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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

"Hallowed be Thy name"(Lk 11:2) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht"(Lk. 17,21) - Von P. Augustine Vallooran VC

Während einer Konferenz konfrontierte ein junger Mann mich mit dieser Frage: „ Wer oder was ist dieser Gott, an den Sie glauben?“ Ich erwiderte ihm: „ Jesus, der Gute Hirte“. Diejenigen, die mir zuhörten, waren junge Unternehmer, eine Gruppe sehr aufstrebender und erfolgreicher Geschäftsleute. Sie gehörten unterschiedlichen Glaubensrichtungen an und einige hatten sogar keinen Glauben. Sie hatten mich eingeladen, um ihnen auf ihrer Suche nach Gott, diesen etwas näher kennen zu lernen, zu helfen. Das Thema des Seminars war: „ Die Bedeutung von Gott in der heutigen konkurrenzbetonten Welt“.

Als ich so über Jesus, den Guten Hirten sprach, schienen sie sehr interessiert. Wie konnte ein Hirte in diesem modernen Zeitalter irgendeine Relevanz haben? Ich erklärte ihnen, dass wir Jesus mit diesem Titel kennen sollen. Als der Gute Hirte lässt er die neun- und- neunzig Schafe zurück, um nach dem Verlorenen Schaf Ausschau zu halten und es zu retten. Das Verlorene brauchte den Hirten dringender. Indem er den Schmerz der Einsamkeit und der Fremdheit des Schafes mitempfindet, geht er und riskiert alles bis hin zu seinem Leben, um es wiederzufinden.

„ Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu“ (2 Thim. 2,13)

Während ich sprach, bemerkte eine junge Frau auf zynische Art und Weise: „ Dein Gott ist ein ungerechter Gott. Wie kann er bloß die treue Mehrheit der Herde  in der Wildnis, den wilden Tieren ausgeliefert zurücklassen, um sich auf die Suche nach dem einen Schaf, das sowieso nicht aufmerksam gewesen war, zu machen. Er ist auf alle Fälle ein armer Führer, da er besser hätte wissen müssen, dass seine Verantwortung zuerst darin bestand, sich um die zu sorgen, die bei ihm waren, anstatt um das Eine, welches nicht aufmerksam gewesen war.“ Ich erwiderte, dass es möglich sei, dass mein Gott ein armer Führer sei, aber er ist ein großer Liebender. Seine Liebe ist so persönlich, dass er niemanden, der zu ihm gehört, verloren gehen lässt. Dieses ist die Mission seines Herzens. Die traurige Wahrheit ist, dass Leitung heute als eine selbstsüchtige Bemühung angesehen wird, um die Mehrheit zu befriedigen und Ehre und Ansehen zu bekommen. Jeder Einzelne, der sich wegen seiner persönlichen Geschichte diesen Richtlinien der Mehrheit nicht anpasst, wird in diesem Prozess verletzt und aussortiert. Sie spielen für die Führungskräfte keine Rolle. Diese Leute werden manchmal auch als Bedrohung angesehen, denn das verbreitete Prinzip ist, dass wer nicht mit mir geht, gegen mich sein muss. Mögliche Personen, die eine Bedrohung sein können, werden von der Führung eher nicht toleriert. Ich fuhr damit fort, ihnen zu erklären, dass mein Gott jeden ganz persönlich kennt, so wie er gesagt hat, dass jedes Haar, das von unserem Kopf fällt, gezählt ist.

Auch in dem Momenten meiner Untreue kann ich immer darauf zählen, dass er für mich da ist und nicht gegen mich. Es folgte eine lange Diskussion, bei der viele von meiner Aussage beeindruckt waren. Doch bekannten sie auch: „Wir können uns niemals vorstellen, dass Gott in seiner Macht gemäß seinem Plan, unsere Launen tolerieren wird, ohne uns dafür zu bestrafen!“ Das Erbarmen Gottes war außerhalb ihres Verstehens. In ihrem Geist war der Gedanke von Gottes Gerechtigkeit tief verwurzelt. Da Gott der Schöpfer und Verwalter des Systems über ‚Richtig’ und ‚Falsch’ ist, muss er diejenigen bestrafen, die Falsch sind. Die notwendige Konsequenz daraus ist, dass wenn ich etwas Falsch gemacht habe, ich um des Systems der Moral willen zurückzahlen muss. Ein solches Denken erzeugt Furcht. Dann wird die natürliche Haltung meines Geistes, dass alles Böse was mir geschieht, eine Strafe Gottes sein muss. Furcht bringt Rebellion und Verzweiflung hervor. Gott wird als eine Bedrohung der Glückseligkeit und des Wohlergehens des Menschen gesehen. Agnostizismus ist der Sprössling solcher unwahrer Erfindungen des menschlichen Geistes über die Realität Gottes.

