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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC
"Life in all its fullness“(John. 10,10)

- Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Wie im Himmel, so auf Erden"(Mt. 6,10) - Von P. Augustine Vallooran VC

Weihnachten ist nicht nur eine Erinnerung an den Geburtstag Jesu Christi. In diesem Fest liegt eine ganz persönliche und heilbringende Bedeutung. Es ist die Antwort Gottes auf die ewige Sehnsucht des menschlichen Herzens nach dem Himmel. In Betlehem ist der Himmel auf die Erde herabgestiegen um für die gesamte Menschheit eine Realität zu werden.

Der Schriftsteller Hemingway wunderte sich, was in Betlehem geschehen war. Eine Versammlung um die Krippe- handelte es sich hier um Geburt oder Tod? Wenn es um Geburt ging, so hätte es der Beginn eines Lebens sein sollen, das sich  bis zur vollen Pracht ausprägte. Doch was wirklich in der Krippe geschah, das war die vollkommene Entäußerung der göttlichen Herrlichkeit, die tatsächlich den Beginn vom Ende des Lebens signalisierte. Der Sohn Gottes hatte all seine Göttlichkeit genommen, um Mensch zu werden. Der Allmächtige hatte beschlossen, selbst ein hilfloses Baby zu werden. Der ewige Gott hat gewählt, dem Wandel der Zeit unterworfen zu sein. Der Schöpfer wollte nun zum Geschaffenen werden. Diese Entscheidung Gottes nennt der Heilige Johannes Liebe.
„ Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh. 3,16)

„ Das Leben war das Licht der Menschen“ (Joh. 1,4)

Hinter dem göttlichen Herabsteigen auf die Erde verbarg sich die Bedeutung, dass alles auf Erden den Wohlgeruch Gottes haben sollte. Kein Wunder, dass Jesus uns gebeten hatte, zu beten, denn das einzige Gebet, das er uns gelehrt hatte, diente dazu, dass alles auf dieser Erde, die Realität des Himmels reflektierte. „ Wie im Himmel, so auf der Erde“ .

Das göttliche Licht, das auf der Erde schien, war durch die Rebellion des Menschen gegen Gott verfinstert. Als Konsequenz dessen breitete sich Dunkelheit aus. In den Herzen der Menschen, die sogar ihre Selbstachtung verloren hatten, herrschte Dunkelheit. Der Mensch versteckte sich, er war verloren in Scham und einem Gefühl der Unzulänglichkeit, das ihn hinderte, in die Gegenwart Gottes einzutreten. Dunkelheit überschattete die Beziehungen der Menschen zu ihren Nächsten, so dass der eine begann, sich vom anderen zu distanzieren und ihn anzuklagen. Die Natur rebellierte gegen den Menschen und verweigerte das Gottgewollte Fruchtbringen und so musste der Mensch seinen Hunger im Schweiße seines Angesichtes stillen. Die Erde brachte Dornen und Disteln hervor, die seine Existenz verletzten. Die von der Dunkelheit bedrückte Menschheit siechte dahin.

Jesus begann sein öffentliches Wirken damit, alle zum Reich Gottes einzuladen. Er versprach ihnen, dass Gott über alles, was die Menschheit bedrohte, seine Autorität ausüben würde. Alles, was der Mensch nun tun musste, war es zu bereuen, das heißt, er muss sich Gott zuwenden und ihm sein Leben übergeben. Als der Gelähmte zu Jesus gebracht wurde (Mk. 2), erklärte Jesus für Jeden hörbar: „ Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben“ (Mk. 2,10). Öffentlich sprach er diesen Mann von seinen Sünden los und schenkte ihm die Heilung, indem er ihn befahl, aufzustehen und umherzugehen. So verhielt Jesus sich gegenüber allen Bedrückten und verschiedenen Krankheiten, wenn die davon Betroffenen zu ihm kamen. Als die Elemente der Erde rebellierten und sich auf dem See ein Sturm zusammenbraute, hieß er diesen mit einem Wort sich zu legen (Mt. 8,26). Die entscheidende Tat Jesu war die Fußwaschung der Jünger beim Letzten Abendmahl (Joh. 13). Er erlöste die menschlichen Beziehungen, indem er die Liebe wiederherstellte.  Dabei wusch er allen Makel des Hasses und Stolzes, der Zwietracht und Uneinigkeit weg, die sich über Jahrhunderte in den Herzen der Menschen angesammelt hatte. Und er setzte das Gebot der Liebe mit einer neuen Wärme in die Familie der Menschheit ein, indem er ihnen sagte, dass es die Bedingung für ihre Verbindung mit Gott sei. „ Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt“ (Joh. 13, 34-35).

