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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC
"Life in all its fullness“(John. 10,10)

- Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Schatz in zerbrechlichen Gefäßen"(2 Kor. 4,7) - Von P. Augustine Vallooran VC

Jede Familie wird dankbar sein, wenn Gott direkt eingegriffen hat und auf liebevolle Weise ihre Existenz rettet. Auf den ersten Seiten der Bibel erfahren wir, dass Gott für die erste Familie der Menschheit einen paradiesischen Zustand geschaffen hat. Während wir lesen, wie wundervoll alles beschrieben wird, kommt einem ein Vogel in den Sinn, der herumfliegt, um ein Nest zu bauen. Und in seiner Arbeit liegt eine Gesinnung der Dringlichkeit, aber auch der Liebe. In der Bewegung des Herzens und des Körpers des Vogels findet bereits das neue Leben im Inneren seinen Ausdruck. Wenn die Eier gelegt sind und die Vogelbabys geboren sind, sollte es für ihren Unterhalt und ihre Fürsorge an nichts fehlen. Der Vogel fliegt herum und sucht Zweige und baut aus ihnen ein hervorragendes Wohnzimmer für seine Kleinsten. Gott hatte in seinem Herzen die klare Entscheidung getroffen, auf dieser Erde eine Menschheitsfamilie als Abbild der Göttlichen Familie im Himmel zu erschaffen. Gemäß diesem Plan trennte er das trockene Land der Erde  von den tiefen Wassern des Ozeans. Er befestigte das Licht am Horizont für den Tag und die Nacht. Flüsse waren da, um den Durst zu stillen. Bäume sind gewachsen, die Früchte aller Arten und Geschmäcker trugen; alles war in der Fürsorge Gottes gemacht, um sicher zu stellen, dass dieses Gottes eigene Großzügigkeit für die Menschheitsfamilie war.

„ Du wirst sie aus ihrer Not befreien“ (Tob. 6,17)

Der Begriff der Ehe wird durch die bezaubernde Geschichte des Buches Tobit positiv bestätigt. Tobias, der junge Mann geht auf Anweisung seines Vaters auf Brautschau und findet Sarah und verliebt sich in sie. Doch er war schockiert als Raguel, der Vater von Sarah ihm berichtete, dass das Mädchen einen Dämon hatte, der den Mann, der sie heiratete, töten würde und sie bereits sieben Männer geheiratet hatte, die alle in der ersten Nacht der Ehe beseitigt wurden. Der junge Mann wurde von Furcht erfasst. In diesem Moment kommt eine  Offenbarung zu ihm, die von Gott selber aus der Ewigkeit stammt. „ Hab’ also keine Angst; das Mädchen ist schon immer für dich bestimmt gewesen“ (Tob. 6,18). Er empfing Gewissheit, dass er sich mit der Entdeckung Sarah’s nicht geirrt hatte und sie keine Gefahr für seine Existenz war, sondern Teil von dem Plan Gottes, von dem er wusste, dass er zu seinem Wohlergehen und einer guten Zukunft führte( Jer. 29,11).

Gottes Vision der Familie sollte jeden jungen Mann und jede junge Frau, die sich für die Ehe entscheiden, inspirieren, im Gebet auf seinen oder ihren Lebenspartner nach Gottes Vorsehung und seiner Offenbarung zu warten. Der eine entscheidende Faktor, der bei der Wahl zählen sollte war es, einen Partner zu finden, der sein oder ihr Leben im Gebet und der Gegenwart Gottes teilen würde.

Jesus hatte die Ehe zu einem Sakrament erhoben, als er sein erstes Wunder in Kana tat. Wie uns der Hl. Johannes berichtet, ist es, wie Jesus Gottes Herrlichkeit offenbarte (Joh. 2,11). Wo menschliche Pläne fehlgeschlagen waren, hatte Gott eingegriffen, so dass die Feier der Hochzeit weiter gehen konnte. Diese Verheißung gibt Jesus jedem verheirateten Ehepaar.

„ Er hat unsere Krankheiten getragen“ (Jes. 53,4)

Durch Jesus bietet sich Gottes eigener Geist an, ein Teil jeder ehelichen Beziehung zu sein. So nennt der Hl. Paulus die Ehe ein Geheimnis. Mit Geheimnis ist hier gemeint, dass es ein Gebiet des Eingreifens Gottes ist. Der Hl. Paulus fährt fort: „ Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche“ (Eph. 5,32). Die Ehe ist in die rettende Beziehung zwischen Jesus und die Kirche eingebettet. In diesem Kontext gibt der Hl. Paulus der Liebe in der Ehe einen göttlichen Charakter. Er sagt: „ Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat“ (Eph. 5,25).

