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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC
"I dwell with the crushed and the dejected“ (Is 57:15)

- Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Wenn das Weizenkorn in die Erde fällt und stirbt, dann bringt es reiche Frucht" (Joh. 12:24) - Von P. Augustine Vallooran VC

Ein ungläubiger Politiker besuchte das Grab der Heiligen Alphonsa in Bharananganam. Er stand eine Weile am Grab, und später kniete dieser weltbekannte Führer der Kommunisten ganz spontan vor der Ruhestätte dieser in ihrer Lebenszeit unbekannten Nonne. Er verharrte dort für eine lange Zeit auf seinen Knien. Später erzählte er von seiner Erfahrung. Als er am Grab stand, fühlte er sich von einer friedvollen Ruhe überwältigt, die ihn in der Tiefe seines Herzens erfüllte. Er hatte niemals gewusst, dass so etwas überhaupt möglich sein könnte.

Sein ganzes Leben war er damit beschäftigt, auf dieser Erde das Paradies zu errichten. Aber er war der Frustration überlassen, dass er es nicht einmal fertig brachte, den Frieden und die Freude des Paradieses zu seinem eigenen Herzen zu bringen. Es war lediglich Ärger und Verwirrung, die in seinem Herzen jedes Mal aufwallten, wenn er auch nur den kleinsten Widerstand spürte. Nachdem alle Ideale definiert und er große Anstrengungen in den Aufbau einer neuen Gesellschaftsform gesteckt hatte, blieb nur die Erkenntnis, dass die Menschen nur noch korrupter werden. Ungerechte Strukturen waren wie selbstverständlich verwurzelt, und das Leben der Menschen schwieriger. Es war das Grab dieser unbekannten Nonne, an dem ein unerklärlicher Friede sein Herz erfüllte, um ihm einen Funken von dem zu geben, wonach er sein ganzes Leben lang suchte. Er schloss folgendermaßen: „ Ich werde immer dann zurückkehren, wenn mein Innerstes sich nach diesem Frieden sehnt“.

„ Ich mache dich zum Licht für die Völker“ ( Jes. 49,6)

Schwester Alphonsa war bis zu ihrem Tod im Jahr 1946 außerhalb der Mauern ihres Konvents unbekannt. Es gab auch nichts besonders Herausragendes in der menschlichen Skala der Beurteilung. Sie war eine Nonne, die in den Mauern des Klarissen Konvents im entlegenen und unbedeutenden Bharananganam lebte, ohne irgendwelchen Glanz und Reiz, der für einen Bekanntheitsgrad in der Welt gebraucht wird. Sogar ihre Beerdigung wurde nur von einigen ihrer Familienmitglieder und einer kleinen Anzahl der Schwestern ihrer Gemeinschaft besucht. Aber diejenigen, die sie näher kannten, konnten die Heiligkeit ihrer Seele erahnen. Eine dieser Personen war ihr geistlicher Führer, P. Romulus, der zum Orden CMI gehörte. In der Beerdigungsansprache verkündete er durch eine prophetische Vision inspiriert: „ In Zukunft werden Pilger aus ganz Kerala und Indien das Grab von Alphonsa besuchen. Bischöfe und Kardinäle werden kommen und hier beten“. All dieses geschah durch die Jahre, bis Schwester Alphonsa heilig gesprochen wurde und ihr Grab ein wimmelndes Pilger - Zentrum wurde. Tausende herausragende Männer und Frauen ihrer Zeit sind bereits vergessen, doch Schwester Alphonsa verbleibt als strahlendes Signal der Hoffnung, das die ganze Welt zu einer neuen Vision der Ewigkeit durch die Botschaft ihres Lebens einlädt.

Schwester Alphonsa wurde am 19. August  1910 in einem schönen kleinen Weiler namens Kudumaloor im Distrikt Kottayam im Süden Keralas geboren. Das Kind wurde am 27. August auf den Namen Annkutty getauft, was soviel wie „ kleine Anna“ heißt. Genau drei Monate nach ihrer Geburt verlor die kleine Annakutty ihre Mutter Mariam und wurde der Sorge ihrer Tante Annama anvertraut.

Ihr gesamtes Leben, das mit ihrem frühen Tod am 28. Juli 1946 endete, war von den ersten Tagen ihrer Kindheit bis zum letzten Atemzug durchzogen von verschiedenen Arten der körperlichen und auch seelischen Leiden.

„ Weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast“ ( Mt. 11, 25)

Nach ihrem Tod und ihrem Begräbnis waren es die Kinder, durch die sich die außergewöhnliche Bedeutung ihrer Spiritualität offenbarte. Sie versammelten sich mit Blumen in den Händen, um ihre kleinen Schmerzen und Nöte aufzuopfern und fühlten sich darin versichert, dass die Schwester, die sie während ihres irdischen Lebens geliebt hatte, auch weiterhin für sie betet. Es sind immer die Kinder, die das Wunder der Außergewöhnlichkeit bei den Gewöhnlichen wahrnehmen. Man mag sich wundern, was an diesem einfachen Leben dieser Nonne außergewöhnlich sein soll. Denn wenn etwas an ihr außergewöhnlich erschien, dann war es wohl ihre Unbedeutsamkeit. Die meisten ihrer Tage verbrachte sie auf dem Krankenbett, wo sie unter qualvollen Schmerzen litt. Und zu dem, was sie empfing kam auch noch eine unerträgliche Isolation mit ihren anhaltenden Perioden der Krankheit, in denen sie von ihren Mitschwestern missverstanden wurde. Auch wenn sie in den tiefsten Schmerzen lag, unterstellten ihre Gemeinschaftsmitglieder ihr, dass sie simuliere, um mehr Zuwendung und Liebe zu bekommen. Es wurde so schlimm, dass sie einen sehr demütigenden Prozess ertragen musste, wo sie von ihren Oberen und ihrem geistlichen Begleiter in Frage gestellt wurde. In solchen Momenten des Schmerzes und der Einsamkeit, schrieb sie ihre Gedanken nieder. Diese Notizen eröffnen uns, wie sehr sie rang, um in ihrer Liebe zum Gekreuzigten Herrn einen Sinn in ihrem Leiden zu finden.

Der Heiligen Alphonsa war eine einzigartige Vision zuteil geworden, um die Realitäten im göttlichen Licht zu erkennen und alles was kam, aus den Händen Gottes entgegen zu nehmen. Schon in ihrer Kindheit waren Samen der Kontemplation und der Hingabe in ihr Herz gesät worden. Die Jahre Zuhause waren von großen Schwierigkeiten geprägt, aber dennoch war dieses die Zeit, als sich die große Liebe zu Jesus und ein leidenschaftliches Verlangen, seine geistliche Braut zu werden, in ihr Herz einprägte. Als ihre Tante begann, für ihre Annakutty nach einem Bräutigam zu suchen, offenbarte sie ihr diese tiefste Sehnsucht, die sie in ihrem Herzen verborgen hielt, von dem Feuer der Liebe zu Jesus verzehrt zu werden.

„ Bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat“ ( Offb. 21,2)/ „ Ich habe euch einem einzigen Mann verlobt, um euch als reine Jungfrau zu Christus zu führen“ ( 2 Kor. 11,2)

Als ihr das offizielle Kleid der Klarissen gegeben wurde, erhielt sie auch ein Kruzifix. Sie trug dieses, wie eine Braut in der Familientradition in Kerala den Braut- Anhänger, das Mangalsutra trägt. Dieses Kreuz war eine immerwährende Erinnerung an ihre Hingabe an die unermüdliche Liebe und Treue zu ihrem göttlichen Bräutigam. In ihrer einmaligen Form ihrer Spiritualität verwandelten sich Liebe und Schmerz in einen Akt der vollkommenen Selbsthingabe an den Herrn. Dieses Liebesopfer führte sie in eine mystische Hochzeit mit dem Gekreuzigten Herrn. Jegliche Form des Schmerzes, ob körperlich oder seelisch, wurde zu einem Opfer der Liebe an den göttlichen Bräutigam, der für sie realer als jede andere Person wurde, da er ihr den tiefsten Trost in den einsamen Momenten ihres bettlägerigen Lebens zuteil werden ließ. Sie war zutiefst verletzt, wenn sie auch in ihren qualvollen körperlichen Schmerzen missverstanden wurde.  Immer dann, wenn ihre körperlichen Schmerzen sehr stark waren und alles, was sie erhielt  Verdacht und Ablehnung erregte, klammerte sie sich an das Kruzifix und opferte sich selbst als Brandopfer für die Liebe Jesu auf. Dies verwandelte den bitteren Kelch ihres Leidens in ein dem Herrn wohlgefälliges Opfer.

