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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

I have come to set the earth on fire" (Lk 12:49) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

 

 

„ Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade“ (Hebr. 4,16)

Fr. Augustine Vallooran VC

Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften des modernen Menschen besteht darin, dass er ein Meister in der Verstellung ist. Wir sind kultivierte Menschen, und unsere Kultur begründet sich in der Tatsache, dass wir hervorragend Verstellte sind. Sie zwingt uns, höflich zu sein und in derselben Linie mit den Einflüssen der Welt zu leben.

„ Ein Flüchtling und Wanderer auf Erden“ (Gen. 4,14)

Wenn wir jemanden treffen, dann lächeln wir und schütteln ihm die Hand. Wir drücken unsere Freude über dieses Zusammnetreffen durch unsere Förmlichkeit für ihn aus. Aber oftmals ist die Wahrheit, dass sich unser Herz an der Seite des Anderen zusammenzieht. Denn die menschlichen Beziehungen sind heute größtenteils von Misstrauen, Furcht und Desinteresse geprägt. Wir würden es niemals riskieren, unsere tiefsten Gefühle zum Ausdruck zu bringen, da wir sonst als grob und unhöflich abgestempelt würden. Wir können es uns nicht leisten, mit einer solchen Kennzeichnung in dieser Gesellschaft zu leben. Wir wollen nett und angenehm gesehen werden. Schließlich sind wir doch in Schulen geschickt worden, wo uns beigebracht wurde, uns nett und höflich und korrekt zu verhalten. Jeder Aspekt unseres Lebens ist so festgelegt, dass unsere Begrenzungen durch stolze Ansprüche versteckt und vom Glanz falscher Erfahrenheit verkleidet sind.

Das Bestreben des modernen Menschen ist es, in eine Vorstellung zu passen, die ihn für alle akzeptabel macht. Jedoch ist diese große Unsicherheit des Nicht- Angenommenseins in unserer Kultur und dem Lebensstil bereits verwurzelt. So zielt all unser Verhalten darauf hin, die Aufmerksamkeit des Anderen von unserer wahren Persönlichkeit abzulenken. Dies geschieht durch die Marke der Kleidung, die wir tragen, die Automarke, die wir fahren, die akademischen Grade, die wir erreicht haben und die Masken, hinter denen wir uns verbergen. Wir haben es aufgegeben zu glauben, dass jemand uns so annimmt, wie wir sind. Und wir verwenden all unsere Energie darauf, hinter einer übergroßen Maske zu leben.

Diese Schauspielerei des Lebens hat seinen Preis von uns gefordert. Das Leben ist für uns zur Belastung geworden. Denn wir haben all unsere Energie dafür aufgewandt, um diese Maske zu bewahren, wo auch immer wir sind. Wir sind des Alltags, der Beziehungen und Verpflichtungen, in denen wir uns befinden, müde geworden. Wir sind unfähig, die Kämpfe des Lebens zu bestehen und geben recht bald auf. Es ist niemand da, vor dem wir ganz wir selbst sein können. Wir sind so sicher, dass jeder, der unser wahres Ich sieht, uns verachten würde, und diese Ablehnung widerspricht dem, wonach wir uns im Tiefsten sehnen.

Aber die Frage ist, wie lange wir so weiterleben wollen? Wie lange werden wir den Gestank, den Groll und die Bitterkeit in unserem Herzen bewahren? Unsere Sehnsucht ist es, empfangen, angenommen und geliebt zu sein. Aber die großen Ängste und Überzeugungen, die uns leiten, sagen uns, dass wir verachtungswürdig sind.

„ Du hast mich erforscht und du kennst mich“ (Ps. 139,1)

Die Wurzel dieses angeborenen Gefühls der Ablehnung liegt in der Furcht begründet, dass wir für Gott, deruns ershaffen hat, nicht akzeptabel sind. Wir haben sogar Angst vor Gott zu treten, weil wir wissen, dass er hinter unsere Masken sieht. Und in unserer Verstocktheit halten wir an unseren Vorurteilen fest und verleugnen somit Gott und seine Allmacht in unserem Leben. Da wir uns von ihm verdammt und verworfen fühlen, sind wir auch nicht in der Lage, uns zu vertrauen oder in unserem Leben Großes von Gott zu erwarten. Deshalb ist unsere Teilnahme an religiösen Programmen zur Pflichterfüllung geworden, und unser Gebet für unser Leben sinnlos. Wir haben Angst, dass auch Gott uns ablehnt, wenn er unser wahres Selbst sieht. Dieser Schmerz wird für uns unerträglich sein, und unsere Verdammung ist endgültig. Wir versuchen unsere wahre Person vor dem Gott, der uns erschaffen hat, zu verbergen. Wir möchten, dass er unserer wahren Persönlichkeit wie ein Fremder gegenübersteht.

