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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC
"Life in all its fullness“(John. 10,10)

- Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Die Gebeugten krönt er mit Sieg"(Ps. 149,4) - Von P. Augustine Vallooran VC

Die Frage, welche die Herzen der Menschen wiederholt quält ist: „ Warum ich?“ Eine unerwartete Wendung im Leben rüttelt am Selbstbewusstsein eines Jeden. Und wenn der Einzelne sich dann umschaut, gewinnt er den Eindruck, dass das Leben aller anderen ganz einfach zu sein scheint. Er fühlt sich in seiner unglücklichen Situation isoliert. Eine hochgebildete Person, die ihre Familie ernährt, ist erschüttert, wenn sie ganz plötzlich ihre Arbeit verliert. Die Zukunft erscheint plötzlich wie trostlos. Eine liebende Mutter, die herausfindet, dass ihr Sohn in wilder Ehe lebt, wird gebrochen sein und sich fragen, wo sie gefehlt hat, dass es so kommen konnte. Wenn eine liebende Ehefrau erfährt, dass ihr Ehemann an Krebs erkrankt ist, dann wird sie vom Kummer und auch von der Unbegreiflichkeit überwältigt werden. Ein Student, der hart gearbeitet hat und durchgefallen ist, verliert all seine Hoffnung und sein Interesse an der Zukunft. Ein an Gott hingegebenes Ehepaar, dass den finanziellen Zusammenbruch in ihrem Betrieb erfährt, könnte ärgerlich werden und denken, dass Gott sie fallen ließ. Von solchen Situationen hören wir immerzu und unser unhörbares Gebet im Herzen ist, dass wir von solchen Unglücken verschont bleiben mögen. Andererseits wird alles, was in unserem Leben schief geht, zur Folge haben, dass Sturzbäche von Furcht, die sich über Jahre in unserem Herzen angesammelt haben, von uns abfallen.

„ Du hast bei Gott Gnade gefunden“ (Lk. 1,30)

Das Neue Testament beginnt mit einer kühnen jungen Frau, die uns die Augen für die Offenbarung öffnet, dass sich auch hinter einem unpassenden Ereignis die Hand Gottes verbergen kann. Maria, eine Jungfrau aus Nazareth, die Gott als die Mutter des Erlösers auserwählt hatte, tritt in einem für ihr persönliches Leben sehr schwierigen Moment in die Heilsgeschichte ein. Sie ist mit einem jungen Zimmermann aus dem gleichen Dorf verlobt. Die Richtung ihres Lebens scheint also schon vorgezeichnet und klar zu sein. Doch dann greift der Himmel in ihr Leben ein. Sie wird dazu gerufen, den Retter der Welt in ihrem Schoß zu empfangen. Das Evangelium beschreibt, dass sie ziemlich durcheinander war. Die Botschaft die sie empfing, sprengte nicht nur ihr  Begreifen, sondern der Ruf schien auch über ihre menschliche Kraft hinauszugehen. Einerseits begriff sie die Bedeutung der Botschaft in ihrem Kontext nicht. Zweitens wusste sie, dass es unmöglich war zu empfangen und einen Sohn zu gebären, da sie Jungfrau war. Drittens war sie unruhig und ängstlich, was die natürliche Konsequenz ihrer Schwangerschaft außerhalb der Ehe sein würde. Die Zukunft sah für sie sehr trüb und angstvoll aus, da die Möglichkeit bestand, dass sie zu Tode gesteinigt werden konnte. Dieses war die Strafe, die ihr religiöses Gesetz vorschrieb und die über die Frau verhängt wurde, die dem Mann, dem sie versprochen war, untreu wurde. Deshalb war die Frage „Wie soll das geschehen?“ der Ausdruck des Schmerzes, der aus ihrem Herzen aufstieg, dass von vielen schwierigen Fragen erschüttert wurde. Doch der Engel versicherte ihr in seiner Offenbarung, dass der Heilige Geist sie überschatten wird. Diese Offenbarung räumte all ihre Zweifel und Ängste aus. Maria übergibt sich im Gehorsam voll Vertrauen dem Willen Gottes: „ Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort“ (Lk. 1,38).

