Select language
Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

"Hallowed be Thy name"(Lk 11:2) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Verkündet das Evangelium allen Geschöpfen" (Mk. 16,15) - Von P. Augustine Vallooran VC

Jesus begann seine Mission damit, dass er ein Gnadenjahr des Herrn ausrief. Der Hl. Lukas porträtiert uns, wie Jesus am Sabbat in der Synagoge aufstand und laut die Prophetie des Jesaja verkündete: „ Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe“ (Lk. 4,18-19). Der Messias verkündigte die Gnadenzeit, in der Gott in das Leben von jedem eingreift, der sich ihm zuwendet, indem er den Gefesselten Befreiung, den Blinden das Augenlicht und den Unterdrückten Freiheit anbietet. Der Himmel öffnet sich letztendlich mit der Antwort Gottes auf das Sehnen der Menschen seit Jahrhunderten. Diese große Verheißung Gottes- so würde Jesus es erklären- würde die Erfüllung in ihm finden: „ Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt“ (Lk. 4,21).

„ Das Reich Gottes ist schon mitten unter euch“ (Lk. 17,21)


Als das öffentliche Wirken Jesu in diesem Moment begann, war es die Realisation dieser Prophetie im Leben jeder verzweifelten Person. Er zog von Dorf zu Dorf und überschritt Grenzen jeglicher Art, um die Heilsbotschaft Gottes zu bringen. „Blinde sehen wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden rein; Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet“ (Lk. 7,22). Ein Mann, der verzweifelt war, weil er seine Zukunft wegen seiner verdorrten Hand verloren sah, hatte durch Jesus sein Leben wieder bekommen; der Herr hatte ihn bei einer Versammlung an der Synagoge herausgerufen und ihn am Sabbat geheilt. Obwohl Jesus wusste, dass diese Heilung am Sabbat die selbstgerechten Gesetzeslehrer verärgern würde und seinen Feinden eine erneute Möglichkeit bieten würde, ihn anzuklagen; aber er konnte den leidenden Mann nicht warten lassen (Mk. 3,1-6). Eine hoffnungslose Frau, die seit zwölf Jahren an Blutungen litt, fand die Stunde des Heiles, als die Heilung und Hoffnung in sie floss, da sie sich austreckte, um das Gewand des Herrn zu berühren. Während er in der Menge dahineilte, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, hielt er inne, um ihr zu bestätigen: „Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen“ (Mk.5,34). Als Jesus durch Jericho ging, fand er Zeit zum Hause des Zöllners zu gehen, der von der Gesellschaft verachtet und isoliert war. Als er das Haus des Zachäus betrat, erklärte der Herr: „Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden“ (Lk. 19,9). Tatsächlich fand die Botschaft, die er als erstes in der Synagoge von Nazareth verkündet hatte, ein Echo in jedem Haus und in jedem Alter.

Es gibt bei Jesus eine Notwendigkeit, wie er sich den Kranken und den Menschen mit zerbrochenem Herzen zuwendet. Es war diese Dringlichkeit, die er auch seinen Jüngern einprägte, als er sie aussandte: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen“ (Mk. 16,15). Diese Dringlichkeit hallte in den Herzen der Jünger durch die Generationen wider. Der Hl. Paulus würde sagen: „Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“ (1 Kor. 9,16) Es ist diese Notwendigkeit, die den Puls der Kirche antreibt, wie Papst Benedikt XVI. es laut betete: „ Möge das gesamte Volk Gottes, dem Christus die Sendung anvertraut hat, zu gehen und das Evangelium allen Geschöpfen zu verkünden mit Eifer ihre eigene missionarische Verantwortung wahrnehmen und diese als den höchsten Dienst entdecken, den sie der Menschheit anbieten können.“

„ Wer wird für uns gehen?“ (Jes. 6,8)

