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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

"Hallowed be Thy name"(Lk 11:2) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

Es ist der Geist, der lebendig macht" (Joh. 6:63) - Von P. Augustine Vallooran VC

„ Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in  das Reich Gottes kommen“ , sagte Jesus zu Nikodemus, der ihn des Nachts aufsuchte, um mehr über das ewige Leben zu erfahren. Dieser Pharisäer war erstaunt über die Zeichen und Wunder, die durch Jesus geschahen. Doch der Herr lenkte seinen Blick von den herrlichen Zeichen seiner Macht zu der einen wichtigen Sache- der radikalen Veränderung im Inneren des Menschen, so dass es als eine neue Geburt bezeichnet werden konnte. Diese fundamentale Verwandlung des Lebens kann nur durch den Heiligen Geist hervorgerufen werden.

„ Ich lebe im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat“ (Gal. 2,20)

Die Urkirche folgte in ihrer Verkündigung diesem Gedankengang und unterstrich diese radikale Verwandlung, die für alle, die mit Jesus Christus vereint sind, in das menschliche Leben eintreten musste. Der Hl. Petrus spricht davon, wie „ er uns in seinem großen Erbarmen neu geboren hat, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben“ (1 Petr. 1,3). Dieselbe Einsicht wird auch durch den Hl. Paulus verkündet, wenn er schreibt, dass ein Christ durch die Gnade der Taufe mit Christus stirbt und zu einer neuen Schöpfung ersteht: „ Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein“ (Röm. 6,5).

In seinem Brief an die Korinther erklärt der Hl. Paulus die Neuschöpfung, zu der ein Christ wird, wenn er mit Jesus vereint ist- „ Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“ (2 Kor. 5,17). Deshalb zählen für einen Christen nicht so sehr das äußere Erscheinungsbild und die traditionellen Verpflichtungen, sondern vielmehr die vollkommene Umwandlung des Herzens. „ Denn es kommt nicht darauf an, ob einer beschnitten oder unbeschnitten ist, sondern darauf, dass er neue Schöpfung ist“ (Gal. 6,15). Diese Notwendigkeit findet ihren Höhepunkt in der Begebenheit, als Jesus den Feigenbaum verflucht. Der Baum war voller Blätter, reich und attraktiv, um Jesus auf seine Seite zu ziehen. Es ist die Natur des Feigenbaumes, dass er während der Erntezeit viele Früchte hervorbringt. Aber dieser Baum trug keine Früchte. Deshalb verfluchte Jesus den Baum und er verdorrte. Es gab keinen Grund mehr für sein Dasein, da er keine Früchte tragen konnte. Die Identität des Baumes ist an die Früchte gebunden, die er trägt. Lediglich Treue wird auch Früchte hervorbringen.

Christus macht deutlich, dass der einzige Grund der Existenz eines Christen darin besteht, in dieser radikalen Umwandlung des Herzens zu leben. Diese radikale Verwandlung des Herzens geschieht im Menschen, wenn er in einer solchen Weise mit Christus vereint ist, dass seine gesamte Existenz aus der Verwurzelung in Christus hervorgeht. „ Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen“ (Joh. 15,5). In dieser lebendigen Beziehung zu Christus, fließt der Lebenssaft des Heiligen Geistes in uns, um uns zu befähigen, in Hingabe an Jesus zu leben und durch ein fruchtbares Leben Zeugnis abzulegen. Die Allegorie des Propheten Jeremia weist uns auf die Notwendigkeit hin, unser Leben im Göttlichen zu verwurzeln.„Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte“ (Jer.17, 7-8).

„ Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird“ (Apg. 1,8)

Eine vollkommene Hingabe an Jesus bringt die Salbung des Heiligen Geistes mit sich. Und der Heilige Geist bewirkt eine vollkommene Umwandlung, wo wir vom Tod zum Leben kommen. Vom Beginn der Heilsgeschichte wird der Heilige Geist als die Kraft Gottes vorgestellt, der Leben spendet und menschliches Leben verwandelt. Im Schöpfungsakt Gottes war es der Heilige Geist, der über den Wassern und dem ....Chaos schwebte, um eine geordnete und herrliche Schöpfung hervorzubringen. „Die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser“ (Gen. 1,2). Das ursprüngliche Chaos wurde in eine wunderbare Schöpfung verwandelt. Wann immer das Angesicht der Erde durch die Sünde des Menschen entstellt  und verdunkelt wurde, betete das Volk Gottes zum Geist Gottes, dass er herabsteige, um durch seine Aktivität die Schöpfung zu erneuern. Der Psalmist besingt: „Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen und du erneuerst das Antlitz der Erde“ (Ps. 104,30).

