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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC
"Life in all its fullness“(John. 10,10)

- Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Seht, ich mache alles neu"(Offb. 21,5) - Von P. Augustine Vallooran VC

Das große Weihnachtsfest ist soeben vorbei und schon befinden wir uns an der Schwelle zum Neuen Jahr. Es hat eine Reihe von Feiern stattgefunden. Wenn wir genauer hinschauen, bemerken wir, dass es in der Tat von großer Bedeutung ist, dass Weihnachten unmittelbar vor dem Neuen Jahr liegt. Das Neue Jahr kündigt einen neuen Anfang in unserem Leben an. Im Plan Gottes geht jeder Neubeginn auch mit einer Erneuerung einher an der sich die Verheißung Gottes erfüllt: „ Seht, ich mache alles neu“ (Offb. 21,5). Wie uns das Wort Gottes offenbart, ist solch eine Erneuerung mit dem Kommen des Herrn verbunden. Und er kommt in unser Leben, um an unseren Kämpfen teilzunehmen. Tatsächlich ist das die Frohe Botschaft von Weihnachten: Gott wird Emmanuel- Gott mit uns. Weihnachten zeigt uns, dass Gott kein teilnahmsloser Zuschauer meiner Fehler und Schmerzen ist. Er ist sehr wohl ein Teil des „Tales der Tränen“, in dem das menschliche Leben verweilt. Er allein kann unser Leben so formen, dass es in seiner Liebe erneuert wird. Je mehr wir unsere Herzen der Macht seiner Liebe, die uns ergreifen will, öffnen, desto tiefer wird unser Leben verwandelt sein.

Die Geschichte dokumentiert eine Weihnachtsfeier in der sich erbitterte Feinde zu einem harmonischen und himmlischen Chor der Liebe wandelten.

Diese Begebenheit trug sich im Jahr 1914 während des 1. Weltkrieges zu. Papst Benedikt XV. hatte in den Weihnachtstagen zum Frieden aufgerufen. Die deutschen Soldaten sangen aus ihren Schützengräben an der Westfront Weihnachtslieder. Die britischen Soldaten hörten den Gesang ihrer Feinde und ihre Herzen waren bewegt. Sie kamen langsam aus ihren Gräben hervor und begannen einander zu grüßen. Schon bald gab es eine inoffizielle Waffenruhe, als die Soldaten sich aus den beiden Lagern ins Niemandsland zwischen die Grenzen wagten, und Weihnachtgrüße mit den Männern austauschten, die sie töten wollten. Bald feierten sie ihr Beisammensein. Als sie sich die Hände reichten, zerbröselten die dicken Wände der Spannung und des Hasses zu Nichts. Sie schauten einander an und wunderten sich, warum sie einander töten wollten. Als Weihnachten sie zusammenführte, veränderte sich ihre Einstellung zum Leben. Sie sehnten sich nach einem Leben in Frieden und Liebe. Sie hatten auch ein gemeinsames Fußballspiel. Die Kriegsfront wurde zu einem Treffpunkt der Freundschaft, wo sie einander nun als Brüder ansehen konnten. Weihnachten wurde zum Beginn einer neuen Vision und eines neuen Lebens. Was Ideologien und mächtige Führer sich niemals vorstellen konnten war, was die einfache Gnade von Weihnachten bewirkte: das Böse des Hasses und der Rache schmolz, so wie die Sonne den Schnee schmelzen lässt.

„ In deinem Licht schauen wir das Licht“ (Ps.36, 10)

