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Monthly Reflection by
Fr. Augustine Vallooran VC
"Life in all its fullness“(John. 10,10)

- Fr. Augustine Vallooran VC

Prayer of the Month

Monthly Reflections

„Leben in Fülle“ (Joh. 10,10)

(Von P. Augustine Vallooran VC)

Der Mensch ist ein komplexes Wesen. Er ist aus Seele, Geist und Körper geschaffen. Einige Denker stellen sich vor, dass der Mensch wesenhaft eine rationale Seele und einen materiellen Körper hat, der durch Zufall hinzugefügt wurde wie ein Vogel im Käfig. Nur wenn der Käfig zerbricht, kann der Vogel wegfliegen. Andere dachten, dass der Mensch nur aus einem Körper besteht, der Materie ist und in ihm kein Funke der Geistigkeit ist. Doch die christliche Vision hat immer bestätigt, dass beides, sowohl die spirituelle Seele als auch der materielle Körper die wesentlichen Bestandteile des Menschen sind. Deshalb, was immer auch geschieht, betrifft seine materielle Komponente den Körper und seine spirituelle Natur. Eine Beziehung mit Gott zum Beispiel wird nicht nur die Seele des Menschen verändern, sondern auch seinen Geist und seinen Körper. Eine spirituelle Erfahrung wird ihre Konsequenzen sowohl auf psychologischer als auch materieller Ebene haben.

„Mein Gott macht meine Finsternis hell“ (Ps. 18,29)

Im Lukasevangelium im Kapitel 19 wird die geistige Umkehr vom Zachäus im Detail beschrieben. Dieser Gesinnungswandel, der in das Leben des Zöllners kam, hat auch genauso seine seelische Haltung betroffen. Es ist nicht nur die Erfahrung einer Umkehr, in der ein sündiger Mensch sich an Jesus wendet und sein Jünger wird; es ist vielmehr eine totale Verwandlung der ganzen Person: von einem ungerechten und unglücklichen Außenseiter zu einem gesegneten Mann Gottes.

Es ist bemerkenswert, dass der Hl. Lukas Zachäus als den Oberzöllner vorstellt und einen Mann von kleiner Statur. Ich glaube, dass diese die Schlüsselfaktoren waren, die zur Persönlichkeit des Zachäus und seiner Unterhaltung beigetragen haben. Zur Zeit Jesu wurde Palästina von den Römern regiert. Die Römer hatten das Land erobert, das die Juden immer als ihr Eigenes betrachtet hatten, weil es ihnen von Gott selbst gegeben worden war. Als sie aus dem Land der Sklaverei aus Ägypten herausgeführt worden waren, war es dieses Verheißene Land, in das Gott sie geführt hatte. Doch nun waren sie schon wieder fast Sklaven geworden unter der Herrschaft der Römer. Die Absicht des Römischen Reiches war es, Geld von den Juden zu erpressen, um damit ihr eigenes Staatssäckel zu füllen. Zu diesem Zweck benutzten sie die Juden, die als Zöllner eingesetzt waren. So wurde Zachäus, ein Jude, der Oberzöllner von Jericho. Er war der ranghöchste römische Beamte in Jericho, der von römischen Soldaten unterstützt wurde. Die Römer respektierten seine Entscheidungen und Strategien. Er konnte so viel einnehmen, wie er wollte, welche skrupellose und gewalttätige Methode er auch wählte. Er musste lediglich den festgesetzten Anteil an die Römische Regierung abgeben. Kein Wunder also, dass er ein wohlhabender Mann war, sehr gefürchtet und tief verachtet von seinen eigenen Leuten.

Man könnte sich wundern, warum Zachäus so einen schrecklichen Beruf gewählt hatte. Wir könnten uns vorstellen, dass sein eigener tiefsitzender Hass und seine Selbstverachtung ihn zu dieser Wahl geführt hatten. Der Evangelist erzählt uns, dass er ein kleiner Mann war. Wir können uns vorstellen, wie Zachäus als kleiner Junge in einem Vorort der Stadt Jericho aufwächst. Unter seinen Freunden und Lehrern ist er sicherlich mit verschiedenen Spitznamen gerufen worden, die ihn wegen seiner Körpergröße verspotteten. Jede dieser Gelegenheiten wird ihn ärgerlicher gemacht haben und gleichzeitig seine Selbstverachtung noch gesteigert haben. Unter seinen Freunden war er schon ausgesondert, um gehänselt zu werden. Da er unfähig war, sich zu verteidigen, stand er schmerzlich isoliert und hilflos da. In dieser negativen Situation wuchs er auf.

