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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC

Through the obedience of the One the many will be made righteous" (Rom 5:19) - Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

 

 

 

 

Gehorsam des einen werden die vielen zu Gerechten gemacht(Röm. 5,19)

(Von P. Augustine Vallooran VC)

Gehorsam des einen werden die vielen zu Gerechten gemacht(Röm. 5,19)
Von P. Augustine Vallooran, VC

Weihnachten ist eine Feier des Gehorsams. Gehorsam wird zu einer Feier, wenn es eine freudige Übereinstimmung von Jemandem mit dem Willen Gottes gibt. Wenn nun Jemand aber immer seine eigenen Wege gehen will, dann wird die Sturheit diese Person auf seine oder ihre Ressourcen reduzieren. Doch wenn Jemand sein Herz dem Willen Gottes öffnet, dann fließt die Gnade Gottes hinein und bietet alle großen Möglichkeiten des Himmels an. Das ist es, was wir an Weihnachten erfahren und dafür legen wir Zeugnis ab mit der Verheißung des christlichen Lebens.

„Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt“ (Hebr. 5,8)

Jesus erklärt die Menschwerdung des Sohnes Gottes  als die bewusste Annahme des Planes Gottes für die Rettung der Menschheit. „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh. 3,16). Der Vater entschied, dass niemand verloren gehen solle, auch wenn die ganze Menschheit gegen ihn rebellierte und sich für den Ruin entschieden hatte. Der Vater würde sie nicht ihrer Dummheit ausliefern und er übergab seinem Sohn die Mission, die Welt von ihrem furchtbaren Tod zu erlösen. Doch das erforderte vom Sohn, dass er die Last der Sünde und den Schmerz, welche sich die Menschheit selbst zugefügt hatte, auf sich nahm. Er musste den Himmel verlassen und auf die Erde herunterkommen, um sich vollkommen mit der Not der menschlichen Misere zu identifizieren. Er hatte diesen Plan des Vaters im Geist und  mit ganzem Herzen angenommen, wie wir es im Gebet des Psalmisten hören: Ja, ich komme, deinen Willen zu tun, mein Gott“ (Ps. 40, 8+9). Was auch immer für ein Opfer das mit sich bringen würde, er hatte es entschieden angenommen, weil er in Liebe eins mit dem Vater war. „Ich und der Vater sind eins“ (Joh. 10,30). In den Evangelien hat Jesus wiederholt seine Entscheidung des Gehorsams zum Vater ausgedrückt. „Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu führen“ (Joh. 4,34). Das Werk, das er beenden wollte, war in diesem bestimmten Kontext sicher zu stellen, dass die sündige Samariterin vom Fluch der Sünde und des Todes erlöst wurde. Dieses war das Prinzip seines Lebens. Damit sich dieser Wille des Vaters erfüllen konnte, passte er seine Worte und Taten denen seines Vaters an. „Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll“ (Joh. 12,49).

 

Da sein Wille immer mit dem Willen des himmlischen Vaters eins war, war er sicher, dass die liebende Gegenwart des Vaters ihn immer unterstützte. „Die Stunde kommt und sie ist schon da, in der ihr versprengt werdet, jeder in sein Haus, und mich werdet ihr allein lassen. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir“ (Joh. 16,32). Er suchte kein menschliches Ansehen, sondern das Wohlgefallen des Vaters. Dieser Gehorsam forderte nichts weniger als die totale Selbstentäußerung, schon von Anfang an in Betlehem, wo der Herr als hilfloses Baby kommt. Diese Selbstentäußerung erreicht ihren Höhepunkt bei seiner Kreuzigung als Verbrecher auf Kalvaria. Der Hl. Paulus beschreibt: „Er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ (Phil. 2,8).

„Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk. 1,38)

Während wir den höchsten Gehorsam Jesu zum Vater feiern, der uns den Sieg errungen hat, erinnert uns Weihnachten auch an den Gehorsam der Anderen, die Gott erwählt hat, an seinem Heilswerk mitzuwirken. Damit der Sohn Gottes Mensch werden konnte, brauchte Gott eine Frau, die diese Berufung akzeptierte, seine Mutter zu werden. Diese Botschaft wurde von einem Engel an Maria überbracht, die Gott ausgewählt hatte. Das Evangelium erzählt uns, dass sie Vieles nicht verstehen konnte und sehr aufgewühlt war. Sie wusste um die Gefahren, die das mit sich brachte. Sie konnte zu Tode gesteinigt werden, weil das Gesetz jener Zeit festgelegt hatte, mit Jedem, der ohne verheiratet zu sein, schwanger gefunden würde, so umzugehen. Doch als sie mit dem Heiligen Geist gesalbt war, war sie sich der Macht Gottes sicher und übergab sich selbst dem Willen Gottes. Sie wurde zu einer Gesegneten, wie es ihre Cousine Elisabeth beschreibt: „Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ“ (Lk. 1,45).

