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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

"Revere Christ as Lord

"(1 Pet 3:15

) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

?Andreas...folgte Jesus nach"(Joh. 1,40) - Von P. Augustine Vallooran VC

Die Kirche feiert am 30. November das Fest des Hl. Andreas, des Apostels

Das Apostelamt ist ein Privileg der Liebe. ?ber die Apostel, die Jesus erw?hlte wird berichtet: ?Er berief die zu sich, nach deren N?he er verlangte und vertraute ihnen die Vollendung seines Heilswerkes an, das er begonnen hatte. Er sandte sie aus, in Vollmacht die Frohe Botschaft zu verk?ndigen.?(Mk. 3,13). Diese Einladung k?nnten auch wir geh?rt haben. Was sie beinhaltet, l?sst sich wunderbar im Leben dieser erw?hlten Freunde Jesu sehen. Andreas ist einer von den zw?lf Aposteln. Seinem Apostelamt werden durch die Evangelien einzigartige Qualit?ten zugeschrieben.

? Ich habe dich beim Namen gerufen; du geh?rst mir? (Jes. 43,1)

Seit den fr?hesten Jahrhunderten war Andreas als Protokletos (griech.) oder als der ?Zuerst- Gerufene? ?berliefert. Die Evangelien erkl?ren, wie Andreas und seine Freunde bei Johannes dem T?ufer standen, als Jesus vor?berging. In einem Moment der Offenbarung konnte der T?ufer sehen, dass Jesus der Verhei?ene war, der vom Vater gesandt war, um die Welt zu retten. Vor Andreas und den anderen J?ngern zeigte er auf ihn und erkl?rte: ?Seht, das Lamm Gottes? (Joh. 1,29). Daraufhin folgten Andreas und die anderen J?nger sofort Jesus. Jesus sp?rte, dass einige k?hne Fu?stapfen hinter ihm waren und wandte sich ihnen zu und fragte sie: ?Was sucht ihr?? Eine Schl?sselfrage, die das Herz der J?nger pr?fen w?rde. Sie erwiderten sofort: ?Meister, wo wohnst du?? (Joh. 1,38) Als er sah, dass ihre Herzen auf der Pilgerschaft und nicht nur neugierig waren, lud Jesus sie ein, bei ihm zu bleiben. Diese Beschreibung der ersten Begegnung mit Jesus bleibt sehr eindr?cklich, denn was scheinbar als eine blo?e Anfrage aus Interesse begann, f?hrte zu einem Band der Freundschaft und Gemeinschaft. Es wird uns berichtet, dass Andreas und sein Begleiter ?mitgingen und sahen, wo er wohnte, und jenen Tag bei ihm blieben? (Joh. 1,39). In der biblischen Sprache wurde gehen und bei jemandem bleiben mit liebender Annahme und tiefem Vertrauen verbunden. Dieser Moment blieb als ein sehr bedeutsamer in ihrem Leben zur?ck, denn jedes kleinste Detail dieses Tages war in ihren Herzen eingraviert. Viele Zeit sp?ter, als die Evangelien niedergeschrieben wurden, riefen sie sich sogar die Stunde des Zusammentreffens noch in Erinnerung. ?Es war gegen vier Uhr nachmittags? (Joh. 1,39). Dieser Moment hatte eine tiefgreifende Konsequenz, denn als Jesus sp?ter offiziell die zw?lf J?nger berief, war Andreas einer von ihnen.

W?hrend des ?ffentlichen Wirkens Jesu hatten die zw?lf J?nger einen ganz besonderen Zugang zu Jesus, und in der Urkirche ?bernahmen sie eine entscheidende Rolle. Die Berufung, die sie von Jesus empfangen hatten, gab ihnen die Verantwortung, die S?ulen des neuen Volkes Gottes zu sein. Israel, das Volk des Alten Bundes besteht aus zw?lf St?mmen. Die Kirche, das neue Volk Gottes wurde auf die zw?lf Apostel gegr?ndet, die Jesus erw?hlt hatte. Jesus sagte: ? Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet auf zw?lf Thronen sitzen und die zw?lf St?mme Israels richten? (Mt. 19,28). Mit ihrer Einsetzung war ihnen eine besondere Rolle der Autorit?t in der fr?hen Kirche zuteil geworden, die das Verlangen des Volkes Gottes formen sollte.

