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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

"Hallowed be Thy name"(Lk 11:2) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Glaube an Jesus, den Herrn und du wirst gerettet werden, du und dein Haus"(Apg.16,31) - Von P. Augustine Vallooran VC

Die Geißel dieser Generation ist der Zerfall der Familien. Beziehungen sind auf die Oberflächlichkeit begrenzt. Die Hingabe an den Anderen wird als Dummheit und Einschränkung der persönlichen Freiheit angesehen. Die Menschen sind sehr gewissenhaft, aber auch unerbittlich darin geworden, ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Wenn jemand seine Meinung opfert, um für den Anderen einzustehen, wird dieses als Sklaverei verstanden. In diesem Prozess haben Beziehungen ihren Wert und auch ihren Reiz durch die heutige Sichtweise verloren. Dieser Denk- und Lebenstrend ist eine Bedrohung für jegliche Grundlage der Beziehung und der Familie geworden. Für jeden, der sich um das Wohl der Menschheit sorgt, stellt sich die Frage: „ Wie kann die Familie gerettet werden?“

„ Sie haben vertraut und du hast sie gerettet“ (Ps. 22,5)

Die Verheißung des Wortes Gottes ist die einzig glaubwürdige und erprobte Lösung für dieses Dilemma. „ Glaube an Jesus, den Herrn und du wirst gerettet werden, du und dein Haus“ (Apg. 16,31). Hier gibt die Schrift den Weg vor, wie die Familie gerettet werden kann. Die Mitglieder sollten über sich selbst gehen, um Platz für die Gegenwart Gottes in ihrer Mitte zu schaffen. „ Zu glauben“ bedeutet letztendlich, sich selber in die Hände Gottes zu legen. Die Beziehungen zwischen dem Ehemann und der Ehefrau, den Eltern und den Kindern sollen gemäß Gottes großem Plan der Liebe geformt werden. Ein absolut falsches Verständnis sucht nach oberflächlichen Auswegen, wobei man mehr Zeit miteinander verbringt oder jeder auf sich selbst schaut. Doch die einzig tiefe und auch nachhaltige Hoffnung für die Rettung von Beziehungen liegt darin, sich Gott zuzuwenden, auf sein Angesicht zu schauen. Dann warten wir auf seinen Willen, den er uns offenbaren möchte. Dann übernimmt die Kraft Gottes, der Heilige Geist, die Kontrolle, um die Beziehungen zu heilen und zu erneuern und sie zu ihrer wahren Tiefe und Schönheit zurückzubringen. Das Wort Gottes regt uns zu einer göttlichen Dimension der menschlichen Beziehung von Ehe und Familie an.

Das Wunder zu Kana zeigt uns sehr deutlich, wie Gott selber in eine Situation eingreift, und sie auf wunderbare Weise entgegen menschlichen Vorstellungen vollendet, wenn die Planung der Menschen fehlerhaft ist. Tatsächlich ist jedes Schicksal in der Familie die Gelegenheit, wo Gott seine Macht offenbaren kann. Das Evangelium beschließt die Erzählung des Wunders von Kana mit diesen Worten: „ So offenbarte Jesus seine Herrlichkeit“ (Joh. 2,11).

