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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

"Hallowed be Thy name"(Lk 11:2) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„ Die mutter Jesu war dabei“ (Joh. 2,1) - Fr. Augustine Vallooran VC

 

 

Der Evangelist Johannes leitet in den Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu mit dem wundervollen Ereignis bei der Hochzeit zu Kaana ein- wo der Herr Wasser zu Wein verwandelt hat. Der Hl. Johannes hebt hervor, dass dieses das erste Wunder war, das Jesus tat. Dieses erste Wunder geschah, um eine Familie zu retten. Und es ist so, dass der Lieblingsjünger später bezeugt, dass durch diese Manifestation der Herrlichkeit „ die Jünger begannen, Jesus zu glauben.“ Aber in diesem Zusammenhang gibt es noch etwas Bedeutendes: „ Die Mutter Jesu war dabei; auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.“ (Joh. 2, 1-3)

„ Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten“ (Joh. 5,16)

In jenen Tagen war es so, dass der Wein ein sehr wichtiger Bestandteil der jüdischen Hochzeitsfeierlichkeiten war. Der Wein symbolisierte die Liebe in der Ehe, die mit diesem Tag beginnen würde. War der ausgeschenkte Wein schmackhaft und süß, dann waren auch die Gäste fröhlich und segneten das Ehepaar mit einem Lächeln auf ihren Lippen und sagten: „ So süß wird die Liebe in eurer Ehe sein.“ Aber wenn der Wein aus irgendeinem Grund ausging, würde sich die ganze Atmosphäre verändern, und so würde es dementsprechende Interpretationen geben. Deshalb waren die Kalkulationen niemals falsch. Es wurde stets in besonderer Weise dafür gesorgt, dass es für alle genügend Wein gab, damit die Feier gelang. So war es in der Tat unvorstellbar, da es sich niemals jemand leisten würde- was nun in Kaana geschehen war. Die Weinkrüge waren leer geworden! Eine dunkle Wolke formte sich und bald würde die Hochzeitsfeier ein trostloses Ende nehmen. Mit diesem erschreckenden Ereignis, das auf sie zukam, wusste niemand, wohin er sich wenden sollte.

Aber Mutter Maria wusste, wohin sie sich wenden sollte. Sie drehte sich zu Jesus und legte ihm die Situation dar: „ Sie haben keinen Wein.“ Überraschenderweise wandte sich Jesus seiner Mutter zu und erwiderte: „Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ ( Joh. 2,4) Der Schmerz der Familie erregte das Mitleid von Mutter Maria. Erstaunlicherweise scheint es Jesus nicht zu berühren. Hieraus ergeben sich einige große Fragen, über die sich die Theologen noch immer wundern- „ Jesus war da. Hatte er kein Mitleid mit der Not der Stunde?“ Die Familie war in einer Notsituation. In dieser fürchterlichen Situation standen sie ohnmächtig da. Es scheint eher eine sehr stichhaltige Frage zu sein: „ Hat Jesus sich nicht gesorgt? Oder war die liebende Sorge von Maria größer als die liebende Sorge des Sohnes Gottes?“

Viele große Denker taten sich schwer damit, diese außergewöhnliche Situation zu verstehen. Aber in diesem Geheimnis ist auch eine wundervolle Offenbarung über den Glauben enthalten, die Gott uns aufzeigt. Gott ist zu den Menschen herabgestiegen als der Sohn einer Mutter. Und wegen diesem liebenden Verhalten der Mutter tut der Sohn Gottes ein Wunder- er verwandelt Wasser zu Wein! Dass der allmächtige Gott zur Menschheit herabsteigen soll für dessen Erlösung, ist nur im Zusammenhang der Familie und durch das liebende Eingreifen Gottes möglich. Er ist souverän und allmächtig. Und doch ist er Liebe, und Liebe wirkt in und durch Beziehungen.

„ Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist“ (Gen. 2,18)

Das Ansehen, das die Mutter Maria in der Kirche genießt, ist weitgehend zu jedem Zeitalter in Frage gestellt worden. Viele fragten und fragen noch immer: „ Warum sollen wir zur Gottesmutter Maria beten? Was hat sie mit unserer Erlösung zu tun? Ist Gott nicht genug für uns? Reicht es nicht aus, dass ich direkt zu Gott gehe? Hier entsteht ein durchaus verwirrendes Gedankenmuster. Diese Verwirrung ist durch zwei Denkrichtungen entstanden. Wir können diese zwei Philosophien als zwei Visionen des Lebens erklären- 'Individualistisch' und 'Gemeinschaftlich'. In der individualistischen Vision des Lebens ist das individualistische 'Ich' im Mittelpunkt und alle Gedanken drehen sich nur um es. Es heißt dann: 'Ich und meine Frau', 'Ich und meine Kinder', 'Ich und mein Schicksal', 'Ich und meine Karriere'....Folglich geschieht meine Erlösung mit meinem Gott als 'Ich und mein Gott'. Dieses ist vorwiegend eine Denkweise der westlichen Welt.

In der Denkweise der östlichen Welt ist alles anders. Dort gibt es eine gemeinschaftliche Dimension des Lebens. Hier ist das Ich nicht länger im Mittelpunkt. Da haben meine Familie, meine Gemeinschaft, meine Gemeinde, meine Kirche eine zentrale und entscheidende Rolle in meinem Leben. Und es heißt nicht „ Ich gehe allein zu meinem Gott“, denn da gibt es keine Einzelgänger auf dieser Reise zum Heil. Ich gehe zu meinem Gott mit meiner Familie. Gott kommt herab zu mir in meine Kirche und in die Gemeinschaft. Ich erlebe mich selbst nicht als eine isolierte Identität, die von der Gemeinschaft getrennt ist. Wenn ich also zum Gebet komme, dann bete ich nicht meinetwegen, für mich selbst. Ich halte Gott nicht nur meine Schmerzen und Anliegen entgegen. Ich halte Gott die Schmerzen eines jeden in Leid entgegen. Ich stehe vor Gott als ein vollständiger Teil der gesamten Menschheit.

Viele westliche Denker erleben diese gemeinschaftliche Vision des Lebens als befremdlich. Und in der Hitze der Reformation im Mittelalter, hat diese individualistische Philosophie über die normal- gebräuchlichen Denkmuster in der Gesellschaft gesiegt. Darum haben die Reformatoren behauptet: „Ich und mein Gott. Für meine Erlösung brauche ich niemand anderen.“ Aber die katholische Kirche hat immer die Überzeugung unterstützt, dass wenn 'Ich vor meinem Gott stehe, dann stehe ich nicht alleine dort. Ich stehe da mit der ganzen Kirche und tatsächlich mit der gesamten Menschheit. Ich öffne mein Herz weit, um die Schmerzen und Leiden und Versuchungen der ganzen Welt aufzunehmen. Aber wenn mein Sohn krank ist, dann komme ich nicht nur zu Gott, um für meinen Sohn zu beten, sondern ich öffne mein Herz, um zu den vielen Eltern rund um die Welt zu gehen, die genauso von dem Schmerz belastet sind, dass ihre Kinder leiden. Ich bete mit ihnen allen. Ich vereine die Krankheit meines Sohnes mit der Krankheit aller Kinder und dem Kummer all ihrer Eltern- eine gemeinschaftliche Dimension des Gebetes und des Heiles setzt sich durch.

„ Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele“ (Apg. 4,32)

Aus göttlicher Sichtweise sind wir niemals verwaist oder alleine. Wir haben einen Platz in einer Familie. Denn Gott ist keine individuelle Person, sonderner ist in der Gemeinschaft mit den anderen Personen in der Dreifaltigkeit- Vater, Sohn und dem Heiligen Geist. Wir sind geschaffen, um dieses Abbild Gottes widerzuspiegeln. Gott, mein Vater, der die Welt und mich so sehr geliebt hat, sandte seinen einzigen Sohn als meinen Bruder und als den Bruder aller Menschen, um für uns das Heil zu erlangen. Dann gibt der Vater uns noch den Heiligen Geist als unseren stetigen Begleiter, der in uns wohnt- damit wir niemals einsam sind. Da ist der Vater, ein Bruder und der Heilige Geist, die mit uns leben. Und da sind auch Mutter Maria und die Brüder und Schwestern, die jetzt im Himmel verherrlicht sind, und die zu ihrer Zeit so wie ich in dieser Welt strauchelten, und Gott doch treu geblieben sind. Sie sind meine Vorbilder. Die Schriften unterstreichen dieses als ein deutliches Argument für unser Heil- „ Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist.“ (Hebr. 12,1) Und deshalb verkündet die katholische Kirche im Glaubensbekenntnis „die Gemeinschaft der Heiligen.“ So bin ich in meinem Bemühen um das Heil auch nicht alleine.

