Select language
Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC
"I dwell with the crushed and the dejected“ (Is 57:15)

- Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Das Reich Gottes ist mitten unter euch"(Lk. 17,21) - Von P. Augustine Vallooran VC

Die eine Botschaft, die während der Fastenzeit von allen Kanzeln ertönt ist: „ Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe (Mt.4,17).Tatsächlich war dieses die erste Botschaft, mit der das öffentliche Wirken Jesu begann. Umkehren bedeutet sich Gott zuzuwenden. Es beinhaltet, sich von allem anderen abzuwenden und die Aufmerksamkeit auf Gott allein zu richten. Gott wird so der eine und einzige Grund unserer Existenz und die Freude unseres Lebens. Deshalb braucht die Umkehr eine absolute Veränderung des Herzens.

„ Zerreißt eure Herzen“ (Joel 2,13)

Die Einladung Jesu, unser Leben auf Gott aufzubauen ist mit der Verheißung gepaart, dass das Reich Gottes hereinbrechen wird. Die Erklärung „das Reich Gottes ist nahe“, lässt darauf schließen, dass Gottes Herrschaft in unser Leben kommt. Gott übernimmt die Kontrolle über unser Leben, um uns zu allem, was Lebens-spendend und wunderschön ist, hinzuführen. Der Hl. Paulus ruft aus: „ Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit, Frieden und Freude im Heiligen Geist“ (Röm. 14,17). Diese Bewegung des Hl. Geistes  die uns in Einheit mit Gott bringt und uns mit göttlichem Frieden und Freude erfüllt, ist wahrhaftig eine tiefe persönliche Erfahrung. Doch die Folgen sind in keiner Weise nur für Einzelne bestimmt. Die Erfüllung mit dem Hl. Geist ist so überwältigend, dass sie das Herz erfüllt und zu jedem in der Umgebung übergreift. So formt sich durch die Gnade des Herrn eine Gemeinschaft. Auch in dieser Fastenzeit ist uns die Verheißung geschenkt, dass Gott daran arbeitet, uns und alles um uns herum in sein Reich zu ziehen. Dann werden unsere Familien und Nachbarschaften, unsere Gemeinden und unser gesamtes Lebensumfeld einer göttlichen Umgebung näherkommen.

Das ist offensichtlich eine Botschaft der Hoffnung in einer Welt, die von schrecklichen Nachrichten verdunkelt wird: Rivalität, Konflikte, Gewalt und Krieg. Die Beziehungen in den Familien sind angespannt und in der Gesellschaft kommen ungerechte Strukturen  auf. Im politischen Bereich setzt sich die Korruption immer mehr durch und rücksichtslose Verbrechen werden immer alltäglicher. Die Gedanken und Gespräche scheinen durch eine Atmosphäre der Verzweiflung geprägt. Jeder weiß genau, wo der Andere sich verändern muss, indem er sich selbst zum unglücklichen Opfer aller Meinungsverschiedenheiten erklärt.

In diesen Kontext bricht die Fastenzeit mit einer Vision des Reiches Gottes herein- eine Herrschaft der Güte, in der Jeder mit dem Anderen versöhnt sein kann. Frieden und Freude kehren ein, die in unseren Herzen und in unserer Mitte verbleiben. Um diese Vision zu verwirklichen, wendet Jesus sich an uns, damit wir mit ganzem Herzen und ganzer Seele umkehren können. Tatsächlich muss die Veränderung bei mir beginnen. Je mehr ich die Notwenigkeit empfinde, meine Gesellschaft zu verändern, desto größer muss auch meine eigene Antwort sein. Ich muss mein Herz dem Herrn zuwenden, um mit ihm eins zu sein.

„ Sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit“ (Mt. 6,33)

Ein junger Mann suchte mich während der Exerzitien auf. Er begann darüber zu klagen, dass die Welt immer mehr zu einem schrecklichen Ort zum Leben würde. Man kann auf nichts Gutes mehr hoffen. Er hob hervor, dass es auch in der Kirche Dinge gab, die nicht den rechten Weg gingen. Es  gefiel ihm im Exerzitien- Zentrum, wo er niemanden kannte und sich zurückziehen konnte, um die reine Heiligkeit Gottes, die von der Welt unberührt ist, zu genießen. Er konnte in Ruhe dem Wort Gottes zuhören und an den liturgischen Feiern teilnehmen.