Wenn wir auf die Apostel schauen, sp?ren wir die Verhei?ung, die Jesus gab: ? Ich lasse euch nicht als Waisen zur?ck? (Joh. 16,8).

Er lie? nicht zu, dass sein Volk durch irgendeinen Selbsts?chtigen in die Irre gef?hrt w?rde.

Nachdem er ihnen sein Herz ge?ffnet hatte, wurde eine klare Struktur der Autorit?t geschaffen: ? Denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater geh?rt habe? (Joh. 15,15). Das Hirtenamt der Apostel hat der Kirche eine Stabilit?t ?ber Jahrhunderte gegeben. Man kann sagen, als Gott nach denen Ausschau hielt, die nach seinem Herzen gebildet waren, war der erste, der erreicht wurde, der Hl. Andreas, der Erst-Gerufene.

? Ich werde euch zu Menschenfischern machen? (Mt. 4,19)

Andreas war nicht nur der zuerst Gerufene, sondern auch der erste Missionar, der verk?ndete, dass Jesus der Messias ist. Im allerersten Treffen mit Jesus erkannte Andreas Jesus sofort als den Retter und eilte, um es seinem Bruder Simon Petrus zu berichten: ?Wir haben den Messias gefunden? (Joh. 1,41). Andreas empfing dieses Verst?ndnis von seinem Meister Johannes dem T?ufer, der Jesus f?r alle als ? das Lamm Gottes, das die S?nden der Welt hinwegnimmt? (Joh. 1,29) vorstellte. Dieser Titel hat seine Wurzeln in der j?dischen Tradition. Es war f?r sie ein Synonym f?r den verhei?enen Messias, der ein S?nden-Opfer werden w?rde und ihre Last der S?nden auf sich nehmen w?rde. Als Andreas Jesus begegnete, war es f?r ihn ein wertvolles Zusammentreffen mit dem Retter der Menschheit. Er konnte die Freude nicht f?r sich behalten und eilte, um dieses mit seinem Bruder zu teilen.

Im Evangelium? gibt es ein herausragendes Element ?ber die Berufung und die Antwort des Andreas. Als Jesus ihn mit seinem Bruder Simon am Ufer des Sees von Galil?a traf, gab der Herr ihnen die Verhei?ung: ? Ich werde euch zu Menschenfischern machen?(Mt. 4,19). Er, der ein saisonabh?ngiger Fischer aus Bethsaida war, nahm sich diese Rolle zu Herzen. Er wusste, dass sich dahinter eine Mission verbarg, Menschen f?r das Reich Gottes zu gewinnen. Wann immer er zu Jesus kam, brachte? er immer Jemanden mit, damit dieser das Heil erfahren konnte, dass ihn selber in Jesus ber?hrt hatte.

Nachdem er seinen Bruder Simon zu Jesus gebracht hatte, war Andreas immer darauf bedacht, mehr Menschen zu Jesus zu bringen. In einer Stunde der Not, als eine gro?e Menschenmenge Jesus zuh?rte, und am Ende des Tages m?de und hungrig war, wollte der Herr ihnen etwas zu essen geben. Andreas brachte einen Jungen zu ihm, der f?nf Brote und zwei Fische hatte (Joh. 6,8-9). Diese Initiative ebnete den Weg f?r das gro?e Wunder der Brotvermehrung. Die J?nger, die selber hungrig waren, zeigten ihre Hilflosigkeit, indem sie sagten, dass es ein unm?gliches Vorhaben sei, was Jesus vorhatte. Sie murrten und sagten zu Jesus: ?Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?? (Joh.6,5) Andreas jedenfalls nahm das Verlangen Jesu als einen Befehl und bei seiner Suche fand er einen Jungen, der etwas anzubieten hatte.