Tagore, der edle Hofdichter, besingt seine Erfahrung mit dem Tagesanbruch. Er erzählt, wie er eines nachts spät aus seiner Unterkunft kam und in den Himmel blickte. Er dachte, dass die Sterne wunderschön, aber auch sehr ablenkend seien. Zu viele von ihnen wetteiferten miteinander, um die Aufmerksamkeit seiner Augen zu gewinnen. Er ging zurück zu seinem Zimmer, nur um am frühen Morgen wieder auf den Hof hinauszutreten. Er hatte mit geschlossenen Augen gebetet. Als er nun die Augen öffnete, bemerkte er, dass der Himmel klar geworden war und die unzähligen Sterne verschwunden waren. Er fragte sich selber, wohin die Sterne geflohen waren. Hatte jemand sie vom Horizont abgewischt oder hatten sie willentlich gewählt aus seinem Blickfeld zu entschwinden. Da schaute er gen Osten und sah in dem Moment, wie die aufgehende Sonne ihre Strahlen in den Horizont warf. In der Kraft des Lichtes dieses großen Sternes hatten all die kleinen Sterne ihre Bedeutung verloren. Nicht, dass jemand sie vom Himmel abgewischt hätte. Das war nicht nötig. Doch die kleinen Sterne konnten gegenüber der Brillanz der großen Sonne nicht bestehen. Das Gedicht endete mit der Reflektion des Tagore, dass es ein sinnloser Versuch des Menschen wäre, seinen Lebensstil zu verändern, wenn ihn nicht eine höhere Macht ergriffen hätte.

Da gibt es viele ablenkende Gedanken und verwirrende Neigungen in unserem Verhalten. Wir wollen sie so gern verändern, aber wir werden keinen Erfolg haben, wenn unsere Herzen nicht von einer größeren Liebe erfüllt sind. Gott bietet uns die unermessliche Liebe an. „ Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt“ (Jer. 31 ,3). Diese größere Liebe füllt unsere Herzen mit der Fülle der Gnaden. Jesus sagt: „Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird“ (Joh.15, 11). Uns wird die vollkommene Freude angeboten, die keinen Raum für jegliche Art von Sorge mehr lässt. Wenn die Freude des Herrn unsere Herzen erfüllt, kann uns nichts mehr trauern lassen. Dass heißt nicht, dass unvorhergesehene Fehler uns nicht zustoßen können, aber auch nicht, dass solch schmerzhafte Begebenheiten die Glückseligkeit, die uns vom Herrn zufließt hindern werden. Jesus sagte weiter:     „ Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht“ (Joh. 14,27). Der Friede, den der Herr uns anbietet, verwurzelt unsere Herzen in seiner Liebe. Was für Frustrationen auch immer des Weges kommen, nichts wird die göttliche Ruhe, die vom Herrn geschenkt worden ist stören. Wiederum sagt Jesus: „ Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh. 10,10). Das Leben, das uns von Jesus angeboten wird, ist eine Teilhabe an seiner eigenen Unendlichkeit. Diese Fülle des Lebens wird von keinem Schmerz und keiner Verletzung weggenommen, nicht einmal vom Tod des Leibes. Er ist uns in solch einer Weise nahe, dass seine Fülle in uns fließt.

„ Er erneuert seine Liebe zu dir“ (Zef. 3,17)

Der Hl. Paulus schreibt, indem er über die fundamentalste Erfahrung des Christentums spricht: „ Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“ (2 Kor. 5,17). Die Neuschaffung unseres Lebens ist nicht etwas, das wir durch unsere Anstrengungen erlangen können, sondern sie wird uns vom Herrn angeboten. Für uns ist es notwendig in die Person Jesu Christi einverleibt zu werden. Dieser Ausdruck ‚ in Christus’ kommt in den Briefen des Paulus sehr häufig vor. Im Original griechischen Ausdruck ‚en christo’, hat dieses eine sehr tiefe Bedeutung: Einverleibt werden in Christus heißt soviel wie mit ihm eins zu werden. Die Ursprungsinspiration dafür kommt von der Lehre des Herrn selber. Als er uns einlädt, mit ihm eins zu sein, erzählt Jesus das Gleichnis vom Weinstock und den Reben (Joh. 15, 1-9). Er selber ist der Hauptstamm des Weinstocks und diejenigen, die an ihn glauben sind die Reben. Sie sind eingeladen, ein Teil von ihm zu sein. „ Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen“ ( Joh. 15,5). Glaube ist tatsächlich eine bedingungslose Hingabe des eigenen Lebens an Jesus, so dass man nur noch in Jesus eine Bedeutung findet. Von Jesus getrennt sein, würde bedeuten, auszutrocknen und verloren zu gehen. „ Wer nicht in mir bleibt, der wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt“ (V. 6). Deshalb ist das christliche Leben ein Leben der intimen Einheit mit dem Herrn.

