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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC
"I dwell with the crushed and the dejected“ (Is 57:15)

- Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Ich stehe vor der Tür und klopfe an"(Offb. 3,20) - Von P. Augustine Vallooran VC

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Gnade. Gott wartet darauf, jeden Schaden, der unser Leben beeinflusst, zu beheben und uns zu der wunderbaren Persönlichkeit wiederherzustellen, zu der er uns schon von jeher bestimmt hat. Dieses ist die Zeit der Rettung, wo der Herr an unsere Herzen anklopft. „ Kehrt um und glaubt an das Evangelium (Mk. 1,15)“. Wir sollten das Bild vor unseren Augen haben, dass der Herr an der Tür unseres Herzens steht; er wartet geduldig und klopft an die Tür; er erinnert uns, dass er für uns da ist, um Licht in unsere verdunkelten Herzen und Häuser zu bringen.

„ Die Rebe kann aus sich keine Frucht bringen, wenn sie nicht am Weinstock bleibt (Joh. 15,4)“

Wir wenden uns in unserem alltäglichen Leben von Gott ab und das Ergebnis dessen sind Verletzungen und Wunden. Diese suchen unsere Erinnerungen und Lebenseinstellungen heim und beeinflussen unsere Zukunft. Als ein Ergebnis ist unser Leben gestört und wir sind im Stress. Auch unsere Beziehungen sind belastet. In unseren Herzen häuft sich Frust an. Letztendlich werden wir Opfer unserer Gefühlsregungen und das Leben verliert alle Schönheit. Wir wenden uns an Gott und bitten ihn um kleine Gefallen wie Erfolg im Geschäft, gute Prozentsätze bei unseren Examensergebnissen oder auch um Heilungen von Schmerzen und Krankheiten. Doch Gott, der allein die Tiefen unserer Herzen durchforscht, weiß, woher all unser Unglück stammt. Doch in dem Moment, wo wir uns Gott zuwenden, übernimmt er als erstes die Autorität über die Sünde in unserem Herzen. Die Sünde, die unsere Beziehung mit Gott blockiert hat und den Fluss der Gnade in unser Leben genauso blockiert.

Das Evangelium nach Markus bringt dieses mit der wunderbaren Heilung des Gelähmten in Verbindung (Mk. 2,1-12). Vier Männer nehmen große Mühe auf sich, um einen Gelähmten in die Nähe Jesu zu bringen: sie decken das Hausdach ab, wo Jesus zu einer Menge predigt. Jesus sieht den tiefen und erwartenden Glauben der Vier und das Elend dieses Mannes auf der Bahre und sagt zu ihm: „ Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! (Mk. 2,5)“ Doch diese Verkündigung versetzt die Versammelten unter Wellen des Schocks. Die Männer, die den Kranken gebracht haben, haben ja nur um die Heilung gebeten. Die erregten Schriftgelehrten murmeln: „ Wie kann dieser Mensch die Kraft Gottes beanspruchen, Sünden zu vergeben!“ In diesem Moment gibt Jesus eine feierliche Erklärung ab: „ Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben“ (Mk. 2,10). Damit befiehlt der Herr dem kranken Mann, aufzustehen, der von seiner Lähmung des Geistes und des Körpers vollkommen befreit ist. Diese Begebenheit offenbart uns Gottes Strategie der Rettung. Wir wenden uns wegen kleiner Gefallen an Gott, doch er bemerkt, dass auch, wenn diese erfüllt würden, wir doch in der Lähmung des Geistes verbleiben würden und die Glückseligkeit, nach der wir uns sehnen, sich uns weiterhin entziehen wird. Deshalb beginnt Jesus seine rettende Mission, indem er alle einlädt, sich Gott zuzuwenden und in ihm das Heil zu finden. „ Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ (Mk. 1,15)

„ Sein Erbarmen ist nicht zu Ende“ (Klgl. 3,22)

Umkehr bedeutet, sich mit einem festen Entschluss, sein Leben dem Herrn zu überantworten, ihm zuzuwenden. Solch eine Bekehrung bekommen wir, wenn wir bemerken, dass wir die Freude und den Sinn des Lebens durch die sündhaften Wege verloren haben. Der Herr verheißt uns hier, dass das Reich des Himmels sich in unserem Leben zeigen wird, wenn wir uns ihm vollkommen hingeben. Dieses ist ein Angebot der Liebe, dass uns offenbart, was Gott schon immer für unser Leben vorhatte. Er wartet darauf, die Kontrolle über alles, was falsch gelaufen ist, zu übernehmen. Genauso wie er es beim Gelähmten getan hat. Wenn er der Herr und König unseres Lebens wird, nimmt das Reich Gottes in unseren Herzen Platz. Der Hl. Paulus lehrt uns, dass Gottes alleinige Herrschaft in unseren Herzen Gerechtigkeit, Frieden und die Freude im Heiligen Geist hervorbringt (Röm. 14,17).