Im schwierigsten Moment zeigte sich die Größe dieser jungen Frau aus Nazareth. Sie konnte darüber hinweg sehen und annehmen, dass Gott größer ist als ihr Problem. Diese Hingabe wurde von Elisabeth hoch gepriesen: „ Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ“ (Lk. 1,45). Mit diesem Glauben steht sie im klaren Gegensatz zu Eva, der ersten Frau. Auch Eva war verwirrt, als sie in Versuchung geführt wurde, das Angebot Gottes des Lebens abzulehnen und das Angebot des Teufels- die Sünde anzunehmen. Doch sie machte den Fehler, sich in diesem Moment der Verwirrung nicht an Gott zu wenden. Durch diesen Fehler wurde aus ihrem Leben eine Katastrophe. Dies geschieht auch uns, wenn wir fehlen und in den schwierigen Momenten unseres Lebens den Anruf Gottes nicht empfangen. Wir verwerfen und lehnen ab, was eigentlich eine Tür zu einer erhobenen und auserwählten Existenz in der Heilsgeschichte sein könnte und stürzen uns in die Verzweiflung.

Doch Mutter Maria lehrt uns, wie der Heilige Geist an uns arbeitet. Obwohl sie nicht in der Lage war, herauszufinden, wie sie den Sohn Gottes empfangen und tragen sollte, offenbarte ihr der Geist Gottes, dass dieses Gottes Plan war. So konnte sie begreifen, dass ihre Schwangerschaft der Beitrag des Planes Gottes für die Rettung der Menschheit war. Sie erkannte auch, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Obwohl sie eine Jungfrau war, würde sie durch die Kraft des Heiligen Geistes fähig sein zu empfangen. Als sich ihr dies offenbarte, verschwanden alle Ängste und sie begann, Gott zu lobpreisen: „ Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig“ (Lk. 1,46-49).

„ Ich werde euch nicht als Waisen zurück lassen“ (Joh. 14,18)

Jesus hat uns die Natur des Heiligen Geistes und sein Wirken in unserem alltäglichen Leben geoffenbart. Dem Geist Gottes gibt Jesus drei Titel. Der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit und als dieser führt er uns in die ganze Wahrheit: „ Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit einführen“ (Joh. 16,13). Die ganze Wahrheit eines Ereignisses in unserem Leben ist dessen Bedeutung im Plan Gottes. Der Heilige Paulus sagt uns: „ Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat“ (Eph. 2,10). Als Maria die Offenbarung empfing, dass sie empfangen und den Sohn Gottes gebären würde, wartete sie im Gebet, um die Bedeutung ihrer Schwangerschaft im Licht des Planes Gottes zu verstehen. Sie öffnete ihr Herz für das, was der Engel ihr gesagt hatte: Ihr Sohn würde der Messias sein, der schon von Ewigkeit verheißen war, um die Menschheit zu retten: „ Du sollst ihm den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben“ (Lk. 1, 31-33).

Jesus stellt uns den Heiligen Geist auch als „ Kraft von oben“ (Lk. 24,49) vor. Wegen dieser himmlischen Kraft versicherte der Engel Maria: „ Bei Gott ist nichts unmöglich“ (Lk. 1,37). Sie glaubte, dass ihre Jungfräulichkeit sich durch das Wirken des Heiligen Geistes zur Mutterschaft erblühen würde. Und sie glaubte auch, dass ihre Schwangerschaft vor der schrecklichen Strafe  zu Tode gesteinigt zu werden, beschützt wurde.

Der dritte Titel, den Jesus dem Heiligen Geist gegeben hat ist „ der Tröster“. „ Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll“ (Joh. 14,16). Wegen des menschlichen Geredes hatte sie genügend Gründe von Furcht und Angst gequält zu sein, doch sie war vom Tröster gesalbt, so dass sie Gott freudig für sein Wirken in ihrem Leben pries.

„ Denn im Feuer wird das Gold geprüft“ (Jes. Sir. 2,5)

Doch der Kampf Maria’s war mit dem Gesang des Magnifikat noch nicht vorbei. Es kam noch viel mehr. Denn als die Zeit kam, ihren Erstgeborenen zu gebären, hatte sie nicht die Fürsorge einer liebenden Familie um sich herum. Es gab nicht einmal einen sicheren Ort, um das Kind zur Welt zu bringen. Als sie nach einer langen und anstrengenden Reise Bethlehem erreichten, wurde ihnen jede Tür vor der Nase zugschlagen. Es blieb ihnen keine Wahl, als das Unvorstellbare anzunehmen: Ein Stall, in dem Tiere gehalten wurden. Von Gott erwählt, doch von den Menschen verstoßen, war die Heilige Familie kein Fremder für Obdachlose. In dieser verborgenen Höhle konnten sie Gäste von nah und fern empfangen: Weise Könige und einfache Hirten- sie alle berichteten von himmlischen Erscheinungen, die sie hergeführt hatten, um den Messias anzubeten. Alle diese Geschehnisse überstiegen das menschliche Begreifen. Einerseits begegnete dieses junge Ehepaar in ihrer großen Not nur den kühlsten und von der Gesellschaft verstoßenen Menschen. Andererseits waren sie in eine überströmende Liebe des Himmels eingehüllt, die jene Verheißungen erfüllten. Auch die große Mission wurde durch die so verschiedenen Besuche wieder und wieder bestätigt. Indem sie ihre Hingabe an Gott erneuerte, „ bewahrte Maria alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach“ (Lk. 2,19).

