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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

"Hallowed be Thy name"(Lk 11:2) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

Zur Freiheit hat uns Christus befreit"(Gal. 5,1) - Von P. Augustine Vallooran VC

Die bedingungslose Liebe Gottes für die Menschheit ist eine der Botschaften, die das Christentum immer verkündet hat. Die Bibel weist hierbei auf die zärtliche, persönliche Fürsorge hin, die Gott für jeden seiner Söhne und Töchter hat. Diese Liebe ist tiefer als jede Liebe, die die Welt je gekannt hat. Unser Gott wendet alles zu unserem Guten, so dass es in unseren Herzen keinen Raum für Furcht oder Angst gibt. Und doch begegnen wir Problemen und auch unmöglichen Situationen an jeder Kreuzung unseres Lebens. Oftmals werden wir niedergedrückt und zu anderen Zeiten sind wir über Gottes stetiges Schweigen im Angesicht des menschlichen Elendes irritiert. Es gibt auch Menschen, die aufhören, an Gott zu glauben und dann den Sinn ihres Lebens in Frage stellen. „Warum ich?“ Das ist ein schmerzerfüllter Schrei, der aus den Herzen vieler, die unfähig sind, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen, aufsteigt. Doch inmitten all der Versuchungen und Stürme steht der Herr als Emmanuel (Gott mit uns) und lädt uns ein: „ Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt. 11,28). Die wahre Religion wird uns immer in die offenen Arme des Herrn führen, der darauf wartet, uns zu trösten. Doch wenn wir das Angesicht Gottes verfehlen, können wir leicht von falschen Antworten betrogen werden, die aus Fehlinterpretationen der Bibel und der Tradition der Kirche kommen können.

„ Der Herr hat mich verlassen“ (Jes. 49,14)

Eine ältere Frau kam zu mir und klagte mir ihre Nöte. Ihr Leben schien unmöglich. Alles, was sie sehen konnte, waren Probleme. Jeder in ihrer Familie litt. Ihr Ehemann, der vor einigen Jahren zu trinken aufgehört hatte, war wieder  angefangen. Ihr hochqualifizierter Sohn konnte keine Arbeit finden. Ihre Tochter fand nicht den geeigneten Ehepartner. Sie selber hatte ein Problem namens Insomnia- sie konnte nachts nicht schlafen.

Vor einigen Monaten war sie schon bei Exerzitien gewesen, wo der Seelsorger ihr gesagt hatte, dass ihre Situation die Konsequenz von einem Fluch der Vorfahren sei. Dieser sogenannte Botschafter Gottes erklärte ihr, dass ein Fluch über die Familie gekommen sei und deshalb alles schief ginge. Er schlug ihr eine Fülle von täglichen frommen Übungen vor, die auch eine Anzahl von Rosenkränzen und Novenen vorsah, die sie von dem Fluch befreien sollten. Die Frau musste viel für die Familie beten, um von diesem Fluch der Vorfahren befreit zu werden. Als sie die Anweisung erhielt, fühlte sie zuerst eine Erleichterung, doch als sie nach Hause zurückkehrte, war sie noch verzweifelter. Ihr war gesagt worden, dass sie die Gebete am kommenden Tag verdoppeln müsse, falls sie diese an einem Tag nicht schaffen würde. Und das sei der einzige Weg, um den Fluch, der durch die Vorfahren kam, zu zerbrechen. Sie versuchte aufrichtig all diese Gebete zu erfüllen. Doch wegen der familiären Pflichten war es ihr nicht möglich. Einerseits merkte sie, wie der Fluch der Vorfahren die ganze Familie bedrängte und andererseits zerstörte sie ihr Fehlen in der Erfüllung der frommen Übungen. In dieser Verzweiflung kam sie zu mir.