Gerechtigkeit heißt mit Gott und Jedem, den Gott in unser Leben gesandt hat, im Frieden zu sein. Wenn meine Beziehung mit Gott von der Einstellung der Rebellion gereinigt wird, darf ich erfahren, dass ich ein Geliebtes Kind Gottes bin. Diese ekstatische Erfahrung der Liebe bringt alle meine Beziehungen mit meiner Familie, meinen Freunden und der Gesellschaft in Ordnung. Alle Arten des Hasses und der Eifersucht und der Gleichgültigkeit werden von meinen Beziehungen abgewaschen, so dass ich bereit werde, für diejenigen zu leben, die Gott in mein Leben gesandt hat. Diese Reinigung der Beziehungen bringt große Freude und den Frieden des Heiligen Geistes in mein Leben. Tatsächlich ist das die Erfahrung des Paradieses, die Gott vom Beginn unseres Lebens schon für uns vorgesehen hat.

Wie schon die ersten Seiten der Bibel beschreiben, ist das Paradies durch die herzliche Beziehung, die zwischen dem Menschen und Gott, dem Nächsten und der Natur besteht, gekennzeichnet. Die Natur brachte alles Nötige für den Lebensunterhalt der Menschheit hervor. Die Beziehungen in der Familie waren durch die gegenseitige Annahme und Liebe geprägt, so wie Adam zu Eva sagte: „ Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch.....(Gen. 2,23) Du gehörst zu mir“. Doch der Same des Zweifels war in das Herz des Menschen gesät worden. Er zweifelte an dem Plan Gottes für ihn und dachte, dass er noch größer werden könnte, als er war und mehr als Gott für ihn vorhatte. Der Mensch stieß das Paradies, das Gott für ihn geschaffen hatte von sich, weil er sich sein Eigenes errichten wollte. Die Konsequenz war, dass der Mensch leer war, er hatte sogar sein Selbstwertgefühl verloren. Dieses drückte Adam aus, als er zu Gott sagte: „ Weil ich nackt bin, versteckte ich mich“ (Gen 3, 10). Die Nacktheit bezog sich nicht so sehr auf den Körper, sondern auf die Scham, die gute Beziehung mit Gott verloren zu haben. Tatsächlich war es Gott, der Adam beim Namen rief. Jemanden beim Namen zu rufen bedeutet, ihm mit einer Einstellung der Liebe und Rücksichtnahme zu begegnen. Die Frage, die Gott Adam nun stellte, ist sehr bedeutsam: „ Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?“ (Gen. 3, 11) Die Scham und Leere, die Adam erfuhr, war nicht das Urteil Gottes, sondern das des Menschen selber.

„ Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu“ (2 Tim. 2,13)

Oftmals entsteht ein grobes Missverständnis, dass Gott uns bestraft und verflucht, wenn der Mensch sündigt. Es ist kein Wunder, dass  wir-wenn etwas Unglückliches geschieht- dazu neigen, Gott anzuklagen. Wenn wir oder unsere Liebsten in einer Unternehmung scheitern oder krank werden, oder eine Naturkatastrophe eintritt, ist die erste Reaktion des Menschen, ängstlich und verzweifelt zu sein, dass Gott ihn bestrafen könnte. Doch solch ein Gedanke entfernt uns von der Liebe, Hoffnung und dem Glauben an Gott. In Wirklichkeit ist es kein strafender Gott, den Jesus uns offenbart. Im Gegenteil sprach Jesus zu uns über einen Gott, der uns so sehr liebt, dass er sich selbst für uns hingegeben hat, um sicher zu stellen, dass wir nicht durch den Fluch der Sünde verloren sind. „ Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh. 3,16). Das Jeder, der in Sünde lebt, sich in einem Status der Leere und der Scham befindet, ist jedoch die Wahrheit. Es ist nicht Gott, der dieses zu ihm bringt, sondern die Eventualität der Option der Sünde, durch die er Gott ablehnt.  Doch das Wort Gottes sagt uns: „ Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Röm. 6,23). Die Ablehnung Gottes bringt eine Kultur des Todes, die alles Schöne im menschlichen Herzen  und den Beziehungen wegnimmt. Ein Lichtstrahl, der von der Lampe getrennt wird, verwandelt sich in Dunkelheit. Ein Strom, der von der Quelle abgeschnitten ist, trocknet aus. Die Trockenheit und Leere, die der Mensch fühlt, ist keine Bestrafung, die Gott ihm gibt, sondern die Ruinierung seiner selbst, da er sich von der Quelle seines Lebens und seines Glückes abgenabelt hat.