Als Gott beschlossen hatte, die Menschheit zu retten, sandte er den Engel zu Maria, um ihr zu verkünden, dass der Heilige Geist sie überschattete und sie so den Sohn Gottes als Mensch empfangen würde. Es war der Geist Gottes, der Jesus erfüllte und ihn in seinen Dienst der Erlösung führte. Letztlich war es der Geist, der Jesus von den Toten auferweckte. Die Frage im Herzen der Frauen, die am frühen Morgen zum Grab eilten, war: „Wer wird den Stein wegrollen?“ Und der Evangelist fügt hinzu, dass der Stein zu groß war, als dass jemand ihn zur Seite wälzen konnte (Mk. 16,4). Zu ihrer großen Überraschung sahen sie, dass der Stein von der Öffnung des Grabes bereits weggewälzt war. Sie waren verwirrt! In der Tat beschäftigte diese Frage und Tatsache die Urkirche auch weiterhin. Es war der Hl. Paulus, der eine deutliche Antwort auf diese Frage gab, indem er erklärte, dass es der Geist Gottes war, der Jesus von den Toten auferweckt hat ( Röm. 8,11). Von Anbeginn der Zeiten, mit dem Sündenfall, war die Menschheit unter den Schatten des Todes geraten. Die eine Realität, der jeder Mann und jede Frau ausgesetzt waren, war der Tod. Aber jetzt war die Macht des Todes durch die Kraft des Geistes gebrochen. Der scheinbare Sieg der Dunkelheit über Jesus war nur sehr kurzlebig. So sagt uns der Hl. Paulus: „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? (1 Kor. 15,55)“ Und er fährt fort, zu erklären, das Jenes, was der Heilige Geist im Herrn Jesus bewirkt hat, auch in denjenigen geschieht, die mit Christus vereint sind. „Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt“ (Röm. 8,11).

„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“ (Röm. 6,23). Die Sünde hat den Menschen dazu verführt, in die Stricke des Todes zu geraten. Der Heilige Geist entmachtet die Kraft der Sünde in sich. Der Heilige Geist ist die Kraft, die in uns am Werke ist, um uns jedes Mal, wenn wir in das Grab der Sünde und Verzweiflung fallen, wieder aufzurichten, damit wir nicht länger Schuldner unseres Fleisches sind (Röm. 8,12).Bevor Jesus seinen Jüngern die Vollmacht gab, Sünden zu vergeben, salbte er sie mit der Kraft des Heiligen Geistes: „Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Joh. 20,22-23). Die sakramentale Bestätigung der Sündenvergebung ist der äußere Ausdruck der inneren Bewegung des Heiligen Geistes. Wenn wir im Johannesevangelium lesen, dass Jesus seine Jünger anhauchte und ihnen die Vollmacht gab, die Sünden zu vergeben, dann sollen wir verstehen, dass dieses in der Schrift die zweite lebensspendende Anhauchung Gottes ist. Durch den ersten Atem  gab Gott dem Menschen das Leben. „Gott blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Menschzu einem lebendigen Wesen“ (Gen. 2,7). Mit dem zweiten Hauch Gottes wird dem Menschen der Heilige Geist gegeben- die Kraft von oben, um das göttliche Leben, das durch die Sünde verloren war, wieder herzustellen.

„Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein“ (Ez. 36,25)

Einer mag sich erinnern, wie der Herr den toten Gebeinen in der prophetischen Vision an Ezechiel wieder neues Leben schenkt. „So spricht der Gott, der Herr, zu diesen Gebeinen: Ich selbst bringe Geist in euch, dann werdet ihr lebendig“ (Ez. 37,5). Gott sagt wiederum: „ Geist, hauch diese Erschlagenen an, damit sie lebendig werden“ (Ez. 37,9). Es wird uns in dieser Prophetie gesagt, dass der Geist auf die toten Gebeine herabkam, sie wieder lebendig wurden und sich aufrichteten. Wenn der Heilige Geist kommt, werden die Toten wieder lebendig. Jeder, der in der Sklaverei der Sünde lebt, braucht die Erfahrung dieser Aktion des Geistes, um zu einem neuen Leben befreit zu werden.