In der mystischen Vereinigung wurde jegliche Form des Leidens als eine Einladung und Gelegenheit gesehen, an der intensiven Liebe des Herrn teilzuhaben und in eine geistliche Kraft zu verwandeln, die sie mit ihrem Geliebten vereinte. In dieser geistlichen Diszplin wurde Alphonsa zu einer radikalen Antwort auf den modernen Menschen, der den Schmerz als Fluch von sich weist, und immerwährend den kleinen Tröstungen, die die Welt anbietet, nachrennt. In diesem Prozess trifft der Mensch auf mehr Leid. Er vermag es nicht, den vielen ungeklärten Konflikten des Lebens entgegentreten, und endet in der Verzweiflung. Dies ist die raue Struktur des heutigen Lebens. Auf diesem dunklen Hintergrund scheint das Leben Alphonsa’s hell auf und gibt uns besonders in den Momenten untröstlichen Schmerzes und sinnlosen Leidens eine überragende Hoffnung. Was ihr Leben einzigartig macht, ist nicht die Fülle ihrer Leiden, sondern die außergewöhnliche Fähigkeit, diese Leiden anzunehmen und sie in eine Kraft der Liebe zu verwandeln. Sie ist wahrhaftig eine vollkommene Jüngerin Jesu Christi. Was den Gekreuzigten Herrn für uns wertvoll macht, ist  nicht so sehr das Kreuz, das er trug, sondern der Weg, auf dem er es sich als geistliche Kraft verwandelte, die die Endgültigkeit und Bitterkeit des Schmerzes besiegte. Hierin liegt die Einzigartigkeit des christlichen Glaubens. Einen Glauben, den Schwester Alphonsa ohne Kompromiss oder Abschwächung äußerst gewissenhaft bewies.

„ Mein Leben wird zusammen mit dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens dargebracht“ (Phil. 2,17)

Wenn man das Leben der Hl. Alphonsa betrachtet, kann man das starke Wirken des Geistes der frühen christlichen Gemeinschaft erkennen. Das Kreuz Jesu war für die Jünger ein Skandal und sie selbst waren nicht in der Lage, dieses anfangs anzunehmen. Sie konnten nicht begreifen, warum der Meister, der umherging und Gutes tat, verurteilt  und gekreuzigt werden sollte. Die Worte Simon Petrus  waren ein Echo auf den Herzschlag der kleinen  Runde von Nachfolgenden. Als Jesus seine Passion und seinen Tod ankündigte, erwiderte Simon Petrus: „ Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf mit dir nicht geschehen!“ (Mt. 16,22) Leiden war ein schreckenerregender Fluch, vor dem man bei der leisesten Warnung fliehen musste. Und nun betrachten wir, wie die Jünger auf die Unmöglichkeit des Leidens Jesu geantwortet haben, als sie damit konfrontiert wurden. Als Jesus in Gethsemanie gefangen genommen wurde, flohen sie alle aus seiner Nähe. Auch als sie ihren Meister in der verherrlichten Gestalt des Auferstandenen sahen, konnten sie nicht begreifen, dass das Kreuz der Schlüssel zu der Herrlichkeit der Auferstehung gewesen war. Sie zweifelten an ihm (Mt. 28,17). Aber mit der Salbung des Heiligen Geistes am Pfingsttag verwandelte eine neue Sichtweise und eine gewaltige Kraft ihr Leben. Simon Petrus und Johannes waren voll Freude, als sie ins Gefängnis geworfen wurden, da sie für würdig befunden worden waren, für den Namen Jesus zu leiden (Apg. 5,41). Seitdem wird jedes Mal, wenn sie bedroht wurden, eine frische Kraft aus ihrem Inneren sie bestärken, ihre Liebe zu Christus zu bezeugen. Jedes Mal, wenn Schmerzen in ihnen brannten, durchströmte ein unaussprechlicher Trost ihre Herzen. Inmitten der schmerzhaften Ablehnung und der grausamen Verfolgungen, erblühte die christliche Gemeinschaft in der Freude des Heiligen Geistes. Der Heilige Petrus gibt über diesen verwandelten Geist der Jünger in seiner Epistel Auskunft: „ Liebe Brüder, lasst euch durch die Feuersglut, die zu eurer Prüfung über euch gekommen ist, nicht verwirren, als ob euch etwas Ungewöhnliches zustoße. Stattdessen freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln“ (1 Petr. 4,12-13).