Eine Mutter brachte ärgerlich ihren 10-jährigen Sohn zu mir. Sie beschwerte sich, dass er schelmisch sei, lügen würde, gegenüber seiner jüngeren Schwester grob sei, und mit Ärger in ihren Augen sagte sie schließlich: „ Er geht nicht einmal in die Kirche. In diesem Alter müssen wir ihn schleppen, wo wir eigentlich dachten, dass wir ihn mitnehmen könnten!“ Ich rief den Jungen zu mir, drückte ihn an mich und fragte ihn: „Gott liebt dich so sehr, warum gehst du nicht zur Kirche? Er wäre so glücklich, dich zu sehen.“ Mit bedrückter Stimmung antwortete der Junge: „Ich gehe nicht in die Kirche, weil ich Gott nicht mag.“ Noch einmal fragte ich ihn: „Warum magst du Gott nicht?“ Und er antwortete mir überzeugt: „Ich mag Gott nicht, weil Gott mich nicht mag.“ Überrascht von seiner Überzeugung fuhr ich fort: „Warum hast du behauptet, dass Gott dich nicht mag?“ Und der Junge erwiderte mit der gleichen Überzeugung: „Ich weiß, dass Gott mich nicht mag, weil meine Mutter ihm bereits alle schlechten Dinge über mich erzählt hat. Ich weiß, dass Gott meiner Mutter mehr glaubt, als mir. Und er sieht alles, stimmt doch! Ich denke nicht, dass es mir behagt, vor jemandem zu stehen, der so über mich denkt. Jedenfalls kann ich nicht gut für ihn sein. Warum soll ich ihm also begegnen?“

Diese Einstellung der Furcht, des Schamgefühls und der tiefe Schmerz, abgelehnt zu sein, begründet sich in einem tiefen Missverständnis der Natur Gottes. Der Herr Gott, der unsere Lasten gesehen hat, versucht uns aus den Schatten, in denen wir uns versteckt haben, herauszuführen zum Morgen des Lichtes seiner Liebe. Die Offenbarung, dass Gott uns annimmt, soll der Schlüssel sein, um uns aus all unseren Ängsten und Bedrückungen unseres Lebens zu befreien. Die Schrift erinnert uns: „Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat. Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.“ (Hebr. 4, 15-16) Seine Worte an uns versuchen uns begreiflich zu machen, dass die Nacht des Kummers und der Bitterkeit, der Depression und des Ärgers vorüber ist. Das Licht des Herrn ist erschienen, um unsere Herzen mit seiner Liebe zu erfüllen. Wenn wir entdecken, wie sehr wir geliebt sind, dann können wir so sein, wie wir sind und das Leben in Fülle leben.

„ Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat“ (1 Joh. 3,1)

Der Evangelist Johannes beschreibt einen sehr bedeutsamen Austausch zwischen Jesus und seinem Jünger Philippus. In einem sehr dichten Moment fragte Philippus Jesus: „Herr, zeig uns den Vater, das genügt uns.“ Jesus sagte zu ihm: „Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ (Joh. 14, 8-9) Der Grund der Sendung Jesu war es, das Herz Gottes zu offenbaren. „Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ (Röm. 5,8) Durch Leben und Tod Jesu sehen wir, was tiefste Liebe ist, und wir begreifen, dass wir nur in Gott allein eine solche Liebe finden. Jedes seiner Worte und Werke bringt zum Ausdruck, dass unser Gott danach sucht, uns zu retten.

Das Angesicht Gottes, dass uns durch Jesus aufleuchtet, ist das des Guten Hirten, der alles, was er hat, riskiert und sich aufmacht, um das Verlorene Schaf zu bergen. Deshalb gibt es für mich keinen Grund, mich zu fürchten, dass ich in den Momenten meiner Sünde und Schande von Gott verstoßen werden könnte. Wir haben einen Gott, der uns nicht verwirft, auch wenn wir ihn verwerfen. „Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“ (2 Thim. 2,13) Diese treue Liebe ist die Eigenschaft Gottes.

