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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC
"Life in all its fullness“(John. 10,10)

- Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Sie Werden Sein Angesicht Schauen“ (Offb. 22,4) - Fr. Augustine Vallooran VC

 

Auf der Suche nach dem Angesicht Gottes, tritt der junge Mann Johannes in die Heilsgeschichte ein. Andreas und er waren Jünger von Johannes dem Täufer. Sie waren gerade mit ihrem Meister zusammen, als der Moment kam, da Jesus an ihnen vorüberging. Der Täufer zeigte auf Jesus und sagte: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!...Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb….Das habe ich gesehen und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.“(Joh. 1,29-34) Johannes, der immer auf der Suche nach dem Angesicht Gottes war, bekam letztendlich einen Vorgeschmack von dem, wonach sein Herz verlangte. Er ging hinter Jesus her. Und Jesus drehte sich um und lud ihn mit dem Versprechen ein: : „Komm, du wirst sehen!“ (Joh. 1,39) Und während eine freudige Erregung seinen Leib erschütterte, gibt er dieses Ereignis wider- „Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.“ (Joh. 1,39)Diese Begegnung mit dem Angesicht Gottes hatte sich so tief in sein Herz eingeprägt, dass er sich jederzeit an die Stunde und den Tag, als es geschah, erinnern konnte. Die Euphorie über diese Begegnung konnte er nicht für sich behalten, so dass er es bis an das Ende seiner Jahre mitteilt und es durch die Generationen in seiner Epistel widergibt: „Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben, das verkünden wir euch…., damit unsere Freude vollkommen ist.“ (1Joh. 1, 1-4)

„Wann Darf Ich Kommen Und Gottes Antlitz Schauen?“ (Ps. 42,3)

Als sich die Jugendlichen zu POWER 2010, den 5. Internationalen Jugendexerzitien des Divine- Zentrums (25.-30. Juli 2010) mit dem Motto„Sie werden sein Angesicht schauen“(Offb. 22,4) einfanden, schauten die meisten von ihnen recht leger, einige waren recht unkonventionell in ihrer Bekleidung und ihrem Verhalten. Sie schienen sich wohlzufühlen, während sie überall im Campus umherliefen, miteinander scherzten und Eiskrem aßen. Aber als sie am Sonntag Abend alle zur Eröffnungsfeier versammelt waren, da lag eine Intensität in der Luft- man konnte den Durst in ihren Herzen erspüren und die Erwartung einer Erfahrung am Glanz ihrer Augen ablesen. Der Erzbischof Andrews Thazhath stellte ihnen am Ende der Eröffnungsbotschaft die Frage: „Wollt ihr das Angesicht Gottes sehen?“ Und alle riefen mit einer Stimme und erhobenen Händen: „Ja, wir wollen sein Angesicht sehen.“ In unserem eigenen, uralten Land auf spiritueller Suche, sangen die Weisen aus der Tiefe ihres Herzens- „Von dem Unwahren führe mich zur Wahrheit; von der Dunkelheit führe mich zum Licht; vom Tod führe mich zur Unsterblichkeit.“ In diesen erhabenen Momenten der Suche, wenn sie einen flüchtigen Blick in die Größe der Wahrheit werfen konnten, erkannten sie, dass alles auf dieser Erde schattenhaft und vergänglich ist.

„Ich Habe Gott Von Angesicht Zu Angesicht Gesehen“ (Gen. 32,30)

Wir finden diese Sehnsucht des menschlichen Geistes in einem Gott, der den Menschen sucht, in der Heiligen Schrift. Als die Israeliten vom Joch des ägyptischen Pharao unterdrückt wurden, erschütterte ihr Schreien aus der Qual den Himmel. Gott greift in die Geschichte ein und erwählt einen entmutigten Mann, der in der Wüste Sinai umherwandert und offenbart ihm die Bedeutung seines Lebens – „Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid. Ich bin herabgestiegen, um sie der Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in dem Milch und Honig fließen.“ (Ex.3,7-8)