Die Heilige Alphonsa lebte in diesem außergewöhnlichen Geist der Pfingsterfahrung, die den Beginn des Christentums markiert. Über ihre Probleme schrieb sie an ihren geistlichen Direktor, P. Louis: „Über einen längeren Zeitraum hinweg waren meine Leiden nun körperlich und geistig und manchmal fühlte ich, dass ich es nicht aushalten könnte. Ich vergoss Tränen darüber. Aber bis jetzt konnte ich diese vor den Anderen verbergen. ...Da gibt es solche, die denken, dass ich nicht unter seelischen Schmerzen leide, da ich in ihrer Gegenwart immer erfreut bin, aber meine Sehnsucht ist es, mich selber auf dem Opferaltar der Liebe vollkommen darzubringen“. Wann immer sie zu leiden hatte, erinnerte sie sich an die Einladung Jesu: „ Nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach“ (Mt.16,24). Jeder Schmerz, den sie trug, war für sie ein Höhepunkt der liebenden Berührung des Herrn. Während sie sich um die Novizinnen und Postulanten- Schwestern kümmerte, teilte sie einmal mit ihnen diese Reflektion: „ Indem er uns Kreuze gibt, zeigt er uns seine Liebe. Er sendet nur denen Kreuze, die er liebt“.

Wegen dieser kontemplativen Einstellung zum Leid im Leben, konnte auch der größte Schmerz keinen Schatten der Verzweiflung in ihr hinterlassen. Das, was einen jeden beeindruckte, der sie besuchte, war das entwaffnende Lächeln auf ihrem Gesicht. P. Sebastian Pinakatt, der sie näher kannte erinnert sich: „ Der Gesichtsausdruck der Heiligen Alphonsa strahlte eine außergewöhnliche Gelassenheit aus. Sie hatte ein außergewöhnliches Lächeln auf ihrem Gesicht, dass ihre makellose Seele widerspiegelte. Obwohl sie von Krankheit und Prüfungen belagert wurde, nahm dies in keiner Weise auf ihr gütiges Verhalten oder ihre natürliche Haltung Einfluss.

„ Das Andenken des Gerechten ist gesegnet“ (Spr. 10,7)

Der Psalmist verkündet: „ Dass ich gedemütigt wurde, war für mich gut;  denn so lernte ich deine Gesetze“ (Ps. 119,71). Den Willen des Herrn zu erkennen und nach seinem Geist umgestaltet zu werden, war das eine Anliegen des Suchers. Wenn Hindernisse seines Weges kamen, erkannte er diese als einen Wink des göttlichen  Prozesses, der ihn immer mehr in den Einklang mit dem Willen Gottes führte. Das Leiden war für Alphonsa wie die Töpferscheibe, die den Ton zu einer wunderschönen Gestalt formt. Wann immer sie körperliche Schmerzen hatte, war sie sich dessen bewusst, dass sie in der Mitte der Scheibe lag, und Gott als der Töpfer an ihr handelte. Jeder ihrer Seufzer wandelte sich in eine himmlisches Hymne des Lobpreises. Im Jahr 1939 erlitt sie einen schweren Nervenzusammenbruch, der sie völlig auszehrte. Inmitten solcher Qualen schrieb sie in ihr Tagebuch: „ Erst wenn die Weizenkörner gemahlen und zerstört werden, kommt das Weizenmehl heraus, wird gebacken und in die Hostie für die Heilige Eucharistie verwandelt. Genauso müssen wir gemahlen und zerbrochen und verwandelt werden durch Leiden wie die Hostie. Wenn die Weintrauben gepresst werden, bekommen wir den Saft, den Wein; sie können den Wein nicht aus sich selbst hervorbringen. Wenn Gott uns durch Leiden reinigt, werden wir zu gutem Wein“. Sie erkannte den heilbringenden Wert des Leidens und nahm jeden kleinsten Schmerz aus den Händen Gottes entgegen, damit sie immer mehr dem Abbild Gottes gleich gestaltet würde. Erinnern wir uns an den Hebräerbrief, der uns über die Leiden Jesu berichtet: „ Denn es war angemessen, dass Gott, für den und durch den das All ist und der viele Söhne zur Herrlichkeit führen wollte, den Urheber ihres Heils durch Leiden vollendete“ (Hebr. 2,10). Sie beklagte sich in keinem Moment ihrer körperlichen Schmerzen oder ihrer seelischen Not, weil sie wusste, dass all dieses Teil des großen Planes Gottes war, um sie zur Vollkommenheit zu führen. In ihrem Herzen und auch auf ihren Lippen hallten oftmals diese Worte Jesu wider: „ Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“ (Joh. 12,24).