Gestärkt durch die Liebe der Mutter und durch die Unterstützung einer Gemeinschaft, gehen wir gemeinsam zu Gott. So wie Gott zu uns als der Sohn einer Mutter herabgestiegen ist, so nähern wir uns ihm in gleicher Weise mit unserer Mutter, die uns an der Hand hält und zu Jesus führt. Die Mutter, die Jesus in ihrem Leib empfing und zu uns brachte, wird uns in ihrem Herzen empfangen, sowie auch in ihren Gebeten, und uns zu Jesus bringen. In dieser gemeinschaftlichen Sicht des Heiles bekommt die Mutter Maria ihre Wichtigkeit. Sie ist die Mutter, die immer an meiner Seite ist, eine Schlüsselfigur auf meinem Weg zum Heil.

Aus diesem Grund nennt die Orientalische Kirche Maria, den Morgenstern. In den frühen Morgenstunden, bevor die Sonne aufgeht, erscheint dieser Stern am dunklen Himmel und kündigt das Erwarten des großen Sternes, der Sonne an. Der Hl. Johannes stellt Jesus, den Retter, als das wahre Licht, das in der Finsternis leuchtet und welches die Mächte der Dunkelheit nicht überwinden können, vor. (Joh. 1,5) Aber damit der Sohn Gottes Mensch werden konnte, erwählte Gott Vater Maria, eine Jungfrau aus Nazareth; sie sollte der Morgenstern sein. In ihr wird der Sohn Gottes empfangen. Dann wird er als Mensch geboren, der Retter der Menschheit. In Maria siehst du den Morgenstern, der unseren Weg zu Jesus erleuchtet. So wie Maria die Familie bei der Hochzeit zu Kaana zum Heil von Jesus führte- „ Was er euch sagt, das tut“ (Joh. 2,5), leitet sie die Kirche zu ihrem Sohn. Papst Johannes Paul II. hat diese Lehre der Östlichen Kirche, die uns Mutter Maria als den Morgenstern, der uns als Pilger auf dem Weg zu Jesus führt, so wundervoll bekräftigt.

„ Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt“ (Joh. 1,9)

Diese Beschreibung von Mutter Maria als der Morgenstern verdeutlicht uns auch den Weg, um die Lehre der katholischen Kirche im Bezug auf Maria zu verstehen. Das Dogma über Maria als die Unbefleckte Empfängnis ist im Zusammenhang der gemeinschaftlichen Dimension des Heiles zu verstehen. Es ist rein durch den Verdienst des unschuldigen, sündenfreien Sohnes Gottes- Jesus- das große und wahre Licht des Heiles, dass sie ohne Sünde empfangen war. In der Wissenschaft gibt es eine wundervolle Erklärung über den Morgenstern. Der Morgenstern, der am Horizont erscheint, bevor die Sonne aufgeht, ist tatsächlich der Planet Venus. Die Planeten sind keine Sterne, und deshalb haben Planeten kein Licht aus sich selbst. Der Planet Venus leuchtet durch die Reflektion des Lichtes, das in die Welt kommt- Jesus, der Sohn Gottes und Retter der Menschheit!