„ Das Reich Gottes ist schon mitten unter euch“ (Lk. 17,21)

Wo auch immer Jesus ging oder was er sah, er nahm den Abglanz der Liebe des Vaters war. Er schaute auf, um die Vögel in ihrem freien Flug am Horizont zu sehen und war an die tiefe Liebe des Vaters für jeden Mann und jede Frau erinnert. Es ist der Vater, der sich um sie sorgt. Das hob er hervor, um auszudrücken, dass wenn schon der Vater so besorgt um diese Vögel ist, wie viel mehr wird er es um uns sein. Auch in den Lilien des Feldes erkannte er die Frucht von der liebenden Fürsorge des Vaters. Die Blumen waren so sorgfältig angeordnet, dass auch die Herrlichkeit von König Salomo’s Kleidung ihre Größe nicht übertreffen konnte. Die liebende Vorsehung des Vaters hat diese Blumen so wunderschön bekleidet. Und Jesus betonte, wie aufmerksam und sorgend er gegenüber seinen Kindern sein wird (Mt. 6, 26-30). Er gab Männern und Frauen aller Zeiten Rat auf ihrem Lebensweg, indem sie auf die liebende Vorsehung Gottes vertrauten, wurden sie von Schwierigkeiten und auch Bindungen befreit. Das heißt allerdings nicht, dass Jemand das Recht hätte, faul oder verantwortungslos zu handeln. Tatsächlich illustriert er im Gleichnis von den Talenten mit Nachdruck, dass Faulheit gleich Schlechtigkeit ist. Jeder ist aufgerufen, hart zu arbeiten und in dem Maße verantwortlich zu sein, wie es ihm gegeben ist (Mt. 25,14-30). Und dennoch wird niemand blind für die Schönheit, obwohl  er mit größter Anstrengung in der Tretmühle des Lebens unterwegs ist. Stattdessen sollte der Blick unseres Lebens von der betörenden Liebe unseres Gottes eingenommen sein.

Als eine Frau Jesus zum Essen in ihr Haus eingeladen hatte, bat er sie, in der Küche Mehl zu mischen. Zuvor hatte sie etwas Sauerteig in den Mehltrog gegeben. Seine Absicht war dabei, dass wir die Liebe des Vaters verstehen: So wie der Sauerteig das ganze Mehl durchsäuert, so wird die Liebe des Vaters die Herzen aller Männer und Frauen langsam aber sicher erfüllen (Mt. 13,33). Dieses war der tiefste Wunsch seines Herzens, dass die verwandelnde Liebe des Vaters die ganze Menschheit erfassen und die Welt in das Licht des Reiches Gottes einführen würde. Als er diese Überzeugung den Jüngern mitteilte, lud er sie ein,  auch weiterhin die Liebe des Vaters zu verkünden und Mitarbeiter im Reich Gottes zu werden. So wie der Sauerteig im Trog arbeitet, so sollte die Liebe Gottes es auch in unseren Herzen tun. Sie wird zu einer Kraft, die unsere Generation verwandeln wird.

Als Jesus unterwegs war, kam er an einem Bauernhof in der ländlichen Gegend Judäas vorbei. Dort sah er, wie ein Bauer wie gewöhnlich auf dem Feld arbeitete und säte. Er bemerkte, dass einige Samen in die vorbereitete Erde des gepflügten Feldes fielen. Doch einige Samen gingen verloren, denn sie fielen auf den Wegrand zwischen die Dornen und Disteln und auf steinigen Boden (Mt. 13). Dieses beeindruckte ihn, so dass er das Gleichnis erzählte vom Wort, das die Herzen nicht berühren und verwandeln kann, weil die Herzenshaltung der Menschen nicht angemessen war. Doch er gab auch die klare Verheißung, dass Gottes Wort sicherlich Herzen finden würde, die dafür empfänglich sein würden.

„ Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst“ (Joh. 1,5)

Selbst wenn das Leben nur noch negativ scheint, weil alles schlecht und zerstörerisch wirkt kann Jesus die leidenschaftliche Liebe des Vaters sehen, die sich dem Abgewandten (Sünder) zuwendet und ihn anfleht, sich aus diesem Irrsinn in seine liebenden und erlösenden Arme zu werfen, damit seine Gnade und Güte alles wieder Heil machen kann. „Wie könnte ich dich preisgeben, Efraim, wie dich aufgeben, Israel? Mein Herz wendet sich gegen mich, mein Mitleid lodert auf.“ (Hos 11:8) Jesus erzählt von einem Richter, der gleichgültig gegenüber Gott und seinem Nächsten ist. Er war für gewöhnlich erbarmungslos und ungerecht. Und doch verschaffte  er einer niedergedrückten Witwe ihr Recht, um nicht weiter von ihr belästigt zu werden. Als er dieses Gleichnis erzählt, hebt Jesus hervor, wie viel aufmerksamer der mitleidige und liebende Vater gegenüber denen ist, die in ihrer Not zu ihm rufen (Lk. 18,1-8).