Diese Rettung wird jeder Familie angeboten, die sich Gott im Moment der Ausweglosigkeit zuwendet. In Kana hatte Mutter Maria die ganze Familie auf Jesus verwiesen: „ Was er euch sagt, das tut“ (Joh. 2,5) Es ist notwendig, den Blick auf den Herrn zu richten und seinem Wort für uns aufmerksam zuzuhören und im Vertrauen darauf zu handeln. Es bringt nichts, die Verluste und Fehler aufzulisten. Da gibt es  einen sehr offenbarenden Kommentar, der dem Speisemeister zuzuschreiben ist. Als ihm der Wein gegeben wird, für den Jesus gesorgt hat, ist er sehr erstaunt. Nicht darüber, dass es wieder Wein gab, sondern, dass der neue Wein besser als der alte Wein schmeckte. Die Worte des Speisemeisters sind von großer Bedeutung. Als Gott eingreift, wird die Familie in einen göttlichen Status erhoben und seine Segnungen haben auch Auswirkungen auf eine Familie, die keinen Platz für Gott hat. Die Liebe in der Familie wird gesalbt mit der Kraft des Heiligen Geistes, die uns durch den Hl. Paulus als die Frucht des Geistes beschrieben wird: „ Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung“ (Gal. 5,22+23). Das Wunder zu Kana zeigt uns, was Gott für uns tut, wenn wir ihn in unseren Beziehungen an den ersten Platz setzen.

„ Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe“ (Joh. 13,34)

Der Hl. Paulus spricht von einer solch göttlichen Beziehung in der Familie als einem Geheimnis. Ein Geheimnis beinhaltet ein Hinausgehen über Alles, was mit den Sinnen erfasst werden kann. Allein die menschliche Liebe kann den Ehemann und die Ehefrau nicht aneinander binden. Nur die Kraft Gottes des Heiligen Geistes kann dieses tun. Mit dieser göttlichen Dimension wird die Ehe in die Beziehung zwischen Jesus und der Kirche einbezogen. „ Dies ist ein tiefes Geheimnis (die Ehe); ich beziehe es auf Christus und die Kirche“ (Eph. 5,32). Und der Hl. Paulus fährt fort, die Familien anzuweisen: „ Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat“ (Eph. 5,25) Der Hl. Paulus zieht eine Parallele zwischen der Liebe des Ehemannes und der Liebe Christi für die Kirche. Die Liebe Christi war heilbringend für die Kirche, wo er alle Sünden, Schmerzen und Krankheiten auf sich genommen hat. „ Er hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und für die Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr geheilt“ (1 Petr. 2,24).

Der Hl. Paulus beschreibt uns die Spiritualität für die Liebe des Ehemannes detailliert. Was Jesus für die Kirche getan hat, sollte der Ehemann für seine Frau tun wollen. Christus hat die Kirche geliebt und sich selbst für sie hingegeben, „ um sie im Wasser und Wort rein und heilig zu machen. So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos“ (Eph. 5, 26+27).

Das Ziel der Liebe des Ehemannes für seine Frau ist, die Heiligkeit Gottes in ihr zu vervollkommnen. Es ist die Verantwortung des Ehemannes, das zu ersetzen, woran es ihr mangelt. Der Hl. Paulus benutzt noch eine andere Vorstellung. „ Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib“ (Eph. 5,23). Diese Vorstellung kann nur  durch die Intention des Hl. Paulus verstanden werden. Die Tatsache, dass der Ehemann das Haupt der Frau ist, bedeutet nicht, dass er sie dominieren, kontrollieren oder demütigen kann. Die Funktion des Hauptes ist es, alles, was im Leib geschieht, auf sich selbst zu nehmen. Die Wissenschaft der Medizin erklärt uns Folgendes: Wenn irgendein Teil des Körpers eine Verletzung empfängt, dann ist es der Kopf, der als erster unter dem Schmerz leidet, um es dann an den Körper als Warnung weiterzuleiten. Jeder Schmerz des Körpers wird zuerst im Kopf wahrgenommen. Dieses beruht auf dem Prinzip, mit dem auch die Anästhesie arbeitet. Damit der Patient den Schmerz nicht spürt, wenn der Arzt mit dem Messer dessen Hand operiert, nimmt er eine Betäubung zu Hilfe. So wird die Verbindung des Nervensystems zum Kopf für eine gewisse Zeit unterbrochen. Wenn dann in die Hand geschnitten wird, ist das Ergebnis, dass der Schmerz nicht an den Kopf weitergegeben wird, und die Hand deshalb nicht schmerzt. Dieses zeigt uns, wie lebendig der Kopf und der Körper miteinander verbunden sind. Indem nun dieses Prinzip auf Jesus und die Kirche angewandt wird, wird das Heilsgeheimnis durch die Kirche verdeutlicht. Jesus hat alles Sündige in seinem Leib, der Kirche, auf sich genommen, so dass der Leib den Preis der Sünde nicht bezahlen muss. Genauso soll der Glaube des Ehemannes zu seiner Mission erstarken, wann immer die Frau in Stress gerät. Es ist an ihm, den Stress der Frau auf sich zu nehmen, so dass die Frau die Hauptlast nicht spürt.

