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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

"Hallowed be Thy name"(Lk 11:2) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

Meine Augen haben das Heil gesehen" (Lk. 2,30) - Von P. Augustine Vallooran VC

Vor einiger Zeit war ich bei einem Fest mit der neuen Gruppe der Priester, die für den Vinzentiner Orden geweiht worden waren. Unter ihnen war auch ein Student, an den ich mich sehr deutlich erinnerte, denn während er noch Philosophie studierte, wurde bei ihm Krebs diagnostiziert. Dieses hatte Schock- Wellen im ganzen Seminar und der Kongregation ausgelöst, denn hier war ein junger Mann, der sein Leben Gott übergeben hatte, aber nun mit einer Zukunft zurückgelassen wurde, die ein abruptes Ende nehmen sollte. Schon bald, nachdem die Diagnose bekannt geworden war, hielt ihn die ganze Gemeinschaft Gott im Gebet hin. Er war geheilt worden und stand nun als geweihter Zeuge da, um die großen Wunder zu bezeugen, die Gott denen, die ihm ihr Leben anvertrauen, zuteil werden läßt.

„ Erkennt doch: Wunderbar handelt der Herr an seinen Frommen“ (Ps. 4,4)

Unser Gott wirkt Wunder, wenn wir unser Leben in seine rettenden Hände legen. Diese ist unsere ungeheuerliche Erfahrung, die wir im Dienst hier im Divine Exerzitien- Zentrum erleben. Jede Woche verkünden wir den Menschen mit einem großen Glauben, dass sie umkehren sollen und ihr Leben Gott übergeben sollen, damit sie die rettende Hand Gottes in ihren Situationen erfahren können.

Kürzlich empfingen wir im Zentrum einen jungen Dozenten, der gekommen war, um seine Erfahrung von Gottes heilender Kraft zu bezeugen. Er hatte dieses bei Exerzitien vor einem Jahr erfahren. Er erinnerte sich, wie er am dritten Tag während der Gabenbereitung bei der Heiligen Messe ein so starkes Verlangen in seinem Herzen spürte, sein Leben vollkommen dem Herrn zu übergeben, so dass Gott sein Leben vollständig in die Hand nehmen würde.  Er war gekommen, um zu begreifen, dass alles, was er mit dem Brot und dem Wein auf dem Altar aufopferte, empfangen werden würde durch die Hände des Herrn. In den Händen Gottes  wird alles, was ihm übergeben wird, durch die Salbung des Heiligen Geistes geheiligt. „ Was gesät wird, ist armselig, was auferweckt wird, herrlich“ ( 1 Kor. 15,43). Es war in sein Herz eingeprägt worden, dass dieses der Moment und der Weg war, zu der Verheißung seiner eigenen Umgestaltung. Die große Sehnsucht seines Herzens war es, vollkommen Gott zu gehören und sein Werkzeug zu sein, um das Licht des Heiles in dieser Welt zu verbreiten.

Von dieser Überzeugung inspiriert, dass was immer Gott annimmt und mit seinem Heiligen Geist verwandelt, für die Rettung von Anderen benutzt würde und so begann er eine spirituelle Übung in seinem Herzen. Er fing an, alles, was ihm gehörte, nacheinander aufzulisten- sein Haus, seinen Besitz, seine Qualifikationen und seinen Beruf, seinen Leib und seinen Geist, seine Träume und seine Ängste- und es Jesus im Gebet hinzuhalten. Er wollte kein Leben mehr, dass von Jesus getrennt war. Nachdem er von der Auflistung in seinem Geist ermüdet war, setzte er sich in Stille hin.

In diesem Moment erinnerte er sich plötzlich an die Wucherungen des Krebs in seinem Bauch. Er war sehr verzweifelt wegen der tödlichen Krankheit, die ihn so früh in seinem Leben getroffen hatte. Er hatte sich bei Gott beklagt, dass er sein Leben wegen dieser Krankheit verlieren würde. Anstatt in seinem Leben weiterzugehen, um seine Träume zu verwirklichen, war er im Kampf gegen diese Krankheit gefangen. Seine Zukunft erschien ihm wie aufgefressen. Wiederum fühlte er, wie eine furchtbare Hilflosigkeit sein Herz schwer machte. Dieses war eine Belastung, die er allein tragen musste. Er konnte dieses nicht Jesus übergeben, da er zu dem Entschluss gekommen war, dass es etwas Böses ist, so dass es für Gott keinen Wert haben würde. In diesem dunklen Moment, wie aus heiterem Himmel, überzeugte ihn eine innere Stimme, dass der Krebs, wodurch er auch immer ausgelöst worden war, von den Händen Gottes angenommen worden war und ihm  zurück gegeben war. Genau das tat er.