Moses war von Gott in seine Gegenwart abgesondert worden- er war begeistert einen brennenden Dornbusch zu sehen, der nicht verbrannte. Aber als er Gott von Angesicht zu Angesicht sah, stürzte Moses zu Boden und verbarg sein Gesicht, überwältigt von der alles- verwandelnden Offenbarung Gottes. Denn bis zu diesem Zeitpunkt war Gott ein weit entfernter Gott, vor dessen Existenz man sich fürchtete. Aber an diesem heiligen Ort wurde ihm nun offenbart, dass Gottes Herz auf die Schreie der Unterdrückten und Stimmlosen antwortet, dass sein Herz davon bewegt war, die unglücklichen und leidenden Menschen von den Mächten des Bösen auf der Erde zu befreien. Noch erfreuter war er darüber, dass dieser große Gott ihn suchte- einen verstoßenen, sündigen Flüchtling, der nun die Stimme Gottes war, um sein Volk aus den Fängen des tyrannischen Pharao herauszuführen! Moses war ein Mann, der im Leben bereits aufgegeben hatte, er lebte ein sinnloses Leben in der öden Wüste als Ausländer; er war von seinem Volk verstoßen und von den Mächtigen abgeschrieben. Jetzt war er erstaunt über die Herausforderung Gottes, ihn als den Träger seiner wertvollen Mission zu sehen, das Volk Gottes zu retten. Und er rief zu Gott: „Wie ist dein Name?“

Diese mitleidende Liebe Gottes war so überwältigend in diesem Moment der Geschichte, denn Gott, der als der Große und Gerechte gesehen wurde- der das Gute mit dem Guten belohnte und jeden Fehler bestrafte, damit das Gute getan wird. In der Tat, bis zu diesem Tag ist es für den menschlichen Geist außerhalb der Verstandesebene, den Mut aufzubringen, an die Güte Gottes zu glauben. Und doch lädt uns der Heilige Paulus dazu ein, „die Liebe Christi zu verstehen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr mehr und mehr von der ganzen Fülle Gottes erfüllt.“ (Eph. 3,19)

Seit diesem durchbrechenden Moment der Heilsgeschichte offenbarte sich Gott als ein naher Gott, der immer auf das Schreien der Kranken und Leidenden hört. Jede Seite der Bibel ist erfüllt von dem Glanz seiner zärtlichen Güte. Die Antwort Moses auf diese Offenbarung kam aus tiefstem Herzen: „Jahwe ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue.“ (Ex. 34,6)

In den Evangelien sehen wir in der Person Jesu die alles- verwandelnde Barmherzigkeit Gottes. Er streckte sich nach den Unerreichbaren aus, und erklärte, dass das Herz Gottes darauf aus war, den Menschen aus seinem Elend zu retten. Die Aussätzigen wurden geheilt; den Sündern wurde vergeben; die Gefangenen wurden von den Mächten des Bösen befreit; die Lahmen gingen; die Toten wurden zum Leben auferweckt; Familien wurden gerettet und die Verstoßenen wurden getröstet. Um es in Kürze auszudrücken: Jeder Mensch, der im Schatten des Todestales seine Augen aufrichtete, um Gottes Angesicht zu sehen, fand zurück zum Leben, das ein Fest ist. Diese Erfahrung des Angesichtes Gottes haben wir wiederum erlebt bei POWER 2010, als wir im Gebet auf die große Verheißung aus dem Buch der Offenbarung Kapitel 22, Vers 4 warteten: „Sie werden sein Angesicht schauen.“

„Blickt Auf Zu Ihm, So Wird Euer Gesicht Leuchten“ (Ps. 34,6)

Die großartige Erfahrung der Jugendlichen war zu erkennen, dass das Angesicht Gottes sie suchte, um ihnen ihre Sünden zu vergeben, um sie von den Mächten des Bösen, die sie besetzt hatten, zu befreien und sie von den Bindungen, von denen sie niemals dachten, erlöst zu werden, freizusetzen. Bosco Das, ein Jugendlicher aus Karnataka in Indien, bezeugte nach einer eucharistischen Anbetung: „Ich hatte niemals gedacht, dass ich das Rauchen aufgeben könnte. Aber heute hat der Herr mich befreit.“

