mit jeder anderen bösen Tat. Der eine ist vielleicht  durch Zufall auf einer pornographischen Seite gelandet, so dass ein dreckiges Bild in seinem Geist einen Eindruck hinterlassen hat. Dieses Bild wird in seiner Vorstellung immer wieder auftauchen, bis er eine klare Entscheidung trifft, dem abzusagen. Indem er die Entscheidung aufschiebt, erlaubt er dem Schmutz im Herzen Wurzeln zu schlagen. Das gleiche gilt für eine wilde Beziehung. Eine erste Anziehung zu Jemandem kann eine natürliche Neigung sein. Wenn man passiv bleibt und dieser Anziehung erlaubt, im Herzen stark zu werden, dann entwickelt sich eine emotionale Bindung und daraus ein böser Zwang. Der Hl. Petrus warnt uns: „ Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens“ (1 Petr. 5, 8+9).

Teuflische Süchte wie Trinken, Rauchen, Drogen, sündige Gewohnheiten, Spielen, Verleumdung, rohes und arrogantes Verhalten- all dieses hatte seinen Ursprung in einer unreflektierten Wahl.

Jesus ermahnt uns, die erste Bewegung des Bösen in unseren Herzen zu erkennen. „ Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird“ (Mt. 5,29-30). Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben das Gesetz des Mose so interpretiert, dass nur die äußeren Akte des Ehebruchs und der Gewalt Sünden mit einer großen Konsequenz waren. Doch Jesus lädt uns ein, in unsere Herzen zu schauen, wo die Quelle des Bösen liegt. Eine gründliche Reinigung des Herzens ermöglicht uns, dass unsere religiösen Bräuche und Praktiken auch authentisch sind.

„ Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst“ (Ps. 127,1)

Die Fastenzeit ist die gnadenreiche Zeit, in der die Kirche uns zu einer so kritischen Gewissenserforschung einlädt. Wir sollten alle Kompromisse, die wir mit der Sünde geschlossen haben, entdecken. Alle Strukturen, die wir auf der Prämisse des Bösen aufgerichtet haben, sollen niedergerissen werden. Alle Dimensionen unserer Beziehungen sollten im Licht des Wortes Gottes untersucht werden. Die sozialen Bräuche, die wir angenommen haben, ohne sie zu hinterfragen, sollten im Licht des Geistes Gottes noch einmal neu bewertet werden. Diese Neustrukturierung unseres Lebens muss in den Tiefen unseres Herzens beginnen.

Ein pensionierter Arzt, der in einem bekannten Krankenhaus gearbeitet hatte, war mir bei den Exerzitien begegnet. Durch seine Zeit im Medizinstudium war er hochmotiviert, den Kranken zu dienen. Er verbrachte sogar seine freie Zeit damit, sich um die Nöte der Kranken mit viel Mitleid zu kümmern. Er war niemals ärgerlich, wenn einer seiner Patienten ihn noch spät in der Nacht störte. Er bewies sich selbst durch seine Arbeit und  erreichte einen hohen Bekanntheitsgrad bei denen, mit denen er arbeitete, sowie auch unter den Kranken, denen er diente. Doch in seiner Familie war er sehr unglücklich. Er fand keine Zeit für seine Frau und seine Kinder. Fast jeden Tag gab es neuen Streit in seinem Haus. Er versuchte, seine Frau mit Geschenken zu befriedigen. Er vertraute mir an, dass er sich von seiner Frau und seinen Kinder getrennt fühlte. Es erschien ihm, als sei die Zeit, die er mit ihnen verbrachte, vergeudet. Er kalkulierte, was er noch alles Gutes  im Krankenhaus hätte tun können. Doch wieviel er auch immer arbeitete, er war innerlich niemals zufrieden. Das war die Frustration seines Lebens. Ich fragte ihn nach seinem geistlichen Leben. Er sagte mir, dass er aus Pflichtbewusstsein am Sonntag mit seiner Frau und seinen Kindern in die Kirche gegangen sei. Es gab keine persönliche Gebetszeit. Gott war für ihn keine Realität, weder in seinem persönlichen Leben, noch in seiner Arbeit. Er konnte sich nicht erinnern, jemals für die Kranken, um die er sich sorgte, gebetet zu haben, auch nicht in den schmerzhaften Momenten.