Ein Ehepaar schüttete mir während der Exerzitien ihr Herz aus. Sie waren fürchterlich mit der unmöglichen Verhaltensweise ihrer Tochter beschäftigt, die im Teenager- Alter war. Das Mädchen, die einst fleißig und der Stolz der Familie gewesen war, war in kurzer Zeit sehr gleichgültig ihren Studien gegenüber geworden und in ihrer Einstellung Zuhause rebellisch. Ich fühlte mich vom Heiligen Geist gedrängt, sie zu fragen, wie glücklich sie in ihrer Ehe sind. Und sie begannen, mir mit großer Ehrlichkeit von der traurigen Realität ihrer Enttäuschung übereinander zu berichten. In der ersten Zeit ihrer Ehe war die Frau zu der Erkenntnis gekommen, dass ihr Ehemann und seine Familie sie belogen hatten. Vor der Ehe hatten sie gesagt, dass der Bräutigam  einen Mastertitel hatte und sie ein großes Haus besitzen würden, in dem sie lebten. Doch später erfuhr sie, dass er zwar gut verdiente, aber doch nur einen Bachelor hatte und dass das Haus gemietet war. Sie fühlte sich belogen. Sei verlor ihr Vertrauen auf ihn und begann alles in Frage zu stellen. Sie konnte nicht verstehen, wie er ihr dieses antun konnte. Je mehr sie darüber nachdachte, umso bitterer wurde sie, und sie begannmit Verachtung auf ihn herabzuschauen. Alle Schönheit ihrer Beziehung war wie ausgetrocknet. Zwei Kinder wurden geboren, und als die Jahre vergingen, begannen die Verschiedenheiten und endlosen Argumentationen zwischen den Eltern die Kinder zu beeinflussen. Die Mutter hatte ihrem älteren Mädchen eine abgewandelte Version ihres Problems erzählt und so Unterstützung bei ihr gesucht.  Das Mädchen war dem Vater sehr nahe und war über die Ablehnung ihrer Mutter bestürzt. Sie hatte niemals eine besonders enge Beziehung zu ihrer Mutter gehabt wegen ihrer nörgelnden und herrschsüchtigen Art und Weise. Nun wurde ihr auch noch der Vater in dunklen Schatten präsentiert! Sie entfernte sich von ihren beiden Eltern.Sie fing an, viele Stunden vor dem Fernseher oder im Internet zu verbringen. Während die Eltern mit ihren eigenen Problemen beschäftigt waren, hatten sie das Mädchen nicht im Blick, die von ihrer Natur her sehr intelligent und lebhaft war, doch nun war sie zu einem lustlosen Einzelgänger geworden. Ihre Noten in der Schule fingen an, sich zu verschlechtern. Letztendlich verlor sie jegliches Interesse an ihren Studien. Und eines Tages erreichte die Eltern ein großer Schock, als sie entdeckten, dass das Mädchen  per Facebook mit Jungen auf sehr vulgäre Weise kommunizierte.

Ich erklärte ihnen, dass das Problem nur so gelöst werden könnte, dass sie zuerst aufhören mussten, ihre eigenen sündhaften Wege zu rechtfertigen. Der Ehemann hatte seine Ehefrau noch immer nicht um Verzeihung gebeten, weil er sie betrogen hatte- und hielt störrisch an seinem Stolz fest. Die Ehefrau hatte den Ehemann nicht von den Händen Gottes entgegen genommen. Für sie war der materielle Besitz wichtiger als die Person ihres Ehemannes gewesen. Ihre Ehe schöpfte nicht das Sakrament aus, weil die Gegenwart und Aktivität des Heiligen Geistes durch den Ärger, der in ihren Herzen brodelte, blockiert war. Ich erinnerte sie an die Warnung des Hl. Paulus: „Beleidigt nicht den Heiligen Geist Gottes, dessen Siegel ihr tragt für den Tag der Erlösung. Jede Art von Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse verbannt aus eurer Mitte! Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat“ (Eph. 4, 30-32).Ich erklärte ihnen, dass es bitter notwendig war, dem Herrn in Reue all den Ärger und alle Momente ihrer bitteren Austäusche zu übergeben und sie einen Entschluss treffen sollten, einander zu vergeben. Ich erinnerte sie an die Botschaft und die Vision der toten Gebeine, die der Prophet Ezechiel gegeben hatte. Denn ihre Partnerschaft war zersetzt und ausgedörrt. Aber ich bestärkte sie in der Hoffnung, die dem Volk Gottes gegeben worden war, die verzweifelten: „Ausgetrocknet sind unsere Gebeine, unsere Hoffnung ist untergegangen, wir sind verloren“. Der Herr Gott hatte ihnen geantwortet: „Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zurück in das Land Israel. Wenn ich eure Gräber öffne, und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe gesprochen und führe es aus- Spruch des Herrn“ (Ez. 37,11-14).