Ich erklärte dieser Frau, dass alle Flüche der Vorfahren durch das Wasser im Sakrament der Taufe von uns als getauften Christen abgewaschen worden sind. Dann zitierte ich den Katechismus der katholischen Kirche. Weiterhin machte ich ihr klar, dass das Sakrament der Taufe die Hände Gottes sind, die sich durch den Dienst der Kirche zu uns ausstrecken, um uns zu retten. Wenn dieser Dienst uns nicht von den Flüchen der Vorfahren retten kann, dann wird auch nicht eine Fülle von frommen Übungen dazu dienen, dass wir befreit werden.

„ Ich vergesse dich nicht“ (Jes. 49,15)

Ich nahm mir die Zeit, ihr zu erklären, dass man die Probleme der einzelnen Familienmitglieder isoliert anschauen muss, um eine Lösung zu finden. Ihr Ehemann würde sein Herz noch einmal für den Herrn öffnen sollen, um die Kraft des Heiligen Geistes neu zu empfangen, der die böse Kraft des Alkoholismus bekämpft. Ihr Sohn sollte sich besser auf die Vorstellungsgespräche vorbereiten, um mit Gottes Hilfe ein Angebot zu bekommen. Und die Tochter konnte den zukünftigen Bräutigam nicht finden, weil die richtige Person, die Gott für sie bestimmt hatte, noch auf ihren Weg kommen würde, aber das zur rechten Zeit geschehen würde. Die ganze Familie musste lernen, auf Gott zu warten, so wie Jesus auch seine Jünger angewiesen hatte. Die Apostel fragten den Auferstandenen Herrn,  ob jetzt die Zeit sei, wo das Reich Gottes anbrechen würde. Der Herr antwortete ihnen, indem er ihnen sagte, dass sie zu warten hatten, bis „ die Kraft des Heiligen Geistes auf euch herabkommt“ (Apg. 1,8). Dann betete ich für sie und half ihr, sich auf die Verheißung des Heiligen Geistes  und seinen Trost vorzubereiten. Sie empfing den tiefen Frieden des Heiligen Geistes. So konnte sie wunderbar schlafen. Weiterhin bekam sie den Mut, für ihren Ehemann und ihre Kinder an der Seite der Muttergottes Fürbitte zu halten. Das Gebet war nun keine Last mehr, sondern eine Unterstützung und Vertrauen.

Früher hatte sie wegen der falschen Ideen und Begründungen, die der Seelsorger in sie eingepflanzt hatte, Stress gehabt. Es scheint unglücklich, dass einige Prediger oder auch Seelsorger sich mit der leichten Antwort eines Fluches durch die Vorfahren begnügen und so versuchen, die brennenden Probleme des Lebens zu lösen. Anstatt den Menschen die Hoffnung auf die rettende Liebe Gottes und das Eingreifen des Himmels zu vermitteln, werden sie so in die Situation der Hilflosigkeit geführt und verurteilen ihre Vorfahren für ihr Elend.

„ Nur für eine kleine Weile habe ich dich verlassen“ (Jes. 54,7)

Das Alte Testament spricht in der Tat von Flüchen, die durch Vorfahren auf den Menschen herabkommen können. „ Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld (Ex. 20, 5+6)“. Wir finden noch einige andere Stellen im Alten Testament, wo es eine ähnliche Erwähnung dieser Generationen- Flüche gibt (Ex. 34,7; Num. 14,18; Deut. 5,9). Doch wir sollten aufmerksam sein, dass in all diesen Passagen der Generationen- Fluch spezifisch durch die Sünde des Götzendienstes hervorgerufen wird. Eine jüdische Interpretation dieser Passage benutzt die Ausdrücke der heidnischen Väter und der rebellischen Kinder. Es bezieht sich auf die realistische Situation, wo der Vater einen sündhaften Lebensstil führt und die Kinder diese sündigen Eigenschaften übernehmen. Anders gesagt, haben die Kinder die Wahl getroffen, die Sünden ihrer Väter zu wiederholen. Es ist eine Warnung an alle Eltern, nicht in Sünde zu leben, um ihren Kindern kein schlechtes Beispiel zu sein. Doch im nächsten Vers verheißt uns Gott: „ Bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld (Ex. 20,6)“. Es ist darum die Lehre für die Kinder, sich Gott in Reue zuzuwenden und nicht die Sünden der Eltern zu wiederholen.