Am Ende der Messe war er mit einem so tiefen Frieden erfüllt, dass er die Gewissheit hatte, in den Händen Gottes zu sein. Später bemerkte er, dass von diesem Moment an die nagende Angst über den Krebs aus ihm heraus gerissen worden war. Anstelle dessen trug er nun die Gewissheit in seinem Herzen, dass genau diese Geißel von Gott genommen worden war, damit er es als ein Zeichen der Rettung für Andere benutzen konnte. Er begann, Gott zu preisen und er wurde mit einer gespannten Erwartung erfüllt, dass dieser Krebs von Gott dazu benutzt werden würde, um den Kranken und Verzweifelten Hoffnung zu bringen.

Einige Wochen später ging er zur Routine- Untersuchung und traf den Arzt, so wie es vereinbart war. Hier wurde ihm gesagt, dass die Krebswucherungen soweit geschrumpft waren, dass es für den Arzt inoperabel geworden war. In den folgenden Tagen und Wochen wurden noch mehrere Tests gemacht und so bekam er die Bestätigung, dass er vollkommen vom Krebs geheilt war. Diese Neuigkeiten gingen durch die Nachbarschaft und durch das College, wo er arbeitete. Sein Mitarbeiter, ein selbst-ernannter Atheist, der argumentierte, dass Gott keine Konsequenz für das menschliche Straucheln auf der Erde hatte, kam und traf ihn persönlich, um mit ihm über diesen göttlichen Eingriff zu sprechen. Er war von seinem Zeugnis so berührt, dass er hierher zu den Exerzitien kam und den Weg zurück zu Gott fand. Diese Bekehrung, gekoppelt mit den jüngsten Neuigkeiten der Heilung sandte Wellen des Glaubens kreuz und quer durch den Campus. Der junge Mann, der von Krebs geheilt worden war, gab sein Zeugnis, wo immer er hinging und wurde so ein Funke der Hoffnung für die Hoffnungslosen. Als er zu uns kam, um in den Exerzitien Dank zu sagen, gaben seine Worte und seine Freude den Kranken und Zerbrochenen Hoffnung, die sich versammelt hatten.

Gott möchte auch in unserem Leben große Wunder wirken. Aber damit dieses geschehen kann, müssen wir uns wahrhaftig und vollkommen seinen Händen überlassen, mit Allem, was wir haben, egal ob es gesegnet oder belastend ist. Es ist in solch einer Ganzhingabe, dass wir dem Allmächtigen die Erlaubnis geben, seine großen Verheißungen in unserem Leben zu erfüllen.

„ Ja, ich komme, um deinen Willen, Gott, zu tun“ (Hebr. 10,7)

Mutter Maria steht vor uns und führt uns zu dem Verständnis, was eine solche Ganzhingabe an Gott beinhaltet. Sie opferte ihren einzigen geliebten Sohn, obwohl sie sehr gut wusste, dass mit dieser Opferung große Konsequenzen in ihrem Leben verbunden waren. Simeon prophezeite in dem Moment der Darstellung im Tempel, dass ein Schwert ihre Seele durchdringen würde. Sie hatte die Schmerzen darüber schon verspürt, als sie von ihrem Ehemann verdächtigt worden war. Sie mag gehofft haben, dass der Engel Gottes Joseph erleuchten würde, bevor Andere ihn informieren würden. Aber es war Joseph erlaubt, dass er in seinen Gedanken bis zu dem Punkt vordrang, wo er eine Scheidung erwägte. Sie fühlte auch die Schmerzen darüber in Betlehem mittellos zu sein, als sie keinen Ort fanden, an dem sie bleiben konnten und sogar keinen Platz, an dem sie ihren Erstgeborenen zur Welt bringen konnte. Dann musste sie mit dem Kind nach Ägypten fliehen wie ein Flüchtling in Todesgefahr. Sie musste eine Vielzahl von unerträglichen Umständen ertragen. Aber sie zweifelte niemals an dem Vertrauen, das sie auf Gott gesetzt hatte.