Er ist kein Gott, der darauf wartet, zu bestrafen und zerstören, sondern er sehnt sich danach, zu retten und aufzurichten. In seiner Gegenwart darf ich so sein, wie ich bin. Vor seinem Angesicht muss ich mich wegen meiner Sündhaftigkeit nicht schämen. Er wird sich meiner nicht schämen. Er ist mein Gott, der darauf wartet, seine Herrlichkeit über mich auszugießen, damit ich vor allen in Ehre gekleidet bin. Jesus bietet uns das Abbild Gottes als den Vater an, der auf den Verlorenen Sohn wartet.

„Wie könnte ich dich aufgeben, o Ephraim?“ (Hos. 11,8)

Dieses Angesicht Gottes wird uns bereits in den ersten Seiten der Hl. Schrift dargelegt. Adam und Eva verstießen Gott und vertrauten auf das lügenhafte Angebot des Satans, sie würden groß sein- groß genug, um Gott herauszufordern. Aber in dem Moment, als sie diesem Angebot verfallen waren, spürten sie, dass sie verloren waren. Sie erkannten, dass sie sich Gott gegenüber verfehlt hatten und bemerkten nun, dass alle Freude und Schönheit des Lebens von ihnen gewichen waren. Ihre Würde und ihr Wert waren zum Nichts geworden. Aber Gott kam an den Ort, wo sie sich versteckt hatten, um sie zu suchen. Er kam und rief sie beim Namen. In der biblischen Sprache bedeutet jemanden beim Namen zu rufen, eine Einladung zur engsten Vertrautheit. Der erste Ruf Gottes nach ihnen, „Wo seid ihr?“ ist offenbarend. Das Anliegen Gottes war es, sich nach seinem Eigentum, dem Menschen auszustrecken, der nun mit der Last der Lüge in seinem Gewissen kämpfte. Allerdings erschien dem Adam die Stimme Gottes bedrohlich- nicht wegen des Klanges der Stimme, sondern weil sie durch das Elend der Scham in Adams Herz eindrang- die Scham darüber, den betrogen zu haben, der alles Gute ist, und deshalb den Wert des Lebens verloren zu haben. Mit Mitleid erregender Stimme erwiderte Adam: „Ich geriet in Furcht, weil ich nackt bin und versteckte mich.“ Nacktheit bedeutet in der Sprache der Bibel, das Schicksal all seiner Würde beraubt zu sein. Und Adam fühlte den Verlust seines Rechtes, vor Gott zu stehen.

Die nächste Frage Gottes ist noch weitaus bedeutender: „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?“ Diese Ermahnung Gottes ist in der Tat enthüllend. Gott stellte die Selbst- Verurteilung Adams in Frage. Auch als Adam sich aus seiner Scham vor Gott versteckte, so war die Wahrheit, dass er in den Augen Gottes seinen Wert nicht verloren hatte. Noch immer versuchte Gott, Adam Recht zu verschaffen und ihn zu trösten: „Ich habe dir doch nicht gesagt, dass du nackt bist, oder?“ Dieses war die Einladung Gottes an Adam, umzukehren und seinen Wert und seine Würde in Gott zu erkennen. Die Hand Gottes versuchte noch immer, Adam aus seinem Käfig der Scham herauszuholen, und noch einmal fragte Gott ihn: „Warum hast du von der verbotenen Frucht gegessen?“ Wie auch immer- es war die Schuld Adams, die seinen Verstand verblendete, und er nahm die Anstrengung Gottes, sich nach ihm auszustrecken, um ihn zu retten, als Bedrohung wahr. Adam missverstand Gott und somit auch, auf sein Angebot der Liebe zu antworten. Er blieb in seiner Ablehnung Gottes, anstatt sich Gott in Liebe zuzuwenden.

Adam kehrte sich auch von seiner Begleiterin ab, indem er ihr die Schuld gab. Er würde Gott sagen, dass „die Frau, die du mir gegeben hast“ ihn zu Fall gebracht hatte.Es ist bemerkenswert, dass die Nähe zu seiner Begleiterin sich radikal verändert hatte. Bevor er sündigte, sprach er von Eva als Fleisch von seinem Fleisch und Bein von seinem Bein. Nun spürte er die Unbehaglichkeit der Distanzierung.