Dann erzählte er mir, dass es in seiner Gemeinde anders war. Dort herrschten Meinungsverschiedenheiten und ein immerwährender Streit zwischen zwei Gruppierungen. Jeden Sonntag nach der Heiligen Messe gab es eine hässliche Kraftprobe. Wenn der Gemeinderat zusammenkam, um über Beschlüsse und Feiern der Gemeinde zu beraten, gab es ärgerliche Wortwechsel und hässliche Beschimpfungen. Sie fanden niemals zu einer Einheit. Der Priester der Gemeinde konnte die Menschen nicht zu einer Einheit zu führen. Dieser junge Mann war einer der Anführer der beiden Gruppierungen. Abschließend meinte er, wenn seine Gegner doch nur seinen Standpunkt aufmerksam angehört hätten, der doch in Gottes Augen gerecht war, so hätte viel Gutes entstehen können.

Ich betete für ihn. Doch die Botschaft, die ich spürte, war eindeutig die Botschaft zur Umkehr. Der Herr drängte ihn dazu. Ich sagte ihm dieses. Er war schockiert und ungläubig. Er dachte, ich hätte ihn nicht richtig verstanden, genau wie auch sein Gemeindepriester. Ich erklärte ihm, dass die Situation Böses in sich barg. Der Ärger und der Hass, die Verleumdung und die Störung waren auf keinen Fall von Gott. Der Hl. Paulus zieht eine klare Unterscheidung zwischen den Früchten des Bösen und den Früchten  des Hl. Geistes. „ Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Friede, Freude, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allen widerspricht das Gesetz nicht“ (Gal.5,19-23). Ich hob noch einmal hervor, dass es nicht das Reich Gottes war, sondern das Reich des Bösen, welches in der Gemeinde blühte. Aus dieser widergöttlichen Situation hatte Gott ihn zu den Exerzitien gebracht, weil er einen göttlichen Plan hatte. Er wollte ihn als Werkzeug benutzen, um das Reich Gottes in die Gemeinde zu bringen. Er war für diesen entscheidenden Dienst an seiner Gemeinde und an Gott auserwählt.

Er sollte nun sein Leben in die Hände Gottes übergeben, damit er ihn für die himmlische Mission gebrauchen konnte. Es war nun nicht mehr eine individuelle Tagesordnung oder menschliches Handeln, das verfolgt wurde. Tatsächlich hatte Gott all dieses zugelassen, damit er ihn gebrauchen konnte. Ich riet ihm, zu fasten und zu beten. Denn Jesus sagte, dass durch Gebet und Fasten die bösen Geister ausgetrieben werden (Mk. 9,29).

„ Wir sind Gesandte an Christi statt“ (2 Kor. 5,20)

Er kehrte mit der Hoffnung zurück, dass er eine kleine Hilfe sein könnte, um Frieden in seine Gemeinde zu bringen. Er nahm den Rat, den er bekommen hatte, sehr ernst und betete für die ganze Gemeinde und nahm jeden Tag an der Hl. Messe teil. Er hörte auf, mit Anderen zu diskutieren. Und er fastete einmal in der Woche. Sehr aufrichtig bat er Gott, die Verheißung seines Reiches in der Gemeinde zu erfüllen. Am Ende der zweiten Woche rief er mich an, um mir zu sagen, dass es nicht auch nur eine kleine Veränderung der gesamten Situation gab. Ich bat ihn, in seinen geistlichen Übungen auszuharren. Einen Monat später erhielt ich einen Anruf von diesem jungen Kämpfer! Seine Stimme klang lebendig, als er mir freudig erzählte, dass es eine Veränderung gab- allerdings nicht bei den Anderen, sondern bei ihm selbst. Früher waren seine Gedanken auch während des Gebetes mit Verzweiflung darüber erfüllt, warum seine Gegner solch ungerechte Positionen bezogen und wie unklug der Gemeindepriester in seinen Entscheidungen war. Nun begann er zu bemerken, dass Vieles in ihm selber falsch war. Seine Halsstarrigkeit und Vorurteile waren unbegründet und ein Hindernis für jegliche Versöhnung. Er fühlte sich zum Sakrament der Beichte hingezogen und er bekannte seine Sünden dem Gemeindepriester. Er erkannte, dass je aufrichtiger er mit Gott war, desto mehr konnte er sich für die Ideen der Anderen öffnen. Er sagte am Schluss: „Ich fühle eine große Veränderung bei mir“. Ich versicherte ihm, dass diese eine klare Bestätigung des Wunders sei, dass Gott an diesem Ort wirken wollte. Die Tatsache, dass er sich seiner Verantwortung bewusst geworden war, war der Anfang der größeren Verwandlungen, die Gott tun wollte. Die innere Verwandlung geht der äußeren voraus.