Jesus liebte die Kirche, indem er selbst alle ihre Lasten und Sünden und Schmerzen auf sich genommen hat, wie der Prophet Jesaja es vorausgesagt hatte (Jes. 53,4-6). Dafür war Jesus gekommen. Nur in einem Moment zögerte er mit Zittern. Das war in Getsemani. Er sah das Kreuz riesengroß vor seinen Augen und er schrie zum Himmlischen Vater, dass er unfähig sei, es auf seine Schultern zu nehmen. Das Evangelium berichtet uns, dass ein Engel kam, um ihn zu trösten und zu stärken (Lk. 22,43). Das bedeutet in Wirklichkeit, dass er sich von der Botschaft des Vaters gezwungen fühlte und eine himmlische Kraft der Liebe erfuhr, die ihn befähigte, die Sendung des Vaters zu vollenden. Er überantwortete sich vollkommen: „ Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen“ (Lk. 22,43). Seitdem schaute er nie mehr mit Klagen zurück, noch fand er es zu schwierig, den Willen des Vaters anzunehmen. Das Evangelium sagt, dass keine Klage von seinen Lippen kam. Das ist es, wie er die Braut seine Kirche rettete, um sie herrlich, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler, heilig und makellos“ (Eph. 5,27) erscheinen zu lassen.

Der Hl. Paulus bietet jedem Ehemann dieses große Ideal der rettenden Liebe an, indem er sie aufruft: „ Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt hat“ (Eph. 5,25). Doch was in unseren Familien geschieht, ist ein Spiel der „Schuldschieberei“. Das ist ein Spiel, das durch den Einfluss des Teufels initiiert worden ist, der bereits im Paradies den Mann und die Frau dazu anregte, gegen Gott zu rebellieren und so dem Plan der dämonischen Welt zuzustimmen. Ihre Beziehung wurde gestört. All die Liebe, die sie in der Gegenwart Gottes empfangen hatten, die sie gestärkt hatte und sie befähigte, einander nach den Worten Adams als „ Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch“ anzunehmen, war verloren. Adam erhebt den Finger gegen seine Frau als Urheber des Sündenfalls. Seitdem hat diese Schuldschieberei nicht aufgehört, Familien und Beziehungen zu stören. Doch mit Jesus ist diese dämonische Einstellung zu einem Stillstand gekommen. Jesus, der himmlische Bräutigam hat jedes Fallen und jede Entstellung in seiner Braut der Kirche angenommen und dafür selbst die Verantwortung übernommen, indem er den Preis all dessen bezahlt hat. Das ist das Geschenk von Kalvaria, nach  dem sich die Natur der ehelichen Liebe sehr verändert hat.

„ Ihr aber seid der Leib Christi“ (1 Kor. 12,27)

Der Ehemann nimmt als Haupt der Familie die Rolle Jesu ein. Der Hl. Paulus fährt fort, uns zu lehren: „ Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib“ (Eph. 5,23). Dieses ist eine tiefe Wahrheit der Liebe, die in jedem Familienkreis betrachtet werden sollte. So wie der Kopf die Verantwortung  für den ganzen Körper übernimmt, soll der Ehemann die Verantwortung für die Familie übernehmen. Die medizinische Wissenschaft sagt uns, dass es der Kopf ist, der natürlicherweise all die Schmerzen des Körpers auf sich nimmt. Der Kopf und der Körper sind durch ein wunderbares Nervensystem lebendig miteinander verbunden. Wenn irgendein Teil des Körpers abgeschnitten würde, wird die Nachricht vom Nervensystem an das Gehirn weitergegeben und kehrt als eine Erfahrung des Schmerzes zu jenem Körperteil zurück, um es zu beschützen. Deshalb ist es kein Wunder, dass die Ärzte bei einer Operation an einem Körperteil eine Narkose verabreichen, um das Nervensystem zu lähmen, das den Körper mit dem Gehirn verbindet. Wenn dann etwas am Körper geschnitten wird, spürt man keine Schmerzen. Das Nervensystem bringt das Signal der Verletzung nicht zum Gehirn. Der verletzte Teil des Körpers fühlt keine Schmerzen, weil der Kopf nicht als erstes den Schmerz gespürt hat. Diese Analogie wird vom Hl. Paulus mit einer göttlichen Folgerung gebraucht: „ Wo auch immer es eine Last, einen Schock oder Schmerz bei einem der Familienmitglieder gibt, ist es der Ehemann, der Vater, der es zuerst am dringlichsten verspüren sollte. Es wird seine Verantwortung sein, damit umzugehen, um die Familie zu retten. Er hat kein Recht, seine Frau oder seine Kinder anzuklagen. Hier endet die Klage. Er ist an der Reihe, es zu Jesus dem Retter zu bringen, um gestärkt zu werden, die Mission fort zu setzen.