Gott aber fuhr mit seinem Versuch der Wiederherstellung bei Eva fort. Allerdings reagierte auch Eva in der gleichen Art und Weise mit Furcht und Schuld auf Gottes Absicht nach der Versöhnung. Eva beschuldigte die Schlange, die sie vom Paradies, das Gott ihnen gegeben hatte, abgekehrt hatte. Damit war der Verlust des Paradieses vollkommen. Der Mensch hatte sich von Gott, von seinem Begleiter und der Natur abgewandt. Es war auch der Verlust der Glückseligkeit der vertrauten Beziehungen.

Im Angesicht dieses Ereignisses im Buch Genesis mag es in der menschlichen Geschichte so aussehen, als hätte der Mensch das Paradies verloren, weil er im Ungehorsam die verbotene Frucht gegessen hatte. Aber indem wir das Wort Gottes verstehen, erkennen wir, dass es niemals Gottes Verlangen war, dass der Mensch von der Schönheit des Lebens getrennt ist. Der Mensch war dazu erschaffen worden, um genau diese Freude über die Schöpfung zu teilen. Lediglich die verstockte Ablehnung des Menschen, Gott zu glauben und in seiner Liebe Zuflucht zu finden, ließ ihn das Paradies verlieren. Der allmächtige Gott ging den Weg, um den Menschen in die Fülle des Lebens zurückzuholen. Und seitdem offenbart die Heilsgeschichte das unaufhörliche und wiederkehrende Bemühen Gottes, den Menschen aus der Dunkelheit der Sünde und Verdammung zu erretten und ihn mit seinem Licht der Liebe zu umhüllen.

„Ein Mann nach meinem Herzen“ (Apg. 13,22)

Das Herz Gottes ist darauf ausgerichtet, den Menschen ins Paradies zurückzubringen. Er hört nicht auf, den Menschen von seinem Elend, sich selbst in die Negativität zu stürzen, zu retten. David, der von Gott erwählte König, benutzte seine- ihm von Gott gegebene- Autorität dazu, eine Familie zu zerstören, um seine „Begierden“ zu befriedigen. Später versuchte er seinen Fehler zu verbergen, indem er seinen gerechten Diener Urija umbringen ließ.

Mit Sicherheit hätte er alles verloren, wenn er sich weiterhin darum bemüht hätte, seine Sündhaftigkeit vor allen zu verbergen. Das hätte er tatsächlich verdient, da er sich des Gottes, der ihm alles so großzügig gegeben hatte, als unwürdig erwies. Dennoch verwarf Gott ihn nicht, trotz des Schicksals, das er sich erwählt hatte. Gott sandte seinen Propheten Nathan, der ihn zur Freundschaft einlud. David antwortete auf diesen Anruf zur Liebe, indem er sich in die barmherzige Liebe Gottes warf: „Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen.“ (Ps. 51,1) David suchte nach dem Heil, denn er wusste, dass die Eigenschaft Gottes Erbarmen und unveränderliche Liebe ist.

Dieses Vertrauen Davids, auch im Angesicht seiner Unwürdigkeit auf die größere Allmacht Gottes, segnete ihn für immer. Gott erwählte David auf ganz besondere Weise. Nicht nur, wie die Schrift erwähnt, als „Mann nach dem Herzen Gottes“ , sondern als Gott Mensch wurde, erwählte er es sich, Sohn Davids genannt zu werden.

„Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe“ (Ps. 62,6)

Heiligkeit ist also nicht die Selbstgerechtigkeit des Pharisäers, der sich vor Gott seiner guten Werke rühmt. (Lk. 18,9-14) Heiligkeit ist die Annahme Gottes als den Retter in meiner Unannehmbarkeit. Jesus sagt uns, dass es der Zöllner ist, der von der Gegenwart Gottes geheiligt, fortging. In den Momenten, wenn der Mensch in seiner Schwachheit sündigt, wartet Gott darauf, uns seine erlösende Liebe zu zeigen. Wenn wir fähig sind, seinen Ruf zu hören und seine Berührung zu spüren, werden sie uns verwandeln, zu dem, woraus Heilige gemacht sind.