Tief eingebrannt in mein Herz ist der schmerzhafte Moment einer Frau in Tränen. Dieses ist in den ersten Jahren meines priesterlichen Dienstes geschehen, als ich bei einer Gemeinde- Mission in Süd-Kerala predigte. Nach dem Vortrag am Morgen hatte ich einige Familien in der Gemeinde besucht, um mit ihnen zu beten. An einem dieser Tage, als ich am frühen Abend zurückkehrte, stand am Zaun des Hauses nahe der Kirche eine Frau. Sie rief nach mir und bat mich, doch einige Zeit mit ihr zu verbringen- sie müsste unbedingt mit mir reden. Ich aber erwiderte ihr, dass es ja bereits vier Uhr am Abend sei und ich nur eine Stunde Zeit hätte, um mich auf den nächsten Vortrag vorzubereiten.

Während ich ihr dieses erklärte, versprach ich ihr, dass ich mir am nächsten Tag Zeit für sie nehmen würde. Da schossen Tränen aus ihren Augen und sie fragte mich: „ Sie haben keine Zeit für mich, Herr Pater? Wenn es Jesus wäre, dann würde er die Schmerzen in meinem Herzen kennen und er hätte mit mir gesprochen.“ Ich erklärte ihr noch einmal, dass ich jetzt nicht in der Lage sei und eilte zur Kirche.

Als ich am nächsten Morgen beim Frühstück saß, sagte mir der Gemeindepriester, dass in der Gemeinde in einem Haus nahe der Kirche ein Selbstmord geschehen sei. Er war sehr erschüttert darüber, dass so etwas während der Gemeinde- Mission geschehen konnte. Später erfuhr ich, dass die Frau, die mich am Tag vorher dringend sprechen wollte, diejenige war, die ihr Leben am Abend beendet hatte. Dieses hat mich tief geschmerzt, denn ich fühlte eine Verantwortlichkeit in mir für diesen Selbstmord. Die Worte, die sie ausgesprochen hatte, hallten in meinem Herzen wider, dass wenn es Jesus gewesen wäre, er um ihre Schmerzen gewusst hätte. Die Mission hatte ihr Ziel verfehlt, denn sie hatte das Wort des Trostes nicht erreicht, dass ihr Leben hätte retten können.

Seitdem ist es mir oft eingefallen, dass es dort einen Weg für die Verzweifelten und zerbrochenen Herzens geben muss, in jeder Stunde ihrer Not jemanden zu erreichen, sei es am Tag oder in der Nacht, das tröstende und rettende Wort Gottes zu hören, dass sie zum Leben zurückbringt. Nach jedem, der im Elend sitzt, dürstet Christus, um ihn zu erreichen.

„ Er bekräftigte die Verkündigung durch Zeichen“ (Mk. 16,20)

„ Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe“ (Lk. 4,18) ist das Motto der Kongregation der Vinzentiner, zu der ich gehöre. Um dieses Motto umzusetzen haben die Priester der Kongregation berühmte Exerzitien- Missionen in Gemeinden abgehalten über viele Dekaden. Zum Ende des letzten Jahrhunderts hat der Hl. Vater den dringenden Aufruf zur „ neuen Evangelisation“ in der Kirche gegeben: „ Ich sehe ein neues missionarisches Zeitalter anbrechen. Die Dringlichkeit der Neu- Evangelisation besteht darin, dass der Religiöse heute in der Pflicht steht, das Evangelium zu verkünden.“

Von diesem dringlichen Aufruf inspiriert, entstand das Göttliche – Potta Exerzitien Zentrum, das sich in den Dienst der Erneuerung der Kirche stellte. Bald bildeten sich Exerzitien- Zentren, die Tausende von Gläubigen empfingen, um sie in der Macht des Wortes Gottes und der Salbung des Heiligen Geistes zu erneuern. Wir haben gesehen, wie die Hand Gottes großzügig unter den Menschen wirkte, die Kranken heilte, die zerbrochenen Herzens tröstete, diejenigen freisetzte, die unter den Fesseln der Sünde und der Süchte litten, Familien versöhnte und vereinte.