In jedem dieser unglücklichen Momente kommt Gott und ruft den Menschen. Er wartet darauf, die Autorität über all die Zerstörung, die durch die Sünde entstanden ist, zu übernehmen, so wie er im Garten Eden mit Adam gemacht hat. Adam hat sich Gott nicht in Reue zugewandt, sondern er begann, den Anderen anzuklagen. „ Die Frau, die du mir gegeben hast, hat mich zur Sünde verführt“. Hier wurde das menschliche Band zerbrochen. Die Erde begann gegen den Menschen zu rebellieren, indem sie boshaft Dornen und Disteln hervorbrachte, und harte Arbeit erforderlich war, um ihre Früchte zu ernten. Dieses war der Verlust des Paradieses. Doch auch jetzt war der Mensch nicht von Gott verstoßen. Stattdessen wurde ihm ein Retter verheißen, der die Autorität der Sünde zertreten würde, die den Menschen versklavte. Gott tröstete den Menschen auch, indem er für ihn lederne Kleider nähte, damit sie ihre Scham bedecken konnten.

Jesus offenbart uns, dass der Weg des Heiles in die Richtung geht, das wir uns in den Momenten des Ruins durch die Sünde Gott zuwenden. In dem bedeutenden Gleichnis vom Verlorenen Sohn malt Jesus das faszinierende Bild des Vaters, der sehnsüchtig auf den Sohn wartet, der ihn abgelehnt hatte (Lk. 15). Nachdem der Sohn entschieden hatte, sich vom Vater zu entfremden, gerät er in große Armut und Elend. Es scheint eine passende Bestrafung für den kaltherzigen und eigensinnigen Sohn zu sein. Doch das Herz des Vaters dachte an die Wiederherstellung des Sohnes. In dem Moment, als der Sohn nach Hause kommt, eilt ihm der Vater entgegen, um ihn willkommen zu heißen und aufzunehmen. Er vergisst alle Normen der natürlichen Gerechtigkeit und des Anstandes. Er gibt dem Sohn alles zurück, was er verloren hat. In der ganzen Familie herrschte große Freude. Jesus beendet das Gleichnis mit der Feststellung, dass diese Freude diejenige sei, die auch im Himmel herrsche. „ Ebenso herrscht auch bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt“ (Lk. 15,10).

„ Wenn du umkehrst, lasse ich dich umkehren“ (Jer. 15,19)

Während ich in Südindien ein Programm hielt, kam ein Ehepaar, um mich zu treffen. Sie glühten vor Freude. Sie wollten sich bei mir bedanken und mir mittteilen, was die Exerzitien für sie vor fünf Jahren getan hatten. Der Ehemann war ein Computeringenieur und die Ehefrau eine Lehrerin. Sie waren glücklich und hatten zwei Kinder, als der Ehemann ein Angebot für eine Arbeit in dem Golfstaaten erhielt. Die ganze

Familie war überglücklich, denn sie sahen es als einen Durchbruch für die Arbeit des Mannes und auch für die finanzielle Situation ihrer Familie. Die Ehefrau schlug vor, dass er zuerst in das neue Land zog, bis er eine Sicherheit in der neuen Arbeit hatte und eine passende Unterkunft für die Familie gefunden hatte. Sie versprach mit den Kindern bis zum Ende des akademischen Jahres zurückzubleiben und dann würde die ganze Familie ihm nachkommen.

Er ging also in den Golf und begann zu arbeiten. Doch er fühlte sich in der Wüste sehr einsam. Er rief also zwei Mal am Tag Zuhause an, um mit seiner Frau und seinen Kindern zu sprechen, am Morgen und am Abend. Einen Monat später wurde er von einem Kollegen zu einer Party eingeladen. Dort wurde ihm eine Frau vorgestellt. Sie war sehr aufmerksam und freundlich und fing an, mit ihm Kontakt zu pflegen. Schon bald bekam diese Beziehung eine sündhafte Dimension. Einige Monate später kam an einem Abend ein wild-aussehender Fremder zu seiner Wohnung und zeigte ihm Bilder von seiner Intimität mit dieser Frau. Mit einem großen Schock erkannte er, dass er in eine Falle geraten war und gefährdet war. Der Rowdy erpresste ihn, indem er ihm drohte, die Bilder zu veröffentlichen, was ihn seine Arbeit, seinen Ruf und alles, was er hatte, kosten würde. Er könnte in diesem fremden Land sogar ins Gefängnis kommen. Er bettelte den Fremden an, ihm und seiner Familie diese Schande und alles, was daraus folgen würde, zu ersparen. Doch dieser Mann warnte ihn mit bedrohlicher Stimme und forderte dafür ein übertrieben hohes Lösegeld, dass er monatlich an ihn bezahlen sollte. Um das zu bewältigen, erkannte er, dass er Überstunden machen musste.