Ein Arzt hat mir von der Mission seines Lebens erzählt. Während der Geburt des dritten Kindes bekam seine Frau eine Lähmung. Das Kind überlebte, doch die Mutter wurde für den Rest ihres Lebens bettlägerig. Als ich ihm begegnete, waren die Kinder bereits ausgebildet und eigenständig. Der Arzt, der bereits pensioniert worden war, musste jedoch seine Arbeit in einer Privatklinik fortsetzen, damit er die Kosten für die Behandlung seiner Frau und einer Haushaltshilfe aufbringen konnte. Wenn er am Morgen zur Arbeit ging, kam eine Krankenschwester in sein Haus, die sich um seine Frau sorgte. Am Abend kehrte er nach Hause zurück, um bei seiner Frau zu sitzen und ihr zu erzählen, wie der Tag gelaufen war. Oftmals war er nicht in der Lage zu schlafen, da seine Frau in der Nacht regelmäßig unter Krämpfen litt. Was mich am meisten traf, war die Weise, wie er sein Leben bewertete. Er sagte, dass er eine große Freude in seinem Herzen hatte, wegen jeder kleinen Hilfe, die er seiner Frau leisten konnte. Wie müde er auch immer war, wenn er nach einem langen Arbeitstag aus dem Krankenhaus heimkehrte, so verspürte er einen großen Strom der Freude in seinem Herzen, wenn er an ihrer Seite saß und die kleinen Dinge, die sie brauchte, für sie tun konnte. Am Morgen fühlte er sich so erfrischt, auch wenn er nachts nur wenig geschlafen hatte. Er schloss damit, dass er mir sagte, dass diese Beziehung ihm die Bedeutung seines Lebens gab. Hier war ein Leben tatsächlich in der Vision geformt, die der Hl. Paulus von der christlichen Ehe hatte.

„ Gott bleibt in uns und seine Liebe ist in uns vollendet“ (1 Joh. 4,12)

Vor einigen Jahren war eine Frau zu den Exerzitien gekommen. Ihr Ehemann war ein Geschäftsmann und sie hatten zwei Kinder. Er nahm viele Risiken auf sich, um in seinem Beruf große Gewinne zu erzielen. Er bekam von einem internationalen Unternehmen ein Angebot, viel Geld zu machen, indem er Aktien kaufte. Dies verlangte von ihm, dass er eine große Summe investierte. Sie warnte ihn vor dieser Unternehmung, da die Firma unter dem Verdacht stand, unseriös zu handeln. Auch seine Freunde versuchten, ihn zu hindern, doch er machte weiter, da ihn das Angebot des vielen Geldes berauschte. Schon bald stellte sich heraus, dass es ein betrügerisches Unternehmen war und alle seine Investitionen waren verloren. Er hatte auch seine anderen Geldbestände in der Bank verpfändet, um das Geld für diese Investition zusammen zu bekommen. Somit hatte er alles verloren, was er besaß. Wegen des Schocks und der Schuld erlitt er einen Schlaganfall und wurde bettlägerig. Die Familie musste in eine kleine Mietwohnung umziehen und ihre große Villa aufgeben. Die Frau erzählte mir von dem Dilemma in diesem Moment. Sie verachtete ihn wegen dem teuren Fehltritt, für den nun die ganze Familie bezahlen musste. Doch konnte sie nichts zu ihm sagen, da er krank war. Sie war ärgerlich und verzweifelt. Sie dachte sogar daran, sich scheiden zu lassen und mit den Kindern wegzugehen, damit sie eine gute Ausbildung erhalten konnten.