Am Beginn des Neuen Jahres sind wir natürlicherweise dazu angeregt, in die Vergangenheit zu schauen. Wir bereuen die verpassten Möglichkeiten, die Ziele, die wir nicht erreicht haben, die Projekte, die nicht fertig geworden sind, das Unglück, das wir von anderen empfangen haben. Wenn wir so auf das vergangene Jahr zurückschauen, könnten wir entmutigt werden. An dieser Kreuzung können wir zwei Haltungen einnehmen. Entweder werden wir negativ und fühlen uns besiegt oder wir werden positiv und treffen neuen Entscheidungen für ein besseres Leben. Vielleicht sind beide dieser Wege nicht unbedingt vom Glauben inspiriert. Jedoch ist negativ zu denken und in Verzweiflung zu verfallen, definitiv entgegen der Frohen Botschaft von Jesus. Das wird unsere Herzen leer werden lassen. Auch neue Vorsätze für die Zukunft zu machen, verbessert die Situation nicht. Wir brauchen nur zurückzuschauen und uns erinnern, wie viele Entscheidungen wir in der Vergangenheit getroffen haben und die meisten wurden nicht gehalten. Unzweifelhaft ist der Enthusiasmus, um unsere Lebensqualität zu verbessern, gutgemeint und auch notwendig. Natürlich könnte man am Ende des Tages wieder bei der gleichen Verzweiflung angekommen sein. Der Hl. Paulus spricht über dieses Dilemma des menschlichen Geistes (Röm. 7,15-24). Beginnend mit dem Schmerz der Unvollkommenheit schreibt er: „ Denn ich begreife mein Handeln nicht“. Mit dem Schmerz der Hilflosigkeit fährt er fort zu beschreiben, dass er sich nur entscheiden kann, das Gute zu tun, aber unfähig ist, es auszuführen. Und er findet sich darin wieder, dass er etwas tut, was er überhaupt nicht tun wollte. Mit noch größerem Schmerz fügt er hinzu, dass dieses ihn zu der Realität führt, dass er keine Kontrolle über sich hat, sondern es die Kraft des Bösen ist, die ihn regiert: „ Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das mit dem Gesetz meiner Vernunft im Streit liegt und mich gefangen hält im Gesetz der Sünde, von dem meine Glieder beherrscht werden“ (Röm. 7,23). Und er fährt klagend fort: „ Ich unglücklicher Mensch! Wer wird mich aus diesem dem Tod verfallenen Leib erretten?“ (Röm. 7,24). Betrüblich ist, dass auch mit all seinem Enthusiasmus und dem klaren Entschluss, gut zu sein, er wiederum in der selben Leere endet. Auch die besten Vorsätze retten uns nicht. Wie ein Sprichwort sagt:  „Der Pfad zur Hölle besteht aus guten Vorsätzen“. Letztlich wendet der Hl. Paulus seinen Blick auf Jesus, und hier im Herrn findet er die Rettung: „Dank sei Gott durch Jesus Christus unseren Herrn!“ (Röm. 7,25)

Hier wird ein Geheimnis offenbart- das Geheimnis unserer Rettung. Unsere Rettung hängt von unserer Hinwendung zum Herrn ab. Tatsächlich war dieses die erste Verkündigung Jesu in seinem öffentlichen Wirken.  Nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte,  ging er zu den Menschen mit einer Einladung und einer Verheißung. Die Einladung war, zu ihm umzukehren (Mt. 4,17). Und so sagte er: „ Kehrt um“. Umkehr bedeutet eine vollständige Hinwendung zum Herrn. Diese ist mit einem radikalen Wandel des Geistes verbunden, nämlich den Herrn als den Eckstein seines Lebens anzunehmen. Die Verheißung Jesu ist, dass das Reich Gottes nahe ist. Reich Gottes heißt, wo Gott der König ist, das bedeutet alles ist in seinen Händen. Gott übernimmt die Kontrolle über unser Leben mit einem Ziel- alles für uns zum Guten zu wandeln.

„ Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein“ (Ps. 51,7)

Wir werden nur fähig, gut zu sein, wenn Gott uns gut macht. Spiritualität ist nicht unsere Arbeit, es ist die Konsequenz der Gnade, die an uns arbeitet. Eine junge Frau kam einmal mit einer großen Not zu mir. Sie hatte sich in einen Arbeitskollegen verliebt. Auch der Mann liebte sie sehr. Allerdings wusste sie, dass sie ihn niemals heiraten konnte, da er bereits verheiratet war. Sie wollte seine Familie nicht zerstören. Doch die emotionale Bindung war so groß, dass sie immerwährend eine kleine Hoffnung hatte, dass sie eines Tages ein gemeinsames Zuhause haben würden. Bei den Exerzitien wurde ihr bewusst, dass sie sich in schwerer Sünde befand. Sie traf die Entscheidung, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte, damit seine Familie vereint sein könnte. Doch einige Tage nachdem sie zurückgekehrt war, war die Anziehung zu ihm so groß, dass sie geradewegs in die Beziehung zurückfiel. Sie lebte in dieser Schuld und dachte, dass sie niemals herauskommen könnte. In den Momenten des Gebets wurde sie überführt. Daher traf sie eines Tages die Entscheidung, ihm direkt zu sagen, dass ihre Beziehung sündig ist. Aber als sie ihn traf, war sie so fasziniert von seiner liebenden Art, dass sie nicht daran denken konnte, über dieses Thema zu sprechen.

Sie kam wieder zu den Exerzitien, da sie zwischen der quälenden Schuld und dem unwiderstehlichen Verlangen nach dem Mann hin und hergerissen war. Ihre Frage war: ‚Warum kann ich meiner Entscheidung nicht treu sein?’ Ich entgegnete ihr mit der Frage, die der Hl. Paulus stellte, als er uns den Querschnitt des menschlichen Strauchelns präsentierte. Wenn das menschliche Herz von den Kräften der Sünde versklavt ist, dann wird keine Entscheidung, wie aufrecht und stark sie auch ist, gegen diesen Zwang des Bösen bestehen. Ein Sklave kann sich selbst nicht aus der Sklaverei befreien. Er muss von der göttlichen Macht herausgezogen werden. Jesus sagte: „ Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei“ (Joh. 8,36). Die Dame erkundigte sich aufrichtig, was sie tun müsse, damit sie frei werde. Ich erklärte ihr, dass sie ihr Verlangen und ihre Sehnsüchte Gott überantworten solle, damit er die Kontrolle übernehmen konnte. Denn Gott kann die Kontrolle über unser Leben übernehmen, wenn wir ihm unser Leben vollständig übergeben, so wie Mutter Maria es getan hat: „Siehe ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort“ (Lk. 1,38). In diesem Moment der Selbsthingabe wird Gott uns mit seinem Hl. Geist salben, so wie der Engel es Maria verheißen hat: „ Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten“ (Lk. 1,35). Der Heilige Geist ist der Beauftragte für die Verwandlung.

„ In Ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir“ (Apg. 17,28)