Aber je mehr wir auf Missionen fuhren, um so mehr erkannten wir, dass für jede zerbrochene Person, die zu den Exerzitien kam, es noch viele mehr gab, die unfähig waren, zum Herrn zu finden. Was hätte der Herr getan- wir haben uns gewundert. Wir brauchten nicht nach einer Antwort zu suchen. Es war klar- das Evangelium musste die Enden der Erde erreichen- auch diejenigen, die am Ende ihrer Hoffnung waren.

Jetzt gab es mit den steigenden Zahlen der Menschen, die hier regelmäßig ihre Exerzitien machen, eine Anfrage für regelmäßige Erneuerungsimpulse, die ihnen helfen könnten, in den Herausforderungen des alltäglichen Lebens standzuhalten. Da gab................, die in Anspruch genommen hatten, das Evangelium zu verkünden, aber ein anderes Evangelium verkündeten. Wir teilten die Ermahnung des Hl. Paulus, der gegen dieses bereits in der frühen Kirche sprach: „Ich bin erstaunt, dass ihr euch so schnell von dem abwendet, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und dass ihr euch einem anderen Evangelium zuwendet. Doch es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen. Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel“ (Gal. 1,6-9). Wir haben erkannt, dass eine dringliche Notwendigkeit besteht, die Lehre der Kirche und den Ruf des Evangeliums für die Menschen zugänglich zu machen, die danach dürsten in ihrer Hingabe zum Glauben und zur Kirche zu wachsen.

„ Hier bin ich! Sende mich“ (Jes.6,8)

Durch die Inspiration des Heiligen Geistes haben wir einen katholischen Evangelisationssender eingerichtet mit der Absicht, dass die Frohe Botschaft jedes Haus und jedes Herz auf dem Globus erreichen möge. Die Bischöfe der Kirche und verschiedene Leiter haben uns ermutigt, diesen Schritt des Glaubens zu tun. Der verstorbene Kardinal Varkey Vithayathil erteilte dem Sender den Segen, indem er sagte: „ Ich sehe das Divine ( Göttliche) Fernsehen als die Vision an, die in den Gedanken von Vielen- eingeschlossen meiner selbst- Gestalt angenommen hat als die dringliche Notwendigkeit eines Fernsehsenders im modernen Szenario der Katholischen Kirche, um das Evangelium in jedes Haus zu bringen.“

Am 7. November 2008 hat Kardinal Leonardo Sandri, der Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen die Ausstrahlung des Divine Fernsehens nach Europa und in die Länder des Mittleren Ostens eingeweiht. Zu dieser Zeit ermutigte er die Vinzentinischen Priester „ niemals müde zu werden in ihrer Mission, das Evangelium bis an die Enden der Erde zu verkünden.“

Am 25. Mai 2009 ist das Divine Fernsehen auch in Kanada und den USA eingeführt worden. Der ehrwürdige Thomas Collins, der Erzbischof von Toronto hat den Sender eingeweiht und dankte den Vinzentinerpatres des Divine Exerzitienzentrums, dass sie diesen 24-stündigen kostenfreien katholischen Fernsehsender nach Nordamerika gebracht haben, und dieser mit Sicherheit ein Segen für die Kirche sein wird.

Der 20. November 2011 war ein großer Freudentag, als seine Exzellenz Bischof George Alenchery, das Oberhaupt der Syro- Malabarischen Kirche die Ausstrahlung des Divine Fernsehens in Indien segnete, während seine Exzellenz Oomen Chandy, der Ministerpräsident von Kerala die Ausstrahlung einweihte.