In diesem Kontext verstehen wir wiederum deutlich, wenn der Hl. Paulus sagt: „ Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn (Christus)“ (Eph. 5,22). Unterordnung bedeutet nicht sklavische Unterwerfung. Tatsächlich sagt uns der Hl. Petrus, dass Ehemann und Ehefrau in der Gnade gleichwertig sind (1 Petr. 3,7). Wenn also der Hl. Paulus davon spricht, dass die Ehefrau sich dem Ehemann unterordnen soll, dann ist das kein Hinweis darauf, dass sich die Frau gegenüber dem Mann minderwertig fühlen sollte. In Wahrheit handelt es sich hier um eine göttliche Logik des Heiles, die in den Familien die rettende Gnade wird. Die Ehefrau liebt ihren Ehemann mit ehrfürchtiger Dankbarkeit darüber, dass sie von ihm vollkommen angenommen worden ist, so wie Jesus die Kirche ohne Fragen und Fehlersuche angenommen hat. Dieses ist die Einstellung mit der die Kirche vor dem verwundeten Christus am Kreuz steht. Sie versteht, wie kostbar sie für den Ehemann ist, der sie bedingungslos liebt und für sie Verantwortung übernimmt.

Man wundert sich, wie diese paulinische Version der ehelichen Liebe im alltäglichen Leben umsetzbar ist. Was praktisch ist, soll man nicht durch das verurteilen, was um uns geschieht, sondern mit den Augen Gottes, der uns anbietet, uns alles möglich zu machen. Die Gnade der Ehe ist dem Herzen Gottes so wichtig, dass er sogar ein Wunder tat, um die Ehe zu retten; und er verheißt das gleiche wunderbare Eingreifen jeden Moment, wo der Mensch fällt. Doch der Ehemann und die Ehefrau sollten den Wert der Gnade der Ehe auch kennen und diese nicht als selbstverständlich hinnehmen. Diese außergewöhnliche Gnade tragen wir in „ irdischen Gefäßen“, so wie der Hl. Paulus es ausdrücken würde (2 Kor. 4,7). Dieses ist eine Warnung an alle- ein irdisches Gefäß kann zerbrechen und die Gnade abhanden kommen. Es sollte uns keine Mühe zu groß sein, diesen Schatz, der uns gegeben ist, zu bewahren. Jesus sagt: „ Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“ (Mt. 6,21).

„ Ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft“ (1 Petr. 2,9)

Berufung ist, wenn ein Mensch nach dem Plan Gottes für ihn lebt und diesen erfüllt. Wenn ich mich selber anschaue, verstehe ich immer wieder neu, was für eine kostbare Berufung Gott mir gegeben hat. Von Ewigkeit her hatte Gott mich berufen, sein Priester zu sein- so sagt es der Hl. Paulus (Eph. 1,4). Bei jedem Schritt in meinem Leben führen mich seine Hände, so dass ich gemäß meiner Berufung wahrhaftig lebe. Er hat mich gelehrt und mit dem Heiligen Geist gesalbt. Er hilft mir, wie ein Prophet vor seinem Volk zu stehen, mit seiner Kraft und Autorität, als Priester und Hirte. Gerade weil ich mir dieses großen Wertes dieser absolut großen Gnade bewusst bin, habe ich niemals darin gefehlt, ihm für diese Erwählung zu danken und ihn zu preisen. Ich weiß gut, dass ich diese Gnade verlieren kann. Deshalb erforsche ich am Ende des Tages, bevor ich ins Bett gehe, sehr genau mein Gewissen, so dass kein falscher Gedanke oder ein Verlangen zu mir gekommen ist, der zu irgendeiner Zeit in der Zukunft meiner Berufung schaden könnte. Wenn ich etwas finde, werde ich nicht zögern, diese Wurzel aus meinem Leben heraus zu reißen. Ich werde die Heiligkeit und Schönheit des Rufes Gottes  nicht wegen eines vergänglichen Vergnügens dieser Erde oder Profit aufs Spiel setzen. Ich habe mir zu Herzen genommen, was Jesus mit großem Nachdruck gesagt hat: die Gnade des Reiches Gottes sollte als der Schatz angenommen werden, den ein Mann findet, und dafür alles verkauft, was er besitzt (Mt. 13,44). Bevor ich nicht bereit bin, alles hinzugeben, was nicht von Jesus kommt oder für Jesus ist, werde ich diese Gnade nicht von Gott bekommen.