„Mein Herz war verbittert, mir bohrte der Schmerz in den Nieren“ (Ps. 73,21)

Im Seminar hatten wir einen Kameraden, der klein und stämmig war, und sehr wohlgenährt aussah. Wir riefen ihn „Kürbis“. Er war sehr intelligent und gutmütig. In den Prüfungen bestand er immer mit den besten Noten. Wir waren etwas eifersüchtig auf ihn und hänselten ihn oft. Wir haben uns nie vorgestellt, dass er sich verletzt fühlen würde. Er verließ das Seminar und wir wussten nicht, warum. Viel später, nachdem ich schon zum Priester geweiht worden war, begriff ich, wie schrecklich er sich in dieser Zeit gefühlt hatte. Er hatte an einer Universität studiert und war ein Professor geworden. Er lud mich zur Taufe seines Kindes ein. Als das Baby in die Kirche gebracht wurde, musste ich mein Lächeln unterdrücken, denn ich konnte nicht umhin zu bemerken, dass das Baby wie ein kleiner Kürbis aussah, rund und schön. Später im Haus erzählte er mir, was für eine grauenhafte Erfahrung er im Seminar hatte, als er konstant mit Spitznamen verspottet wurde. Er spürte eine große Ablehnung. Er versuchte seinen Schmerz hinter einem Lächeln zu verbergen, doch wenn er in sein Zimmer kam, weinte er laut. Um von seinen Mitstudenten Respekt zu bekommen, arbeitete er noch härter. Doch weil es nicht besser wurde, gab er seine Bemühungen auf und verließ das Seminar. Später nachdem er Professor geworden war, trat er einer rebellischen Gruppe in seiner Gemeinde bei, die gegen den Gemeindepriester kämpften. Er vertraute mir an, dass dieses der Weg war, seinem Schmerz über die schäbige Behandlung, die er von seinen Mitstudenten, die jetzt Priester waren, Luft zu machen.

Dieses traurige Dilemma des Professors ist in meinem Geist eine beunruhigende Erinnerung. Es hilft mir, Zachäus zu verstehen. Zwei Einstellungen werden seinen Geist geformt haben. Er wird mit Ärger aufgewachsen sein, der als Kind, Jugendlicher und Erwachsener in ihm brodelte. Dieser Ärger wird dazu beigetragen haben, dass sich in seinem Geist eine Depression einstellte. Weil er sich vollkommen abgelehnt fühlte, wird das zu einer Verzweiflung und auch Selbstverachtung geführt haben. Er wird sich danach gesehnt haben, sich irgendwie zu behaupten, um von allen respektiert zu werden und so wahrgenommen zu werden, dass sich sein Selbstwertgefühl steigerte. Es muss in dieser Zeit gewesen sein, dass die Römer Palästina eroberten und begannen, die Juden zu verfolgen. Vielleicht war Zachäus glücklich, dass die Leute seines eigenen Volkes, die er hasste, nun unter den Römern leiden mussten. Er wird gewusst haben, dass die Römer nach intelligenten und klugen Leuten unter den Juden suchten, um die Zölle einzunehmen. Also wird Zachäus sich glücklich angeboten haben, schon mit einem Auge auf den Reichtum, der zu ihm zurückkehren würde. In den Augen der Römer wuchs er bald an Statur wegen seiner effizienten und grausamen Art den Juden das Geld abzunehmen, ob sie es nun zahlen konnten oder nicht. So wurde ihm der privilegierte Posten des Oberzöllners zuteil.

Sein Beruf, der ihm einerseits Zufriedenheit verschaffte, ließ seinen Selbsthass noch größer werden, weil er im Herzen wusste, wie sehr er von der Öffentlichkeit von seinem eigenen Volk verachtet wurde und wie grausam er geworden war. Seine sündigen Wege hatten auch seine Familienbeziehungen betroffen. Weil er heißblütiger und ärgerlicher Natur war, konnte er nie in eine Beziehung der Liebe und des Vertrauens eintreten, nicht einmal mit seiner eigenen Frau und seinen Kindern.

„Ich habe dich beim Namen gerufen, du bist mein“ (Jes. 43,1)

Es war dieses tief verwurzelte Elend, das Zachäus zu Jesus geführt hat. Jesus war als Prophet und Wunderheiler bekannt geworden. In irgendeiner Ecke seines Verstandes hatte er die Sehnsucht, Jesus zu sehen und gesegnet zu werden. Das hat ihn dazu bewegt, auf den Maulbeerfeigenbaum zu steigen.