Ich erklärte ihm, dass sein Ideal vom Dienst an den Bedürftigen sehr hochmütig sei und weder für ihn ein Ideal noch eine Gnade war. Denn seine Motivation war in seinem Ideal verwurzelt. Er opferte sein Leben, weil seine Ausbildung zum Götzen geworden war. Als Konsequenz dessen war sein Herz ausgetrocknet. Es gab keinen Funken Liebe, die dort entstehen konnte. Doch unsere Herzen sind für Gott geschaffen und wenn wir mit ihm im Gebet vereint sind, fließt seine Liebe in uns hinein. Dieses himmlische Angebot der Liebe ist das einzige, was unser Herz nähren kann. Weil er von Gott abgeschnitten war, war sein Herz hart geworden- er war unfähig seine Familie noch seinen Auftrag wertzuschätzen. Weil sein Dienst an den Kranken durch hochmütige Ideale genährt wurde, war seine Arbeit für ihn zur Last geworden. Er stimmte diesem Verständnis seiner Situation zu und bekräftigte noch, dass er am Ende des Tages oftmals von den Erwartungen und Forderungen der Kranken gereizt war und sie dann mit seinen ärgerlichen Reaktionen verletzte. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass sein Leben und sein Dienst in der Liebe Gottes verwurzelt sein sollten. Dann würde ihm seine Frau lieb sein und seine Kinder seine Freude sein- so wie es ursprünglich gedacht war. Sogar große Verantwortungen werden zu einer Freude, wenn sie in Liebe angenommen werden. Es sollten keine Ideen oder Ideale sein, die als erstes unsere Entscheidungen und Beziehungen beeinflussen. Das Leben ist so viel mehr als das. Das Leben in Fülle ist dort, wo die Liebe Gottes durch diese Ideale wirkt und uns zu einem Segen für alle um uns herum macht. Die Erfahrung der Liebe Gottes macht jede Situation und jeden Umstand in unserem Leben zu einem Segen. Das ist das Wesen des Christentums- ein Leben zu leben, das von der Liebe Gottes angetrieben wird.

„ Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn“ (Kol. 3,23)

Wenn es nicht an der Liebe Gottes orientiert ist, dann ist nichts gut genug oder lebens- spendend. Wenn wir also in ein zügelloses Leben der Sünde und des selbstsüchtigen Vergnügens leben, dann ist das Elend einer weggeworfenen Existenz das sichere Ende. Wenn wir unseren Idealen nachrennen, dann ist unser Herz auch unbefriedigt und von Frustrationen erstickt. Doch wenn wir für Gott leben, dann erfahren wir die Fülle der Freude.

Während er über die Kardinaltugenden des Almosen- Gebens, des Gebetes und des Fastens sprach, korrigierte Jesus die traditionelle Einstellung und bekräftigte, dass alle diese Kardinaltugenden des geistlichen Lebens immer von der Liebe Gottes angetrieben sein sollen. Drei Mal erinnert Jesus uns, dass solche Praktiken, wenn sie aus der reinen Motivation Gott zu gefallen, kommen, in den Augen des himmlischen Vaters von großem Wert sind. Bei jeder Gelegenheit, wo er separat über Almosen, Fasten und Gebet sprach, versicherte er: „ Und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten“ (Mt. 6,4; 6,18). Jede religiöse Aktivität bekommt ihren Wert letztlich aus der Orientierung zu Gott. Wenn wir aber alles aus einem Motiv getrennt von Gott tun, dann werden wir noch weiter von Gott abdriften. Die Kluft zwischen dem Menschen und Gott wird immer größer, bis Gott ein Fremder ist und irgendwann zu einem nicht existenten Wesen wird. Was auch immer Gutes an  so einer Person gesehen werden könnte, würde für diese Person zur Last. Doch wenn wir mit  Gott leben und aus ihm heraus handeln, wird jeder Moment unseres Lebens und jede Aktivität, die wir tun, uns noch näher zu Gott bringen. Gott wird zur großen Realität der Liebe, mit der wir verschmelzen. Das ist Glück und Erfüllung, die wir auf dieser Erde und  auch darüber hinaus erfahren können. Das ist wahre Religion. In der Fastenzeit lädt Jesus uns ein,  in das Herz unseres Glaubens  und die große Erfahrung der liebenden Gegenwart Gottes  mit allem, was wir sind und tun, einzutreten.

Lasset uns beten:

Herr und Gott, wir danken dir, dass du unsere Herzen dazu bestimmt hast, dich zu lieben. In dieser Fastenzeit bringen wir dir jeden Moment und Aspekt unseres Lebens  als ein Opfer der Liebe dar. Wir beten, dass du deinen Heiligen Geist über uns ausgießt, so dass unsere Augen unterscheiden können, was uns Leben bringt und was nicht: In unseren Motiven, Taten und Beschäftigungen. Reinige uns mit deiner Liebe, so dass unsere Herzen für ein Leben mit dir schlagen und dir wohlgefällig sind. Möge diese Gnadenzeit uns zu einer neuen Intimität mir dir bringen, die allein Schönheit in unsere Leben und auch in diese Welt bringen wird.

Amen.

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Bangalore

Celebrate an evening with our Lord in Bangalore at the 'Magnificat' on December 16, 2017. Services to be led by Fr Augustine Vallooran VC. All are welcome.

Venue: St. Joseph's Boys' School Chapel, Museum Road, Bangalore

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Emmanuel Conference at DRC

Welcome to the season of blessings - mark this Advent with special retreats for discipleship, couples and children at the Divine Retreat Centre. A time to strengthen yourself in the Lord, before the end of the year. Led by Fr Augustine Vallooran and the Divine team.

Date: December 24 - 29, 2017

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

Hindi Convention Ojas 2018

The Divine Retreat Centre will conduct our eighth Hindi convention, in 2018. Two retreats will be held simultaneously on the campus; one for adults and another for couples and youth. All are welcome.

Date: May 27 - June 1, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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