Es ist wohl der Vorsehung Gottes zuzuschreiben, dass die Eröffnung der Göttlichen Vision genau in die Zeit fällt, als Papst Benedikt XVI. den Ruf zur Neuevangelisierung in der Kirche erneuert hat. Der Papst bestätigte den Teilnehmern der Versammlung des Päpstlichen Rates zur Unterstützung der Neuevangelisation am 30. Mai 2011: „ In diesem Moment der Geschichte ist die Kirche aufgerufen, sich der Neuevangelisation zu widmen, was bedeutet ihre missionarische Sendung zu intensivieren, so dass diese vollkommen mit dem Anruf des Herrn übereinstimmt.“ Der Heilige Vater rief weiterhin dazu auf, dass eine der zielgerichteten Aufgaben, der sich die Kirche zuwendet, sein muss, „ die modernen Formen der Kommunikation für die Neuevangelisation zu benutzen, indem man sie studiert und dazu ermutigt“.

„ Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten“ (Jes. 52,7)

Seit über drei Jahren werden die Programme von Divine Vision als 24- stündiger Evangelisationssender in den nördlichen Kontinent der USA, Kanada, Europa und die Golfstaaten ausgestrahlt. Aus der äußersten Ecke Keralas wurde in unseren Studios Tag und Nacht durch das Fernsehteam gearbeitet mit dem einen Gebet, dass Gott in seiner wunderbaren Vorsehung das Werk unserer Hände segnen möge und Hoffnung zu den Hoffnungslosen bringen möge. Aber wie die Schrift es Tag um Tag bestätigte, erkannten wir, wenn wir auch nur Kleinigkeiten geben konnten, „ dass es das Werk des Herrn war und in seinen Augen sehr kostbar schien“.

Am ersten Tag von einem Exerzitienkurs in den USA kam ein Ehepaar voll Freude und in großer Vertraulichkeit zu mir. Der Ehemann sagte: „ Herr Pater, Divine ist so weit von uns weg. Aber die Wunder erreichen unsere Häuser!“ Später beim Essen sprachen sie mich noch einmal an und die Ehefrau erzählte mir, dass sie eines Nachts eine bittere Auseinandersetzung miteinander hatten, was in den Jahren ihrer Ehe normal geworden war. Am Ende des Streites sagte sie ihm, dass sie genug habe und sich scheiden lassen wolle. Sie verließ das Schlafzimmer und ging in einen anderen Raum. Weil es dort so dunkel, kalt und ruhig war, schaltete sie den Fernseher ein, durch die verschiedenen Kanäle, bis sie beim Divine Fernsehen landete, wo soeben das Programm mit dem Wort Gottes lief. Die Botschaft dieses Tages war über Ehe und Versöhnung. Sie war durcheinander und versuchte es als einen Zufall zu erklären. Aber die Worte sprachen exakt zu ihrer Situation und überzeugten sie davon, dass die einzige Möglichkeit, die Gott ihr anbot war, sich ihm neu anzuvertrauen, um die Ehe und ihre Familie zu retten. Sie ging zu ihrem Ehemann zurück und sie versöhnten sich in dieser Nacht. „ Seit diesem Tag, egal was passiert, kommen wir zusammen in dieser Stunde, um die Botschaft des Vortages zu hören, mit der wir dann als Familie beten. Seitdem hat es keinen Rückfall mehr gegeben und unsere Familie ist ein Ort der Gegenwart Gottes geworden“.

„ Ich mache dich zum Licht für die Völker“ (Jes. 49,6)