Nichts in dieser Welt konnte für die Liebe des Vaters undurchdringlich sein. Jesus bemerkte ein Elternteil, das sich gegenüber dem Sohn gleichgültig verhält. Und er fuhr fort zu beschreiben, dass auch ein schlechter Vater seinem Sohn niemals eine Schlange geben würde, wenn dieser ihn um einen Fisch bitten würde, oder einen Stein, wenn das Kind nach Brot verlangen würde. Aus einer solchen Situation heraus lenkt Jesus unsere Aufmerksamkeit  zu der großzügigen Liebe des  himmlischen Vaters, der darauf wartet, seinen Kindern seinen eigenen Geist zu schenken (Lk. 11,9-13).

Das einzige Anliegen Jesu war es, die Wahrnehmung seiner Jünger so zu formen, dass alles, was sie sahen, wenn sie sich umschauten, ihre Herzen dazu erheben würde, in Gottes Liebe zu ruhen. Er prägte den Jüngern die eine Wahrheit ein, dass keine menschliche Situation, wie hoffnungslos sie auch immer sein mochte, sie in die Verzweiflung treiben konnte; ihre Herzen sollten fähig sein, darin Gottes Hand zu erkennen, die sie formte, damit sie für das Reich des Himmels vorbereitet seien.

„ Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat.... wir heißen Kinder Gottes“ (1 Joh. 3,1)

Die Jugendlichen zur Zeit Jesu waren wie in keinem anderen Alter auf Rebellion eingestellt, sie beharrten auf ihrer Lebensvorstellung und rannten deshalb oftmals ins Elend. Doch Jesus gab ihnen  mit der Liebe des Vaters eine neue Hoffnung. Wie erbärmlich sie auch durch ihr sündiges Leben geworden waren, um so mehr versicherte ihnen Jesus, erwartete der Vater sie , um ihnen alles, was sie verloren hatten, zurück zu erstatten. Das konnte nur durch seine Gnade geschehen. Das ist auch die Botschaft in dem meist geliebten Gleichnis vom Verlorenen Sohn (Lk. 15). Auch wenn der Mensch in seiner Rebellion sündigt, so wird die Liebe Gottes den Menschen niemals verlassen. Sein Herz ist auf der Suche nach den Verlorenen, genauso wie der Gute Hirte dem einen Schaf nachgeht, um es nach Hause zu bringen, worüber im Himmel ein Fest gefeiert wird. Seine Liebe nimmt keinen Anstoß und bleibt auch gegenüber der Misere der Rebellen nicht gleichgültig. Sein Herz wird keine Ruhe finden, solange noch eine einzige Person in Sünde und Trauer verloren ist.

So wie kein Aspekt der menschlichen Existenz von der alles umfassenden Liebe des Vaters ausgeschlossen war, so würde auch jeder Erreger menschlicher Krankheiten  und Leiden von seiner Mission auf dieser Erde umarmt sein. Während seines Strebens, das Reich Gottes auf die Erde zu bringen, prophezeite der Herr zwei Mal, dass er am Kreuz erhöht, alle Männer und Frauen zu seinem Reich ziehen würde (Joh. 3,14+15; 12,32). Das Elend des Leidens, dass aus der Sünde zu jedem Moment der ganzen Menschheitsgeschichte resultierte, tritt in ihn ein und liegt auf ihm... Er hat alles auf sich genommen. Als er von Judas verraten wurde, durchbrach der ganze Schmerz menschlicher Verleumdungen sein Herz. Der Gram eines jeden Menschen, der durch die Verleugnung eines vertraulichen Freundes am Boden zerstört ist oder auch die Untreue einer Braut zerbrach das Herz Jesu in diesem bestimmten Moment. Als er ungerechterweise von Pilatus verurteilt wurde, erlitt Jesus in seinem Herzen den Schmerz der Verlassenheit aller Männer und Frauen der Geschichte, die jemals ungerecht verurteilt und bestraft worden sind. Als er sich darbot, an der Säule gefesselt zu werden, was seinen Körper zerschrammte, war dieses die Summe all der furchtbaren Schmerzen  der Kranken und Leidenden. Als er das Kreuz auf seinen Schultern trug, welches seinen Körper niederdrückte, spürte er die Last, die auf jeder menschlichen Person lag und liegen würde, die dieses Tal der Tränen zu durchqueren hatte.  Der Moment des Leidens und Sterbens Jesu fasste allen Schmerz und die Isolation des Todes in sich zusammen. Jeder Mensch muss diesem entgegentreten. Der Herr erwählte es, mit jedem Menschen  jeder Generation eins zu sein, indem er  jede Art von Schmerzen erlitt, die sie zu ertragen hatten. Das Heil floss von diesem Moment auf Kalvaria vollkommen durch die Menschheitsgeschichte. Dieses war der Moment der Realisierung des Gebetes, dass Jesus uns beten lehrte: Vater, dein Reich komme!