Doch als sie auch noch vom wütenden König gejagt wurden- wie sollte diese arme Familie irgendeine Chance haben? Sie flohen aus ihrem Heimatland, indem sie eine lange Reise durch die Wüste mit kalten Nächten und glühend heißen Tagen auf sich nahmen. Was hinter ihnen lag, war nicht sehr hoffnungsvoll und ihr Los war nun, dass sie Flüchtlinge in einem heidnischen Land waren. Doch sie stellten auch keine Fragen, als sie gebeten wurden, zurückzukehren und dort in Ruhe und Vergessenheit zu leben. Sie waren gehorsam. Jesus verhielt sich wie jeder andere Junge, es gab keinen Hinweis auf seine messianische Berufung. Doch als er zwölf Jahre alt war, blieb er im Tempel zurück, ohne seine Eltern oder jemand Anderen in der Gruppe zu informieren. Maria und Joseph bemerkten, dass ihr Sohn nicht bei der Gruppe war. Da eilten sie nach Jerusalem zurück und suchten in der vollen Stadt für drei Tage, was wohl für sie drei  qualvolle Tage ihres Lebens gewesen sein müssen. Als sie ihn endlich gefunden hatten, war die Antwort des Jungen erst recht unbegreiflich: „ Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“ (Lk. 2,49). Da sie auf eine solche Antwort nicht vorbereitet waren, bewahrte Maria „ alles, was geschehen war, in ihrem Herzen“ (Lk. 2,51). Das Herz ist der Ort, wo der Heilige Geist wohnt. Dahin wandte sie sich in den schwierigen Stunden, um den Sinn des Planes Gottes für sie zu verstehen.

Die Jahre seines öffentlichen Wirkens hatten ihre Schattenseiten. Es gab viele erfreuliche Nachrichten über Heilungen, gute Werke und das Mitleid, das er ausstrahlte; er verkündete das Reich Gottes und gab einer versklavten Nation große Hoffnung. Doch da gab es auch viele Spitzfindigkeiten von den Hohenpriestern, die eine beängstigende Gegenseite einnahmen und Maria letztendlich am Fuße des Kreuzes sehen würden. Doch konnte die Mutter auch im Schatten der Verurteilung die Verheißung des Heils sehen? Sie gab ihren Sohn dem Vater zurück und nahm unter dem Kreuz die gesamte Menschheit als ihre Kinder an. Damit fuhr sie mit dem fort, was sie bereits in Kana getan hatte, nämlich ihrem Sohn die Nöte und Tränen der leidenden Menschheit zu bringen.

„ Meine Gnade genügt dir, denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit“ (2 Kor. 12,9)

Mutter Maria offenbart uns, was der Heilige Geist in unserem Leben tun will, wenn wir unsere Herzen für ihn öffnen, damit er bei uns wohnen kann. Wir werden nicht die Opfer von Halbwahrheiten sein, die der Intellekt uns anbieten wird. Unsere Leistungen werden nicht mehr durch unsere beschränkten Fähigkeiten begrenzt sein. Dann werden wir nicht mehr der Zielpunkt jedes emotionalen Stresses sein, die  durch unglückliche Situationen hervorgerufen sein können. Doch unsere vollkommene Hingabe wird uns eine himmlische Freude darüber schenken, dass wir würdige Instrumente in den Händen Gottes sein dürfen, wie es seinem Willen entspricht. So kann die Welt gerettet werden. In dieser Salbung des Heiligen Geistes konnte der Heilige Paulus sagen: „Ihr sollt wissen, Brüder, dass alles, was mir zugestoßen ist, die Verbreitung des Evangeliums gefördert hat. Denn im ganzen Prätorium und bei allen Übrigen ist offenbar geworden, dass ich um Christi willen im Gefängnis bin. Und die meisten der Brüder sind durch meine Gefangenschaft zuversichtlich geworden im Glauben an den Herrn und wagen um so kühner, das Wort Gottes furchtlos zu sagen“ (Phil. 1,12-14). Paulus ist wegen seiner Leiden nicht bitter, weil er sehen konnte, wie der Plan Gottes durch seine quälenden Umstände hindurchschien. Der Heilige Petrus wurde öffentlich gedemütigt und geschlagen, doch er war nicht böse wegen der Schmerzen, sondern „ freute sich, dass er gewürdigt worden war, für seinen Namen Schmach zu erleiden“ (Apg. 5,41). Mutig fuhr er fort, Jesus zu verkünden.