Er wusste ganz sicher, dass er keine Chance haben würde, mit Jesus zu sprechen oder seiner Aufmerksamkeit würdig sein würde. Was dann geschah überstieg seine wildesten Erwartungen. Während Jesus mit der Menge ging, hielt er am Fuß des Baumes an und schaute hinauf. Jesus rief ihn beim Namen und bat ihn herunter zu kommen. Inmitten der Menge, der verachtete Zöllner, auf den Jesus mit Respekt wartete und für alle hörbar verkündete, dass er bei ihm bleiben werde. Diese Erklärung sandte Schockwellen in die Menge. Alle dort versammelten Juden waren empört darüber, dass Jesus sich entschied, bei einem öffentlichen Sünder zu Gast zu sein. Zachäus war schockiert, dass Jesus die öffentliche Aufregung ignorierte und ihn mit Wohlwollen aussonderte. In der Vergangenheit war er ausgesondert worden, um als Kind gehänselt zu werden, als Jugendlicher isoliert und verachtet und als Zöllner gehasst. Jetzt schien er durch Wohlwollen ausgesondert zu sein. Er fühlte sich vollkommen angenommen und verstanden für das was er war und vom Propheten vor allen anerkannt. In diesem Augenblick der Anerkennung durch die Liebe des Herrn, wurde der Stachel aller vergangenen Erinnerungen weggenommen.

Wie Jesus versprochen hatte, war er der gute Hirte auf die Suche nach dem verlorenen Schaf gewesen, er hatte es gefunden und auf seinen Arm genommen, seine Wunden verbunden und es nach Hause gebracht. Die Wunde hier war hier keine körperliche Krankheit, sondern eine, die sich bis in die Tiefen des Geistes ausgebreitet hatte. Zachäus wurde eine neue Person und seine Familie hatte an dieser Erfahrung des Heils Anteil. „Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden“ (Lk. 19,9).

„Der dein Leben vor dem Untergang rettet und dich mit Huld und Erbarmen krönt“ (Ps. 103,4)

Ich erinnere mich an einen Politiker, der vor einigen Jahren zu den Exerzitien kam. Er war der Leiter einer linksgerichteten gewerkschaftlichen Vereinigung einer Fabrik. Er war dem Alkohol verfallen. Deswegen hatte seine Frau ihn zu den Exerzitien hierhin gebracht. Er drückte seine Reue aus, indem er sagte, dass er dabei war, aus seinem Leben eine Schweinerei zu machen. Er wusste, dass seine Frau sehr liebenswert war und für ihn sorgte und doch hatte er so eine Sauerei aus seinem Leben gemacht.

Ich betete für ihn und sah in meinem Geist eine Vision. Ich konnte sehen, wie ein kleines Kind in einer Ecke einer verfallenen Hütte kauerte. Ich erwähnte das vor ihm. Ich bat ihn um Hilfe, um diese Vision zu verstehen, weil ich bereits gesagt habe, dass diese Vision eine eindeutige Botschaft enthielt, sein Problem zu verstehen. Als ich das sagte, schaute er mir in die Augen und Tränen begannen zu fließen. Dieser Mann hatte den Ruf eines treuen politischen Führers und nun war ich erstaunt, zu erleben, dass er zusammenbricht. Ich wunderte mich, warum er weinte. Er stotterte durch seine Tränen: „Das kleine Kind bin ich“. Er war in totaler Armut geboren und aufgewachsen. Sein Vater war Alkoholiker. Seine Mutter eine Asthmapatientin. Die Familie überlebte von dem kleinen Anbau, die sie auf einem kleinen Stück neben der Hütte betrieben. Viele Tage ging er hungrig zur Schule. Sein Vater war gegenüber ihm und seiner Mutter sehr grausam. Als er aufwuchs, entwickelte er einen unersättlichen Groll auf den reichen Mann, an dessen Rand seiner Ländereien sein Haus stand. Er war klug im Studium, doch fühlte er sich wegen seiner armen Kleidung immer von seinen Mitschülern verspottet.

Er konzentrierte sich aufs Studium, um Auszeichnungen an der Universität zu bekommen. Er war der Gewerkschaftsführer einer führenden Linkspartei und nach einiger Zeit stieg er auf. Er bekam einen Posten als Manager in der Fabrik, die der Familie des reichen Landbesitzers gehörte und von ihr geführt wurde. Schon bald wurde er der politische Führer einer Partei, die in aller Öffentlichkeit anerkannt war. Zu dieser Zeit verliebte sich die Tochter des reichen Landbesitzers in ihn und bat darum, ihn zu heiraten. Die Familie war natürlich dagegen, doch nach einiger Zeit stimmte sie zu. Jetzt haben sie zwei Kinder, doch er begann zu trinken, und enttäuschte damit nicht nur seine Familie, sondern alle um ihn herum. Er sagte mir, dass er einen tiefsitzenden Groll gegen diese reiche Familie hegte, in die er geheiratet hatte, und in dessen Fabrik er arbeitete. Er erkannte, dass er seine Frau nicht wirklich aus Liebe, sondern aus Rache geheiratet hatte. Je mehr Liebe sie ihm zeigte, um so mehr hasste er sie und auch sich selber, weil seine Selbstverachtung und sein Ärger tief in seinem Verstand ihn abhielten, irgendeine Erwägung von Jemandem anzunehmen. Ich erklärte ihm die innere Dynamik seines Geistes, die ihn von seiner Familie und jeder Quelle der Liebe isoliert hatten. Ich hielt ihm vor Augen, wie die Gnade Gottes ihn im Leben aufgerichtet hatte und wie er alle diese Liebe konstant abgelehnt und damit alle Kanäle der Liebe Gottes blockiert hatte, die sich ihm öffneten.