Die Berufung eines Ehemannes, einer Ehefrau, Vater und Mutter ist nicht weniger heilig oder wertvoll als die Berufung eines Priesters. Und es ist zu beachten, dass beim Sakrament der Ehe der Priester der Gnade der Ehe für das Ehepaar dient, während sie diejenigen sind, die sich das Sakrament spenden. Der zelebrierende Priester ist lediglich der offizielle Zeuge der Kirche. Und als heilige Diener der Gnade der Ehe sind der Ehemann und die Ehefrau Propheten, Priester und Hirten. Als Propheten beten sie zusammen, empfangen die Offenbarung der Botschaft Gottes und teilen diese miteinander und mit den Kindern. Als Priester heiligen sie einander durch die Heiligkeit, die sie leben. Als Hirten führen sie einander und die Kinder zu Jesus, dem großen Hirten. Die Lehre der Kirche besagt, dass die Familie eine Hauskirche ist.

Das Herz der Ehepaare sollte immer auf diesen Schatz ausgerichtet sein, dem Ruf in ihrer Ehe zu folgen. Sie sollten bereit sein, jeglichen Preis zu bezahlen und gegenüber möglichen Gefahren, die diesem Ruf schaden könnten, aufmerksam sein. Das Unglück der ersten Ehe sollte eine Warnung für jede Familie sein. Die dämonische Welt hatte sich entschieden, die erste Ehe zu ruinieren, sobald sie erkannt hatte, wie kostbar diese in den Augen Gottes war. So sind Mann und Frau auf die Falle des Teufels herein gefallen. Deshalb ist es für alle Ehepaare gut, sich darüber im Klaren zu sein, dass die dämonische Welt sich entschieden hat, diesen Schatz Gottes zu zerstören, den Gott ihnen mit ihrem Familienleben geschenkt hat. Sie sollen es ernst nehmen, dass es ein Schatz ist, der von Gott für den Menschen bestimmt, gemacht und gegeben ist. Dieser Schatz ist so kostbar, dass Gott sich erwählt hat, ein Teil dessen zu sein, um ihn zu retten, wenn Mann und Frau schwanken und in ihrem Versprechen scheitern.

Ein irdisches Gefäß zerbricht, wenn es unaufmerksam und verantwortungslos behandelt wird. Das ist eine grobe Fahrlässigkeit. Eine solche Verantwortungslosigkeit wirft tiefe Schatten auf das Herz, wenn der eine dem anderen vertraut und den Verletzungen erlaubt wird, im Inneren zu schwären. Der Ehemann und die Ehefrau  müssen jeden Tag im Gebet zusammen kommen, um einander jede verursachte Beule und jeden nur gedachten Vorwurf zu verzeihen. Der Heilige Paulus warnt uns, dem Ärger nicht zu erlauben, noch nach dem Sonnenuntergang bei uns zu verbleiben (Eph. 4,26+27). Eine tiefe Wertschätzung für die Gnade der Ehe in der Gegenwart Gottes, wird  solch dunkle Schatten vertreiben und am Ende des Tages wird die Liebe leuchten.

„ Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an“ (Sach. 2,12)

Im Divine Retreat Centre (Göttliches Exerzitien-Zentrum) haben wir besondere Exerzitien, die auch Bibel- Kindergarten genannt werden. Das sind die Exerzitien für die Hosenmätze im Alter von drei bis sechs Jahren. Vielleicht wundert man sich, ob Exerzitien für solch junge Kinder sinnvoll sind. Tatsächlich habe ich selber oftmals gesehen, dass diese Exerzitien mit tiefer Gnade erfüllt waren und für die kleinen Kinder reiche Früchte brachten. Einmal ging ich gerade an der Exerzitienhalle vorbei, als ein kleines Mädchen herauskam, die weinte und schniefte. Ich rief sie und bat sie, sich neben mich zu setzen. Dann fragte ich sie: „ Kleines Mädchen, was ist passiert?“ Inmitten ihrer Tränen sagte sie mir: „ Pater, ich habe Jesus in der Heiligen Hostie in der Eucharistie gesehen. Jesus hat mir gesagt, dass er mich liebt“. Ich war verwirrt und fragte, warum sie das denn traurig machen würde. Sie antwortete mir: „ Ich bin traurig, weil ich ihm sagen wollte, dass ich ihn auch liebe, doch vorher war er schon wieder verschwunden“. Und während sie untröstlich weinte, fuhr sie fort: „ Jeder, den ich lieben möchte, verschwindet aus meinem Leben. Ich liebe meinen Vater so sehr, doch letztes Jahr ist er mit Jemandem anderen von zu Hause fort gegangen. Er ruft mich an und sagt mir, dass er mich liebt, doch wenn ich ihn bitte, nach Hause zu kommen und bei mir zu sein, sagt er, dass meine Mutter ihn hasst und nicht will. Er sagt, meine Mutter hat einen anderen Freund.  Warum hassen mein Vater und meine Mutter einander so sehr und warum lieben sie mich nicht und wohnen mit mir Zuhause?“ Meine Augen wurden mit Tränen erfüllt und in meinem Herzen dachte ich: „ Ihr Vater und ihre Mutter  mögen ihre eigenen Gründe haben, warum sie sich voneinander fernhalten. Doch wer ist da, um die Tränen dieses Mädchens zu trocknen? Was auf dieser Welt kann die Schmerzen und die Tränen, die dem Mädchen dadurch zugefügt werden, rechtfertigen?“ Dieses kleine Leben, dass Gott in diese Welt gesandt hat, wird in der Hitze des Hasses und Zornes gequält. Tatsächlich gibt es keinen triftigen Grund für einen Vater und eine Mutter, auf solche Art und Weise das Herz ihres Kindes zu zerbrechen. Das Wachstum eines Kindes wird nur in der Wärme der Familie, die von Gott gegründet worden ist, vollkommen sein. Nur daraus wird eine glückliche und friedliche Generation hervorgehen. Das Paradies, das verloren war, soll in jeder Familie wieder erlangt werden. Dazu fließt die Kraft des Heiligen Geistes vom Herzen des Vaters herab.

Lasset uns beten:

Himmlischer Vater, du hast uns als Familie geschaffen, damit wir deine herrliche Natur der leben- schenkenden Liebe  widerspiegeln. Lass nicht zu, dass unser kurzsichtiger Egoismus Schatten in unsere Beziehungen wirft, so dass deine Herrlichkeit aus unseren Häusern weicht. Dein Sohn hat uns offenbart, dass der Heilige Geist in unseren Familienbeziehungen immer gegenwärtig ist, um uns mit seiner Liebe zu füllen und jede Wunde zu heilen. Gib uns die Gnade, uns in jedem Moment  des Scheiterns oder der Fehlplanung dir in dem festen Glauben zuzuwenden, dass dein Arm nicht zu kurz ist, um unsere Familie zu retten. Wir hoffen, dass dein Herz wegen unserer Sünde nicht verhärtet ist, so dass du unsere Gebete nicht beantworten könntest. Mache unsere Familie zu einem Zeugnis, so dass wir fähig sind, deine Vision der Ehe zu leben und eine glaubwürdige Inspiration für diejenigen werden, die sich schwer tun, einander aus deinen Händen anzunehmen. Möge die Kraft der Liebe, mit der du unser Leben führst, die Menschheit in den paradiesischen Zustand versetzen. Amen.

 
Divine Updates

Retreats and Healing Masses in Sydney

Divine Australia invites you to healing Masses and retreats to be held across various venues in New South Wales, Sydney. To be led by Fr Augustine Vallooran VC. For details, email Fr Roni George, Director, Divine Australia - drcsydney@gmail.com.

Date: 2 - 7 October, 2018

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Divine Retreats in Adelaide, Melbourne & Canberra

Divine healing Masses and retreats to be held across various venues in Australia. Masses to be offered by Fr Augustine Vallooran VC. Praise and worship by Glen and Teresa La'Rive.

Date: 22 September - October 1, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Joshi Kochukudiattil, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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