Wiederum wird Andreas in den Evangelien erw?hnt, und zwar in einem bedeutsamen Moment der Ank?ndigung der Passionstage, als die Griechen kamen, um Jesus zu sehen (Joh. 12,20-22). F?r diesen Zweck hatten sie Philippus ausgesucht. Philippus kam mit dem Anliegen zu Andreas, der ihn aufforderte, Jesus zu treffen. Diese Begegnung der Griechen mit Jesus wurde zu einem Moment der Offenbarung ?ber die universale Sendung Jesu. Jesus sagte: ? Und ich, wenn ich von der Erde erh?ht bin, werde alle zu mir ziehen? (Joh. 12,32). Der Ausdruck ?Alle zu mir ziehen? ist eine zeichenhafte Offenbarung, weil Jesus hier deutlich machte, dass seine rettende Aktivit?t nicht nur auf das j?dische Volk beschr?nkt war, sondern die gesamte Menschheit umfasste. Andreas trat als ein machtvolles Werkzeug hervor, Menschen zum Herrn zu ziehen.

? Nehmt den Stein weg? (Joh. 11,39)

Andreas war ein solcher Mann der Initiative wegen seines aufrichtigen und lebendigen Glaubens. Er zeigt uns, wie wir in die wunderwirkende Macht Jesu besonders in den Momenten der Schwachheit und Hilflosigkeit vertrauen k?nnen. Wichtigerweise offenbart er uns, dass dieses Vertrauen nicht mit einer Haltung der Unverantwortlichkeit oder Passivit?t einhergehen sollte, in einem Warten, dass Gott alles tut. Unser Heil ist definitiv eine freie Gabe Gottes. Es ist Gott, der die Initiative ergreift, uns zu retten und in der Stunde der Not f?r uns zu sorgen. Jesus selbst sah die Erm?dung und den Hunger der Menschenmenge, die sich um ihn versammelt hatte, und er traf die Entscheidung, ihnen zu essen zu geben, denn er hatte Mitleid mit ihnen. Was auch immer von seinen J?ngern erwartete, die sich in ihrer Rolle als Mitarbeiter in der Mission erheben w?rden, so hatte er sie doch f?r den Zweck erw?hlt, mit ihm bei der Hinf?hrung zum Heil zusammenzuarbeiten. Es scheint so, als h?tte Andreas diese heilige Dynamik der Interaktion zwischen Gott und Mensch in der Heilsgeschichte verstanden. Dieses Verst?ndnis f?hrte Andreas dahin, dass er nach etwas suchte, was er Gott anbieten konnte, damit dieser daran wirken konnte. Jesus respektierte diese M?he und nahm sein Angebot an und verwandelte es in seiner grenzenlosen Macht in Nahrung f?r die Menschenmenge. Nat?rlich wandet sich Jesus auch an seine J?nger, um nach einer L?sung zu suchen: ? Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?? Er wartet und w?nscht von uns eine verantwortungsvolle Mitarbeit, wenn er an uns oder durch uns an anderen arbeiten m?chte.

Das Evangelium berichtet, dass Martha sich dar?ber beklagte, dass Jesus zu sp?t gekommen sei, um ihre Familie zu retten; doch Jesus forderte sie heraus, im Glauben zu antworten, indem er sie zwei Pflichten? zu erf?llen hatte. Als erstes lud er sie ein, ihm zu vertrauen und auf Gottes Herrlichkeit zu warten, die sich durch ihn offenbaren sollte: ?Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen??(Joh.11,40) Martha setzte im Glauben von ganzem Herzen ihr Vertrauen auf Jesus. ?Ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes? (Joh. 11,27). Dann f?hrt Jesus sie zum Grab und fordert sie zum zweiten Mal heraus: Den Stein wegzurollen, der den Eingang des Grabes verschloss. Hier ist Martha widerwillig, denn sie wusste, dass ein starker Verwesungsgeruch des toten Leichnams herauskommen w?rde. Doch Jesus beharrte darauf, dass sie aus dem Glauben handeln solle. Sehr deutlich wartet Jesus darauf, dass Martha ihre Rolle seiner Mission der Rettung ihrer Familie spielen konnte.