Als ich vor einem Jahr in London für Exerzitien war, erinnere ich mich, dass zwei enthusiastische Jugendliche kamen, um mich zu treffen. Sie waren Bruder und Schwester und studierten beide Medizin. Mit breitem Lächeln auf ihren Gesichtern sagten sie: „ Danke, Herr Pater für Divine Fernsehen!“ Ich befragte sie, was sie am Divine Fernsehen so begeisterte. Sie teilten mir mit, dass sie schon immer sehr interessiert am Gebet waren, aber nicht fähig waren zu beten. Für sie erschien das Gebet eine so langweilige Übung zu sein. Wenn sie sich hinsetzten, um zu beten, waren sie ständig abgelenkt und wurden bald müde. Mit dem Start von Divine TV in ihrem Haus haben sie gelernt zu beten. Am Abend bevor sie schlafen gingen, nahmen sie am Gebet im Divine Fernsehen teil. Am Morgen nach dem Aufstehen setzten sie sich vor den Fernseher und hörten zu, was Gott ihnen für den Tag zu sagen hatte. Mit der Bibel in den Händen hörten sie auf Gottes Wort. Sie waren nicht mehr abgelenkt. Sie teilten mir mit, wie sie nun tatsächlich von der Schönheit des Gebetes überwältigt waren. Das Gebet wurde zu einer freudigen Erfahrung. In einer so individualistischen Kultur mit so vielen Herausforderungen fühlten sie sich nicht länger wie Inseln. Sie sagten mir, dass sie sich mit den Tausenden überall auf der Welt vereint fühlten, die zur selben Zeit über Divine Fernsehen beten und in Hingabe ihren Glauben leben. Es hat mich sehr bewegt, dass das Fernsehen, was seit langem als eine Zerstörung oder auch Spaltung in Familien bekannt ist, jetzt zu einem Instrument der Einheit für die Mitglieder von Familien geworden ist. Anstatt durch den falschen Glanz der Welt Leben zu zerstören, bringt dieser Fernsehsender Familien zu Gott, und trägt eine neue Freude in ihr Leben. Was mich am meisten getroffen hat war, dass auch Jugendliche durch diesen Sender näher zu Gott kamen. Ich fühlte eine Welle großer Zufriedenheit in meinem Herzen aufkeimen. Das Divine Fernsehen war durch die Hände Gottes ein Instrument des Heiles für die Jungen und die Familien geworden- genau die Bereiche, die durch den grausamen Einfluss der kommerziellen Medien verwüstet worden sind. Diese Begebenheit war eine große Bestätigung in meinem Herzen, dass Gottes Gefallen und seine Hand mit dem Werk von Divine Fernsehen waren. Mit den wachsenden Verantwortungen, die wir von den Jüngeren bekommen, die sich auf diesen Sender einstellen, realisieren wir, dass der Herr die Not der Stunde gesehen hat und durch diesen kleinen, demütigen Kanal wirkt.

„Mein Gott aber wird euch alles geben, was ihr nötig habt“ (Phil. 4,19)

Wir leben in einem Zeitalter, wo wir von dem überwältigenden Einfluss der Medien in jedem Bereich des Lebens erfasst sind. Die Generationen sind so entscheidend von der Fernsehkultur geformt. Die Umstände des Lebens werden durch die skandalösen Leben der Pop- Stars und der Charaktere der Seifen- Opern interpretiert. Ehe, Familie und die Werte des Lebens sind gegeben um vorüberzugehen. Es ist die skrupellose Regel des Dschungels, die verherrlicht wird.  Wenn der Dienst der Divine Vision eine Stimme in der Wildnis sein kann, ein Gegenmittel gegen das Gift des Konsums und das Licht Christi eine neue Generation erreichen kann, dann werden wir keine Kosten scheuen, um dieses fortzuführen.

Wenn einer von einem Fernsehkanal spricht, so muss man wohl von Millionen sprechen. Eine indigene Kongregation wie die unsere wäre niemals in der Lage die enormen Kosten für diesen laufenden Sender aufzubringen. Und dennoch wissen wir, dass wir kein Geld für die Verbreitung des Wortes Gottes nehmen können. Daher haben wir entschieden, im Gebet auf Gott zu warten, der die Herzen der Menschen, die für uns beten öffnete und so die Summe der Kosten decken würde. Während wir uns im Gebet versammelt hatten, empfingen wir von Gott die Bestätigung- ein Ozean entsteht aus vielen kleinen Wassertropfen. Seit Divine Vision ein Projekt wurde, das Gott in unsere Herzen gelegt hat, wussten wir, dass Gott die Herzen von Vielen berühren würde, um mit uns zusammen zu arbeiten. Der Hl. Paulus dankte den Philippern, dass sie ihm geistige Partner in seiner Evangelisationsarbeit sind. Und auch wir erkennen, dass wir diesen Dienst nicht als den unsrigen beanspruchen können, sondern dass  wir zu einer großen Familie derjenigen gehören, die gerufen und angetrieben sind die Botschaft der rettenden Liebe Christi zu teilen. Währenddessen beten die Gebetsgruppen Tag und Nacht in den Anliegen des Fernseh- Dienstes und aller Zuschauer und geistigen Partner. Wir setzen unser Vertrauen auf die Verheißung Gottes, dass er mit uns sein wird, während wir im Gebet ausharren.