Gott gab Maria dieses große Privileg, denn aus ihrem Fleisch würde Jesus, der Sohn Fleisch annehmen, um Mensch zu werden. Aber Gott benötigte dafür einen Leib, der makellos war. So besingt der englische Dichter Wordsworth die Gottesmutter Maria als ein einzigartiges Meisterwerk der verdorbenen menschlichen Natur. Und sie ist in der Tat unser Stolz, unsere Freude- denn ich habe eine Mutter, die von Gott erwählt war, ohne Sünde empfangen und geboren zu werden. Der Engel sprach sie so an- „ Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade!“ (Lk. 1,28) Sie war immerwährend mit Gnade erfüllt. Da gab es keinen Moment im Leben Marias, wo der Schatten der Sünde die Gnade verhindern konnte. Als der Engel Gabriel ihr die Botschaft überbrachte, konnte sie ohne ein Zögern antworten- „ Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.“ (Lk. 1,38) Sie war fähig, eine absolute Zustimmung zu geben und von ganzem Herzen mit Gott für die Rettung der Menschheit zusammen zu arbeiten. Ihr Leben war in vollkommenem Gehorsam zum Willen Gottes. Sie war voll der Gnade! Wiederum sehen wir sie hier als den Morgenstern, die das Licht ihres Sohnes widerspiegelt, des Sohnes der Rettung. Als Jesus in die Welt kam, gab er dem Vater sein Wort des bedingungslosen Gehorsams: „ Ja, ich komme, um deinen Willen , Gott zu tun.“ (Hebr. 10,7) Zu jeder Zeit war es das einzige Bestreben Jesu, den Willen seines Vaters zu erfüllen. Seine Speise war es, den Willen dessen , der ihn gesandt hat, zu tun und die Worte zu sprechen, die der Vater ihm gesagt hatte. Alles, was er sagte und tat, war stets der Ausdruck der Liebe und des Glaubens in der Hingabe an den Vater. Die Frucht der Liebe und des Glaubens ist der Gehorsam. Auf diesem Weg des Gehorsams steht auch Maria, die uns auf das Licht hinweist. Diese große Mutter hat keinen eigenen Willen. Auch in den schweren Zeiten, wenn alles sinnlos erschien, blieb sie dabei, am Wort Gottes festzuhalten.

„ Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen“ (Lk. 2, 35)

Als der Engel ihr die Berufung vorstellte, die Mutter Gottes zu sein, akzeptierte sie dieses unbegreiflicherweise im Vertrauen auf das Wort Gottes. Als der Junge Jesus während seiner ersten Pilgerreise zum Paschafest verloren war, fanden seine Eltern ihn nach der angstvollen Zeit der Suche, unbekümmert über die Schmerzen, die er ihnen zugefügt hatte. Das Evangelium bemerkt, dass seine Mutter seine Antwort nicht verstand. (Lk. 2,51) Aber sie brauchte es nicht verstehen. Im Heiligtum ihres Herzens legte sie es vor Gott hin, im festen Vertrauen, dass Gottes Wille in all diesen Lebenssituationen geschehen möge.

Auch als Mutter Maria sah, wie Jesus das Kreuz auf dem Weg zum Kalvarienberg trug- unschuldig und doch verleugnet und verstoßen von allen, hat sie nicht viel begriffen. Sicherlich war ihr Herz voller Fragen wie: „ Wie konnte meinem Sohn so etwas zustoßen? Warum haben sie ihm das angetan?“ Auch in diesem dunklen und schmerzvollen Moment voller Unbegreiflichkeit, flüsterte ihr Herz: „ Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.“ (Lk. 1,38) Aus diesem Grund ist sie eine gesegnete Frau! Sie verstand nichts und hielt doch im Glauben fest an dem Wort, das ihr von Gott gegeben war. Als Maria ihre Cousine Elisabeth besuchte, berichtet die Schrift, dass „ Elisabeth vom Hl. Geist erfüllt wurde und mit lauter Stimme ausrief: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes....Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.“ (Lk. 1.41-45)

Sie ist gesegnet, weil sie geglaubt hat. Hier steht Maria im krassen Gegenteil zu Eva, die zweifelte und durch ihren Zweifel die ganze Welt in die Dunkelheit stürzte. Eva zweifelte, war verflucht und dieser Fluch setzte sich durch die Generationen fort. Auf der anderen Seite steht Maria als die gesegnete Frau, weil sie glaubte, und sie brachte diesen Segen des Heiles zu allen Generationen. Durch ihren Glauben ist sie zum Morgenstern geworden, die das große Licht des Heiles ankündigt.