 

Der Hl. Joseph verbleibt als ein großartiges Vorbild des Gehorsams in der Heilsgeschichte. Gemäß der Schrift ist er eine Person, die kein Wort spricht, aber immer sehr aufmerksam und sorgfältig war, das Wort Gottes auszuführen. Ein immer wiederkehrender Satz in den Evangelien ist, dass er bei jeder Entscheidung auf die Anweisung wartete, die er im Gebet empfing. Er war dabei, ein Mädchen aus seinem eigenen Dorf Nazareth zu heiraten, das Maria hieß. Doch dann bemerkte er, dass dieser Plan nicht aufging, da sie bereits schwanger war. Er nahm diesen traurigen Rückschlag an und entschied sich, seine Heiratspläne zu verwerfen. Zu dieser Zeit  unterrichtet ihn der Engel Gottes, er solle sie als seine Ehefrau annehmen und er gehorchte dem Wort Gottes. Obwohl er sie heiratete, musste er auf seine ehelichen Rechte verzichten, weil sie von Gott erwählt worden war, die Mutter des Sohnes Gottes zu sein und vom Heiligen Geist empfangen hatte. Er gehorchte und verzichtete auf seine Rechte als Ehemann ohne Zögern. Diese großzügige Überantwortung an den Willen Gottes kennzeichnete jeden Schritt seiner Reise.

Als die Zeit für Maria’s Niederkunft kam, musste er sie wegen der Volkszählung mit nach Betlehem nehmen. Wenn wir das Evangelium lesen, sehen wir, dass er in der überfüllten Stadt nicht einmal einen Platz zum Ruhen für sie bekommen konnte. Es war bestimmt schmerzhaft für ihn, dass er, dem die Sorge für die Mutter von Gott anvertraut war, im kritischen Moment keinen Ruheplatz finden konnte. Als nächstes wurde ihm bewusst, dass ihr Leben in Gefahr war, weil sich die Wut des Königs Herodes gegen das neugeborene Baby wandte. Als erstes wurde ihm gesagt, er solle nach Ägypten fliehen und dann wieder nach Nazareth zurückkehren. Er zögerte nie, den Auftrag des Herrn auszuführen. Er wusste, dass der sich ihm offenbarende Wille Gottes, die beste Wahl für seine Familie war. Nachdem er die Gebote des Herrn erfüllt hatte, verschwindet er von den Seiten der Bibel. Die eine Bedeutung seines Lebens war es, Jesus und Maria zu beschützen und zu führen.

„Wahrhaftig, Gehorsam ist besser als Opfer“ (1 Sam. 15,22)

Die drei zentralen Personen von Weihnachten sind Menschen, die sich so vollkommen Gott hingegeben hatten und nichts für sich zurück behielten. Wenn wir Weihnachten feiern, verkünden wir, dass der Gehorsam gegenüber Gott es ist, der die Heilsgeschichte einleitet und wofür auch wir als Zeugen hier sind. Die einzige Entscheidung, die das Fest des Lebens zerstört, ist die Ablehnung des Planes Gottes für uns. Der Verlorene Sohn endete im Elend der Schweinegrube, als er sich dem Vater widersetzte und seinen eigenen selbstsüchtigen Ansichten folgte. Als er aus seinem Zuhause wegging, war es seine Entscheidung, sich ein Leben ohne den Vater aufzubauen. Sein Ziel war, eine angenehme Existenz für sich selbst aufzubauen, die losgelöst von jeglicher Rücksicht auf den Vater war. Doch er endete miserabel und konnte sich selbst nicht mehr helfen. Als er völlig zerstört war, konnte seine Rettung und Erlösung beginnen. Er entschied sich, zu seinem Vater zurückzukehren und ein einfacher Knecht in dessen Haus zu sein. „Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner“ (Lk. 15,19), war seine einzige Hoffnung. Trotzdem er wählte, ein Knecht zu sein, landete er in den liebenden Armen des Vaters, der ein großes Fest in seinem Haus feierte.

Gehorsam zum Vater ist das Tor zur Erlösung. Wenn sich Jemand dem Willen Gottes unterstellt, dann wird der Herr sein Leben gemäß seinem herrlichen Plan formen. Gottes Plan ist immer zu unserem Besten, um uns eine Hoffnung und eine Zukunft zu geben (Jer. 29,11).