Einige Monate später fand das jährliche Gemeindefest statt, welches immer eine Gelegenheit bot, um noch mehr Risse und Durcheinander zu bringen. Das Ergebnis war, dass jegliche Spiritualität verloren ging und nur ein bitterer Nachgeschmack übrig blieb. Jeder hatte eine Lüge zu erzählen und eine Wunde, die verbunden werden musste. Dieser junge Mann entschied, dass das kommende Fest ein geistliches Fest werden sollte. Er brachte ein paar Jugendliche aus der Gemeinde zu den Exerzitien, und am Ende der Exerzitien eröffnete er ihnen seine Vision. Alle von ihnen waren einverstanden, aus dem diesjährigen Gemeindefest eine Gelegenheit der Versöhnung zu machen.

Sie begannen, miteinander zu beten und machten dem Priester den Vorschlag, Exerzitien für die Gemeindemitglieder zu halten. Dieser Vorschlag wurde sofort vom Priester und den meisten Familien der Gemeinde angenommen. Sie organisierten eine Gruppe von Fürbittern, die täglich für den Erfolg der Exerzitien beteten und druckten Gebete, die an alle Familien in der Gemeinde verteilt wurden. Sie bewegten die ehrwürdigen Schwestern der Gemeinde dazu, alle Familien zu besuchen, um sie persönlich einzuladen. Während der Exerzitien gab der Priester besonders den Familien, die den Konflikt nährten, seine Aufmerksamkeit und besuchte sie.

Es gab eine Ausgießung des Heiligen Geistes während der Exerzitien. Am Abend vor dem letzten Tag der Exerzitien, gab es eine Zeit für Zeugnisse. Da kam der junge Mann nach vorn, der den Erneuerungsprozess in der Gemeinde initiiert hatte, und bat alle um Verzeihung und bekannte seine Verantwortung für die negativen Gefühle und Probleme in der Gemeinde. Tränenreiche Zeugnisse folgten. Das Abschlussprogramm des Tages war die Heilige Messe. Der Hauptzelebrant war der Priester der Gemeinde. Als es im liturgischen Ablauf zum Teil des Schuldbekenntnisses kam und die Gemeinde das „ Ich bekenne“ hätte beten sollen, machte der Pfarrer eine Pause. Er drehte sich zu seiner Gemeinde um und sagte mit gedrückter Stimme: „ Ich bekenne Gott und euch allen, dass ich mich in meiner Mission verfehlt habe, die Gemeinde in Liebe zu vereinen.“

Am Schluss der Messe dankte er öffentlich dem jungen Mann, der sein Herz für die Salbung des Heiligen Geistes geöffnet hatte, um in den Händen Gottes ein bewegliches Instrument zu werden. So wurde die Gemeinde erneuert.

„ Der Herr blickt vom Himmel herab auf die Menschen, ob noch ein Verständiger da ist, der Gott sucht“ (Ps.14,2)

Die Bibel bezeugt, dass Sodom und Gomorrha zerstört wurden, weil Gott in diesen blühenden Zwillingsstädten keinen fand, der in seinen Augen gerecht war. Als die eine Jungfrau in Nazareth ihr Leben in die Hände Gottes legte, konnte Gott Mensch werden und sein ewiger Plan für die Rettung der ganzen Menschheit in Erfüllung gehen. So berichtet uns die Schrift. Was der Engel Maria verkündete, war von großer Bedeutung. Sie konnte nicht begreifen, wie sie Mutter werden sollte, wenn sie doch nicht mit einem Mann zusammen lebte. Der Engel erklärte ihr, dass für Gott nichts unmöglich ist. Sofort überließ Maria ihr Leben Gott, indem sie sagte: „ Mir geschehe nach deinem Wort“ (Lk. 1,38). Gott genügt es, wenn eine Person im Vertrauen auf Gott sich für den Heilsplan zur Verfügung stellt. Fünf Brote und zwei Fische, in Jesu Hände übergeben, waren ausreichend um eine Menschenmenge von Fünftausend zu sättigen. Ein wenig Sauerteig genügt, um den ganzen Mehltrog zu durchsäuern (Lk. 13,21). Eine kleine Kerze erhellt auch die tiefste Dunkelheit.