Wir finden diese heilige Dynamik des Eingreifens des Sohnes Gottes auch schon beim ersten Wunder Jesu in Kanaa. Jesus weist die Familie an, die Kr?ge mit Wasser zu f?llen. Tats?chlich waren diese Kr?ge f?r die Reinigungszeremonie gedacht und wurden wegger?umt, nachdem sich alle G?ste die F??e gewaschen hatten und sich dann zu Tisch gesetzt hatten. Das Wasser und auch die Kr?ge spielten f?r die Hochzeit keine Rolle mehr. Jesus forderte die Familie im Glauben heraus und wies sie an, die Kr?ge mit Wasser zu f?llen. Dann befahl er ihnen, aus den Kr?gen zu sch?pfen. Sie gehorchten, obwohl diese Anweisung nach menschlichem Ermessen nicht nach zu vollziehen war. Erst als sie dem Gebot Jesu gehorchten, war Jesus in der Lage das Wunder zu tun und das Wasser in Wein zu verwandeln. Die Familie war f?r die Feier wiederhergestellt.

Jesus sieht den gel?hmten Mann am Teich von Bethesda liegen, der seit 38 Jahren hoffnungslos und versto?en ist (Joh. 5). Jesus hatte Mitleid mit ihm und wollte ihn heilen. Als erstes wollte der Herr den kranken Mann fragen, ob er geheilt werden wollte. In seiner menschlichen Logik erkl?rte ihm der Gel?hmte, dass dieses unm?glich sei, da er nicht in das aufwallende Wasser eilen konnte, was der einzige Weg zur Heilung war. Die Verzweiflung hatte ihn gefangen genommen. Indem er seine Begr?ndungen abtat, bietet Jesus ihm anstatt dessen eine Zukunft an und bittet ihn: ?Steh auf, nimm deine Bahre und geh? (Joh. 5,9). Es war eine Herausforderung, ?ber seine menschlichen Gedanken zu springen und auf den g?ttlichen Befehl zu h?ren. Als er gehorchte, sp?rte er Kraft in seine Glieder kommen. Im Glauben ging er in seine Zukunft.

? Hier bin ich! Sende mich? (Jes. 6,8)