Gott ist in seiner Macht unveränderlich und am Werk. Ich konnte die Bewegung des Heiligen Geistes in diesem Ehepaar sehen. Die toten Gebeine erwachten zu neuem Leben. Sie wandten sich dem Herrn zu, in dem sie ihre Sündhaftigkeit bekannten und bereuten. Sie wandten sich einander zu und nahmen einander neu aus den Händen Gottes an, in Reue über die Schmerzen, die sie einander zugefügt hatten. Sie baten ihre Tochter um Verzeihung und legten ihr deutlich ihre Fehler dar. Dieses brachte eine drastische Veränderung in der Einstellung ihren Eltern gegenüber hervor. Als die Familie daran wuchs, mit jedem in Liebe zu kommunizieren, fand sie die intime Liebe in der Familie tief und zufriedenstellend. Sie kam zu Jugendexerzitien und übergab Gott ihr Leben, um es in Heiligkeit zu führen und Gott ihren Freunden zu verkünden. Noch immer erinnere ich mich an ihre Worte: „Ich habe meine Familie zurück erhalten. Ich bin überwältigt, was der Heilige Geist tun kann und dieses möchte ich auch für mein Leben“. Im Gebet dankte ich Gott mit dem Psalmisten: „Das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder“(Ps. 118,23). Was ein freundlicher Ratschlag und ein gezieltes psychologisches Beratungsgespräch nicht hätte tun können, klärte der Heilige Geist gemäß seinem Charakter in einer unglaublichen Art und Weise, indem er mit der Macht seiner Liebe die Wiederherstellung einer menschlichen Familie bewirkte.

„Wer wird für uns gehen?“ (Jes. 6,8)

In der Kultur, in der wir leben, herrscht eine Krise. Eine Kultur des Todes- wie Papst Johannes Paul II. es benannte- hat  die Familien durchdrungen, den menschlichen Geist, die Beziehungen und die Institutionen. Die Menschen haben Gott aufgegeben, und als Folge dessen auch das Gutsein und die Vorsätze, einander und sogar sich selber! Der moderne Mensch entfernt sich von Gott, umso mehr er auch von anderen entfernt ist. Er rutscht in eine Schale der Isolation und die Schatten des Bösen verdunkeln seinen Weg. Wenn wir uns in unserer Kultur umsehen, dann mag alles, was wir sehen die Realität der ausgetrockneten und verwesten Knochen sein, die Ezechiel in dem Tal sah (Ez. Kap. 37). Und es liegt an uns, denn der Herr bietet uns den Ruf an, Propheten unserer Tage zu sein, die in der Ausgießung des Heiligen Geistes leben und unsere Generation herausfordern zum Leben im Geist aufzustehen.

Papst Johannes XXIII. war ein solcher Prophet, denn er eröffnete sein Pontifikat damit, die Türen und Fenster der Kirche weit zu öffnen, um den erfrischenden und erneuernden Wind des Heiligen Geistes durch die ganze Kirche wehen zu lassen. Das Ergebnis war das 2. Vatikanische Konzil, das der Kirche als Ganzes eine große Erneuerung brachte. In unserer Zeit war Papst Johannes Paul II. ein großer Prophet, der die Jugendlichen herausforderte, die Heiligen ihrer Generation zu sein, indem sie daran glaubten, dass sie mit Christus einen Unterschied machen konnten in der heutigen Welt.

Fehler haben den Geist der Menschen zerstört. Verleumdungen haben Familien zerbrochen. Die Ungewissheit der Zukunft hat die Bestrebungen zur Verbesserung erstickt. Ungesunde..... ............... haben unsere Jugend entstellt. Verzweiflung ist in jeden Lebensbereich eingedrungen. Der Heilige Geist hält Ausschau nach Propheten, die eine   „Saison der Wiederherstellung“ verkünden. Es sollte so sein wie in der Zeit des Ezechiel und Elischa, dass die zerbrochenen Menschen erfahren „ dass es in Israel einen Propheten gibt“ (2 Kön. 5,8). Die Jünger Jesu sollen kein Teil dieser Kultur des Todes sein- „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat“ (1 Petr. 2,9).

Lasset uns beten

Herr Jesus, du hast deine Verheißung am Pfingsttag erfüllt und den Heiligen Geist auf Mutter Maria und die Apostel herabgesandt. Sie wurden gesalbt und gestärkt, die Herausforderung anzunehmen, das Werk der Erlösung fortzusetzen, das du auf Erden begonnen hattest. Sie waren unaufhörlich mit dem Heiligen Geist erfüllt und von ihm geführt, um die Zeit der Gnade einer Welt, die in Sorgen und Elend war, zu verkünden.

Auch in unserer Zeit realisieren wir diesen Ruf an uns, aufzustehen und Zeugen der sicheren Hoffnung in den Heiligen Geist zu sein, in einer Welt, die in Leere und Trockenheit verkrüppelt ist. Lasst uns niemals wegen der hohen Bedeutung unseres Rufes eingeschüchtert sein oder unser Herz verlieren, wenn wir Ablehnung erfahren, sondern dabei bleiben, dass die Verheißung des Heiligen Geistes sich erfüllen muss.

Amen

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Chennai

Divine comes to Chennai with the 'Magnificat', on June 23, 2018. Fr. John Prince VC will lead the services. With special sessions for children.

Venue: Stella Maris College, Cathedral Road

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

POWER 2018 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 13th International Youth Conference - POWER 2018. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 22 - July 27, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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