Maria ist unsere Mutter. Sie ist mit uns, auch wenn alles schief zu gehen scheint. Unsere Pläne können scheitern und unser Verstand kann es nicht begreifen; Versuchungen würden uns überwältigen und wir könnten so verzweifelt werden, dass wir keinen klaren Weg mehr erkennen. In jedem dieser Momente, in denen wir nicht mehr wissen, wohin wir uns wenden sollen, müssen wir uns daran erinnern, dass Mutter Maria an unserer Seite ist, um uns den Weg zu zeigen. Dieses ist unsere große Hoffnung, die wir haben, dass wir niemals auf den dunklen Straßen verlassen sein werden. Dieser Morgenstern wird dort sein, am Horizont für uns leuchten- und uns zu Jesus führen!

„ Siehe, deine Mutter“ (Joh. 19,27)

Da gab es eine kleine Begebenheit, an die ich mich folgendermaßen erinnere: An einem Abend kam ich vom Regen durchnässt nach Hause. Mein Bruder meinte: „ Warum hast du keinen Regenschirm mitgenommen?“ Meine Schwester sagte: „ Warum hast du nicht gewartet, bis der Regen aufhört?“ Mein Vater war etwas mehr verärgert und er tadelte mich: „ Du lehnst es ab, Dinge zu lernen, bis du an Kälte leidest. Du musst die Dinge wohl immer auf dem harten Weg lernen, oder?“ Meine Mutter trocknete meinen Kopf mit einem Handtuch und murmelte: „ Dummer Regen!“ Im Moment der Unruhe ist es oftmals die sanfte Berührung des Verstehens, derer wir bedürfen und nicht einen Hinweis oder sogar Tadel.

Es gibt ein wunderschönes Zeugnis eines amerikanischen Priesters, der als Seelsorger in der amerikanischen Armee diente. Er half den Soldaten in Vietnam.Er erinnerte sich an eine Begebenheit im Krieg. Er bemerkte einen Soldaten, der schwer verletzt worden war und im Sterben lag. So ging der Kaplan zu ihm hin, und er sah, dass sich die Lippen des Soldaten bewegten. Er beugte sich nieder, um zu hören, was der sterbende Soldat sagte. Sehr deutlich hörte er die Worte: „ Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.“ Nach diesem Gebet tat der Soldat seinen letzten Atemzug.

Es gibt Momente, wo wir nicht verstehen und es mag sein, dass wir so unter Druck sind, dass wir nicht einmal denken können. In solchen Momenten sollen wir dieses einfache Gebet flüstern, in das der Engel uns führte- „ Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Bete für uns. Lege für uns Fürbitte bei deinem Sohn ein. Mein Herz ist leer. Meine Familie liegt in tiefem Streit. Ich weiß nicht, wohin ich mich wenden soll. O meine Mutter, halte mich an der Hand und führe mich.“ Und die Mutter wird da sein, um mich zum Licht zu führen, während sie meinem Herzen zuflüstert- „ Tue das, was er dir sagt!“ (Joh. 2,5)

Lasset uns beten:

O Herr und Gott, in deiner Großzügigkeit hast du uns deine eigene Mutter gegeben, damit sie für uns sorgt und uns liebt. Danke für das Vertrauen, das du uns gibst und uns in deine Familie der Liebe aufnimmst. In den Momenten, wenn unsere Kalkulationen fehlschlagen und alles, was wir sehen, Dunkelheit ist, wird deine Mutter an unserer Seite sein, um uns dem Licht deines Sohnes Jesus, unseres Retters zuzuwenden.

Bete für uns, o Heilige Mutter Gottes! Amen.

 

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Chennai

Divine comes to Chennai with the 'Magnificat', on June 23, 2018. Fr. John Prince VC will lead the services. With special sessions for children.

Venue: Stella Maris College, Cathedral Road

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

POWER 2018 at Divine Retreat Centre

DRC is back with the highlight of the year: the 13th International Youth Conference - POWER 2018. The very best international preachers and gospel bands will be here to lead us into worship. Be there to experience a totally different atmosphere of prayer. A Couples' Retreat and a Kids' Retreat will be held simultaneously. Don't miss it.

Date: July 22 - July 27, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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