Jetzt stand sie im Tempel und war bereit, diesen Sohn in die Hände des himmlischen Vaters zu übergeben. In dieser Hingabe erfuhr sie schon die unendlich tiefe Freude, dass diese Darbringung schon die Erfahrung der Erlösung ausstrahlte, als erstes in das Herz des Simeon, der das Kind in seinen Armen hielt und vor Freude ausrief: „ Meine Augen haben das Heil gesehen“ (Lk. 2,30).

Hier übergab sie sich vollkommen in die Hände Gottes, ohne für die Zukunft zu kalkulieren, ohne darauf zu achten, was es sie kosten würde und ohne jegliche Bitterkeit über die schmerzhaften Momente, die sie in der Vergangenheit erleben musste. Sie erwies sich selbst als die treue Tochter Abrahams, dem „Vater des Glaubens“, der als Erstes aufgefordert war, seinen einzigen geliebten  und lang ersehnten Sohn zu opfern. Als Abraham vor dem Altar auf dem Gipfel des Berges Morija stand, hatte er nicht die leiseste Vorahnung, dass er seinen Sohn zurück erhalten würde. Aber er vertraute auf die Güte Gottes und folgte dem Gebot Gottes, obwohl ihn dieses zutiefst geschmerzt haben wird. Wo es ein solch wahres Opfer gibt, wird sich der Wohlgeruch der Hingabe als ein Segen über die Nationen ausbreiten.

„ Denn wir sind Christi Wohlgeruch“ ( 2 Kor. 2,15)

Wenn man durch den Eingang ins Divine Zentrum eintritt, dann findet man dort eine exquisite Kapelle, die aus Laterit-Steinen besteht und im Innenraum  mit wunderschönen Mosaikarbeiten ausgestattet ist. Diese Kapelle ist in der Tat das Zeugnis eines jungen italienischen Touristen, der durch Zufall seinen Weg ins Divine Zentrum gefunden hat. Als er all sein Geld aufgebraucht hatte und keinen Ort mehr hatte, an dem er sich aufhalten konnte, erreichte er das Zentrum. Obwohl er nicht so viel Englisch verstand, nahm er an den Exerzitien teil. Manchmal erklärte ihm einmal am Tag jemand persönlich das Thema des Tages auf Italienisch. Als er ankam, war er sehr verzweifelt, denn er litt an der tödlichen Krankheit AIDS. Er war ärgerlich über sein Leben, mit sich selbst und mit Gott. Hier bekam er nun einen Funken von Mitleid von Gott, der sich aufrichtig auch nach all dem danach sehnte, ihn zu erreichen und ihn in seinem Elend zu trösten. Seine Begegnung mit diesem Gott beschrieb er als „eine Errungenschaft, die ihm mehr als ein ganzes Leben gab“. Seine Krankheit verursachte ihm keinen Stress mehr. Er war mit seinem „ Anteil des Lebens“ zufrieden, denn er hatte Christus gefunden. Und er wiederholte die Worte des Hl. Paulus: „ Ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen und in ihm zu sein“ (Phil. 3, 8-9). Er wollte länger im Divine Zentrum bleiben, denn er sagte, dass er vom Heiligen Geist ergriffen worden war, der ihn aus der Exerzitienhalle nicht weg gehen lassen würde. Nach drei Monaten, bevor sein Ticket ablief, kehrte er als veränderter Mann nach Nord- Italien zurück.

Dort berichtete er seinem Gemeinde- Priester von seiner Bekehrung, der ihn dazu bewegte, eine  Gebetsgruppe zu gründen. Seine Freunde und Nachbarn und einige Gemeindemitglieder begannen jede Woche zusammen zu beten. Und die Gebetsgruppe wuchs rapide. Sie gaben der Gebetsgruppe den Namen „ Brennender Dornbusch“, nach der Gotteserfahrung des Mose, der seine Bekehrung in der Wüste Sinai  am wundersamen brennenden Dornbusch erlebte, und dazu einen Auftrag Gottes erhielt.

Der junge Italiener besuchte noch einmal das Divine Exerzitien Zentrum, als er etwas mehr Englisch gelernt hatte, denn er wollte aktiv an den Exerzitien teilnehmen. In seiner freien Zeit saß er nahe dem Ausgang vom englischen Campus und dachte darüber nach, wie Gott ihn in dieses tiefere Leben mit Christus geführt hatte. Dort traf es ihn, dass es an diesem Eingang keine Kapelle für die Kranken und Behinderten gab, die zu den Exerzitien kamen, um dort einige Momente in stillem Gebet zu verbringen. Er ging zurück und verbrachte seine letzten Tage damit, kleine Summen von Geld zu sammeln, die er uns sandte mit der Bitte, dass an dem Ort, wo er entdeckt hatte, dass die Hand Gottes ihn aus der Bitterkeit und dem Tod ins Leben und zu Christus führte.