Die Spiritualität der Heiligen Alphonsa war durch ein brennendes Verlangen nach der Rettung aller Männer und Frauen gekennzeichnet. Um in den Händen Gottes ein geschmeidiges Instrument zu werden, war es der einzige Weg, mit Jesus in den Momenten seines Leidens verbunden zu sein. Dieses hatte sie erkannt. Sie hatte eine tiefe Einsicht in das, was uns bereits der Heilige Paulus sagt: „ Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt“ (Kol. 1,24).

Auch wenn ihr Körper in Schmerzen dahinsiechte, war ihr Geist erfreut darüber, dass ihr verwesender Leib Vielen das Leben schenkte, für die niemand betete. Sie verglich sich selbst mit einem Blatt, das von einer Pflanze fällt und vertrocknet und dann auf der Erde vermodert und die Erde damit nährt, um wunderschöne Blüten hervorzubringen, die ihren Duft und ihre Schönheit auf dem Altar Gottes verströmen würden.

Die Botschaft der Heiligen Alphonsa ist für die Männer und Frauen dieser Generation sehr kritisch. Jeder von uns sucht nach dem Weg der Erfüllung im Leben. Wir wollen Gewinner werden, indem wir in dieser Welt Einfluss haben. Wie auch immer, es scheint so, als hätten wir irgendwo den Weg verloren. Keine Errungenschaft scheint die Herzen der Menschen zu erfüllen. Auch das größte Vergnügen, dem man sich hingibt, vermag nicht, den Durst des Menschen zu löschen. Auch diejenigen, die in der Arena große Gewinne erzielt haben, scheinen mit dem Glitzern ihrer Siege zutiefst frustriert zu sein. Die Frage nach mehr Wohlstand, um das Leben angenehmer und sicherer zu machen, hat lediglich dazu beigetragen, dass der Mensch noch unsicherer und unzufriedener ist, als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Das Paradies, welches ein jeder versucht, um sich herum zu errichten, scheint der Reichweite eines Jeden zu entschwinden. Die Denker dieses Jahrhunderts wundern sich darüber, ob es überhaupt noch irgendeinen Sinn im Leben gibt. Wo  sind wir vom Weg abgewichen?

Schwester Alphonsa ist ein Leuchtfeuer, das uns auf die Straße zum Leben in der Fülle lockt. Ihr Leben, das nach dem Maßstab des weltlichen Verständnisses ein offensichtlicher Misserfolg war, ist tatsächlich die ultimative Antwort  auf die Suche eines jeden menschlichen Herzens. Sie bekam in keinem Bereich ihres Lebens eine besondere Auszeichnung. Sie verbrachte ihr Leben in Zurückgezogenheit. Ihr Körper verweste sogar bereits, bevor ihr Atem ihn verließ. Ihre Tage waren zu wenig, um eine bemerkenswerte Arbeit zu beginnen. Und dennoch hat ihr kleines Leben, das wie ein Trunk für ihren göttlichen Bräutigam ausgegossen wurde, einen ewigen Wert, den der  Himmel bekanntgibt. „ Die Verständigen werden strahlen, wie der Himmel strahlt; und die Männer, die viele zum rechten Tun geführt haben, werden immer und ewig wie die Sterne leuchten“ (Dan. 12,3). Die Heilige Alphonsa ist wie ein Stern geworden, der die Wanderer hier auf der Erde leitet.

Gebet

Herr Jesus, wir danken dir für das Geschenk der Heiligen Alphonsa. Sie ist für uns ein Zeichen der Hoffnung in dunklen Nächten geworden. Ihr Leben versichert uns, dass auch die schlimmsten Leiden vergänglich sind und dass du bei uns bist. Du wirst uns zum großen Lohn im Himmel führen, über den wir in Ewigkeit jubeln. Wir preisen dich Herr, dass jedes Leiden die Verheißung der Herrlichkeit in sich birgt, weil deine ausdrückliche Liebe über alles Böse triumphiert. Wir bringen dir in Danksagung jedes Kreuz unseres Lebens dar, denn hier sind wir am Tiefsten  mit deiner so kostbaren Liebe vereinigt. Möge unser Leben der Hingabe und Liebe eine wohlriechende Gabe sein, die dir wohlgefällig ist, du gnädiger Gott.

 
Divine Updates

39th National Youth Retreat

Our annual National Youth Retreat will be held at the Divine Retreat Centre. Come and let the word of God refresh you. Simultaneous retreats for couples, children and Bible nursery to be held. Contact Divine Youth for more details.

Date: May 19 - 24, 2019

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2019

POWER 2019 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 14th International Youth Conference - POWER 2019. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 21 - July 26, 2019

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Joshi Kochukudiattil, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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