„ Und er lehrte sie lange“ (Mk. 6,34)


Als der höchste Erzbischof die Divine Vision segnete, indem er die Lampe entzündete, und der Ministerpräsident es einweihte, stieg ein leises Gebet in meinem Herzen auf- ein Gebet zum Herrn, dass er gewähren möge, zu seinen Menschen zu sprechen und durch diesen Dienst jedem seine Liebe offenbaren möge.

Als Jesus am Ufer des Sees von Galiläa stand, sah er die Menge, die zu ihm kam in der Erwartung ein Wort der Hoffnung zu hören und Jesus wählte das Boot des Simon Petrus als eine Plattform aus, um zu ihnen zu sprechen (Lk. 5).  In Sychar wusste Jesus, dass eine hartherzige sündige Frau zum Wasser holen kommen würde und er wählte den Jakobsbrunnen als die Quelle, ihr das Lebendige Wasser des Heiligen Geistes zu verheißen und ihr Leben zu dem einer Missionarin zu verwandeln, die den Menschen verkündete, dass Er der Retter der Welt ist (Joh. 4). In Jericho erwählte Jesus den Schatten des Maulbeerfeigenbaumes, um zu dem korrupten Zöllner Zachäus zu sprechen, welches ihn und seine Familie zur Erfahrung der Erlösung führte (Lk. 19). In den grünen Wiesen von Galiläa wählte Jesus einen Hügelchen, um zu den vielen Menschen zu sprechen und das Geheimnis des Reiches Gottes zu offenbaren- die Seligpreisungen- um das menschliche Leben in jeglichem Alter gesegnet zu machen (Mt. 5). In Nazareth wählte er die Synagoge, um den Menschen seine Mission der Befreiung zu verkünden (Lk. 4).

Die heutige Welt wartet darauf, vom lebendigen Wort Gottes getröstet zu werden und von der Macht der Berührung des Herrn geheilt zu werden. In meinem  Gebet hielt ich dem Herrn die Divine Fernseh- Mission entgegen, so dass es ihm wohl gefallen möge und er von hier das Wort des Trostes und des Heiles bis an die Enden der Erde verkünden könne.

Gebet

Herr Jesus, wir gedenken deines Gebotes: „ Geht und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen“ ( Mk. 16,15). Wir danken dir, dass du den Divine- Potta Fernsehsender im Divine Exerzitien-Zentrum ins Leben gerufen hast, um die Frohe Botschaft  der Erlösung zu jedem Haus auf dem Erdkreis zu bringen. Salbe alle unsere Brüder und Schwestern, die für diesen Dienst arbeiten, so dass sie unaufhörlich mit deiner Kraft von Oben gestärkt werden. Segne alle geistigen Partner in diesem Dienst, so dass wir zusammen als die göttliche Familie das geistliche Licht und den himmlischen Trost des Evangeliums zur gesamten Menschheit bringen können.

Wir danken dir Jesus! Wir preisen dich Jesus!

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Chennai

Divine comes to Chennai with the 'Magnificat', on June 23, 2018. Fr. John Prince VC will lead the services. With special sessions for children.

Venue: Stella Maris College, Cathedral Road

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

POWER 2018 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 13th International Youth Conference - POWER 2018. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 22 - July 27, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

Facebook Twitter Blog 
Online Donation
We run purely on your contributions.

We invite you to donate and spread the Good News to millions
Read more about it
Copyright © Divine Retreat Centre, All Rights Reserved
Web design and maintenance by Preigo Fover Technologies