„ Ich aber darf dein Haus betreten dank deiner großen Güte“ (Ps. 5,8)

Wir finden im Evangelium auch die Geschichte der Witwe, die zwei kleine Münzen in den Tempelschatz warf (Mk. 12, 41-44). Es waren viele Menschen versammelt, die bei der Opferung zuschauten. Und der Evangelist beschreibt, dass auch Jesus mit seinen Jüngern dort versammelt war. Dieser Schatz bestand aus zwölf metallenen posaunenförmigen Containern, die an der Oberseite Öffnungen hatten, durch welche die Menschen ihre Münzen einwerfen konnten. Wenn die Reichen kamen und ihre restlichen Münzen hineinwarfen,  machten die „Posaunen“ einen riesigen Lärm, der die gesamte Aufmerksamkeit, der im Tempel versammelten Menschen erregte. Jesus hatte sich dieses gut angesehen. Aber als diese in Vergessenheit geratene Witwe durch die Portale des Tempels ungeachtet von den Posaunen eintrat, hallte das schwache Klimpern ihres Opfers durch die Höfe des Himmels wider, besonders als Jesus über sie zu seinen Jüngern sprach: „ Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hergegeben; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt“ ( Mk. 12,43-44). Das was Gott dargebracht wird, soll tatsächlich ein Zeichen für die Hingabe des eigenen Lebens sein.

Diese Frau hatte weder Reserven, noch hatte sie kalkuliert. Es war ihr Herz, das sie dazu angeregt hatte, alles was sie besaß zu geben und nichts für sich zurück zu halten. So wurde sie zu einem Zeugnis für die kommenden Generationen. Ihr Name war im Buch der Erlösung bereits verzeichnet. Darin verbirgt sich eine Zeichenhaftigkeit. Wenn die Jünger nach einer wirklich erfolgreichen Mission mit großer Freude darüber zurückkehrten, dass sie das Wort Gottes in Vollmacht verkündigt hatten, Dämonen ausgetrieben hatten und Heilungen geschehen waren, dann korrigierte Jesus sie. Er sagte ihnen, dass sie sich nur darüber freuen sollten, dass „ ihre Namen im Himmel verzeichnet sind“ ( Lk. 10,20). Wir sind berufen, nach einer himmlischen Identität auf der Erde zu streben. Dieses sollte das eigentliche Ziel der Männer und Frauen Gottes sein.

„ Ein schönes Opfer, eine angenehme Opfergabe, die Gott gefällt“ (Phil, 4,18)

Aus meiner Kindheit hat sich eine Erfahrung tief in mein Herz eingeprägt. In unserem kleinen Dorf war es während des Monates Mai ein traditioneller Brauch, dass man für die tägliche Messe am Morgen für den Altar Blumen spendete. An einem Morgen war ich mit meinen zwei Geschwistern, die etwas älter als ich waren, auf dem Weg in die Kirche. Und an diesem Tag war ich es, der eine Rose hielt, die ich als Opfer für die Heilige Messe bringen wollte. Während wir gingen, roch ich ständig an der Rose, um mich an ihrem Duft zu erfreuen. Meine Schwester war damit beschäftigt, sich mit ihren Freunden zu unterhalten. Aber an einer Stelle drehte sie sich um und bemerkte, dass ich mich an dem wunderbaren Duft der Blume erfreute. Sie ging energisch auf mich zu, riss die Blume aus meiner Hand und warf sie weg. Ich war sehr verletzt und wollte nicht mit ihr reden. Als wir von der Messe nach Hause zurückgekehrt waren, kam sie zu mir und tröstete mich, denn sie hatte erkannt, dass ich beleidigt war. Ich brachte zum Ausdruck, wie angegriffen ich mich fühlte und fragte sie, warum sie so gehandelt hatte. Sie sagte mir, dass ich nicht an dieser Blume hätte riechen sollen, die doch als Opfer für den Altar gedacht war. Ich verteidigte mich und sagte ihr, dass ich sie doch von dem Rosenstrauch gepflückt hätte, den ich selber gepflanzt und begossen hatte. Ich erklärte ihr sehr bestimmt, dass ich doch jegliches Recht hatte, die Schönheit dieser Blume zu genießen. Mit einem strengen aber liebevollen Ton sagte sie mir, dass es wahr ist, dass ich das Recht hatte, mich an der Blume zu erfreuen, da sie die Frucht meiner Arbeit war; aber weil es als Opfer für Gott zur Kirche gebracht wurde, hätte ich auf dieses Recht verzichten sollen. Dieses war wohl die früheste Erklärung, und eine sehr Vollkommene, die ich über das Thema erhielt, Gottes Eigentum zu sein. Jahre später trat meine Schwester in einen Orden ein und wir lebten diese Berufung, den Duft des Lebens für Gott zu erhalten.