Bei den Propheten Ezechiel und Jeremia gibt es eine klare Abhandlung, dass die Kinder nicht für die Sünden der Eltern bezahlen müssen. „ Ihr aber fragt: Warum trägt der Sohn nicht mit an der Schuld des Vaters? Weil der Sohn nach Recht und Gerechtigkeit gehandelt hat. Er hat auf alle meine Gesetze geachtet und sie befolgt. Er wird bestimmt am Leben bleiben. Nur wer sündigt, soll sterben. Ein Sohn soll nicht die Schuld seines Vaters tragen und ein Vater nicht die Schuld seines Sohnes. Die Gerechtigkeit kommt nur dem Gerechten zugute und die Schuld lastet nur auf dem Schuldigen (Ez. 18, 19+20)“. Das ist der deutliche Beweis gegen irgendeinen Fluch der durch die Vorfahren auf die Generationen herabkommt.

Es ist niemandem erlaubt, seine Vorfahren wegen seines eigenen Elends anzuklagen. Jeder muss die Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen. Der Prophet spricht dieses Thema mit einer noch eindringlicheren Frage an: „ Das Wort des Herrn erging an mich: Wie kommt ihr dazu, im Land Israel das Sprichwort zu gebrauchen: Die Väter essen saure Trauben und den Söhnen werden die Zähne stumpf’? So wahr ich lebe- Spruch Gottes, des Herrn- , keiner von euch in Israel soll mehr dieses Sprichwort gebrauchen. Alle Menschenleben sind mein Eigentum, das Leben des Vaters ebenso wie das Leben des Sohnes, sie gehören mir. Nur wer sündigt, soll sterben (Ez. 18,1-4)“.

„ Meine Huld wird nie von dir weichen (Jes. 54,10)“

Der Prophet Jeremia spricht von demselben Sprichwort und sagt, dass dieses im Hause Israel nicht noch einmal erwähnt werden soll. „ In jenen Tagen sagt man nicht mehr: Die Väter haben saure Trauben gegessen und den Söhnen werden die Zähne stumpf. Nein, jeder stirbt nur für seine eigene Schuld; nur dem, der die sauren Trauben isst, werden die Zähne stumpf (Jer. 31, 29+ 30)“. Es ist angemessen, dass der Prophet über die neue Befreiung im Kontext des neuen Bundes, den Gott schließen wollte, spricht: „ Seht, es werden Tage kommen- Spruch des Herrn-, in denen ich mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde (Jer. 31,31)“. In diesem neuen Bund verheißt Gott die vollkommene Vergebung unserer Sünden: „ Denn ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr (V. 34)“. Tatsächlich ist es auch eine Prophetie über das, was der Retter für die Menschheit tun wird. Beim Letzten Abendmahl hat Jesus den Kelch mit Wein erhoben und sagte: „ Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird (Lk. 22,20)“. In diesem Paschamysterium vom Tod und der Auferstehung Jesu Christi finden wir die vollkommene Befreiung von all unseren Sünden und Flüchen, die durch die Vorfahren herabkommen können und auch unserer eigenen Verfehlungen.

In Jesus Christus erfüllen sich alle Verheißungen des Alten Testamentes. Das Alte Testament schaut auf die Person und die Lehre Jesu Christi zu seiner Vervollkommnung. Und so korrigiert und erfüllt Jesus die Lehren des Alten Testamentes. Jesus sagte:„ Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern um zu erfüllen (Mt. 5,17)“.