Wann immer Gott Jemanden erwählt, mit ihm an der Heilsgeschichte mitzuwirken, erwartet er vollkommenen Gehorsam. In dem Maße wie der Mensch mit Gott zusammenwirkt, kann er dessen herrlichen Plan beschleunigen, um die Menschheit zu retten. Adam und Eva, die ersten Eltern widersetzten sich Gott und streckten sich nach dem Satan und einem Paradies ohne Gott aus. Wegen der Rebellion von Eva und Adam, sagte Gott, dass die Erde verflucht ist: „So ist verflucht der Ackerboden deinetwegen“(Gen. 3,17). Andererseits hat der Gehorsam von Mutter Maria den Fluch über der Menschheit zerbrochen. Segnungen ruhen auf uns und den Anderen, wenn wir Gott gehorchen.

Ein Ehepaar kam zu mir und sprach über wunderbare Segnungen, die sie von Gott empfangen hatten. Die Ehefrau war schwanger. Es würde ihr drittes Kind sein. Sie war zu einer Routine-Untersuchung während der Schwangerschaft gegangen, wobei sich herausstellte, dass das Kind wahrscheinlich das Down- Syndrom haben würde. Der Arzt riet ihnen, noch einen Monat zu warten, um die Tests dann zu wiederholen. Dieses Mal bestätigte sich die Diagnose. Der Arzt riet ihnen, das Kind abzutreiben. Ihre Freunde unterstützten diese Idee mit der Begründung, dass sie ja bereits zwei Kinder hätten und kein krankes Kind bräuchten. Doch das Ehepaar war fest überzeugt, dass ihnen dieses Kind von Gott geschenkt war und sie konnten sich nicht vorstellen, es zu töten. Mit großer Liebe im Herzen nahmen sie das Kind so an, wie Gott entschieden hatte, es ihnen zu geben. Als das Kind geboren wurde, war es zur großen Überraschung aller ein vollkommen normales und gesundes Kind. Das Ehepaar wusste, dass ihr Gehorsam gegenüber Gott diesen Segen zu ihrem Kind gebracht hatte. Ich fragte sie, wie sie sich verhalten hätten, wenn das Baby stattdessen mit Down- Syndrom geboren wäre. Sie antworteten, dass sie es genauso angenommen und geliebt hätten, wie jetzt. Auch dann wäre das Kind ein Kanal der größeren Segnungen geworden. Gott ist fähig uns zu segnen, wenn wir unsere Herzen öffnen und ihm vertrauen. Wenn wir bereit sind, seinem Plan für uns zu gehorchen und jede Situation, die das Leben bringt im Glauben und in Dankbarkeit annehmen.

„Kostbarer als Gold... süßer als Honig“ (Ps. 19,11)

Der berühmte amerikanische Bischof und Prediger Fulton Sheen erzählt von seiner Erfahrung mit Gott. Nach dem Abschluss an der Schule, entschied er sich, ins Seminar zu gehen und Priester zu werden, da er den Ruf Gottes in seinem Herzen sehr intensiv spürte. Da bekam er einen Brief vom Bildungsministerium, dass er wegen seiner herausragenden Leistung im Examen für ein Stipendium ausgewählt wurde, das alle Kosten für sein Studium decken würde. Es war eine Ehre und eine großartige Gelegenheit. Er ging zu seinem Gemeindepfarrer und zeigte ihm mit großer Freude diesen Brief für das Stipendium. Der ältere Monsignore war nicht besonders beeindruckt und sogar ablehnend deswegen. Er sagte dem jungen Sheen, dass die Berufung, zu der er sich gerufen fühlte, eine viel größere Ehre und eine von Gott gegebene Gelegenheit sei. Er riet ihm, besser Gott zu gehorchen als sich nach irgendeinem weltlichen Angebot auszustrecken. Er bat Sheen, das Blatt Papier zu zerknüllen und mit seinem Eintritt ins Seminar fortzufahren. Sheen erzählt, dass er sofort den Brief für das Stipendium zerknüllt hätte und diese Entscheidung nie bereut hat. Er wurde Priester, Bischof und ein großes Vorbild und Prediger der seinen Eindruck auch den Generationen nach ihm hinterlassen hat.

Manchmal müssen wir Angebote der Welt ablehnen, um den Willen Gottes zu bevorzugen. Im Gebet erkennen wir den Willen Gottes in allen Situationen unseres Lebens. Es könnten verwirrende Möglichkeiten vor uns liegen, doch in unseren Herzen soll eine Entschlossenheit sein, die unsere Hingabe an Gott, seinem Willen zu folgen widerspiegelt. Eine weltliche Option könnte auch eine Täuschung der Sünde sein, welche die Gnade aus unserem Leben stiehlt. Sogar unsere Wahl, wie wir Weihnachten feiern kann uns von den reichen Gnaden  dieses heiligen Momentes wegführen, weil wir mit den oberflächlichen Urlaubstagen und der Kommerzialisierung der Weihnachtszeit zu beschäftigt sind.