„ Freudig bringe ich dir dann mein Opfer dar“ ( Ps. 54,8)

Was Gott gehört, muss ihm auch vollkommen zurückgegeben werden. Es ist nicht richtig, Gott nur das Übriggebliebene anzubieten. Denn nur das Beste ist seiner würdig. Das Alte Testament beschreibt, dass es nur ein makelloses, unschuldiges Lamm war, das allein ein würdiges Opfer sein konnte. Was das Opfer Abels im Gegensatz zum Opfer des Kain wohlriechend und gottgefällig machte war, dass er das Beste seiner Herden gab, während Kain die Körner aufteilte und in seiner Art recht hartherzig war. Damit ein Opfer den Himmel erreicht, muss es mehr die Einstellung der Liebe und Güte des Gebers sein als was letztendlich seinen Platz auf dem Altar findet. Die Apostelgeschichte berichtet, wie die Urkirche vom Heiligen Geist inspiriert alles miteinander teilte; Barnabas verkaufte ein Stück Land, das ihm gehörte, brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen (Apg. 4,36-37). Im Gegensatz dazu handelten Ananias und Saphira, die auch einige Besitztümer hatten, aber einen Teil des Geldes, das sie erhalten hatten, für sich zurück behielten. Petrus verurteilte ihre unaufrichtige Gabe, indem er sagte: „ Der Satan hat dein Herz erfüllt“ (Apg. 5,3). Ananias und Saphira starben in ihrer Sünde.

Gott liebt einen großzügigen Geber. Großzügig zu geben ist die Frucht der Liebe. Denn wenn Liebe regiert, dann möchte man nichts für sich zurück behalten. Nur da, wo wahre Liebe ist, wird der Geber nicht über das Gegebene murren, sondern er gibt mit einem Wunsch, das es dem Anderen gefällt- damit der Geliebte den vollkommenen Wohlgeruch der Gabe erhält. Eine aufrichtige Gabe wird nur da gegeben, wo wahre Liebe herrscht. Und wenn solch eine Liebe Gott dargebracht wird, dann öffnet sich der Himmel für die Ausgießung des Heiligen Geistes. Und die Augen der Welt werden erleuchtet, um das Heil Gottes zu sehen.

Lasset uns beten

Himmlischer Vater, du hast uns deine Liebe erwiesen, indem du deinen einzigen, geliebten Sohn für uns hingegeben hast, auch als wir uns gegen dich gewandt hatten. Du hast nichts zurück gehalten, so groß und unermesslich war deine Liebe. Herr Jesus, du hast für uns gelebt und bist für uns gestorben. Wir bitten dich, dass du deinen Geist über uns ausgießt, so dass wir im Feuer deiner Liebe verzehrt und verwandelt werden, so dass wir nur für dich leben.

Herr, alles was wir haben, hast du uns gegeben. Alles, was wir schätzen, soll nur in deinen Händen sicher sein. Alles, was uns belastet und bedrückt, kannst nur du allein in deiner überströmenden Güte verwandeln. Wenn wir auf deine übergroße Liebe und Macht vertrauen, dann beginnen wir die Schönheit des Lebens zu erfahren. So bitten wir dich, o Gott, dass du alles, was wir sind und haben, in deiner Hand hältst. Möge die Hingabe unseres Lebens und unserer Herzen in deinen Augen ein wohlgefälliges Opfer sein. Möge der Duft der Liebe unserer Hingabe in deiner Güte den Glauben bis an die Enden der Erde verbreiten. Amen.

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Chennai

Divine comes to Chennai with the 'Magnificat', on June 23, 2018. Fr. John Prince VC will lead the services. With special sessions for children.

Venue: Stella Maris College, Cathedral Road

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

POWER 2018 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 13th International Youth Conference - POWER 2018. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 22 - July 27, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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