Auch die Lehren Jesu beginnen mit den gewöhnlichen Formeln: „ Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist... Ich aber sage euch (Mt. 5,21+ 22)“. Die Lehren des Alten Testamentes über Ärger, Hass, Ehebruch, Scheidung, Schwüre und Vergeltung  bekommen durch Jesus eine neue Bedeutung. Zu dieser Liste fügt der Hl. Johannes auch noch die Lehre über den Generationen- Fluch hinzu. Während er sich auf die Heilung des Blindgeborenen Mannes bezieht, fragten die Jünger Jesus, ob die Blindheit durch seine Sünde oder die Sünde seiner Eltern kam. Doch Jesus verwarf diese berühmte Auffassung unter den Juden und antwortete: „ Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden (Joh. 9,3)“. Hier gibt es eine klare Lehre Jesu, die alles Reden über Generationen- Flüche ablehnt und verheißt, dass Gott bereit ist, in jede Form des menschlichen Elends einzugreifen. Jesus heilte jede Krankheit, er vergab alle Sünden, rettete zerbrochene Familien und bereitete alle auf den Höhepunkt seines Heilswerke durch seinen Tod und seine Auferstehung, vor. Jesus nahm die Macht der Sünde und des Todes auf sich und bezahlte den Preis für alles mit seinem Blut. Dieser Akt der Rettung war die größte Manifestation der göttlichen Liebe. „ Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin (Joh. 10,18)“.

„ Wenn du umkehrst, lasse ich dich umkehren (Jer. 15,19)“

Die erlösende Auswirkung des Paschamysteriums Jesu ist durch die Taufe auf uns herabgeflossen. Nachdem er am Pfingsttag den Heiligen Geist empfangen hatte, verkündete Petrus in seiner ersten Predigt: „ Kehrt um und jeder lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Kraft des Heiligen Geistes empfangen (Apg. 2,38)“. Dieses war die freudige Verkündigung der Urkirche. Im Brief an die Römer erklärt der Hl. Paulus die Wirkung des Sakramentes der Taufe. Bei diesem Sakrament der Initiation (Eingliederung) werden wir mit Jesus Christus vereinigt. Das original griechische Wort dafür ist symphitos. Damit meint der Hl. Paulus, dass so wie der Foetus mit der Mutter verbunden ist, auch die getaufte Person mit Jesus Christus vereinigt ist. Das hat die Auswirkung, dass alle vergangenen Sünden und Flüche in Jesus Christus hineinfließen und die Gnade in ihn zurückfließt. In diesem Kontext versichert uns der Hl. Paulus, wie Christus uns vom Fluch befreit hat, indem er diesen auf sich genommen hat. „ Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist (Gal. 3,13)“. Der Hl. Paulus fährt kategorisch weiter fort: „ Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind (Röm. 8,1)“. Das Wort, das er hier benutzt ist ‚ in Christus’, was tatsächlich bedeutet, in Jesus Christus einverleibt zu sein. Dieses erklärt, was im Moment der Taufe geschieht. So wie ein Zweig vom Hauptstamm abgeschnitten wird und zu einem neuen Stamm veredelt wird, so sind wir von unserer menschlichen Linie der Vorfahren abgekoppelt und an einen neuen Stamm angeschlossen, der Jesus Christus heißt.  Dieses ist die Wiederherstellung, die im Moment der Taufe geschieht. Jesus erklärte dieses selbst, als er sagte: „ Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“. Er lädt uns ein, in ihm zu bleiben und verheißt uns, dass auch er mit uns verbunden bleibt. In diesem neuen Leben, das wir in der Taufe empfangen haben, erfüllt sich diese Verheißung: „ Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“ ( 2 Kor. 5,17).