Allerdings sollte der Glaube an die Liebe Gottes niemanden zu einer verantwortungslosen und faulen Einstellung im Leben f?hren. Der Hl. Jakobus warnt uns: ?So ist auch der Glaube in sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat? (Jak. 2,17). Ich erinnere mich an ein Ehepaar, die zu den Exerzitien kamen und sich ?ber ihren Sohn beklagten, der ein M?dchen geheiratet hatte, mit dem sie nicht einverstanden waren. Verletzt durch ihre Reaktion lebte der Sohn weit weg von den Eltern und auch von der Kirche. Als sie vor zwei Jahren zu den Exerzitien gekommen waren, hatten sie im Gebet eine Botschaft empfangen, dass ihr Sohn zu ihnen zur?ck kehren w?rde. Ihr Schmerz war nun, dass Gott seine Verhei?ung nicht gehalten hatte, denn es gab nicht einmal das kleinste Zeichen f?r eine Vers?hnung. Ich befragte sie, was sie denn getan h?tten, damit diese Verhei?ung in Erf?llung ging, und der Sohn zur Familie und zur Kirche zur?ckkehrte. Sie sagten, dass sie konstant beten w?rden. Ich las ihnen die Passage aus dem Jakobusbrief vor, die uns dazu aufruft, mit Gott an der Arbeit zum Heil mitzutun(Jak. 2,14-24). Ich erkl?rte ihnen, dass die Botschaft bedeute, dass Gott bereits die Initiative, in zu retten ergriffen habe, aber mit dieser Ermutigung von ihnen erwartete, dass sie sich als Menschenfischer erwiesen. Im Glauben sollten sie jeden m?glichen Schritt gehen, um den Sohn zu Gott und zur Familie zu bringen. Aber sie fuhren lediglich fort, dar?ber zu klagen, dass der Sohn nicht einmal ans Telefon gehen w?rde und sie niemals empfangen w?rde. Ich sagte ihnen offen, dass dieses menschliche Wege sind, das Werk Gottes zu bewerten. Wenn sie glaubten, dass Gott bereits die Initiative ergriffen hatte, um ihren Sohn zu retten, dann sollten sie auch k?hne Botschafter Gottes sein, um diese Rettung ihres Sohnes zu beg?nstigen. Ich bat sie, f?r einige weitere Tage w?hrend der Exerzitien zu beten und auf ein Licht von Gott zu warten, der ihnen den Weg zeigen wollte, um den Sohn zu erreichen. Zwei Tage sp?ter kam der Vater und erz?hlte mir, dass sein eigener Bruder nah bei dem Sohn war, und der Junge den Rat des Onkels annahm. Ich ermutigte ihn, seinen Bruder zum Glauben und Gebet zu bitten. Im Zeitraum eines Jahres war die Zeit gekommen, dass Gott das vollbringen konnte, was er begonnen hatte, nachdem die Eltern es? im Glauben angenommen hatten. Der Sohn und seine Frau kehrten zu den Eltern zur?ck.

Eine Person, die an Gott glaubt, sollte so wie Jesaja es im Tempel tat, auf Gott warten. Dann wurde er f?r das, was Gott w?nschte, ausgesandt. Jesaja verstand das Geheimnis des Eingreifens Gottes ins menschliche Leben und bot sich selber an, um dorthin zu gehen, wo Gott sein Heil vollbringen wollte.

? Der Herr wird von den Dem?tigen verherrlicht? (Jes. Sir. 3,20)

Am Jordanufer, als er noch ein Anh?nger Johannes des T?ufers war, lernte Andreas die ersten Lektionen ?ber die Nachfolge vom T?ufer selber. Als er Jesus als den Retter der Menschheit vorstellte, endete er folgenderma?en: ?Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden? (Joh. 3,30). Tats?chlich war der Dienst von Johannes dem T?ufer so bejubelt und ?ffentlich angenommen, dass auch die j?dischen F?hrer aus Jerusalem zum Jordan gegangen waren, um festzustellen, ob er der Christus ist. In der Tat hatten viele Menschen gedacht, dass er der Messias sei, der seit Generationen erwartet wurde (Lk. 3,16). Sogar der K?nig f?rchtete sich vor ihm. Sein Thron wurde von der gewaltigen Stimme Johannes ersch?ttert, der Jeden zu Umkehr aufrief. Aber Johannes war aufgrund seiner Rolle deutlich, dass er die Stimme war, die in der W?ste ruft, um dem Herrn den Weg zu bereiten (Joh. 1,23). Sobald der Herr erschien, r?ckte er in den Hintergrund und wurde auf barbarische Weise im dunklen Kerker von Herodes Gef?ngnis umgebracht.

Diese Einstellung zur Nachfolge, die sich in das Herz von Andreas eingebrannt hatte, machte es leicht f?r ihn, das Geheimnis von Tod und Auferstehung anzunehmen. Jesus versuchte das den J?ngern einzusch?rfen.

Als Andreas die Griechen zu Jesus gebracht hatte, begriff er, dass die radikalste Lehre Jesu -das Leiden- in der Tat der Weg zum Leben war. Es war eine Offenbarung ?ber die Herrlichkeit des Kreuzes, dass durch seine Selbst-Hingabe am Kreuz die Menschheit gerettet w?rde. Jesus hatte erkl?rt: ?Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde f?llt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht? (Joh. 12,24). Auch hier macht Jesus den Zusammenhang von Tod und Leben in der christlichen Nachfolge deutlich.