Mit dieser neu- entdeckten Freiheit begannen die Jugendlichen freudig in der Gegenwart Gottes zu singen- „Jesus, was für ein Wunder bist du “- was ausdrückte, dass jedes Wort dieser Offenbarung tief in ihre Herzen gesunken war, als ihnen das Wort Gottes verkündet worden war. Und die Liebe Gottes war durch die Sakramente in ihre Herzen eingegossen worden. Nachdem die Last der Vergangenheit von ihnen genommen war, fanden sie zu einer neuen Achtung vor sich selbst, die in der Erfahrung verwurzelt war, dass sie entdeckt hatten, das sie in den Augen Gottes kostbar sind. Nun waren sie in der Lage, die Zwecklosigkeit auf der Suche nach dem Lebensglück in den Vergnügungen und täuschendem Reiz der Sünde zu erkennen. Auf die Frage des Herrn: „Liebst du mich mehr als alles andere…mehr als alles, was du in deinem Leben als Priorität angenommen hast?“, antworteten sie aus tiefstem Herzen: „Jesus, ich liebe dich mehr als alles andere.“ Mit dem Heiligen Paulus konnten sie ausrufen: „Zu leben heißt für mich Jesus.“ Austin aus Tanzania schreibt, dass als er seine menschlichen Augen schloss, Gott „die Augen seines Herzens geöffnet hatte, um das Angesicht Gottes zu sehen.“ Seitdem sieht er nur noch den Weg der Heiligkeit, auf dem Gott ihn deutlich führt, vor sich liegen.

Als diese Menschen das Angesicht des Herrn sahen, wurden ihre Leben verändert. Sie erkannten Gott selbst als die Schönheit des Lebens und ihr Werte-System veränderte sich. Die sichtbare Welt wurde weniger real als der unsichtbare Gott. In der Gegenwart Gottes zu leben wurde erfüllender als alle Vergnügungen der Welt. Sie hatten eine Freude in ihren Herzen, dass sie den Schatz des Lebens gefunden hatten. Und sie verkündeten diese Glückseligkeit an alle um sie herum!

Für diejenigen, die das Angesicht Gottes gesehen hatten, verlor jedes Gesicht, das die Schönheit Gottes nicht widerspiegelte seinen Reiz und wurde zu einer Herausforderung, ihnen die Frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Sie alle kehrten mit der Mission, die ihnen von Papst Johannes Paul II. in „gesegneter Erinnerung“ aufgetragen worden war- - „Wir sind die Missionare der modernen Welt.“ Stephen, der uns mitteilte, wie Gott sein Herz veränderte, schreibt uns nun, dass sein Herz voll Feuer ist, mit seinem ganzen Leben die Frohe Botschaft zu verkünden. Shalini Jain aus Meerut in Indien teilte uns mit, wie „Gott während des Gebetes um Innere Heilung alle meine Lasten weggenommen hat. Ich bin überwältigt von der Freude der Liebe Gottes und in meinem Glauben gestärkt, um auch andere zu Jesus zu führen.“

Die Erfahrung, die der Heilige Johannes durch Jesus mit Gott gemacht hat, wurde ein Evangelium- eine Frohe Botschaft für Generationen. Nach der Erfahrung, dass Jesus die Antwort auf ihre tiefste Sehnsucht ist, waren sie entschlossen, die Freude dieser tiefen Liebe weiterzugeben, von der sie erkannt hatten, dass sie allein die Welt verändern kann. Dextor Braganza aus Goa in Indien gab uns eine kurze Notiz, bevor er abreiste: „Diese eine Woche war die Schönste meines Lebens, weil ich Jesus nahe war.“

Am Ende des Evangeliums schreibt uns Johannes: „Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die man schreiben müsste.“ (Joh. 21, 25)Und unsere Hoffnung im Divine ( Göttlichen)-Exerzitienzentrum ist, dass Millionen dieses lebendige Buch der Frohen Botschaft lesen und das Angesicht Gottes sehen,„damit unsere Freude vollkommen ist.“ (1 Joh. 1,4)

DAS ANGESICHT GOTTES

„Der Herr und Mose redeten miteinander Auge in Auge, wie Menschen miteinander reden“
Ex. 33,11

„Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.“
Num. 6,25

„Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht, hilf mir in deiner Güte.“
Ps. 31,17

„Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht und lehre mich deine Gesetze!“
Ps. 119, 135

„Gott sei uns gnädig und segne uns. Er lasse über uns sein Angesicht leuchten.“
Ps. 67, 2

 

 
Divine Updates

Retreats and Healing Masses in Sydney

Divine Australia invites you to healing Masses and retreats to be held across various venues in New South Wales, Sydney. To be led by Fr Augustine Vallooran VC. For details, email Fr Roni George, Director, Divine Australia - drcsydney@gmail.com.

Date: 2 - 7 October, 2018

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Divine Retreats in Adelaide, Melbourne & Canberra

Divine healing Masses and retreats to be held across various venues in Australia. Masses to be offered by Fr Augustine Vallooran VC. Praise and worship by Glen and Teresa La'Rive.

Date: 22 September - October 1, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Joshi Kochukudiattil, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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