„ Wie könnte ich dich aufgeben?“ (Hos. 11,8)

In der Bibel finden wir eine stufenweise Offenbarung der Barmherzigkeit Gottes. Als das Volk Gottes wegen seiner Untreue zu dem Bündnis, das Gott mit ihnen geschlossen hatte, mit Schmerzen geschlagen wurde, fürchteten sie sich vor dem Zorn Gottes. Jedes Schicksal und Unglück, das ihnen zustieß, deuteten sie als einen Eingriff Gottes- entweder, um sie zu bestrafen, oder ihnen eine Lektion zu erteilen. Aber mit der Zeit wurden ihnen die Augen für die großen Heilstaten Gottes geöffnet. Dieses Heil hatten sie nicht verdient, da sie den Bund Gottes durch ihre Untreue gebrochen hatten. Und doch griff Gott aus dem einen Grund ein, um sie zu retten. Das hebräische Wort „ hesed“ , das in diesem Zusammenhang benutzt wird, gewinnt dabei eine besondere Bedeutung. Das Wort enthält eine tiefe Einstellung von ‚ Güte’. Im Alten Testament erscheint dieses Wort immer im Zusammenhang mit dem Bund, den Gott mit seinem Volk geschlossen hat.

Beim Einhalten des Bundes verheißt Gott seinem Volk, ihnen beizustehen und sie zu retten. Das bedeutet, dass auch das Volk die Bedingungen des Bundes in Treue erfüllen sollte. Dies ist Gottes Gerechtigkeit. Gemäß der göttlichen Gerechtigkeit, würde das Versprechen Gottes dann aufhören, wenn das Volk sich von ihm und seinem Bund entfernte. Doch exakt an diesem Punkt manifestierte sich die übersinnliche Bedeutung von Gottes ‚hesed’ als Erbarmen- Güte, die größer ist als Gerechtigkeit. Wie Papst Johannes Paul II. wunderbar erklärte: „ Es zeigte sich selbst als das, was es vom Anfang an war: als Liebe, die sich hingibt; Liebe, die stärker ist als der Verrat; Gnade, die stärker ist als die Sünde“ ( Aus der Enzyklika Dives in Misericordia- Reich an Erbarmen).

Die Menschen erkannten, dass Gottes Treue und seine Liebe nicht von ihrer Einstellung zu ihm abhängt. Durch den Propheten Jesaja sagte Gott: „ Auch wenn die Berge von ihrem Platz weichen und die Hügel zu wanken beginnen- meine Huld wird nie von dir weichen und der Bund meines Friedens nicht wanken, spricht der Herr, der Erbarmen hat mit dir“ (Jes. 54,10).Gott, der seine unendliche Güte über sie ausgoss, war einfach seiner eigenen Natur treu, die bedingungslose Liebe ist. Er ermahnt die Menschen durch den Propheten Ezechiel: „ Darum sag zum Haus Israel: So spricht der Herr: Nicht euretwegen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen“ (Ez. 36,22). Der Prophet erinnerte das Volk von Zeit zu Zeit daran, dass sie wegen ihrer Untreue die Segnungen des Herrn nicht verdient hätten, jedoch auf seine Barmherzigkeit vertrauen sollten.

Im Alten Testament wurde das Erbarmen Gottes oftmals im Kontrast zur Gerechtigkeit Gottes gesehen und in vielfacher Weise als stärker und tiefgehender beschrieben. Tatsächlich triumphiert die Barmherzigkeit über das Gericht in dem Sinne, dass die  Barmherzigkeit den Begriff der Gerechtigkeit neu festlegt und die Gerechtigkeit dem Erbarmen dient. Das Erbarmen war für den Psalmisten und die Propheten eine so überwältigende Erfahrung, dass die Gerechtigkeit Gottes  durch das Erbarmen Gottes eine neue Bedeutung erhalten hat. Indem er das bevorstehende Eingreifen Gottes verheißt, spricht Gott: „ Horcht her, ihr Völker.....Plötzlich ist meine Gerechtigkeit da; doch meine hilfreiche Gnade bleibt für immer bestehen....“ (Jes. 51, 4-6).Durch den Propheten Jeremia lässt Gott erklären: „ Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Treue bewahrt“ (Jer. 31,3). Also bezeichnet das Wort ‚ hesed’Gottes Treue in seiner eigenen Natur der Liebe, die zu seinem Volk fließt, um es zu retten. Damit wird die menschliche Idee der Gerechtigkeit als juristisches Konzept korrigiert und außer Kraft gesetzt. Es wäre ein bloßes Missverständnis, die Textstellen des Alten Testamentes, die sich mit der göttlichen Gerechtigkeit befassen, in dem Sinne zu deuten, dass der Segen Gottes von unserem Verdienst abhängt.

„ Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt“ (Ps. 103,13)

Gottes Treue, die sich durch das Wort ‚ hesed’ ausdrückt, wird durch ein weiteres Wort, welches‚rahamin’ heißt, vervollkommnet. Dieser Ausdruck wird im Alten Testament dafür benutzt, um die Güte Gottes zu den Menschen zu umschreiben. Seine Wurzel ist im Ausdruck ‚rehem’ zu finden, was Mutterschoß bedeutet. Deshalb umschreibt ‚rahamin’ die Liebe der Mutter. Gott tröstet sein Volk durch den Propheten Jesaja: „ Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht“ (Jes. 49,15). Die Bibel hebt die vollkommen hingegebene Natur der göttlichen Liebe dadurch hervor, indem sie das Bild der mütterlichen Liebe benutzt, um die Einstellung Gottes zum Menschen deutlich zu machen. Die Liebe der Mutter fließt aus einer Notwendigkeit aus ihrem Herzen. Und sie setzt sich als innerstes Bedürfnis fort, ohne nur von der Antwort des Kindes abzuhängen. Doch insbesondere wenn die Kinder  wegen Meinungsverschiedenheiten, Misstrauen, Krankheit oder sündigen Bindungen unfähig sind, Antwort zu geben, geht das Herz der Mutter ihnen noch stärker nach. Die mütterlichen Charakterzüge der zärtlichen Zuwendung, der unendlichen Geduld und der immerwährenden Vergebung werden hierbei auch der Liebe Gottes zugeordnet. Durch den Propheten Hosea versichert Gott: „ Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Großmut wieder lieben“ (Hos. 14,5).

Das Neue Testament vervollkommnet die Offenbarung des Alten Testamentes. Jesus offenbart das Geheimnis der göttlichen Barmherzigkeit in unvergleichlicher Weise. Die Worte Jesu haben einen wunderschönen Klang bekommen, während er über die zärtliche und liebende Sorge des ‚Abba’ zu seinen Kindern spricht. Die Frage: „ Wie sehr sorgt er sich um uns?“ beschäftigt uns immer dann, wenn wir Jesus darüber sprechen hören. Das Erbarmen im Herzen Gottes ist im Gleichnis vom Verlorenen Sohn mit größter Präzision beschrieben (Lk. 15,11-32). Dieses tiefsinnige Drama, welches sich zwischen der Liebe des Vaters und dem Eigensinn des Sohnes abspielt, offenbart das ganze Mysterium in klarem Licht. Indem er den Sohn mit offenen Armen empfängt und ihm seine Sohneswürde mit einem fröhlichen Fest zurückgibt, durchbricht der Vater alle Normen der Gerechtigkeit. Genau das ist die Anklage des älteren Sohnes. Obwohl der ältere Sohn immer mit dem Vater war, konnte er niemals das Innerste im Herzen seines Vaters begreifen. Das Gleichnis wendet sich deutlich an diejenigen, die behaupten, im Glauben treu zu sein, jedoch nicht mit der Erfahrung der Barmherzigkeit aus dem Herzen Gottes gesegnet worden sind.

Durch die kühne und klare Lehre der göttlichen Barmherzigkeit, hat die Kirche die Gläubigen zu allen Zeiten dazu angehalten, dieses Geheimnis, das durch die heilige Schrift offenbart wird zu betrachten. Sie sollen es aber auch in ihrem persönlichen Leben, als auch in der Gesellschaft leben. Ein tiefes Verständnis dieses Geheimnisses wird die Furcht und Ängstlichkeit, die das Glück des modernen Menschen beeinträchtigt bannen. Die Gewissheit, dass Gott mich liebt und sich um mich sorgt, unabhängig von meinen Tugenden und der Sünde, Erfolg und Fehlern wird mich tragen und stärken.

„ Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben“ (Joh. 13,34)

Menschliche Beziehungen sollten durch die Perspektive der göttlichen Barmherzigkeit geformt sein. Jemand, der die bedingungslose Barmherzigkeit Gottes in all seiner Tiefe erfahren hat, wird den Anderen nicht mehr verurteilen, ganz gleich, was er getan hat. Weil unsere Herzen nicht „ in der Liebe verwurzelt und begründet sind“ (Eph. 3,17), mit der Gott uns liebt, sind unsere Beziehungen strapaziert und viele Familienleben sind zerrissen.