Ich erinnere mich an einen Mann, der seinen Sohn trug, der an Kinderlähmung litt. Dieser Junge brauchte rund um die Uhr eine Betreuung. Sein Vater war Lehrer an einer Schule. Seine Ehefrau war bei der Geburt des Jungen gestorben. Wenn er in der Schule war, schaute seine alte Mutter nach dem Jungen. Mit großer Liebe sorgte er sich um alles, was der Junge brauchte. Er erzählte mir, dass der Tod seiner Frau für ihn ein großer Schlag gewesen war. Aber er war niemals darüber betrübt, dass ihm dieses Kind anvertraut worden war. Ich fragte ihn, ob er nicht glücklicher wäre, wenn er ein normales Leben und ein gesundes Kind hätte. Mit einem Lächeln erwiderte er mir, dass es diese Option im Gedanken Gottes nicht gab. Er sagte, dass er sich immer des besonderen Rufes, den er empfangen hatte, bewusst war: „ Gott wollte mir ein ganz besonderes Kind geben, so wie er auch Mutter Maria ein spezielles Kind gab. Und Gott wusste, dass dieses in jungen Jahren einen brutalen Tod sterben würde.“ Was mich sehr beeindruckte, war die Gelassenheit, mit der er diese unbequeme Situation angenommen hatte. Er konnte im Gebet die Rolle dessen im Plan Gottes erkennen, dieses Kind großzuziehen, obwohl es niemals wie die anderen Kinder sein würde, mit denen er als Lehrer jeden Tag in Berührung kam. Die Vision seines Lebens war vollkommen auf Gott ausgerichtet.

Mutter Maria wurde durch ihre vollkommene Hingabe an Gott im Glauben die am meisten „Gesegnete“ (Lk. 1,42). „Sie hatte bei Gott Gnade gefunden“ (Lk. 1,30). Ihre Auffahrt in den Himmel war ein Geschenk Gottes an sie und ebenso eine Anregung für jeden, der auf dem Weg des Glaubens ist, Gott immer treu zu bleiben.

Gebet:

O Gott der Herrlichkeit, vor dem kein Schatten  des Schmerzes und der Sünde bestehen kann. Wir preisen dich für die Gabe von Mutter Maria in unserem Leben, die uns auf unseren Lebenswegen führt. Du hast sie hoch erhoben, damit wir mit ihrer Weisheit und Mut durch die finsteren Täler gehen können. Wir legen jetzt alle Enttäuschungen unseres Lebens, die wir bereits erlebt haben und auch alle, die noch kommen vor dich hin, o Gott. Wir waren über die Verluste betrübt und haben das Leben und die Zukunft aufgegeben. Doch dein Geist, o Herr, offenbart uns, dass jeder dieser schmerzhaften Momente unseres Lebens ein Same deiner Herrlichkeit ist, der in unser Leben gesät wurde. Salbe uns, o Herr, damit wir als deine Knechte und Mägde in der Kraft und Weisheit des Heiligen Geistes voranschreiten können, wie es unsere Mutter getan hat. Wir danken dir Herr für deine Pläne in unserem Leben, die so viel größer sind als unsere kleinen Ideen und Planungen. Möge dein Wille an uns geschehen und mögen wir dich allezeit verherrlichen. Amen.

 
Divine Updates

Retreats and Healing Masses in Sydney

Divine Australia invites you to healing Masses and retreats to be held across various venues in New South Wales, Sydney. To be led by Fr Augustine Vallooran VC. For details, email Fr Roni George, Director, Divine Australia - drcsydney@gmail.com.

Date: 2 - 7 October, 2018

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Divine Retreats in Adelaide, Melbourne & Canberra

Divine healing Masses and retreats to be held across various venues in Australia. Masses to be offered by Fr Augustine Vallooran VC. Praise and worship by Glen and Teresa La'Rive.

Date: 22 September - October 1, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Joshi Kochukudiattil, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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