Bevor Jesus zu seinem Vater in den Himmel aufgefahren ist, wollten die Jünger von ihm erfahren, wann die Stunde da sein würde, in der sich das Reich Gottes auf der Erde manifestiert. Doch Jesus antwortete ihnen, dass er erreichen möchte, dass das Reich Gottes durch ihr Zeugnis vervollkommnet sein würde. „ Und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde“ (Apg. 1,8). Er machte ihnen deutlich, dass diese Aufgabe, das Reich Gottes bis an alle Enden der Erde zu verbreiten, nur mit der Kraft des Heiligen Geistes bewältigt werden kann. Die Jünger haben diesen Auftrag angenommen, der an Jeden ergangen ist, der an Jesus glaubt.

Bei der Geburt Jesu in Betlehem ist der Himmel auf die Erde herabgekommen. Während seines irdischen Lebens konnte jeder in seiner Gegenwart den Himmel erfahren. Der Auftrag, den er vom Vater angenommen hatte, erfüllte sich auf vollkommene Weise am Kreuz. Dieser Auftrag bleibt auch für jeden von uns bestehen. Wir sollen den Gnadenstrom von Betlehem nach Kalvaria weiter ausschöpfen und das Reich Gottes überall verbreiten. Bis jeder Blinde sieht und jeder Lahme aufsteht und geht, bis jedes zerbrochene Herz getröstet ist und jeder von den Ketten der Sünde befreit ist, bis die Dunkelheit aus den Herzen und Leben aller gewichen ist, soll die Mission, die in Betlehem begonnen hat, von denen weiter geführt werden, welche die Frohe Botschaft empfangen haben, die in der Heiligen Nacht verkündet wurde. Der Himmel, der sich bei der Geburt Christi erhellte, soll auch weiter leuchten und der ganzen Menschheit verkünden, dass der Friede von Gottes Herrschaft gekommen ist, um auf dieser Erde zu verbleiben.

Gebet:

O Gott des Himmels, wir heißen dich willkommen auf dieser Erde und in unseren Herzen und Häusern. Du liebst uns so sehr, dass du uns niemals in der Dunkelheit unserer Irr-Wege und dem Schmerz der Hilflosigkeit zurücklässt. Du bist gekommen, um uns zu retten. Wegen deiner Liebe und deinem Erbarmen zu uns ist der Himmel auf die Erde herabgekommen und erfüllt sie mit seiner Herrlichkeit. Schenke uns die Gnade, dass wir, auch wenn alles schief zu gehen scheint, standhaft im Glauben und Vertrauen sein können, dass du bei uns bist. Ja, du wirst alles zum Guten wenden. Während wir uns vor dir verneigen, um deine liebende Freundlichkeit anzubeten, bitten wir dich, dass du unsere Augen öffnen mögest, so dass wir die Wunder deiner Liebe erkennen, die diese Erde erfüllen. Öffne unsere Herzen, damit wir jeden mit Liebe und Anerkennung willkommen heißen können, so wie auch du es getan hast. Wir beten, dass in unseren Herzen, unserem Leben und auf dieser Erde dein vollkommener Wille geschehe wie im Himmel. Komm’ Herr Jesus! Komm’!

 
Divine Updates

Retreats and Healing Masses in Sydney

Divine Australia invites you to healing Masses and retreats to be held across various venues in New South Wales, Sydney. To be led by Fr Augustine Vallooran VC. For details, email Fr Roni George, Director, Divine Australia - drcsydney@gmail.com.

Date: 2 - 7 October, 2018

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Divine Retreats in Adelaide, Melbourne & Canberra

Divine healing Masses and retreats to be held across various venues in Australia. Masses to be offered by Fr Augustine Vallooran VC. Praise and worship by Glen and Teresa La'Rive.

Date: 22 September - October 1, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Joshi Kochukudiattil, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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