Der Engel verkündete Maria: „ Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten“ (Lk. 1,35). Der Heilige Geist ist der Schlüssel, um das Heilsgeheimnis zu verstehen. Doch er braucht es in und durch Jemanden zu wirken. In jeder schwierigen Situation sucht Gott offene Menschen, die ihr Herz für den Heiligen Geist öffnen. Findet Gott niemanden, dann haben die Kräfte der Sünde freie Bahn und richten Schaden an. So finden wir den Schmerz in der Stimme Gottes, der im Tempel ausruft: „Wen soll ich senden?“ Ein junger Mann öffnete sein Herz und vernahm die Stimme. Er ist seit Generationen ein Prophet geworden (Jes. 6). Dieser junge Jesaja war überwältigt von der Sündhaftigkeit der Gesellschaft, aus der er kam. Er rief: „Weh mir! Ich bin verloren. Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und lebe mitten in einem Volk mit unreinen Lippen“ (Jes. 6,5). Sein Bekenntnis brachte ihm die Zusicherung der Vergebung Gottes, die er als ein brennendes Gefühl an seiner Zunge erfuhr.

Oft beklagen wir, dass das Böse überhand nimmt und die Unschuldigen verfolgt werden; die Reichen und Mächtigen machen die ungerechten Strukturen und die Armen geraten in den Ruin. Dieser Aufschrei ist eine sinnlose Klage, eine Entschuldigung der nicht wahr genommenen Verantwortung. Die Fastenzeit ist eine Gelegenheit, bei der Gott uns an die Verantwortung der Erneuerung der Gesellschaft erinnert, zu der wir gehören. Doch unsere Unzulänglichkeit, die auf die Lethargie in der Suche nach Heiligkeit zurückzuführen ist, soll uns nicht zurückhalten. Gott wartet darauf, dass wir unsere Herzen öffnen, denn er möchte in und durch uns wirken. Er wird sicherlich sein Reich in und um uns beginnen.

Einer der Pioniere der pflanzlichen Medizin in Kerala hat erst kürzlich bestätigt, das Gott für jede Krankheit, an der ein Mensch leidet, eine Pflanze in der Nähe hat wachsen lassen. Sie trägt das heilende Gegenmittel für die Krankheit in sich. So kann Gott auch für jede Krankheit unserer Gesellschaft eine Gesundung bewirken. Voraussetzung ist, dass eine Person ihr Herz für das Reich Gottes öffnet, so dass es Wurzeln schlagen kann. Die Fastenzeit ist die heilige Zeit, in der Gott seinen Plan offenbart, um uns mit der Frohen Botschaft auszusenden.

Lasset uns beten

Gott des Erbarmens. Wir kommen, um dich um Verzeihung zu bitten. Lege deine Hand auf uns und verbrenne alles in uns, was deiner nicht würdig ist. Bis heute haben wir uns über jede Unbequemlichkeit und jeden Fehltritt beklagt. Wir haben das Gute aufgegeben. Wir haben unsere eigenen Fehler mit dem Anklagen der Anderen entschuldigt. Wir haben den Auftrag, den du uns gegeben hast, abgelehnt. Alle, die auf uns vertrauten, haben wir enttäuscht. Aus unseren Herzen ist die Liebe entschwunden und durch Böswilligkeit ersetzt. Doch heute, o Herr, schauen wir auf dich mit  Lobpreis und Danksagung, denn deine Güte ist groß. Viel mächtiger als alles Böse, ist der Plan der Güte, den du hast. Wenn wir dich sehen, schöpfen wir Mut und hoffen, dass dein Licht in unserem dunklen Tal der Sünde aufleuchtet. Verzeih uns, o Herr, und halte das Böse in unserem Leben und unserer Mitte auf. Wir übergeben dir all unsere Pläne und Bedingungen und wollen nach deinem Willen in unserem Leben suchen. Wir legen unsere Herzen vor dich hin, damit du sie mit dem Feuer deiner Liebe erfüllen kannst. So werden wir zum Wohlgeruch Christi, der Leben, Liebe und Freundlichkeit verbreitet, wo immer wir hingehen. Möge dein Reich auf unsere Erde kommen. Wir preisen dich, o Gott, unser König.

 
Divine Updates

39th National Youth Retreat

Our annual National Youth Retreat will be held at the Divine Retreat Centre. Come and let the word of God refresh you. Simultaneous retreats for couples, children and Bible nursery to be held. Contact Divine Youth for more details.

Date: May 19 - 24, 2019

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2019

POWER 2019 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 14th International Youth Conference - POWER 2019. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 21 - July 26, 2019

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Joshi Kochukudiattil, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

Facebook Twitter Blog 
Online Donation
We run purely on your contributions.

We invite you to donate and spread the Good News to millions
Read more about it
Copyright © Divine Retreat Centre, All Rights Reserved
Web design and maintenance by Preigo Fover Technologies