Ich erzählte ihr von einer Lektion , die Watchman Nee, ein berühmter chinesischer Missionar gelehrt hatte. Er war auf einer Reise im Zug und es war bereits Abend geworden. Er saß in der Ecke des Abteils und las in der Bibel. Seine einzigen Mitreisenden waren drei lärmende Jugendliche, die am anderen Ende des Abteiles saßen. Sie langweilten sich wegen der langen Reise. Einer von ihnen schlug vor, Karten zu spielen. Ein anderer zog einen Stapel Karten heraus. Doch dann bemerkten sie, dass sie vier Spieler für das Spiel benötigten, dass sie alle kannten. Ihre Augen fielen auf Nee. Sie näherten sich ihm und baten ihn, mit ihnen Karten zu spielen. Nach einem tiefen Seufzer sagte er mit einem freundlichen Lächeln: „Wie wünschte ich mir, mit euch zu spielen! Ich liebe es, Karten zu spielen. Aber ich habe keine Hände zum Karten spielen.“ Die jungen Männer waren erstaunt, denn sie konnten deutlich sehen, dass er in seinen Händen ein Buch hielt. Nach einer Pause begann er wieder zu sprechen: „ Diese Hände, die ihr seht, gehören nicht mir. Ich habe sie meinem Meister Jesus Christus übergeben.“ Er erzählte ihnen, wie Jesus sein eigenes Leben als Opfer hingegeben hatte, um diejenigen zu retten, die verloren waren. Und er erklärte, wie der Herr seine Hände am Kreuz ausgestreckt hatte, um von  den Nägeln durchbohrt zu werden. Der Missionar erklärte ihnen, dass er wegen dieses Opfers ein Leben führte, dass gesegnet war. „ Je mehr ich auf das Kreuz schaue, an dem mein Retter gestorben ist, desto mehr wird mein Herz von der Liebe zu ihm erfüllt. Ich erkenne, dass es meine Hände sind, die ans Kreuz genagelt werden müssten. Wenn ich heute Arme an meinen Schultern habe, dann ist es die Gabe des Herrn. Ich kann sie deshalb nicht so benutzen, wie ich will. Ich kann meine Hände nur so bewegen und mein Leben nur so gestalten, wie der Herr es von mir wünscht.“ Diese Einstellung sollten auch wir haben, wenn wir danach streben, Jesus nachzufolgen.

Ich erklärte der jungen Frau, dass es notwendig ist, dieses dem Herrn zu übergeben. Nur dann werden wir wahre Jünger unseres Gottes sein, der sich selbst hingegeben hat, damit wir das Leben haben. Wenn wir in dieser Hingabe Gottes Willen suchen, dann werden wir die Erfahrung der Salbung mit dem Heiligen Geist machen. Unter Tränen übergab die junge Frau ihr Leben in die Hände Gottes, und sie fühlte, wie die Kraft Gottes auf sie kam und sie verwandelte. Ihr Herz wurde aus der unguten Bindung gelöst.

An der Schwelle des Neuen Jahres wollen wir unsere Herzen für Gott öffnen und unser Leben mit dem Gebet der Muttergottes in seine Hände legen. Denn unser Gott wartet darauf, alles neu zu machen. Dann werden wir eine wundervolle Verwandlung in unserem Leben erfahren. Alles Alte wird vorübergehen und der Segen der neuen Gnadenzeit wird uns von Gott angeboten.

Gebet

Mein Herr und mein Gott, ich danke dir für das wunderbare Geschenk des Neuen Jahres. Du vertraust auf mich und hast einen großen Plan für mich. Meine Freude und meine Stärke sind, dass du mir deine Gegenwart zusicherst. Herr, ich bringe alles was ich habe und was mich belastet zu dir. Ich bringe dir mein Verlangen, o Gott, deine heilige Güte widerzuspiegeln. In deiner Gegenwart und deinem Licht, o Gott, werde ich aus der Dunkelheit meiner Vergehen und Traurigkeit zur Freude deiner Herrlichkeit gelangen. Mein Herr Jesus, während ich hier vor dem Kreuz stehe, weihe ich dir meine Hände und Füße, meine Sinne, meinen Geist, mein ganzes Sein. Es gehört dir, mein Herr, und ich möchte zu deiner Ehre leben, die durch mich sichtbar werden soll. Danke Herr, für die Gabe des Lebens, die du mir anvertraut hast. Amen.

 

 
Divine Updates

Retreats and Healing Masses in Sydney

Divine Australia invites you to healing Masses and retreats to be held across various venues in New South Wales, Sydney. To be led by Fr Augustine Vallooran VC. For details, email Fr Roni George, Director, Divine Australia - drcsydney@gmail.com.

Date: 2 - 7 October, 2018

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Divine Retreats in Adelaide, Melbourne & Canberra

Divine healing Masses and retreats to be held across various venues in Australia. Masses to be offered by Fr Augustine Vallooran VC. Praise and worship by Glen and Teresa La'Rive.

Date: 22 September - October 1, 2018

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ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Joshi Kochukudiattil, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

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Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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