Da diese Lehrstunde der Nachfolge f?r seinen Bruder Simon Petrus schwer anzunehmen war, erwiderte jener: ?Das soll Gott verh?ten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen!? (Mt.16,22) Andreas jedoch konnte es leben. Wie wir im Evangelium sehen, wurde jeder, den er zu Jesus brachte, bekannter als er. Sein Mitbruder Johannes war als der Lieblingsj?nger bekannt. Sein Bruder Simon, dem er Jesus vorgestellt hatte, wurde als F?hrer der Ber?hmteste von den J?ngern. Andreas, obwohl er der Erst-Gerufene war, geh?rte nicht zum inneren Kreis der J?nger, die Petrus einschlossen, auch Johannes und seinen Bruder Jakobus. Dieses scheint Andreas aber nicht verbittert zu haben, denn sein Herz war ge?ffnet, um das Kreuz seines Meisters gro?z?gig entgegenzunehmen. Nachdem er heftig ausgepeitscht? worden war, wurde sein K?rper mit Stricken ans Kreuz gebunden, um die Schmerzen zu verl?ngern. Seine J?nger berichteten, dass Andreas, als er zum Kreuz gef?hrt wurde, dieses mit den folgenden Worten begr??te: ? Lange habe ich diese gl?ckliche Stunde erwartet und danach verlangt. Das Kreuz ist durch den Leib Christi geheiligt worden, der daran gehangen hat?. Und f?r zwei weitere Tage fuhr er fort vom Kreuz herab zu predigen, bis er seinen Geist in die H?nde des Herrn ?bergab.

Andreas offenbart uns den Schatz des Apostelamtes. Das Vertrauen, das Jesus auf ihn als Zuerst- Gerufenen setzte, war durch die volle Hingabe an seinen Meister von Andreas belohnt worden. Er konnte alle selbsts?chtigen Gedanken abwehren, um sich selbst in die Mitte zu stellen, indem er mit Freude ein Menschenfischer war, der die Menschen zu seinem Herrn brachte. Letztlich gab er sich selber am Kreuz f?r die Sendung, die ihm sein Herr aufgetragen hatte. Dieser gro?e J?nger lehrt uns heilige Lektionen ?ber das Apostelsein. Diese ergehen auch an uns, die wir gerufen sind, die Mission des Herrn in unserer Generation weiterzuf?hren.

Lasset uns beten

Herr Jesus, wir danken Dir, dass Du uns den Hl. Andreas geschenkt hast, der uns den noblen Weg der wahren J?ngerschaft vorangegangen ist. Du hast uns in Deiner gro?en Liebe zu Deinen Zeugen gemacht. Herr, m?gen wir diesen Ruf immer als einen Schatz bewahren und ihn w?rdig leben. Herr, erf?lle unsere Herzen mit der Freude ?ber die Rettung, so dass wir nur Deine Herrlichkeit suchen. Wir bringen Dir all jene, die Du mit uns gerufen hast und wir danken Dir f?r ihren wertvollen Dienst und ihre Gaben.

Wir danken Dir, Herr, dass Du uns durch den Hl. Andreas offenbart hast, dass wir unseren Glauben durch Werke best?tigen m?ssen. Gib uns Mut und die Gnade, Dir die Ehre zu geben, so dass alle zum Heil in Dir gezogen werden m?gen.

Amen

 
Divine Updates

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK,?has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2019

Inner Healing Retreat for Priests & Religious

Divine Retreat Centre is organising a retreat for priests and religious - to be held in November, 2019. Please spread the word. Prior registration is not required.

Date: Nov 24 - 29, 2019

Retreats at the Divine Retreat Centre, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2019. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcretreatrego@gmail.com or drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2019 - December, 2019

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English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

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Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Vincentian priests.

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Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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