„Herr, was soll ich tun?“ (Apg. 22,10)

In der Apostelgeschichte lesen wir, wie Saul eine Berufung von Jesus empfing, als er auf dem Pferd nach Damaskus ritt. Er wusste sehr genau, dass er Vieles verlieren würde, wenn er diesen Ruf annahm. Während er die innere Dynamik dieses Rufes und die Annahme beschreibt, schreibt er an die Philipper, dass er jede andere Ehre als Verlust ansieht im Vergleich zu der Ehre zu Jesus zu gehören (Phil. 3,8). Er war ein Pharisäer, der vom Rabbi Gamaliel unterrichtet worden war, welcher der am höchsten angesehene Lehrer jener Zeit war; vom sozialen Status her war Paulus ein römischer Bürger, was eine Ehre und angesehene Leistung war. Religiös gesehen war Paulus ein Freund des Hohepriesters, unaufhaltsam in seiner Mission jegliche Gefahr für die alte Religion auszulöschen. Doch im Moment der Entscheidung, wo er davor stand, alles zu verlieren, wofür er gelebt hatte, konnte ihn nichts davon abhalten, Jesus anzunehmen. Die Entscheidung, die er in diesem Moment traf, formte ihn als Apostel Christi, der eine entscheidende Rolle in der Formung der Kirche spielte. Er war der erwählte Apostel, der die nicht jüdische Bevölkerung zu Jesus führen sollte. Gott hatte ihn ausgesucht, um das Geheimnis Christi zu offenbaren und die Paulus briefe sind als die theologische Basis für die Lehre Jesu verblieben. Sein kühner Gehorsam wurde zu einem großen Segen für ihn selbst und jede Generation von Suchenden.

Wenn wir auf die drei Figuren im Stall schauen, Jesus, Maria und Joseph, werden wir deutlich erinnert, wie ihr Gehorsam zum Willen Gottes sie dahin führte, unvorstellbar gesegnet zu sein und sie zum Segen für alle Generationen wurden. Der Segen von Weihnachten ist die Gnade in allen Situationen des Lebens „Ja“ zu Gott zu sagen. Es wird verwirrende Momente und furchterregende Herausforderungen geben. Und doch soll diese Entscheidung in unserem Geist sein, den Weg Gottes zu wählen. In irgendeinem dunklen Moment der Verwirrung  oder Angst, ist alles was wir tun müssen, zu warten und zu beten, bis das Licht aufleuchtet und uns Gottes Geist offenbart. Wenn wir an diesem Weihnachtsfest für uns selbst und unsere Familien beten, lasst uns nach der Gnade dürsten, den Willen Gottes zu erkennen und zu tun. Der Weihnachtssegen ist nichts weniger als die unendliche Freude über die Rettung und dann werden wir Boten der rettenden Gnade  Jesu in dieser Welt sein.

Gebet:

Himmlischer Vater, wir jubeln über die Geburt deines einzigen Sohnes, Jesus Christus, denn er hat uns von der Sünde und vom Tod erlöst und  schenkt uns die größte Gabe des ewigen Lebens. Herr, während wir uns vor dir verbeugen, legen wir alle unsere Entscheidungen vor dich hin und beten: „Möge deine Wille in unserem Leben geschehen“. Wir sind sicher, o Gott, dass deine Liebe für uns unveränderlich ist und wenn wir uns vollkommen deinem Plan hingeben, werden wir gesegnet  und unser Leben wird zum Segen für alle um uns. Bitte offenbare uns in jedem Moment deinen Wunsch für unser Leben und schenke uns die Gnade, deinen Willen zu suchen und ihn zu deiner Ehre zu tun. Amen.

 
Divine Updates

MAGNIFICAT in Bangalore

Celebrate an evening with our Lord in Bangalore at the 'Magnificat' on December 16, 2017. Services to be led by Fr Augustine Vallooran VC. All are welcome.

Venue: St. Joseph's Boys' School Chapel, Museum Road, Bangalore

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Emmanuel Conference at DRC

Welcome to the season of blessings - mark this Advent with special retreats for discipleship, couples and children at the Divine Retreat Centre. A time to strengthen yourself in the Lord, before the end of the year. Led by Fr Augustine Vallooran and the Divine team.

Date: December 24 - 29, 2017

Retreats in Divine Retreat Centre, UK

Divine Retreat Centre, Ramsgate UK, has announced several English and Malayalam language retreats to be led by Fr. George Panackal VC and Fr. Joseph Edattu VC. All are welcome.

Dates: Jan - Dec, 2018

Hindi Convention Ojas 2018

The Divine Retreat Centre will conduct our eighth Hindi convention, in 2018. Two retreats will be held simultaneously on the campus; one for adults and another for couples and youth. All are welcome.

Date: May 27 - June 1, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Mathew Elavumkal, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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