Er war so von Schuld gequält, dass er zu seiner Frau und seinen Kindern nicht darüber sprechen konnte. Er konnte sie nicht mehr unterstützen und ihnen regelmäßig Geld schicken. Während dessen bereitete sich die Familie darauf vor, nachzukommen. Sie waren in großer Sorge, da er nicht mit ihnen kommunizierte. Irgendwie schaffte er es nach Hause zu kommen, doch aus ihm war ein Alkoholiker geworden. Die Ehefrau war betrübt und verwirrt über die furchtbare Veränderung ihres Mannes. Sie konnte den Mann, der aus dem Golf zurückgekehrt war, nur schwer erkennen.

In dieser Situation kamen sie zu den Exerzitien. Der Ehemann war nicht bereit, seine verborgene Last der Sünde und dessen Konsequenzen anzuschauen. Doch mit der Hilfe des Heiligen Geistes, konnte ich ihm helfen, diese unerträgliche Last in seinem Herzen freizulegen. Später im Gebet führte ich ihn dahin, dieses schmerzhafte Geheimnis der Vergangenheit mit seiner Frau zu teilen. Sie spürten die machtvolle Anwesenheit des Heiligen Geistes, der sie heilte und tröstete. Als sie Zuhause ankamen, verbrachten sie ihre Tage im Gebet und gingen jeden Tag in die Heilige Messe. Mit der Hilfe eines Freundes konnte er einen sicheren Arbeitsplatz finden. Jetzt leben sie als eine Familie zusammen, die Zeugnis ablegt und loben und preisen Gott, dass ihr Leben erneuert ist. Sie haben eine neue Freude bekommen, in der Ehe zusammen zu leben. Das erinnert uns an den Psalmisten, der die Glückseligkeit beschreibt, nachdem die Sünde und Schuld vollständig durch Gottes Gnade vergeben und gesühnt wird. „ Solang ich es verschwieg, waren meine Glieder matt, den ganzen Tag musste ich stöhnen. ...Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen. Und du hast mir die Schuld vergeben“ (Ps. 32, 3+5).

Wir sind des Lebens müde wegen der Lasten, die auf uns liegen. In dieser Fastenzeit lädt der Herr uns ein, uns in seine Arme zu werfen, die uns umgeben , uns vergeben und unser Glück wieder herstellen. Denn es war uns alles entglitten und hatte uns ärmlich zurück gelassen. Die heutige Welt rast rasend schnell in die Verzweiflung, weil sie es vorzieht und darauf beharrt, an den falschen Dingen der Vergangenheit festzuhalten und bei jedem die Fehler für sein Unglück zu finden. Doch wir sind eingeladen, im Leben zu unserem unübertrefflichen Gott voran zu gehen, der darauf wartet, seine Herrlichkeit zu zeigen.

Gebet:

Gott des Erbarmens und des Mitleids, wir danken dir für diese Zeit, in der du uns rufst, wiederum deine unveränderliche und befreiende Liebe zu kosten. Unsere Herzen sind für dich gemacht worden, o Herr, denn du bist die Liebe, die allein unsere Herzen erfüllen kann, die sich von dir abgewandt haben. Doch nun kehren wir zu dir zurück, Herr und geben dir alles, was uns belastet, all unsere Fehler und Geheimnisse, die uns beschämt haben. Wir legen jeden Bereich unseres Lebens in deine Hände, wo wir dir nicht die Kontrolle überlassen haben. O Herr, wir beten, dass du der Herr und Meister unseres Lebens bist. Wenn du uns führst, dann wird unser Leben würdig sein und ein Segen für diese Welt werden. Herr wir danken dir für dein Erbarmen, dass niemals endet und deine Gnade, die immer neu ist. Amen.

 
Divine Updates

39th National Youth Retreat

Our annual National Youth Retreat will be held at the Divine Retreat Centre. Come and let the word of God refresh you. Simultaneous retreats for couples, children and Bible nursery to be held. Contact Divine Youth for more details.

Date: May 19 - 24, 2019

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2019

POWER 2019 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 14th International Youth Conference - POWER 2019. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 21 - July 26, 2019

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Joshi Kochukudiattil, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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