Während der eucharistischen Anbetung hatte er eine lebensverändernde Erfahrung. Er schaute auf das Gesicht Jesu und er spürte, wie Jesus ihn wirklich ansah. Da verkündete der Priester, der die Anbetung leitete, eine Stelle aus dem Propheten Jesaja: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt“ (Jer. 31,3).Bald wurde die Stimme des Priesters von den Wellen der Stimme seines eigenen Herzens übertönt. Er fühlte, wie Gott zu ihm sprach. Die Stimme Gottes hallte in seinem Herzen wider. In dieser überwältigenden Erfahrung von Gottes Liebe fühlte er sich erneuert und angenommen. Das brachte Heil zu ihm und seiner Familie.

Der Fluss der Liebe Gottes in unsere Herzen ist durch tief-verwurzelten Groll blockiert. Wir müssen unser Gewissen sorgfältig erforschen und solchen Ärger und Sorgen, Selbstanklage und Selbstmitleid dem Herrn übergeben, dessen Herz immer offen ist. Unser tiefes Verlangen nach Akzeptanz und Liebe wird nur vom Herrn gestillt, der uns mit ewiger Liebe geliebt hat. Diese Liebe gießt sich vom Kreuz aus, wo er sich selbst hingegeben hat, um zerbrochen zu werden, damit wir von unserer Gebrochenheit geheilt werden. Wir werden zum Kreuz gezogen, zur Explosion der Liebe. „Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen“ (Joh. 12,32). Sein Kreuz ist das sichere Zeichen, dass wir nicht besiegt werden können, auch nicht durch die tiefsitzenden Wunden in unseren Herzen.

Gebet:

O Gott, deine Liebe übersteigt die Himmel. Herr Jesus, wir preisen dich, dass du zu unserem Heil am Kreuz erhöht wurdest. Du hast gesehen, was tief verborgen in uns ist, uns bedrückt und zur Verzweiflung drängt. Du allein kannst mit deinem Licht dort hineinscheinen und Heilung zu jedem Aspekt unseres Lebens bringen. Du bist der Hirte, der unsere Wunden verbindet und uns zum Leben in Fülle führt. Wenn wir vor dich kommen, dann danken wir dir für dein Mitleid, auf das wir zählen können. Wir preisen dich für die sichere Hoffnung der Heilung, die wir in dir haben. Wir bringen dir die gebrochene Menschheit und wir beten, dass du uns zu Botschaftern deiner heilenden Liebe für diejenigen machst, die im dunklen Tal ihrer Wunden verloren sind. Verwandle unsere Herzen, dass wir immer lieben wie du uns unendlich geliebt hast. Amen.

 

 

 
Divine Updates

Retreats and Healing Masses in Sydney

Divine Australia invites you to healing Masses and retreats to be held across various venues in New South Wales, Sydney. To be led by Fr Augustine Vallooran VC. For details, email Fr Roni George, Director, Divine Australia - drcsydney@gmail.com.

Date: 2 - 7 October, 2018

Retreats at the Divine Retreat Centre, Somersby, Sydney

Divine Retreat Centre, Somersby to hold retreats throughout 2017. For bookings, email Fr Roni George, Director - drcsydney@gmail.com. Hurry, as admission is limited.

Date: January 2018 - December, 2018

Divine Retreats in Adelaide, Melbourne & Canberra

Divine healing Masses and retreats to be held across various venues in Australia. Masses to be offered by Fr Augustine Vallooran VC. Praise and worship by Glen and Teresa La'Rive.

Date: 22 September - October 1, 2018

Divine Retreat Schedules

ENGLISH RETREATS

English retreats are held every week from Sunday to Friday. Special retreats are conducted for priests, religious and laity as well. Come and experience the Lord and grow in Him.

MALAYALAM RETREATS

Inner healing retreats, growth retreats, couples' retreats and youth retreats in Malayalam, are led by Fr. Joshi Kochukudiattil, Fr. Mathew Naickomparambil and Fr. Binoy Chackanikunnel.

OTHER LANGUAGES

Retreats in Konkani, Kannada, Tamil, Hindi and Telugu

Every week, retreats are held in five different regional languages of India, apart from in the local language - Malayalam. The retreats are led by Vincentian priests and supported by powerfully anointed laity of God.

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