Heiligkeit bedeutet nicht, seine Selbstgerechtigkeit zu begründen, sondern Zuflucht in der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit Gottes zu finden. Der Hl. Paulus warnt uns, indem er von jenen spricht, die „Eifer haben für Gott, aber es ist ein Eifer ohne Erkenntnis. Da sie die Gerechtigkeit Gottes verkannten und ihre eigene aufrichten wollten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.“ (Röm. 10, 2-3) Dieser große Heilige teilt uns mit, dass sein Weg zur Heiligkeit war, „in Christus gefunden zu werden, nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt.“ (Phil. 3,9)

Heiligkeit bedeutet unser Leben als eine Antwort auf die Größe und Allmacht Gottes zu leben. Es geht darum, von der Größe unseres Gottes überwältigt zu sein. Wenn wir es wagen, aus den Schatten herauszutreten, und zu ihm aufzublicken, dann werden wir sein Abbild sein und seine Herrlichkeit widerspiegeln. In der Gegenwart unseres Gottes sollen wir lernen, wer wir sind. Hier werden wir unsere Würde wieder erlangen und unsere schweren Masken fallen lassen. Ich muss ihm nicht gefallen, denn er ist bereits sehr zufrieden mit mir. Ich gefalle ihm so sehr, dass er seinen eigenen Sohn gesandt hat, der für mich gestorben ist, damit ich ewig lebe. Dieses ist das Vertrauen und die Freude meines Lebens.

Diese lebens- verändernde Erfahrung des Erbarmens Gottes öffnet unsere Herzen für jeden, der mich umgibt, egal wie er zu mir steht. Wer Erbarmen erfahren hat, von dem fließt es wie eine Quelle der Liebe, die jeden mit einschließt. Denn aus der Erfahrung der Barmherzigkeit wird gelebte Barmherzigkeit. Und ich lebe nicht länger, um die Welt zu beeindrucken mit etwas, was ich nicht bin, sondern ich versuche zu geben, was ich habe. Und dadurch werde ich zu einem Segen für die Welt.

Lasset uns beten:

Herr, du Gott des Erbarmens und der Güte. In deiner unveränderlichen Liebe und dem Plan des Lebens, den du für mich hast, komme ich heute zu dir. Ich weiß, dass deine Hände ausgestreckt sind, um mich anzunehmen und zu heilen. Hier bin ich, o Gott, mit all meinen Begrenzungen und Fehlern. Aber ich weiß, o Gott, dass deine Allmacht in meiner Schwachheit vollkommen sein wird.

O Herr, ich habe nicht erkannt, dass die Fülle der Liebe in dir ist und mich unaufhörlich umsorgt und nach mir sucht. So wie ich jetzt zu dir komme, o Herr, bitte ich dich, dass dein Licht mich umhüllen möge; lass mich auf dich schauen und leben.

Jesus, mein Retter, ich lege mich ganz in die Glut deiner Liebe; heilige mich und kleide mich in deine Gerechtigkeit, damit ich dem Vater gefalle, dessen Angesicht mich noch einmal zu sehen verlangt. Ich suche dich, mein Gott, weil ich weiß, dass du mich niemals verachten oder verstoßen wirst. Erleuchtet vom Licht deiner Liebe,werde ich wieder neu aufleben. Möge jeder Atemzug von mir ein Lied der Danksagung und ein angenehmes Opfer für dein Herz voller Güte sein. Amen.


 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Chennai

Divine comes to Chennai with the 'Magnificat on October 21,2017. Fr. Jacob Arimpur VC will lead the services. Music by Worship Culture. With special sessions for children.

Venue: Stella Maris College, Cathedral Road

MAGNIFICAT in Bangalore

Celebrate an evening with our Lord in Bangalore at the 'Magnificat' on October 14, 2017. Services to be led by Fr Jacob Arimpur VC. All are welcome.

Venue: St. Joseph's Boys' School Chapel, Museum Road, Bangalore

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2017 - December, 2017

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2017

Divine Mercy Mega Convention

Answer God's call and experience His burning love for you. A three-day convention to be led by Fr. Augustine Vallooran VC and team at Our Lady of Lourdes Church, Bangalore. Please spread the word.

Dates: October 27, 28 & 29, 2017

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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