Zu dieser Zeit gab es Wochenend- Exerzitien in ihrer Kirchengemeinde. Als sie die Kirche betrat, hörte sie den Prediger folgendes verkünden: „ Ihr Frauen, liebt eure Männer!“ Ihr wurde deutlich, dass Liebe von ganzem Herzen bedeutet, die Schwäche des Geliebten zu teilen. Wenn sie ihn verstoßen würde, wäre dies ein schwerwiegender Fehler in ihrer Treue zu ihm. Sie erkannte, dass sie ihm nichts vorwerfen konnte, obwohl er in seiner habgierigen und verantwortungslosen Unternehmung sündig und dumm gehandelt hatte. Sie nahm eine Arbeit als Lehrerin an und arbeitete hart, um für die Ausbildung der Kinder und die Behandlung ihres Ehemannes aufkommen zu können. Obwohl ihr Leben sehr schwierig geworden war, blieb sie doch eine glückliche Person. Sie sagte: „ Alles, wofür ich lebe, ist die Liebe.“ Ich habe erkannt, dass es in der Tat der Heilige Geist war, der ihr diesen Mut und diesen Auftrag in ihrem Leben gegeben hatte. So wie auch in Kana, als die Katastrophe in der Familie die Gelegenheit wurde, dass sich die Herrlichkeit Gottes manifestieren konnte. Die unverantwortliche Entscheidung des Ehemannes hatte sich für sie in eine Möglichkeit verwandelt, durch die sie die Macht der Liebe Gottes erfahren und leben konnte.

In der heutigen Kultur zeigt es sich, dass die Menschen sich selbst und einander sehr leicht aufgeben. Sie greifen zum Beschuldigungsspiel und trösten sich damit, die Fehler des Anderen zu finden. Darum sind Beziehungen so leicht angespannt und werden belastend. Die Herzen werden leer und unfähig, Liebe zu spüren.  Wenn wir nur der sanften Einladung der Mutter Gottes zuhören, die uns sagt: „ Was er euch sagt, das tut“ (Joh. 2,5). Dann wenden wir uns Jesus zu, und unsere Herzen werden mit dem neuen Wein des Heiligen Geistes erfüllt. Dann werden unser Leben und unsere Beziehungen zu einem Fest werden.

Gebet:

Herr Jesus, wir danken dir für die große Liebe, die du in unsere Herzen durch das Geschenk der Familie ausgegossen hast. Wir bringen dir die Familien dieser Welt, besonders diejenigen, die durch Fehler, Sünde, Krankheit und Tragödien erschüttert sind. Möge der Heilige Geist alle Familienmitglieder erfüllen, so dass sie zu Werkzeugen des Heiles und der Liebe werden. Sei willkommen in unseren Häusern. Indem wir unseren Blick auf dich richten, beten wir, dass du uns in deiner Güte formst, so dass wir Freude finden, uns selber hinzugeben. Erfülle uns mit deinem Heiligen Geist, damit unsere Herzen danach suchen zu geben und nicht zu empfangen. Herr, wir danken dir für deine Gegenwart und die große Berufung, die du uns geschenkt hast: Auf deinem Weg der Liebe und des Opfers zu gehen. Lass dein Reich in unsere Herzen und Häuser kommen. Amen.

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Chennai

Divine comes to Chennai with the 'Magnificat', on June 23, 2018. Fr. John Prince VC will lead the services. With special sessions for children.

Venue: Stella Maris College, Cathedral Road

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

POWER 2018 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 13th International Youth Conference - POWER 2018. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 22 - July 27, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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