Einmal sprach ich mit einer jungen Frau, die im Begriff stand, die Scheidung einzureichen. Der Grund dafür war folgender: Sie hatte entdeckt, dass ihr Ehemann ab und zu mit einer Arbeitskollegin telefonierte und in recht intimer Art und Weise mit dieser sprach. Der Ehemann erkannte  durch Exerzitien seinen Fehler und beendete diese Beziehung unverzüglich. Doch die Ehefrau konnte nicht begreifen, noch annehmen, dass er sie hintergangen hatte. Nachdem ich mir ihre Geschichte vollständig angehört hatte, betete ich für sie und riet ihr dann, ihren Ehemann für die unglücklichen Geschehnisse in ihrer Ehe um Verzeihung zu bitten. Sie wurde so wütend, dass sie mich anschrie: „ Merken Sie nicht, wie Sie reden? Das macht absolut keinen Sinn und ist keinerlei Rechtfertigung, dass ich ihn um Verzeihung bitten soll, da er einen Fehler gemacht hat. Er muss für seine Sünde bezahlen. Darum möchte ich mich scheiden lassen, damit die ganze Welt weiß, was für ein Mann er ist.“ Ich erklärte ihr, dass sie von der Überzeugung Gottes weit entfernt war, so dass ihre Antwort auf seine Sünde nicht von Gottes Geist kommt und Gott missfallen wird. Es liege in ihrer Verantwortung, ihn zu retten und dass sei nur möglich, wenn sie sich aus Liebe zu ihm demütige. Sie erwiderte: „ Was ist das für eine Gerechtigkeit, von der sie sprechen? Er hat mich doch genug durch seine Untreue gedemütigt. Jetzt wünschen sie, dass ich mich auch noch vor ihm demütige?“ Ich erklärte ihr, dass mein Rat in der Tat jenseits von allen Normen der menschlichen Gerechtigkeit liegt. Dies würde ihr kein Gericht irgendeines Landes raten. Nur Jesus würde ihr dieses als Gebot geben, denn seine Liebe geht über jegliche weltliche Gerechtigkeit hinaus. Er wusch Simon Petrus, der ihn verleugnet hatte, die Füße und auch Judas, der ihn verriet- und allen anderen Jüngern, die von ihm weggelaufen waren. Er wusch ihre Sünde von ihnen ab. Dies war ein Akt der Barmherzigkeit, der sie rettete. Nachdem er ihnen die Füße gewaschen hatte, gab er ihnen ein Gebot. „ Wenn nun  ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe (Joh. 13,14-15)“.

Es dauerte eine längere Zeit, um sie von der höheren Version der Liebe Gottes, die rettet, zu überzeugen.

Der einzige Weg, um in das Reich Gottes einzutreten, ist es, das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes zu erfassen und in seinem Leben umzusetzen. „ Wenn eure Gerechtigkeit nicht größer ist, als die der Pharisäer und Schriftgelehrten, werdet ihr das Reich Gottes nicht erben“.Wenn wir uns jedoch bemühen, unsere Augen für die bedingungslose Liebe unseres Gottes zu öffnen, dessen einziges Verlangen ist, uns zu retten, dann werden wir Werkzeuge seines Heiles und seiner Güte für unsere Familien und die Welt.

Lasset uns beten

Du Gott des Erbarmens und des Mitleids, wie gesegnet sind wir, von deiner Liebe erlöst zu sein. Wir haben dich in unserer Sündhaftigkeit betrogen und noch viel mehr konnten wir dein Erbarmen, das sich immer wieder nach uns ausstreckte, um uns zu erreichen, nicht wahrnehmen. Heute, o Gott, legen wir unser Leben, unsere Fehler und unsere Bemühungen, in deinen Augen recht zu sein, in deine Hände. Hülle uns mit deiner Liebe ein. Drücke uns nah an dein Herz und verbinde unsere Wunden der Einsamkeit und der Untreue. Während deine Liebe in unsere Herzen fließt, empfehlen wir uns dem Leben in der Barmherzigkeit, um diejenigen zu segnen, die zerbrochen sind und uns vor denen zu neigen, die uns niedermachen. Wir wissen, dass deine Sendung, das Böse zu besiegen und die Welt zu retten, so vollendet wird, o Gott. Jesus, wir vertrauen auf dich. Amen.

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Chennai

Divine comes to Chennai with the 'Magnificat', on June 23, 2018. Fr. John Prince VC will lead the services. With special sessions for children.

Venue: Stella Maris College, Cathedral Road

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

POWER 2018 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 13th International Youth Conference - POWER 2018. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 22 - July 27, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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