Die Kirche erklärt diese Lehre der heiligen Schrift auch weiterhin in ihrer Sakramentenlehre. Der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt offiziell: „ Durch die Taufe werden sämtliche Sünden nachgelassen, die Erbsünde und alle persönlichen Sünden sowie die Sündenstrafen. In denen, die weidergeboren sind, verbleibt nichts, das sie am Eintritt in das Reich Gottes hindern würde, weder die Sünde Adams noch die persönliche Sünde noch die Folgen der Sünde, deren schlimmste die Trennung von Gott ist (KKK 1263)“. Die Lehre verdeutlicht, dass das, was in der Taufe geschieht, insgesamt ein neuer Anfang in Christus Jesus ist, der den Getauften zu einer „ neuen Schöpfung“ (1265) macht. Es gibt keinerlei Wurzeln, die zu seinen biologischen Vorfahren zurückreichen. Und auch, wenn er irgendeine persönliche Sünde begeht, wäscht die Gnade des Sakramentes der Beichte dieser ab. Wenn wir die biblische Lehre korrekt verstehen wollen, die von der katholischen Theologie sorgfältig ausgearbeitet worden ist, werden wir zu der Wahrheit dessen kommen, was Jesus gesagt hat: „ Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei“ (Joh. 8,36). In dieser Freiheit wird das Leben mit Christus ein Fest sein.

„ Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein“ (Jer. 31,33)

Die Lösung für das Thema Sünden und Flüche , egal ob sie nun persönlich oder durch  Vorfahren kommen, ist die Wiederherstellung durch die Taufe, die Gnade des Sakramentes der Beichte und ein Leben in der Gnade vereint mit Jesus Christus. Diejenigen, welche nach besonderen Exorzismen und Generationen Heilungs- Riten suchen, laufen die Gefahr, sich den Einflüssen der New Age Bewegung auszusetzen. Denn die New Age Theorie zeigt Wege auf, die sich der persönlichen Verantwortlichkeiten für unsere eigenen Entscheidungen und Wahlen entziehen. Die Menschen werden dazu gedrängt, überall, nur nicht bei sich selbst, nach der Wurzel der Probleme zu suchen. Die Kirche hat jedoch immer dazu gestanden, dass wir für die Entscheidungen und Taten vor Gott Verantwortung tragen. Durch eine aufrichtige Gewissenserforschung  können wir herausfinden, wo wir uns vom Herrn Jesus abgewandt haben und in Reue zurückkommen, was im Sakrament der Beichte seinen Ausdruck für die Umkehr findet. Das ist der Weg des Eintretens in das Reich Gottes, in unser persönliches Leben und auch unsere Beziehungen in der Gemeinschaft. Die erste Predigt von Jesus war: „ Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“ (Mt. 4,17). Exerzitien und Seelsorge sollten jedem helfen, sich selbst zu erkennen und sich Gott in Reue zuzuwenden. Im Sakrament der Beichte geschieht eine Erneuerung des Sakramentes der Taufe. Alles, was Gott wünscht, ist unsere Freiheit, das Leben in Fülle zu leben. Für den Tag der Versuchung ist er da, um uns Gnade zu schenken. Auch zu erwähnen, dass Leiden durch einen Fluch kommt, bedeutet, die Wahrheit des Christentums zu verneinen. Denn diese ist auf einen Gott gegründet, der Liebe ist und auf Christus, der gekreuzigt worden ist, um uns vom Tod und jedem Schatten des Bösen zu befreien. Wir wollen uns an die wahre Verheißung seiner Liebe und Gegenwart mit uns erinnern und uns Gott in jeder Versuchung mit Vertrauen zuwenden.

Gebet:

Herr Jesus, du bist als Retter auf die Welt gekommen. Du hast uns von Sünden und Flüchen freigesetzt, die auf dieser Erde eine Bedrängnis sind. Du hast die Kirche gegründet, um deinen Dienst der Befreiung in dieser Welt weiterzuführen. Danke, o Herr, für deine unendliche Barmherzigkeit, die in den Momenten der Not zu uns fließt. Hilf uns, dass wir uns dir zuwenden und so leben, dass wir alle Antworten in dir finden. Lass uns durch unser Straucheln nicht entmutigt sein, sondern in dir Hoffnung finden. Amen.

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Chennai

Divine comes to Chennai with the 'Magnificat', on June 23, 2018. Fr. John Prince VC will lead the services. With special sessions for children.

Venue: Stella Maris College, Cathedral Road

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

POWER 2018 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 13th International Youth Conference - POWER 2018. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 22 - July 27, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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